DE439208C - Steilrohrkessel, bei welchem die Heizgase durch eine Lenkwand dem oberen Teil des ersten Steilrohrbuendels zugefuehrt werden - Google Patents

Steilrohrkessel, bei welchem die Heizgase durch eine Lenkwand dem oberen Teil des ersten Steilrohrbuendels zugefuehrt werden

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DE439208C
DE439208C DEST39721D DEST039721D DE439208C DE 439208 C DE439208 C DE 439208C DE ST39721 D DEST39721 D DE ST39721D DE ST039721 D DEST039721 D DE ST039721D DE 439208 C DE439208 C DE 439208C
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vertical tube
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DEST39721D
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Hitachi Zosen Inova Steinmueller GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22GSUPERHEATING OF STEAM
    • F22G7/00Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition
    • F22G7/14Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition in water-tube boilers, e.g. between banks of water tubes

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

  • Steilrohrkessel, bei welchem die Heizgase durch eine Lenkwand dem oberen Teil des ersten Steilrohrbündels zugeführt werden. Bei Steilrohrkess-eln, bei denen der überhitzer innerhalb des ersten Rohrbündels angeordnet ist, muß dieser hinter einer Vorheizfläche liegen, die ihn vor allzu starker Beheizung schützt. Da der überhitzer denfreien Querschnitt zwischen den Rohren verengt, so suchen die Heizgase, die stets dem Wege des geringsten Widerstandes folgen, in der Hauptsache unter Umgehung des überhitzers ihren Weg durch das Rohrbündel. Bei Steilrohrkesse In mit sehr langen Rohren ist es nun vorteilhaft, die Heizgase in den oberen Teil des ersten Rohrbündels eintreten zti lassen, um sie dann im Rohrbündel nach abwärts zu führen. Wenn man nun den überhitzer oben in den hinteren Teil des ersten Rdhrbündels einbaut, so werden die Heizgase bestrebt sein, unterhalb des überhitzers in das Rohrbündel. einzutreten, wo sie weniger Widerstand Imden.
  • Um dies zu vermeiden und um den Überhitzer von den Gasströmen voll durchstreichen . zu lassen, wird nach der Erfindung vor oder in dem Rohrbändel eine Lenkwand. so hoch geführt, daß der untere Teil des überbitzers in dem durch diese. Lenkwand gebildeten Kanal hineinragt. Dadurch wird erreicht, daß die Stelle des größten Widerstandes sich dort befindet, wo die Heizgase nicht mehr ausweichen können, und daher für sie keine Möglichkeit mdh-r besteht, unter Umgehung des überhitzers in das Steilrohrbündel elnzutreten.
  • Um in dem oberen Teil des Steilroli[rbündels, wo- die Heizgase am heißesten sind und den größten Raum einnehmen, einen genügend freien Querschnitt für diese heißen Gase zu schaffen, kann man die Anordnung fernerhin so treffen, daß man den oberen Teil des Steilrohrbündels nach' dem Feuerraum zu abbiegt, während die hintere Lenkwand bestehenbleibt, so daß hinter dem Steilrohrbändel oben ein freier Raum geschaffen wird, durch den hindurch der überhitzer in das Steilrohrbündelhineinragt. Dadurch wird den heißen Gasen die Möglichkeit gegeben, im oberen Teil des Steilrohrbündels und im Überhitzer länger zu verweilen und somit eine stärkere Heizwirkung auszuüben.
  • In der Zeichnung ist ein solcher Steilrohrkessel im senkrecht-en Lä-ngssdinitt in einfachen Linien dargestellt, und zwar zeigt Abb. i den Kessel mit geraden Rohren, während Abb.2 den Kessel mit oben abgebogenein Rohrbündel darstellt. In dern oberen Teil des erst-en Rohrbündels a des Steilrohrkessels ist der überhitzerb angeordnet, dessen Rohrschlangen zwischen den. Wasserrohren des Rohrbündels a hängen. In dem Rohrbündel a ist über die Feuerraumwand o hinam eine Lenkwand d angeordnet, die hinter der notwendigen Vorheizfläche des Überhitzers liegt und so hoch geht, daß sie über den unteren Teil des überhitzers hinaufreicht. Die Heizgase müssen nun die Stellee durchstreichen, die den geringsten frei-en Querschnitt besitzt, da hier Wasserrohre und Überhitzerrohre gleichzeitig den Durchgang verengen. Infolgedessen haben die Heizgase keine Gelegenheit, unterhalb der Stelle e in das Rolirbimdel a einzutreten, sie werden im Gegenteil im obereh Teil des Rohrbündels etwas länger verweilen und daddrcheine kräftige Beheizung dieses Teiles und des überhitzers bewirken. Abb. 2 zeigt den Kessel, bei welchem der obere Teil des Rohrbündels a nach dem Feuerraum zu abgebogen ist, so daß hinter diesem Rohrbündel ein freier Raum f entsteht, durch den hindurch die Rohre des überhitzers b in das Steilrohrbündel hineinragen, und zwar so tief, daß die Heizgase nicht an ihnen vorbei in den unteren Teil des Rolirbündels a gelangen können. Hier werden, noch mehr wie in dem ersten Beispiel, die Heizgase veranlaßt, den überhitzer kräftig zu beheizen, so daß ein kleinerer überhitzer mit weniger Raumbedarf verwendet werden kann.

Claims (2)

  1. PATENT ANS PR Ö CliE: i. Steilrohrkessel, bei welchem die Heizgase durch eine Lenkwand dem oberen Teil des ersten Steilrohrbündels zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß in dem oberen Teil des ersten Steilrohrbündels, da, wo die Heizgase in das Steilrohrbündel eintreten, ein überhitzer angeordnet ist, der so tief in das Steilrohrbündel hinabhängt, daß er in den durch die Lenkwände (c oder d) gebildeten Rauchgaskanal hineinragt.
  2. 2. Steilrohrkessel -nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steilrohre in ihrein obe « ren Teil schräg nach vorn genagt sind und in dem auf diese Weise gebildeten Hohlraum 'hinter den Steilrohren der über.hitzer von oben in das Steilrohrbündel bis in den von der Lenk-. wand gebildeten Gaskanal hineinragen.
DEST39721D 1925-06-13 1925-06-13 Steilrohrkessel, bei welchem die Heizgase durch eine Lenkwand dem oberen Teil des ersten Steilrohrbuendels zugefuehrt werden Expired DE439208C (de)

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