DE435970C - Elektrische Nebenuhr - Google Patents

Elektrische Nebenuhr

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DE435970C
DE435970C DEG65029D DEG0065029D DE435970C DE 435970 C DE435970 C DE 435970C DE G65029 D DEG65029 D DE G65029D DE G0065029 D DEG0065029 D DE G0065029D DE 435970 C DE435970 C DE 435970C
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electromagnet
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C13/00Driving mechanisms for clocks by primary clocks
    • G04C13/02Circuit arrangements; Electric clock installations
    • G04C13/021Circuit arrangements; Electric clock installations primary-secondary systems using transmission of singular pulses for driving directly secondary clocks step by step
    • G04C13/025Circuit arrangements; Electric clock installations primary-secondary systems using transmission of singular pulses for driving directly secondary clocks step by step via special lines

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Description

  • Elektrische Nebenuhr. Gegenstand der Erfindung ist eine Nebenuhr, die von einer Zentralstelle aus durch eine #ogenannte Hauptuhr he!.tenert wird.
  • Die besonderen Merkmale der Nebenuhr bestehen in einer durch den Anker des Elekti omagneten gesteuerten KontaktanordnunT, dein mit einer besonderen Ansprech- und einer Haltewicklung ausgestatteten Elektroinagneten und in der Verbindung bz«-. Schaltung dieser Teile untereinander. Ein weiteres Merkmal besteht in einem im Stromkreis der ebenuhren liegenden Relais, durch welches die Zeitdauer des von der 1-latiptulir zur Fortschaltung der Nebenuhren gegebenen Stromimpulses begrenzt wird, sowie darin, daß die Funktion dieses Relais durch den Elektroinagneten der bzw. einer \ ebenuhr ausgeführt und dadurch das besondere Relais erspart wird. Zweckmäßig wird diese Nebenuhr im Stromkreis als letzte geschaltet und gleich in das Gehäuse der Hauptuhr eingebaut, was den Vorteil bietet, jederzeit den Schaltvorgang der gesamten Uhrenanlage kontrollieren zu können.
  • In der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar Gellt Abb. i einen Schnitt durch ein Uhrwerk, Abb. 2 eine Aufsicht und Abb. 3 und d. eine Schaltung dar.
  • Achse 9 trägt das Schaltrad I4., welches durch eine Klinke 15 vom Anker 12 des Elektromagneten 16 nach den von der Hauptuhr gegebenen Impulsen fortgeschaltet wird. Das Schaltrad 14 besitzt zweckmäßig 6o Zähne und trägt alsdann gleichzeitig den -.Minutenzeiger. Die Übertragung auf den Stundenzeiger erfolgt mittels der Zahnräder io, 7, 8 und 3 in an sich bekannter Weise. Der Anker 12 ist mit dem Kontaktarm i i fest verbunden, der im Ruhezustand mit dem Kontakt i in Eingriff steht. Letzterer ist mit dem -Ende der Ansprechwicklung des Elektromagneten 16 verbunden, während der Anfang derselben an die Leitung La geht, die mit den Anfängen der Ansprechwicklungen aller Nebenuhren leitende Verbindung hat. Sobald die Hauptuhr den Impuls gibt, fließt der Strom über die Ansprechwicklung A der ersten Uhr, Kontakt i, Hebelkontakt i i zur Stromquelle zurück. Gleichzeitig hat der Elektromagnet 16 seinen Anker 12 angezogen und den Hebelkontakt i i von 1 abgezogen und an den. Kontakt 13 gelegt, dadurch die Haltewicklung H eingeschaltet und gleichzeitig über den Kontakt 13 den Str ornweg nach der nächsten Uhr freigegeben, wo sich der geschilderte Vorgang wiederholt, bis alle Uhren durchgeschaltet sind und über die Haltewicklungen an der Stromquelle parallel zueinander liegen. Beim Anziehen der Anker ist die mit demselben gelenkig verbundene Klinke 15, die mit dem Zahnrad 14 unter Federdruck in Eingriff steht, uni einen Zahn vorgerückt. Unterbricht die Hauptuhr jetzt den Stromweg durch Beendigung des Impulses, so werden die Anker unter Einwirkung der mit ihnen verbundenen Federn 17 in ihre Ruhestellung zurückgezogen, und die Klinke 15 dreht das Zahnrad 14., das auf der Achse 9 sitzt, um eine Zahnlänge.
  • Will man nun, um Strom zu sparen, die Zeitdauer des von der Hauptuhr gegebenen Fortschaltimpulses auf das für den Schaltvorgang gerade erforderliche Maß begrenzen, sei es, daß die Hauptuhr hierfür keine Einrichtung besitzt, oder aus einem anderen Grunde, so wird in den Stromkreis der Nebenuhren ein Begrenzungsrelais gelegt, welches nach Durchschalten der letzten Uhr den Stromkreis selbsttätig unterbricht. Dieses Relais kann nach der Erfindung dadurch entbehrt werden, daß der Elektromagnet der als letzte geschalteten Nebenuhr diese Aufgabe unter Zuhilfenahme einer dritten Leitung nach Schaltung Abb.:I ausführt. Um den Schaltvorgang überwachen und jederzeit kontrollieren zu können, wird die als letzte geschaltete Nebenuhr zweckmäßig gleich in das Gehäuse der Hauptuhr eingebaut.

Claims (3)

  1. PATENT-ANsPRücHE: i. Elektrische Nebenuhr, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet eine niedrigohmige Ansprech- und eine hochohmige Haltewicklung und eine durch den Anker des Elektromagneten gesteuerte Kontaktanordnung besitzt.
  2. 2. Nebenuhr nach Anspruch i, dadurch gelzennzeichnet, daß Kontaktanordnung (i, 11, 13) und Ansprech- (A) und Haltewicklung (H) so geschaltet sind, daß bei Einsetzen des von der Hauptuhr gegebenen Stromstoßes der Strom über die Ansprechwicklung (A) verläuft, den Elektromagneten erregt, worauf dieser seinen Anker anzieht und über die von letzterem gesteuerten Kontakte (i, ii) die Haltewicklung (H) einschaltet, wodurch gleichzeitig der Stromweg nach der nächsten Uhr frei wird, so daß auf diese Weise die Nebenuhren zeitlich nicht auf einmal ansprechen, sondern daß jede Nebenuhr die nachfolgende parallel zueinander in den Stromkreis schaltet und daß ferner der Stromkreis über die Haltewicklung (H) und Kontakte (i, i i ) geschlossen bleibt, his der Schaltvorgang an sämtlichen Uhren beendet ist.
  3. 3. Nebenuhr nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Funktion des Begrenzungsrelais durch den Elektromagneten einer Nebenuhr, z. B. der letzten, unter Verwendung einer Hilfsleistung niit ausgeführt wird.
DEG65029D 1925-08-09 1925-08-09 Elektrische Nebenuhr Expired DE435970C (de)

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