DE439382C - Vorrichtung zur Umwandlung einer Drehbewegung in eine geradlinige Bewegung, z. B. zum Verstellen von Schiebefenstern - Google Patents

Vorrichtung zur Umwandlung einer Drehbewegung in eine geradlinige Bewegung, z. B. zum Verstellen von Schiebefenstern

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DE439382C
DE439382C DER63706D DER0063706D DE439382C DE 439382 C DE439382 C DE 439382C DE R63706 D DER63706 D DE R63706D DE R0063706 D DER0063706 D DE R0063706D DE 439382 C DE439382 C DE 439382C
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DER63706D
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F11/00Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening
    • E05F11/38Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for sliding windows, e.g. vehicle windows, to be opened or closed by vertical movement
    • E05F11/42Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for sliding windows, e.g. vehicle windows, to be opened or closed by vertical movement operated by rack bars and toothed wheels or other push-pull mechanisms

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  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Umwandlung einer Drehbewegung in eine geradlinige Bewegung, z. B. zum Verstellen von Schiebefenstern. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Umwandlung einer Drehbewegung in eine geradlinige Bewegung, z. B. zum Verstellen von Schiebefenstern oder für andere Anwendungen, unter Benutzung eines Satzes Zahnstangen, die gegeneinander versetzt um eine Hauptdrehachse angeordnet sind und einen Führungszapfen für den zu hebenden oder zu senkenden Teil bewegen.
  • Das Hauptmerkmal der Erfindung besteht darin, daß die Verschiebung der Zahnstangen lediglich durch exzentrisch zueinander versetzt angeordnete Kurbeln erfolgt, die ihrerseits auf der Dreh- bzw. einer Tragachse sitzen. Die Lager für dieses Getriebe sind gemäß der Erfindung in einem die ganze Vorrichtung umschließenden und mit einem Führungsschlitz für den Stellzapfen versehenen Gehäuse angeordnet. Falls erforderlich, kann in diesem Gehäuse auch eine Verriegelungsvorrichtung untergebracht sein zum Feststellen des Zapfens in einer beliebigen Stellung.
  • Ähnliche Vorrichtungen sind zwar bereits bekannt, unterscheiden sich jedoch von dem Gegenstand der Erfindung wesentlich in der Hauptsache dadurch, daß erstens die Zahnstangen an den Enden durch Exzenter verbunden sind, welche ihrerseits durch eine besondere Stange gleichmäßig gesteuertwerden,zweitens dadurch, daß die bekannten Vorrichtungen nicht in einem besonderen Gehäuse angeordnet sind, so daß sie erst nach Einbau, z. B. in den Rahmen eines Schiebefensters und nach Anbringung eines Schlitzes in diesem. Rahmen, gebrauchsfähig sind.
  • Demgegenüber ist die =Vorrichtung gemäß der Erfindung bedeutend vereinfacht und kann als Ganzes, d. h. als vollkommen fertige und betriebsfähige Vorrichtung, geliefert und eingebaut werden, ohne an dem Teil, in den sie eingesetzt wird, irgendwelche Verände= rungen vorzunehmen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zur Darstellung gebracht. In derselben zeigt: Abb. r eine Vorderansicht der an einem Schiebefenster angeordneten Vorrichtung, Abb. z eine Draufsicht auf die @#orrichtung und Abb. 3 eine Seitenansicht mit teilweiser Schnittansicht, die die Befestigung der Zahnstangen ersichtlich werden läßt.
  • Abb. q., 5 und 6 zeigen Ansichten der Zahnstangen in ihren verschiedenen Stellungen.
  • Die Vorrichtung besteht aus einem Satz von vier Zahnstangen a, b, c, d, die mit jedem ihrer Enden mittels Kurbeln a1, b', c', d' um Achsen e und e1 schwingbar sind, die sich in Bohrungen eines festen, die Vorrichtung umschließenden Rahmens f drehen.
  • Die obere Achse e ist zur Aufnahme einer Handkurbel g entsprechend verlängert, die außen an der inneren Fläche des Rahmens f angeordnet-ist. Letzterer besitzt einen senkrechten Schlitz ha, in welchem ein Zapfen i gleiten kann, der den Rahmen des Glasfensters des Kraftfahrzeuges o. dgl. trägt.
  • Wie aus Abb. 4 ersichtlich ist, sind die Achsen der Kurbeln a', b', cl, dl um ¢5° in bezug zur senkrechten oder ,wagerechten Achse der Vorrichtung versetzt. Die beiden Zahnstangen a und b überdecken sich, und zwei ihrer Zahnlücken befinden sich in Eingriff mit dem Hebefinger oder Zapfen i.
  • Bei der Drehung der Kurbel g in der Richtung des Pfeiles vollzieht sich die Ausrückung der entsprechenden Zahnlücke der Zahnstange a aus dem Zapfen i und das Anheben des letzeren durch die Zähne der Stange b. Diese Aufwärtsbewegung des Zapfens i wird somit gesichert durch die Zahnstange b (Abb. 5 und 6), bis diese um 9o° verschoben und außer Eingriff mit dem Zapfen i gelangt ist, der nunmehr von der dritten Zahnstange c erfaßt wird.
  • Jede Drehung der Kurbel g um go° ergibt ein Anheben des Zapfens i um den Abstand der Achsen zweier benachbarter Kurbeln. Eine vollständige Umdrehung der Kurbel g entspricht somit einer Verschiebung des Zapfens i, die vier Abständen der Kurbelachsen oder der Abwickelung des - Vierecks gleich ist, welches die vier exzentrischen Achsen umschließt.
  • Die Abwärtsbewegung des Rahmens k ergibt sich in ähnlicher Weise durch Drehung cler Kurbel g, jedoch in umgekehrter zu der durch den Pfeil angedeuteten Richtung.
  • Die Vorrichtung läßt sich auch mit weniger oder mehr als vier Zahnstangen ausführen, ohne die Wirkungsweise zu ändern.
  • Im gezeichneten Ausführungsbeispiel, bei welchem vier Zahnstangen mit einem in geradliniger Führung beweglichen Antriebszapfen zusammenwirken, ist die Be@N-2nung umsteuerbar und erfordert eine Brem-i.ng mittels eines Gesperres oder anderer g lt i;: neter Vorrichtungen, um das Fenster in ier erteilten Einstellung festzuhalten.
  • Bei der Benutzung von drei Zahnstangen wird dem Zapfen i eine wellenförmige Bewegung erteilt, die sich unter Führung in einem in geeigneter Weise ausgeschnittenen Beschlag vollzieht, welcher die Hemmung der Vorrichtung erübrigt, deren Bewegung alsdann nicht umkehrbar ist.
  • Die Vorrichtung ist von einfacher, unter geringen Kosten herzustellender Bauart, da sie aus ausgestanzten Teilen besteht und daher leicht in großen Mengen herzustellen ist. Ihre Wirkungsweise vollzieht sich unter sanftem Spiel und ist daher keinen schädlichen Beeinflussungen unterworfen. Zufolge des bei der Verschiebung der Teile sich bemerki>ar machenden geringen Widerstandes eignet sich die Vorrichtung insbesondere für Schiebefenster von Kraftfahrzeugen, inde#-sen auch für den Antrieb anderer zu verschiebender Teile, beispielsweise von Winden und anderen Maschinenelementen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Umwandlung einer Drehbewegung in eine geradlinige Bewegung, z. B:- zum Verstellen von Schiebefenstern oder für andere Anwendungen, unter Benutzung eines Satzes Zahnstangen, die gegeneinander versetzt um eine Hauptdrehachse angeordnet sind und einen Führungszapfen für den zu hebenden oder senkenden Teil bewegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung der Zahnstangen (a, b, c, d) lediglich durch exzentrisch zueinander versetzt angeordnete Kurbeln (al, bl, cl, dl) erfolgt, die ihrerseits auf der Dreh- bzw. einer Tragachse sitzen, deren Lager ein gleichzeitig das ganze Bewegungsgetriebe umschließendes und mit einem Führungsschlitz (h) für den Stellzapfen (i) versehenes Gehäuse (f) bildet und das, falls erforderlich, auch mit einer Verriegelungsvorrichtung zum Feststellen dieses Zapfens in gewünschter Stellung versehen sein kann.
DER63706D 1924-03-28 1925-03-14 Vorrichtung zur Umwandlung einer Drehbewegung in eine geradlinige Bewegung, z. B. zum Verstellen von Schiebefenstern Expired DE439382C (de)

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DER63706D Expired DE439382C (de) 1924-03-28 1925-03-14 Vorrichtung zur Umwandlung einer Drehbewegung in eine geradlinige Bewegung, z. B. zum Verstellen von Schiebefenstern

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