DE408357C - Speisewasservorwaermer fuer Lokomotiven, Lokomobilen u. dgl. - Google Patents
Speisewasservorwaermer fuer Lokomotiven, Lokomobilen u. dgl.Info
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22D—PREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
- F22D1/00—Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters
- F22D1/42—Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters specially adapted for locomotives
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Description
- Speisewasservorwärmer für Lokomotiven, Lokomobilen u. dgl. Die Bestrebungen, das Speisewasser von Lokomotiven, Lokomobilen und ähnlichen Dampfmaschinen vorzuwärmen, sind wohl ebenso alt wie diese Maschinengattungen selbst. So hat man beispielsweise den Auspuffdainpf von Lokomotiven in den Tender geleitet, um dort seine Wärme an das Speisewasser abzugeben oder ihn bei Lokomobilen in ein entsprechendes Gefäß strömen lassen, aus dem .die Speisepumpe (las Wasser ansaugte, ohne aber hiermit bisher zu einem günstigen Ergebnis zu gelangen.
- Es ist weiterhin bereits vorgeschlagen worden, bei Lokomotiven über dem Kessel einen Sneisewasservorwärmer anzuordnen und die Abgase durch diesen hindurchzuleiten. Hierhei hat man den Abdampf ebenfalls -furch Z-orwärmer geführt und ihn hinter diesem in einer Düse in den Schornstein ausströmen gelassen, so daß einerseits der Abdampf mit zur Wärmeabgabe verwendet, anderseits eine Saugwirkung erzeugt wurde, um den Rauchgasdurchgang zu beschleunigen.
- Derartige umfangreiche Kesselaufbauten scheitern nun zunächst am Raummangel, da das zur Verfügung stehende Profil bei modernen Lokomotiven schon vollkommen ausgenutzt ist. Abgesehen hiervon geht bei den verhältnismäßig langen Leitungen viel Wärme verloren, und auch die hinter dem Vorwärmer gedachte Düse läßt viel zu wünschen übrig, da der so erzeugte künstliche Zug nur verhältnismäßig gering ist. Auch mit der Anordnung des Speisewasservorwärrners im Schornstein, durch den die Abgase streichen, hat man keine ausreichenden Erfolge gezeitigt.
- Der Zweck der Erfindung ist es nun, bei Lokomotiven, Lokomobilen u. dgl. mit vorzugsweise im Schornstein angeordnetem Speisewasservorwärrner die den bekannten Einrichtungen anhaftenden Nachteile zu beseitigen und einen möglichst günstigen Wärmeübergang von :den Abgasen auf das Speisewasser zu erhalten. Dies geschieht dadurch, daß die den Speisewasservorwäriller durchziehenden Heizrohre oder deren Verlängerungen mit Dampfdüsen Strahlapparate l;ilden, welche die Abgase ansaugen und mit erhöhter Geschwindigkeit stoßfrei in die Atmosphäre austreten lassen.
- Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsheispiele des Erfinrlunpsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i den senkrechten achsialen Schnitt durch die Rauchkarnnler einer Lokomotive, Abb. 2 die Draufsicht auf den Schornstein und Abb.3 eine andere Ausführungsform der Einrichtung in einem der Abb. i entsprechenden Schnitt.
- In beiden Ausführungsformen ist die Rauchkammer mit .4 bezeichnet, in die die Heizröhren 5 des Kessels 6 münden. In .den Schornstein 7 ist ein zylindrischer Behälter 8 für das Speisewasser eingebaut, dessen größere Hälfte bei der Ausführungsform gemäß A-bb. i über die Rauchkammer hinausragt, während sie bei der Ausführungsform gemäß Abb. 3 im Innern derselben liegt. Ein Mannloch mit Deckel 9 macht den Behälter von oben zugängig, um welches in konzentrischen Kreisen Heizrohre io angeordnet sind, die den Behälter 8 senkrecht durchsetzen und die Verbindung zwischen Rauchkammer d. und Atmosphäre herstellen. Diese Rohre io ragen bei der Anordnung gemäß Abb. i nach unten durch den Boden i i des Behälters 8 hindurch und sind bei 12 eingezogen, so daß sie reit entsprechenden Dampfdüsen 13 Strahlapparate bilden. Die Düsen 13 sitzen auf dem ringförmigen Blasrohrkopf 1d., der mit der Auspuffleitung 15 der Zylinder in Verbindung steht, dem aber auch durch eine nicht dargestellte Rohrverbindung Frischdampf zugeführt werden kann.
- Bei der zweiten Ausführungsform ragen die Rohre io über den Deckel 16 des Behälters 8 hinaus .und sind dort bei 17 eingezogen, um mit Dampfdüsen 18 Strahlapparate zu bilden. Diese Düsen 18 bilden die Enden von konzentrisch in den Heizrohren io angeordneten Dampfrohren ig, die in gleicher Weise wie die Düsen 13 gemäß Abb. i auf dem ringförmigen Blasrohrkopf 14 sitzen.
- Die heißen Abgase gelangen durch die Heizrohre io ins Freie und geben hierbei einen großen Teil ihrer Wärme an das im Behälter 8 befindliche Speisewasser ab, das in beliebiger Weise aus dem Wasserkasten hierhergebracht und so nach erfolgter Vorwärniung in den Kessel 6 gepumpt wird. Diese '\Virkung des Wärmeüberganges von den Ab-,rasen auf das Speisewasser wird nun durch die Wirkung der Strablapparate T2, 13 bzw. 17, 18 wesentlich erhöht, indem die Abgase mit erhöhter Geschwindigkeit angesaugt und stoßfrei durch :die Rohre io ins Freie gejagt «-erden, Hierzu wird in der Regel der aus den Zvlindern kommende Abdampf verwendet; bei stillstehender :Maschine kann aber auch Frischdampf unmittelbar aus. dem Kessel 6 in den Blasrohrkopf 1.4 geleitet werden, um durch die Düsen 13 bzw. 18 auszuströmen.
- Der freie OOuerschnitt der Rohre io muß natürlich so groß bemessen sein, daß die Abgase auch ohne Strahlapparatwirkung entsprechend abziehen können. Hiernach wird sich auch richten, ob man die Rohre in einer, zwei oder mehreren Reihen anordnen muß. In dieser Beziehung sowohl als auch hinsichtlich der Bauart des Speisewasserbehälters und seiner Anordnung sind daher die weitesten Grenzen gegeben, ohne dadurch außerhalb des Rahmens der Erfindung zu fallen. In entsprechender Weise läßt sich die Erfindung auch bei Lokomobilen und ähnlichen :Maschinen verwenden, bei welchen Maschinengattungen der Vorwärmer vorzugsweise im Fuchs aufgestellt sein wird.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Speisewasservorwärmer für Lokoinotiven, Lokomobilen u. dgl., der vorzugsweise im Schornstein angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die den Speisewasservorwärmer durchziehenden Heizrohre oder deren Verlängerungen mit Dampfdüsen Strahlapparate bilden, welche die Abgase ansaugen und mit erhöhter Geschwindigkeit stoßfrei in die Atmosphäre austreten lassen.
- 2. Speisewasservorwär mer nach Anspruch i, dadurch .gekennzeichnet, daß die Heizrohre konzentrisch zu einem Mannloch so angeordnet sind, daß durch diese sowohl der Wasserraum des Vorwärmers als auch die Außenwandungen sämtlicher Heizrohre zugänglich gemacht werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB99249D DE408357C (de) | 1921-04-16 | 1921-04-16 | Speisewasservorwaermer fuer Lokomotiven, Lokomobilen u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE408357C true DE408357C (de) | 1925-01-17 |
Family
ID=6989575
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB99249D Expired DE408357C (de) | 1921-04-16 | 1921-04-16 | Speisewasservorwaermer fuer Lokomotiven, Lokomobilen u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE408357C (de) |
-
1921
- 1921-04-16 DE DEB99249D patent/DE408357C/de not_active Expired
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