DE439240C - Einrichtung zur Kenntlichmachung der Betriebsberitschaft bei einem unter Druck stehenden Fluessigkeitsfeuerloescher - Google Patents
Einrichtung zur Kenntlichmachung der Betriebsberitschaft bei einem unter Druck stehenden FluessigkeitsfeuerloescherInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
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- A62C—FIRE-FIGHTING
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Description
- Einrichtung zur Kenntlichmachung der Betriebsbereitschaft bei einem unter Druck stehenden Flüssigkeitsfeuerlöscher. Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zur Kenntlichmachung der Betriebsbereitschaft bei einem unter Druck stehenden Flüssigkeitsfeuerlöscher. Die Einrichtung besteht aus einem in die Löschflüssigkeit eintauchenden Rohr und eineran diesem angeschlossenen äußeren Kammer aus durchsichtigem Stoff. Durch den in dem Löscher herrschenden Druck wird die Löschflüssigkeit durch das Rohr in die äußere Kammer emporgetrieben, so daß man aus der Höhe des Standes der Flüssigkeit in dieser Kammer auf die Höhe des im Löscher herrschenden Druckes schließen und auch erkennen kann, ob der Löscher hinreichend mit Flüssigkeit gefüllt ist. Bei Feuerlöschern, die nicht ständig unter Druck stehen und mit einem Druckmittelbehälter versehen sind, kann man den in einer auf den Löscher aufgesetzten Stopfbüchse verschiebbaren Schlagstift hohl .ausführen, ihn an seinem in die Löschflüssigkeit eintauchenden Ende mit einer Einlaßöffnung versehen und seine Schlagplatte als Flüssigkeitskammer ausbilden.
- Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsforznen des Erfindungsgegenstandes. Abb. r zeigt einen senkrechten Schnitt durch den oberen Teil eines ständig unter Druck stehenden Löschers.
- Abb. a ist ein gleicher Schnitt durch einen Feuerlöscher, bei dem das die Flüssigkeitskammer tragende Rohr als Schlagstift ausgebildet ist.
- Bei der Ausführungsform nach Abb. z ist auf den Löscher eine durchsichtige, gegebenenfalls leicht abnehmbare Kammer/' aufgesetzt, deren Hohlraum durch eine kleine Öffnung mit dem Löscherinnern in Verbindung steht. In diese Öffnung ist ein kohr k dichtschließend eingesetzt, das in die Löschflüssigkeit im Behälter a eintaucht. Beim Füllen des Löschers in umgekehrter Lage mit Flüssigkeit dringt letztere in die Kammer /'nicht ein. Beim Auffüllen- des Druckes wird die Flüssigkeit jedoch im Rohr k emporgetrieben und füllt die Kammer/' bis zu einer bestimmten Marke an, die den gebrauchsfähigen Zustand des Löschers anzeigt. Diese Ausführungsform ist auch bei Löschern, bei denen der Betriebsdruck erst im Augenblick ihrer Inbenutzungnahme erzeugt wird, anwendbar. Besitzen solche Feuerlöscher einen Hahn vor der Düse, so kann man aus der Lage des Flüssigkeitsspiegels in der Kammer/' erkennen, ob der Betriebsdruck eine hinreichende Höhe erreicht hat. Bei Feuerlöschern mit offener Spritzdüse dagegen kann man im Falle ihres Versagens erkennen, ob entweder die Gaserzeugung nicht eingetreten oder aber die Düse verstopft ist. Im ersteren Falle würde in die Kammer f' keine Flüssigkeit eindringen, und im zweiten Falle würde man aus der Höhenlage der Flüssigkeit in der Kammer f' .erkennen können, daß Druck entwickelt wird, die Flüssigkeit jedoch am Austraten behindert ist.
- Bei Feuerlöschern, die in der Bereitschaftsstellung mit dem Schlagstift nach oben gerichtet aufbewahrt werden, läßt sich der Schlagstift für den gleichen Anzeigezweck benutzen, indem er z. B. aus Glas hergestellt und hohl ausgebildet wird, so daß der die Schlagplatte darstellende Teil in der Wirkung der Kammer/' bei der Ausführungsform nach Abb. i entspricht, -wie dies aus Abb. a ersichtlich ist. Der Schlagstifte' greift mit seinem vorderen Ende ebenfalls in die Löschflüssigkeit ein und reicht in den Löscher genügend tief hinein, um bei seinem Einschlagen ein Chemikaliengefäß oder einen Druckmittelbehälter zerstören zu können. Er enthält an seinem in die Flüssigkeit eintauchenden Ende eine seitliche Öffnung e", damit die Flüssigkeit unter dem in dem Löscher herrschenden Druck den hohlen Schaft urid gegebenenfalls auch noch den als Kammer ausgebildeten Kopf des Schlagstiftes ausfüllen kann.
- Es empfiehlt sich, bei beiden Ausführungsformen eine auffällige Färbung der Löschflüssigkeit vorzunehmen, damit das Zeichen von weitem sichtbar ist, Zur Erhöhung der Sichtbarkeit können am Löscher hinter den Anzeigeteilen oder an seinem Halter Leuchtfarben angewendet werden. Die Flüssigkeit könnte zu demselben Zweck eine phosphoreszierende Beigabe erhalten. Ebenso lassen sich Spiegel und Reflektoren.hinter den Anzeigeteilen anwenden. Bei ungefärbter Flüssigkeit kann z. B. die Wandung der Kammer f, ähnlich wie bei Wasserstandsgläsern, gerippt ausgeführt werden, um durch die Lichtbrechung zu erzielen, daß die Flüssigkeit dunkel gefärbt erscheint.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Kenntlichmachung der Betriebsbereitschaft bei einem. unter Druck stehenden Flüssigkeitsfeuerlöscher, gekennzeichnet durch ein in die Löschflüssigkeit eintauchendes Röhr und eine an dieses angeschlossene äußere Kammer aus durchsichtigem Stoff. a. Flüssigkeitsfeuerlöscher nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen hohlen Schlagstift, der an seinem in die Löschflüssigkeit eintauchenden Ende eine Öffnung (e") und oben eine als Schlagplatte dienende Flüssigkeitskammer hat.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEK87246D DE439240C (de) | 1922-05-09 | 1922-05-09 | Einrichtung zur Kenntlichmachung der Betriebsberitschaft bei einem unter Druck stehenden Fluessigkeitsfeuerloescher |
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Publications (1)
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|---|---|
| DE439240C true DE439240C (de) | 1927-01-06 |
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ID=7235886
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEK87246D Expired DE439240C (de) | 1922-05-09 | 1922-05-09 | Einrichtung zur Kenntlichmachung der Betriebsberitschaft bei einem unter Druck stehenden Fluessigkeitsfeuerloescher |
Country Status (1)
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|---|---|
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1922
- 1922-05-09 DE DEK87246D patent/DE439240C/de not_active Expired
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