DE437677C - Schleudertrommel - Google Patents

Schleudertrommel

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Publication number
DE437677C
DE437677C DEB118761D DEB0118761D DE437677C DE 437677 C DE437677 C DE 437677C DE B118761 D DEB118761 D DE B118761D DE B0118761 D DEB0118761 D DE B0118761D DE 437677 C DE437677 C DE 437677C
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DE
Germany
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drum
centrifugal drum
outlet
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liquid
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Expired
Application number
DEB118761D
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English (en)
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Bergedorfer Eisenwerk AG
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Bergedorfer Eisenwerk AG
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Publication date
Application filed by Bergedorfer Eisenwerk AG filed Critical Bergedorfer Eisenwerk AG
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Publication of DE437677C publication Critical patent/DE437677C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B1/00Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles
    • B04B1/04Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with inserted separating walls
    • B04B1/08Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with inserted separating walls of conical shape

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 25. NOVEMBER 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 437677 KLASSE 82 b GRUPPE 17
Bergedorf er Eisenwerk Akt-Ges. in Sande*. Bergedorf, Hamburg.
Schleudertrommel.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. März 1925 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund
der Anmeldung in Schweden vom i.Mai 1924 beansprucht.
Ölschleudertrommeln sind gewöhnlich so nen sowohl die spezifisch leichteren als aucli ausgebildet, daß sie abwechselnd mit zwei in die spezifisch schwereren Flüssigkeitsteile von verschiedenem Abstand von der Mitte gelege- der Trommel ununterbrochen entfernt werden nen Auslaßöffnungen und mit einer Auslaß- können. Derartig arbeitende Trommeln sol-
Öffnung arbeiten können. Mit zwei Auslaß- j len im nachfolgenden mit »Purifikator-< be-
öffnungen wird gearbeitet, wenn beim Tren- ' zeichnet werden, und es soll hier angenom-
men werden,, daß die leichtere Flüssigkeit durch Auslaßöffnungen ausströmt, die näher der Mitte liegen als die Auslaßöffnungen für die schwerere Flüssigkeit. Mit einer Auslaß-S öffnung wird gearbeitet, wenn die Verunreinigungen mit spezifisch höherem Gewicht als das des Öles in so geringer Menge vorhanden sind, daß sie ohne Schwierigkeiten un!d ohne Nachteile im Schlammraum der Trommel gesammelt werden können. Die Auslaßöffnung der Trommel steht dabei für gewöhnlich mit dem dem Hauptteil der Trommel am nächsten liegenden Sammelgefäß in Verbindung. In dieser Weise arbeitende Trommehl sollen im nachfolgenden "als »Klarifikator« bezeichnet werden.
In Abb. ι ist in der linken Hälfte eine als Purifikator und in der rechten Hälfte eine als Klarifikator arbeitende Trommel dargestellt. ao Die zu trennende Flüssigkeit wird durch das Speiserohr Λ dem mittleren Verteiler B in dem Tellersatz C zugeführt, in welchem die Trennung erfolgt. Die spezifisch schwerere Flüssigkeit bewegt sich dabei gegen die Trommelwand D nach außen, während die leichtere Flüssigkeit nach der Mitte strömt. Arbeitet die Trommel als Purifikator, so wird die schwerere Flüssigkeit durch die Kanäle F zwischen dem Trommeldeckel E und einem Oberteller G ununterbrochen abgeleitet. Die Kanäle F werden durch den Oberteller G von dem Tellersatz C gänzlich getrennt und münden bei einer auswechselbaren Regelscheibe H, die mit einer mittleren Öffnung oder einer Reihe von Löchern versehen ist. Die leichtere Flüssigkeit wird durch eine Anzahl von Öffnungen/ in der Verlängerung des Obertellers G abgeleitet.
Soll eine derartige Trommel als Klariflkator arbeiten, so wird der Oberteller G durch einen Teller /< ersetzt, der entweder gar keine Kanäle oder nur solche in der gleichen Höhe hat, wie die Kanäle zwischen den verschiedenen Tellereinsätzen C. Die schwerere Flüssigkeit verbleibt dabei in der Trommel; während die leichtere nach der Mitte geführt und durch die Regelscheibe H abgeleitet wird.
Eine solche Abänderung eines Purifakators in einen Klarifikator hat jedoch d'en Nachteil, j0 daß die leichtere, für gewöhnlich von den Verunreinigungen zu befreiende Flüssigkeit in ein anderes Sammelgefäß aufgenommen werden muß, wenn die Trommel als Purifikator arbeitet, als wie dies der Fall ist, wenn die Trommel als Klarifikator verwendet wird. Beim Reinigen gewisser, so große Mengen Wasser enthaltender Öle, daß die Trommeln als Klarifikatoren nicht unmittelbar arbeiten können, z. B. bei der Behandlung von gewissen Transformatorölen, hat es sich als zweckmäßig erwiesen, das Öl zwecks Entfernens des Hauptteiles des Wassers zuerst durch die als Purifikator arbeitende Trommel zu leiten und alsdann das Öl von Spuren von Wasser dadurch vollständig zu befreien, daß es nochmals durch die jetzt als Klarifikator arbeitende Trommel hindurchgeleitet wird. Bei einer derartigen Reinigungsarbeit ist es selbstverständlich ein Nachteil, daß das Öl bei den verschiedenen Arbeitsstufen in verschiedenen Gefäßen gesammelt wird, weil die Anbringung der das gereinigte Öl ableitenden Rohre umständlicher wird, als dies erforderlich ist, wenn die gereinigte Flüssigkeit in beiden Fällen in dem gleichen Gefäß gesammelt wird.
Die Erfindung bezieht sich nun auf eine Vorrichtung, durch welche der obenerwähnte Übelstand dadurch beseitigt wird, daß ein rohrförmiger Aufsatz an der Trommelhülle befestigt wird, wenn die Trommel als Klarifikator arbeiten soll. Durch dieses Mittel wird die leichtere Flüssigkeit in dasjenige Sammelgefäß geleitet, welches bei der als Purifikator arbeitenden Trommel die leichtere Flüssigkeit aufnimmt, sofern die Auslaßöffnung M des Aufsatzes ungefähr in gleicher Höhe des Obertellers G liegt.
In Abb. 2 ist eine Ausführungsform einer solchen Vorrichtung dargestellt, gemäß wel- go eher an Stelle der Regelscheibe H an dem Deckel E ein mit den Auslaßöffnungen M versehener Aufsatz vorgesehen ist.
Die Erfindung soll jedoch nicht auf diese Bauart beschränkt werden, vielmehr kann der rohrförmige, das Öl ableitende Teil in verschiedener Weise an der Trommel angebracht werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Schleudertrommel, die abwechselnd entweder mit zwei in verschiedenem Abstand von derWellenmitte liegenden Auslaßöffnungen, von denen die innere in einem auswechselbaren Oberteller liegt, oder mit einer einzelnen Auslaßöffnung versehen ist, wobei im ersteren Falle die schwereren und leichteren Bestandteile ununterbrochen in Sammelgefäße geleitet werden, gekenn-• zeichnet durch einen rohrförmigen Auslaßaufsatz (L) an der Schleudertrommel, dessen Öffnung (M) ungefähr in gleicher Höhe- wie die des auswechselbaren Obertellers (G) liegt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen. -
DEB118761D 1924-05-01 1925-03-19 Schleudertrommel Expired DE437677C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE595219X 1924-05-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE437677C true DE437677C (de) 1926-11-25

Family

ID=20312718

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB118761D Expired DE437677C (de) 1924-05-01 1925-03-19 Schleudertrommel

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DE (1) DE437677C (de)
FR (1) FR595219A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
FR595219A (fr) 1925-09-29

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