DE438632C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Umschalten des Farbtuches fuer Typendrucker - Google Patents
Vorrichtung zum selbsttaetigen Umschalten des Farbtuches fuer TypendruckerInfo
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- DE438632C DE438632C DES67803D DES0067803D DE438632C DE 438632 C DE438632 C DE 438632C DE S67803 D DES67803 D DE S67803D DE S0067803 D DES0067803 D DE S0067803D DE 438632 C DE438632 C DE 438632C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F1/00—Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
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- B41F1/40—Inking units
- B41F1/44—Inking units using inking ribbons
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Description
Die bekannten Vorrichtungen zum selbsttätigen Schalten und Umschalten des Farbtuches
bei Typendruckern mit ebener Satzform sind mehr oder weniger verwickelt und unübersichtlich sowie zu ihrer Wartung
unzugänglich, so daß leicht eine Störung in der Farbtuchschaltung eintritt, welche die
Güte des Druckes nachteilig beeinflußt.
Der Mangel der verwickelten Bauart haftet auch einer bekannten Farbtuchschaltung an, bei welcher bei abgewickeltem Farbtuch durch die im Farbtuch auftretende Spannung die Umschaltung bewirkt wird, und bei welcher eine Schiene mit den beiden, je um einen besonderen Stift in der Schiene drehbaren Schaltklinken unter der Wirkung von Federn um einen Bolzen schwingbar ist.
Der Mangel der verwickelten Bauart haftet auch einer bekannten Farbtuchschaltung an, bei welcher bei abgewickeltem Farbtuch durch die im Farbtuch auftretende Spannung die Umschaltung bewirkt wird, und bei welcher eine Schiene mit den beiden, je um einen besonderen Stift in der Schiene drehbaren Schaltklinken unter der Wirkung von Federn um einen Bolzen schwingbar ist.
Demgegenüber zeichnet sich der Erfindungsgegenstand durch ganz besondere Ein-
ao fachheit in seiner Bauart und durch unbedingte Zuverlässigkeit in seiner Wirkungsweise
aus.
Die Erfindung besteht darin, daß die zwei Schalträder mit den zugehörigen zwei
Schaltklinken in zwei verschiedenen Ebenen gelagert und die zwei Schaltklinken unmittelbar
um eine gemeinsame Achse drehbar sind. Es sind also beim Erfindungsgegenstand nur die beiden um eine gemeinschaftliche
Achse unmittelbar hintereinander drehbaren Schaltklinken ohne sonstiges Gestänge und
sonstige Hebel vorhanden, wodurch die Farbtuchschaltung auch sehr billig wird.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist die Anordnung einer Blattfeder, welche
durch ihre Wirkung auf eine an den Schaltklinken angebrachte Fläche die Schaltklinken
in ihren Arbeitsstellungen hält.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ver-
anschaulicht, und zwar stellen dar:
Abb. ι und 2 die Vorrichtung von oben und von vorn gesehen und
Abb. 3 bis 6 Einzelstellungen der Schalträder und Schaltklinken.
Über dem zur Aufnahme des Drucksatzes dienenden Rahmen α läuft das Farbtuch b
(Abb. ι und 2), das sich seiner ganzen oder begrenzten Länge nach auf die beiden Spulen
c und d ab- bzw. aufrollt. An den vorderen Wellenenden der Farbtudispulen c und d
sitzen mittelbar oder unmittelbar die zur schaltweisen Drehung der Spulen bestimmten
Schalträder e und /, welche, wie aus Abb. 1 ersichtlich ist, in zwei verschiedenen senkrechten
Ebenen liegen. Das Satzbett α nebst dem Farbtuch h bewegen sich während des
Betriebes des Typendruckers in bekannter Weise abwechselnd unterhalb der ortsfesten,
aber drehbaren Druckwalze hin und her.
Bei dieser wechselweisen Hinundherbewegung wird das Schaltrad e über die mit
ihm in der gleichen senkrechten Ebene auf der Achse §· drehbar gelagerte Schaltklinke Ji
und das Schaltrad f über die mit diesem in gleicher senkrechter Ebene ebenfalls auf der
Achse g drehbar gelagerte Schaltklinke i hinweggeführt. Die gegenseitige Verdrehung
der auf der gemeinsamen Achse g drehbaren ίο Schaltklinken h ■ und i ist durch den den
Bogenschlitz k in der Schaltklinke h durchgreifenden Stift I der Schaltklinke i begrenzt.
Die Schaltklinke Ji besitzt noch eine Geradfläche h1 und die Schaltklinke i eine Geradfläche
i1 (Abb. 2 bis 6); auf diese beiden Geradflächen h1, i1 wirlct die Blattfeder m.
Beide Schaltklinken h und i haben gleiche Außenform.
Es soll nun angenommen werden, daß das Farbtuch b auf die Spule c aufgerollt wird,
wie in Abb. 3 und 4 angenommen ist.
Bewegt sich von seiner in Abb. 2 wiedergegebenen Mittelstellung aus der Satzrahmen
α mitsamt dem Farbtuch b nach links, so wird durch den Anstoß des sich in Abb. 3
in der Pfeilrichtung bewegenden Schaltrades e an die obere schaltzahnartige Ausbildung
seiner zugehörigen Schaltklinke h diese auf der Achse g oben nach links unter
Durchbiegung der Blattfeder m gedreht und weicht somit dem Schaltrad e wirkungslos
aus. Die andere Schaltklinke i befindet sich dabei in entgegengesetzt gleicher, und zwar
solcher Stellung, daß das zugehörige Schaltrad f von ihr nicht berührt wird. Ist das
Schaltrad e über die Schaltklinke h nach links hinwegbewegt, so wird diese, während
die Schaltklinke i in ihrer Lage verbleibt, sofort wieder durch die Blattfeder m in ihre
4.0 aufrechte Arbeitsstellung gemäß Abb. 4 gebracht;
bei der nun folgenden Bewegung des Schaltrades e nach rechts im Pfeilsinne stößt
dessen untenstehender Zahn gegen die Schaltklinke h, die in ihrer jetzigen Arbeitsstellung
durch die auf ihre Geradfläche hx wirkende Blattfeder m gesichert ist. Das
Schaltrad e wird daher um einen Zahn in der Pfeilrichtung (Abb. 4) verdreht und zugleich
das Farbtuch b auf die Spule c aufgerollt.
Die Blattfeder m muß dabei einen so starken j
Druck auf die Schaltklinke-A ausüben, daß
der durch das Drehen des Schaltrades e verursachte Widerstand überwunden wird, ohne
daß die Geradfläche h1 ihre Auflage mit der
Blattfeder m verliert. Der Vorgang wiederholt sich beim Arbeiten des Typendruckers
nun so lange, bis das Farbtuch b vollständig j von. der Spule d ab- und auf die Spule c des
Schaltrades e aufgerollt ist.
Nunmehr kann das Schaltrad e nicht
weiter gedreht werden, was auch durch einen sonstigen Widerstand im Aufrollen des
; Farbtuches geschehen kann; es findet jetzt , die Umschaltung des Fafbtuches b in seiner
' Aufrollung dadurch statt, daß das sich nach rechts im Pfeilsinne (Abb. 5) bewegende
blockierte Schaltrad e beim Anstoß seines
\ untenstehenden Zahnes an die Schaltklinke h
ι diese unter Überwindung der Blattfeder m
oben nach rechts drehend mitnimmt und sie ■ so aus ihrer bisherigen Arbeitsstellung
. (Abb. 4) bringt, wodurch es außer Eingriff mit dem Schaltrad e kommt. Zugleich bringt
ι aber auch die Schaltklinke h durch den im Bogenschlitz k der Schaltklinke h gefangenen
Stift I der Schaltklinke i diese in die Arbeitsstellung
(Abb. 5), wobei die Geradfläche i1 der Schaltklinke i auf der Blattfeder m aufliegt.
Jetzt stößt der untenstehende Zahn des Schaltrades f bei der Umkehrbewegung
des Satzrahmens α und damit des Schaltrades f nach links hin — in der Pfeilrichtung
nach Abb. 6 — geRen die obere schaltzahnartige
Ausbildung der durch ihre auf der Blattfeder m ruhende Geradfläche i1
gegen Verdrehen nach links hin gesicherte Schaltklinke i. Dadurch wird das Schaltrad
f seinerseits um einen Zahn im Pfeilsinne (Abb. 6) gedreht und das Farbtuch b wird
nunmehr auf die mit dem Schaltrad f verbundene Spule d aufgerollt. Die Schaltklinke
i arbeitet dann in der Folge genau so wie vorher die Schaltklinke h.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum selbsttätigen Umschalten des Färbtuches für Typendrucker,
bei der bei abgewickeltem Farbtuch durch die im Farbtuch auftretende Spannung die Umschaltung bewirkt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden auf den Farbtuchspulen (c, d) angeordneten
Schalträder (e, f) mit den zugehörigen
zwei Schaltklinken (h, i) in zwei verschiedenen Ebenen gelagert und die beiden
Schaltklinken {h, i) unmittelbar um eine gemeinsame Achse (g) drehbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden Schaltklinken (h, i) in ihren Arbeitsstellungen
durch eine auf eine Fläche (h1, i1)
derselben wirksame Blattfeder (m) gehalten werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES67803D DE438632C (de) | 1924-11-25 | 1924-11-25 | Vorrichtung zum selbsttaetigen Umschalten des Farbtuches fuer Typendrucker |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES67803D DE438632C (de) | 1924-11-25 | 1924-11-25 | Vorrichtung zum selbsttaetigen Umschalten des Farbtuches fuer Typendrucker |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE438632C true DE438632C (de) | 1926-12-23 |
Family
ID=7499816
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES67803D Expired DE438632C (de) | 1924-11-25 | 1924-11-25 | Vorrichtung zum selbsttaetigen Umschalten des Farbtuches fuer Typendrucker |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE438632C (de) |
-
1924
- 1924-11-25 DE DES67803D patent/DE438632C/de not_active Expired
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