DE359047C - Einrichtung zum Entlasten des auf dem Lokomotivkessel angeordneten, mit Kesseldampf beheizten Speisewasser-Reinigers - Google Patents

Einrichtung zum Entlasten des auf dem Lokomotivkessel angeordneten, mit Kesseldampf beheizten Speisewasser-Reinigers

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DE359047C
DE359047C DESCH58494D DESC058494D DE359047C DE 359047 C DE359047 C DE 359047C DE SCH58494 D DESCH58494 D DE SCH58494D DE SC058494 D DESC058494 D DE SC058494D DE 359047 C DE359047 C DE 359047C
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DESCH58494D
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Schmidt & Wagner
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F5/00Softening water; Preventing scale; Adding scale preventatives or scale removers to water, e.g. adding sequestering agents
    • C02F5/02Softening water by precipitation of the hardness
    • C02F5/025Hot-water softening devices
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D1/00Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters
    • F22D1/42Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters specially adapted for locomotives
    • F22D1/46Exhaust-steam preheaters

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Description

  • Einrichtung zum Entlasten des auf dem Lokomotivkessel angeordneten, mit Kesseldampf beheizten Speisewasser-Reinigers. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Entlasten eines auf dem Lokomotivkessel angeordneten, mit Kesseldampf beheizten Speisewasser-Reinigers. Bei diesen bekannten Reinigeranordnungen sollen die im Reiniger ausgeschiedenen Gase den Arbeitszylindern der Lokomotive zugeführt und hier als Treibmittel mit verwendet werden, die ausgesehiedenen Feststoffe aber sollen sich im Reiniger ablagern, so daß nur noch Wasser in den Kessel gelangt, das nahezu als chemisch rein angesprochen werden kann. Da nun bei jeder Speisung dem Reiniger immer neue Mengen von Feststoffen zugeführt werden, so wird dieser bald vollständig verschlammen und daher seinen Zweck nicht mehr erfüllen können, wenn ,die ,abgelagerten Feststoffe nicht von Zeit zu Zeit aus dem Reiniger entfernt werden.
  • Eine Schnellzugslokomotive verdampft im Jahresdurchschnitt etwa gooo cbm Wasser, und -in j edem Kubikmeter sind mindestens o,2 kg Feststoffe in Lösung enthalten; es werden der Lokomotive daher jährlich mindestens i8oo kg oder monatlich i2o kg Feststoffe zugeführt, die jetzt durch den Reiniger an der Einwanderung in den Kessel gehindert werden sollen. Da die Reinigung des Wassers durch den Kesseldampf erfolgt, muß der Reiniger auf dem Sattel des Lokomotivkessels angeordnet sein. Hier kann er aber aus Raummangel und aus betriebstechnischen Gründen nur in solcher Größe untergebracht werden, daß sein Innenraum durch i5o bis Zoo kg Ablagerungen bereits vollständig ausgefüllt ist. Um daher .einer durch stärkere Verschlammung herbeigeführten Verschlechterung des technischen Wirkungsgrades des Reinigers vorzubeugen, müssen die Ablagerungen in jedem Monat mehrere Male aus dem Reiniger entfernt werden. Hieraus erwächst dem Betriebe natürlich eine ziemlich erhebliche Mehrarbeit, die als unangenehmer Nachteil empfunden wird. Die Erfindung betrifft nun eine Einrichtung bei solchen mit Kesseldampf beheizten Lokomotivspeisewasserreinigern, welche bezweckt, die Zeitabschnitte für die Entfernung des Kesselsteins aus dem Reiniger verlängern zu können, ohne daß sich daraus eine Verschlechterung des technischen Wirkungsgrades des Reinigers ergibt.
  • Erfindungsgemäß soll dieser Zweck dadurch erreicht werden, daß zwischen dem Hauptreiniger auf dem Lokomotivkessel und einem Vorwärmer ein oder mehrere Vorreiniger so eingeschaltet sind, daß ihnen das Speisewasser aus dem Vorwärmer und der Heizdampf aus dem Hauptreiniger zugeführt werden. Dadurch wird zunächst erreicht, daß das dem Hauptreiniger zugeführte Speisewasser bereits eine wesentlich höhere Temperatur als sonst besitzt, ferner der größte Teil der Ausscheidungen sich bereits. in den Vorreinigern ablagert. Der Hauptreiniger ist also entlastet.
  • Abb. i zeigt einen A-ufriß der neuen Einrichtung mit einem Vorreiniger, Abb. 2 einen Längsschnitt durch das Ventil in der Frischdampfleitung zwischen dem Vorwärmer und dem Vorreiniger in größerem Maßstab.
  • In der Abb. i ist nur der als Behälter für den Hauptreiniger dienende Dom 6 dargestellt, da die Inneneinrichtung für die Reinigung des Wassers .bekannt und ihre Darstellung zur Erläuterung der Erfindung nicht erforderlich ist. Sie, besteht im wesentlichen aus einem ringförmigen Speiserohr, aus darunter angeordneten Rieselern und aus einem Rohr in der Domachse, das aus dem oberen Domteil zu einer oder mehreren Dampfentnahmestellen der Lokomotive führt. Da durch dieses Rohr dauernd Dampf aus dem oberen Teil des Domes abgeführt wird, so wird der Domraum von einem ständigen Strom von Kesseldampf durchflutet. Das aus Öffnungen in der ringförmigen Speiseleitung austretende Wasser spritzt gegen die Domdecke und fällt dann in Regenform zunächst auf die Rieseler und dann weiter gegen den Kessel zu. Auf diesem Wege fällt das Wasser durch den entgegenströmenden Kesseldampf und wird' dadurch schnell auf die Ausscheidetemperaturen der Lösungen erwärmt. Die Gase werden mit dem Dampf durch das Rohr in der Dommitte abgeleitet, und die Feststoffe lagern sich auf den Rieselern ab. Das durch die Speisepumpe geförderte Wasser wird durch das Rohr i in bekannter Weise in den Vorwärmer 2 und aus diesem durch das Rohr 3 in den Vorreiniger 4 gedrückt, aus welchem es durch das im Dom 6 in Ringform auslaufende Rohr 5 gegen die Domdecke spritzt. Das in der Domachse angeordnete Rohr 8 ist mit dem Dampfraum des z. B. nach Art des Vorwärmers gebauten Vorreinigers 4 verbunden. Aus dem Dampfraum des Vorreinigers führt das Rohr 9 in das Ventil io, -und dieses ist wieder durch das Rohr i i mit dem Abdampfrohr 12 der Speisepumpe verbunden, das in .den Dampfraum des Vorwärmers ausmündet. Sobald das Ventil io die Verbindung zwischen den Rohren 9 und i i freigegeben hat, strömt infolge dieser Dampfführung der Kesseldampf aus dem Dom 6 durch das Rohr 8, den Dampfraum des Vorreinigers 4, das Rohr 9, Ventil io, Rohr ii und Rohr 12 in den Vorwä.rmer 2, aus welchem das Kondensat durch den Stutzen 13 ins Freie abfließt. Dieser Dampfstrom, dessen Stärke durch die Größe der Durchflußöffnung im Ventil io bedingt ist, bringt das entgegengesetzt strömende Wasser im Vorreiniger 4 auf eine solche Temperatur, daß dadurch die im Speisewasser gelösten Feststoffe schon in starkem Maße ausgeschieden werden. Die Ausscheidungen lagern sich wegen der geringen Geschwindigkeit des Wassers bereits zum größten Teil im Vorreiniger ab, besonders dann, wenn die Ablagerung noch durch geeignete Maßnahmen gefördert wird.
  • Das dem Dampfstrom, der aus dem Kessel 7 durch d.en Dom 6 und den Vorreiniger 4 in den Voi-wärmer 2 fließt, dienende Ventil io ist, da .der Dampfstrom nur während der Speisungen erforderlidh ist, in bekannter Weise so eingerichtet, daß es dem Dampfstrom bei Beginn der Speisung sich öffnet und bei Beendigung der Speisung den Dampfstrom wieder unterbricht. Das Rohr 8 ist daher über das Absperrorgan 18 durch das Rohr 14 mit dem einen Ende des Überhitzergliedes 15 verbunden, während das andere Ende des Gliedes durch das Rohr 16 mit,dem Ventilgehäuse io verbunden ist, aus welchem das Rohr 17 in die Speisepumpe führt. In dem Ventilgehäuse io unterbricht der durch die Feder i9 belastete Ventilkegel 2o die Verbindung zwischen den Rohren 9 und i i, sobald der Pumpenbetriebsdampf abgesperrt ist. Der Ventilkegel steht durch die Stange 21 mit dem Kolben 22 in Verbindung, durch welchen er von seinem Sitz im Gehäuse abgehoben und dadurch das Rohr 9 mit dem Rohr i i in Verbindung gebracht wird, sobald nach Eröffnung des Absperrorganes 18 der- Speisepumpe Arbeitsdampf zugeführt wird und dieser infolgedessen den Kolben 22 abwärts treibt. Da mit dem Abschluß des Organes 18 die Dampfleitung 16, 17 der Speisepumpe druckleer wird, bringt die Feder i9 den Ventilkegel 2o mit dem Kolben 22 wieder in die gezeichnete Lage zurück und unterbricht dadurch -die Verbindung zwischen den Rohren 9 und i i.
  • Wenn in dem Beispiel neben dem einen V or reiniger 4 noch ein zweiter Vorreiniger 4d vorgesehen wäre, so würde vorteilhaft folgende Verbindung für die Wasser- und Dampfleitung geschaffen werden: a) Wasserleitung: Vorwärmer, Vorreiniger 4a, Vorreiniger 4, Rohr 5, Dom 6, b) Dampfleitung: Dom 6, Rohr 5, Dampfraum des Vorreinigers 4, Dampfraum des Vorreinigers 4.11, Ventil io, Vorwärmer.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Entlasten des auf dem Lokomotivkessel angeordneten, mit Kesseldampf beheizten Speisewasser-Reinigers, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen diesem Hauptreiniger (6) und einem Vorwärmer (2) ein oder mehrere Vorreiniger (4) so eingeschaltet sind, daß ihnen das Speisewasser aus dem Vorwärmer und ,der Heizdampf aus dem Hauptreiniger zugeführt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, bei welcher die Frischdampfleitung zwischen dem Vorwärmer und dem ihm nächsten Vorreiniger durch ein vom Arbeitsdampf der Pumpe beeinflußtes Ventil (2o) gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Frischdampfleitung (9, 11) zwischen dem Vorreiniger (4) und dem V orwäriner (2) und die Leitung (i6, 17) für den Arbeitsdampf der Pumpe durch ein gemeinsames Ventilgehäuse (io) geleitet sind.
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