DE439151C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Einfuehren von Kesselsteinloesungsmitteln in die Speisewasserleitung von Kesseln - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttaetigen Einfuehren von Kesselsteinloesungsmitteln in die Speisewasserleitung von Kesseln

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DE439151C
DE439151C DEC36368D DEC0036368D DE439151C DE 439151 C DE439151 C DE 439151C DE C36368 D DEC36368 D DE C36368D DE C0036368 D DEC0036368 D DE C0036368D DE 439151 C DE439151 C DE 439151C
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  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum selbsttätigen Einführen von Kesselsteinlösungsmitteln in die Speisewasserleitung von Kesseln. Die Erfindung betriffteine Vorrichtwig, die das in den Kessel zugeführte Speisewasser init chemischen, der guten Instandhaltung des Kessels dienenden Substanzen in gewünschtem Maße zu versetzen ermöglicht.
  • Zu diesem Zwecke werden, wie üblich, eine Steig- und Abflußleitung in die Speisewasserzuleitung zum Kessel eingeführt und gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Ab- sperrhahnes an dem Lösungsbehälter angeschlossen. Nach der Erfindung münden beide Leitungen in je eine mit Durchbrechungen versehene Kammer bzw. eine Gruppe von Kammern des Lösungsbehälters ein. Der um die Kammern lierum befindliche Raum des Lösungsbehälters kann infolgedessen mit festen, zur guten Instandhaltung des Kessels dienenden Substanzen erfüllt werden -, deren Lösung durch das in einer Kammer oder Kammergruppe austretende und durch. die ..indere Kammer oder Kammergruppe abzieliende Speisewasser erfolgt. iNach der Erfindung ragen die Enden der mit dein Löverbundenen Steig- und Abflußleitung in die Speisewasserzuleitung derart hinein, daß die öffnungsquerschnitte der Leitungen nur zum größeren Teile in den Innenraum des Speiserohres hervortreten und der kleinere Teil der Austrittöffnungen der Steig- und Abflußleitung durch Nuten freigelegt ist, die an den Mündungen der Leitun-,.en in den Anschlußring eingeschnitten sind. Hierdurch wird der weitere Vorteil erzielt, daß sich der Druck des Speis,ewassers unvermindert über die Steigleitung fortpflanzt, ohne daß an der Abzapfstelle der Steigleitung Wirbel in der Speiseleitung erzeugt werden. Durch die geschilderte Anordnung wird auch erreicht, daß die an der Mündung der Abflußleitung vom Lösungsbehälter entstehende Saugwirkung von keinerlei Wirbelbildung begleitet ist.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar ist Abb. i ein Längsbchnitt durch die Vorrichtun- nach: der Erfindung in ihrer Axibringung zwischen zwei Flansdhen eines Speiserohres eines Kessels.
  • Abb. 2 ist ein Längsschnitt in größereni Maßstabe durch den Regelbalin und den zwischen zwei Flansd-hen des Speiserohrs einzulagernden Ans#--hlußring, Abb. 3 ist eine Ansicht der in Abb. 2 gezeigten Teile von oben, und Abb. 4 ist eine Ansicht des Regelhahnes in der Pfeilrichtung der Abb. 2 nach Ab- schrauben vom Flansdhring.
  • Ein Lösungsbehälter i zur Aufnahme chemischer Substanzen, der durch einen dichten Schraubverschluß -- verschließbar ist -, !enthält Kammern bzw. Gruppen von Kammern.,3 und 4, die über seine Bodenfläche 5 rund herum verteilt und gruppenweise mit zwei aus dem Behälter i heraustretenden Rohrleitungen 6 und 7 verbunden sind. Die'Wände der Kammern3 und 4 sind über ihre ganze Höhe mit Durchbrechungen versehen. Ein am oder im Boden des Behälters angebrachter Hahn 8 ermöglicht, den Wasserrückstand aus dem Behälter auszulassen, ehe der Behälter mit -frischen chemischen Substanz-en gefüllt wird. Der Bodenteil 5 des Behälters ist mit Gewinde versehen, das Beine Schraube 9 zur Befestigung des Lösungsbehälters i auf einem geeigneten Träger (nicht dargestellt aufnehmen kann.
  • Zwischen zwei Flansche io und i i eines zu einem Kessel (nichi dargestellt i führenden Speiserohres 12 ist unter Zwisch#enlagerung von Dichtungsringen 13, 14 ein Ring i ; eingelegt, der die gleichen Durchmesser, wie die Rohrflansche i o, i i hat und durch Bolzen 16 und Muttern 17 mit dem Speiserohr i--> verbunden ist. Der Anschlußring 15 ist mit einer radialen Gewindebohrung 18 versehen, in die der mit gleichem Gewinde versehene Hauptkörper ig eines Regelhalines 2o paßt und die in nach den Flächen des Anschlußringes 15 gerichtete-, also in beiden Richtungen des Saugrohres 12 verlaufende Nuten 2 1 ausläuf t. Der Hauptkörper ig wird von zwei symmetrisch zu seiner Achse verlaufenden Kanälen 22 und 23 durchbrochen, die der Regelhahn 2o beherrscht und die mittels eines Flansches 24 mit den vom Lösungsbehälter i kommenden Rohrleitungen 6 und /- in Verbindung gebracht sind. Die Kanäle 22 und 23 biegen vor ihrem Austritt aus dem Hauptkörper ig in der gleichen Ebene, aber in entgegengesetzter Richtung um, und der Hauptkörper ig ist derart im Anschlußring 15 ver-.schraubt, daß die Kanäle 22 und 23 in der Richtung bzw. gegen die Richtung des Saugrohres 12 austreten. Die freien öffnungen der Kanäle 22 und 23 'liegen in einem im Querschnitt lialbkreisförinigen Vorsprung 25 des Hauptkörpers ig. Dieser Vorsprung 25 tritt so weit in das Saugrohr 12 hinein, daß die Mündungen der Kanäle 22 und 23 vorzugsweise bis zu zwei Dritteln ihrer lichtenWeite über die Innenwand des Saugrohres 12 hervortreten. Das restliche Drittel der Kanalmündungen ist durch die obenerwähnten Nuten 2 r freigelegt.
  • Die Wirkungbweise isi folgende - Wird der Regelhahn 2o an seinem Vierkant ,6 oder einem daran angebrachten Handgriff so gedreht, daß er die Verbindungen zwischen den Kanälen 22, 23 und den Rohrleitungen 6, 7 mehr oder weniger freigibt, so wird Speisewasser, das in dem Speiserohr 12 in der durc4 Pfeile angedeuteten Richtung strömt ', in den Kanal 22 und über den geöffneten Hahn 20 in die Leitung 6 hineingedrückt, während an der Mündung des Kanals -23 durch die Strömung des Speisewassers ein Unterdruck, also eine Saugwirkung, ent-Q;teht. Durch diese Druckwirkungen wird in der Vorrichtung nach der Erfindung ein Kreislauf von abgezweigtem Speisewasser erzeugt, der -, wie die Pfeile andeuten' über Kanal 22 und Rohrleitung 6 nach dem Lösungsbehälier i und von diesem über Leitung 7 und Kanal 2' ., wieder nach dem Speiserohr 12 verläuft. Daz die Kammern oder Kammergrup--pen 3 erfüllende Speisewasser tritt durch die Wanddurchbredhungen dieser Kammern aus, durchflutet die zwischen die Kammern 3 und 4 eingefüllten chemischen Substanzen und tritt mit Lösungsbestandteilen dieser Substanzen in die, Kammern 4 durch deren Durchbrechungen ein, um sich über Leitung 7 und Kanal 23 dem nach dem Kessel gehenden Speisewasser beizumischen.
  • Da der Querschnitt der zwischen den Kanälen 22 und 6 bzw. 23 und 7 liegenden Durchlässe durch den Regelhahn 20 einstellbar ist, bleibt es dem Ennessen der Maschinenhedienung überlassen, in welchem Verhältnis das dem Kessel zuströmende Speisewasser mit chemischen Lösungen versetzt wird.
  • Die symmetrische Anordnung der Kanäle 22 und --3 im Hauptkörper ig:des Regelhahiles 2o ermöglicht bei Einschaltung eines nachgiebigen Verbindun 'gsgli,edes, etwa eines Schlauches, sowohl in die Leitung6 als auch in die Leitun-7 die Umkehr der Strömungsrichtung des erwähnten Kreislaufs durch Drehung des Haupfhahnkörpers ig um i8o1. Es ist also möglich, die Strömungsrichtung im Lösungsbehälter i umzuke1iren, um zu verhindern, daß die Durchbrechungen der Ausgangskammern 4 durch Lösungsrückstände verschlossen werden.

Claims (2)

  1. )JA T 1,1-.N T A N 1; 11 R i*( 11 l# : i. Vorrichtung zum selbsttätigen Einführen von Kesselsteinlösungsmitteln in di#e Speisewasserleitung von Kesseln mit in die Speiseleitung einmündender Steig- und Abflußleitung, die gegebenenfalls unter Zwischensdhaltung eines Absperrhahnes an den Lösungsbehälter angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß beide Leitungen (6, 7) in je eine mit Durchbrechungen versehene Kammer ("3, 4) bzw. eine Gruppe von Kammern des Lösungsbehälters (Y# münden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i. bei welcher die Enden der mit dem Lösungsbehälter verbundenen Steig- und Abfluf.)-leitung in die Speisewasserleitung hineinragen und in bzw. gegen die Strömungsrichtung des Speisewassers bogenförmig auslaufen, dadurch gekennzeichnet, daß die öffnungsquerschnitte der Leitungen nur zum größeren Teile in den Innenraum des Speiserohres (12) hineinragen und der kleinere Teil der Austrittöffnungen der Steig- und Abflußleitung (22, 23-) durch Nuten #,2i) freigelegt ist, die an den Mündungen der Leitungen (22 -, 231 in den Anschlußring (15) eingeschnitten sind.
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