DE77096C - Hemm vorrichtung für schrittweise fortgeschaltete Stromunterbrecher zum Betriebe von Typendrucktelegraphen oder elektrischen Uhren - Google Patents

Hemm vorrichtung für schrittweise fortgeschaltete Stromunterbrecher zum Betriebe von Typendrucktelegraphen oder elektrischen Uhren

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DE77096C
DE77096C DENDAT77096D DE77096DA DE77096C DE 77096 C DE77096 C DE 77096C DE NDAT77096 D DENDAT77096 D DE NDAT77096D DE 77096D A DE77096D A DE 77096DA DE 77096 C DE77096 C DE 77096C
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J. A. DAVIS und R. A. FOWDEN in Philadelphia, Pennsylvania, V. St. A
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L19/00Apparatus or local circuits for step-by-step systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Hemmvorrichtung für schrittweise fortgeschaltete Stromunterbrecher, wie solche durch das Patent Nr. 41690 bekanntgeworden sind, in der Weise, dafs die Drehung derselben gehemmt und, ehe sie beendet, plötzlich aufgehoben wird. Der Zweck dieser plötzlichen Hemmung des Stromunterbrechers ist der, Impulse eines Batteriestromkreises von genau gleicher Dauer zu erzeugen, wie solche für den Betrieb von Typendrucktelegraphen und elektrischen Uhren erforderlich sind, und zu vermeiden, dafs die Leiter- und Isolationssegmente derselben sich weiter drehen, als nothwendig ist, welcher Umstand zur Folge hat, dafs diese Impulse unregelmä'fsig werden. "Wenn solche unregelmä'fsigen Impulse zum synchronen Antrieb einer Anzahl in eine Linienleitung eingeschalteter Typendrucktelegraphen verwendet werden, so wird der Gleichlauf der Typenradwellen derselben gestört und die Verwendung solcher Telegraphen zur Unmöglichkeit gemacht. Dieses ist auch bei elektrisch betriebenen Uhren der Fall, deren Zeiger unregelmäfsig fortbewegt werden.
Auf beiliegender Zeichnung veranschaulich!:
Fig. ι die Hemmvorrichtung in Verbindung mit Stromunterbrechern,
Fig. 2 eine Oberansicht derselben, wobei die Deckplatte des dieselbe einschliefsenden Gehäuses abgenommen ist,
Fig. 3 eine Einzeldarstellung der Hemmvorrichtung in Vorderansicht.
Fig. 4 veranschaulicht Führungen'für dieselbe.
Fig. 5 ist eine abgeänderte Hemmvorrichtung,
Fig. 6 eine Einzeldarstellung des Steigrades und des zur Fortschaltung der Stromunterbrecher verwendeten Sperrrades.
Fig. 7 und 8 veranschaulichen abgeänderte Hemmvorrichtungen.
Fig. 9 veranschaulicht in schematischer Darstellung die Anwendung der Hemmvorrichtung in Verbindung mit Typenradwellen von Typendruckern,
Fig. ι ο die Anwendungsweise der Hemmvörrichtung auf eine Reihe von Uhren, die von einer Hauptuhr aus in Thätigkeit gesetzt werden.
Fig. 11 stellt die Verbindung der Hemmvorrichtung mit der Minutenzeigerwelle einer der in Fig. 10 gezeigten Nebenuhren dar.
Fig. 12 veranschaulicht eine abgeänderte Ausbildung der Hemmvorrichtung für die Nebenuhren und
Fig. 13 den Stromunterbrecher, welcher auf der Minutenzeigerwelle der Hauptuhr angeordnet ist.
Wie die Fig. 1 bis 4 veranschaulichen, besteht die Hemmvorrichtung aus einem Rahmen a mit abgeschrägten Kanten α1, die in Nuthen von Führungsarmen a? eingreifen. Die Arme halten den Rahmen α in Stellung und gestatten eine leichte seitliche Verschiebung desselben. Der mit dem Ankerhebel as eines Elektromagneten a1 durch Glied α6 verbundene Rahmen ist aufser den Hemmungen α11 α12 noch mit zwei Schaltklinken a8 a9 versehen. Der Rahmen
ist mit einer Aussparung versehen, die einen genügend grofsen Spielraum desselben über das Steigrad a13 zuläfst, welches gleich dem Sperrrad α10 mit der Welle a* fest verbunden ist, welche Stromunterbrecher C H trägt. Der Abstand der Hemmungen a11 und an auf dem Rahmen α ist im Verhältnifs zu der Bewegung, die denselben durch den Ankerhebel a5 mitgetheilt wird, so gewählt, dafs die Hemmungen vor Beendigung der Bewegung des Rahmens in Eingriff mit dem Steigrad a13 treten. Es ist hierdurch ersichtlich, dafs, wenn diese Rahmenbewegung zur Fortschaltung eines Schaltrades und von Stromunterbrechern verwendet wird, diese Fortschaltung derselben plötzlich durch die Hemmungen gehemmt wird. Die Stromunterbrecher und Welle α4, welche durch ein Gestell α3 bezw, durch Stellschrauben derselben in Stellung gehalten werden, werden durch die Schaltklinken a% a9 des Rahmens, die oben und unten in das Schaltrad a10 eingreifen, bei Hin- und Herbewegung desselben durch den Ankerhebel a5 des Elektromagneten a1 und der Feder au desselben in bekannter Weise in schrittweise Drehung versetzt, wenn der Elektromagnet durch Impulse magnetisirt wird. Die Hin- und Herbewegung des Rahmens wird plötzlich gehemmt, ehe sie beendet ist, wenn, wie bemerkt, am Ende der Bewegung desr selben die Hemmungen CL11O.1'2 in Eingriff mit dem Steigrad a18 gebracht und die Weiterdrehung der Welle α4 und der Stromunterbrecher ruckweise aufgehoben wird.
Hierdurch wird eine genau geregelte Drehung der Stromunterbrecher C H erzielt, derart, dafs die Leiter- und Isolationssegmente derselben so fortgeschaltet werden, dafs die auf denselben schleifenden Federn cclhhl immer genau in der Mitte des nächstfolgenden Leiter- oder Isolationssegmentes zu stehen kommen. Ist die Länge der Fortschaltung keine genau begrenzte, so werden entsprechend diesem die erzeugten Impulse von Batteriestrpmkreisen, deren Stromleitungen an die Schleiffedern anschliefsen, von gröfserer oder geringerer Dauer sein, was eine unregelmäfsige Magnetisirung von mit diesen Stromleitungen in Verbindung stehenden Elektromagneten zur Folge hätte. Wird die Ankerbewegung dieser Magnete zu einem Zwecke verwendet, bei welchem die regelmäfsige Bewegung derselben von gröfster Wichtigkeit ist, wie beispielsweise bei Typendrucktelegraphen, wo sie zur Fortschaltung von Typenradwellen verwendet werden, so kommen dieselben leicht dadurch aufser Ordnung, dafs die synchrone Drehung einer Anzahl solcher Wellen bezw. der Gleichlauf derselben gestört wird. Werden diese Impulse zur Magnetisirung von Elektromagneten verwendet, deren Ankerbewegung zur Drehung der Minutenzeigerwelle einer Uhr verwendet wird, so ist leicht ersichtlich, dafs die Zeigerbewegung derselben eine unregelmäfsige ist. Wird aufserdem diese Drehung von Stromunterbrechern nicht plötzlich gehemmt und auf diese Weise genau begrenzt, so kommt es vor, dafs der Stromunterbrecher zu weit herumschwingt, so dafs ein Stromkreis, statt durch denselben geschlossen zu werden, unterbrochen oder umgekehrt geschlossen wird. Eine regelmäfsige Erzeugung von Impulsen von genau gleicher Dauer ist hierbei zur Unmöglichkeit gemacht und dadurch der regelrechte Betrieb hauptsächlich von Typendrucktelegraphen geT stört. Eine Anwendung dieser Stromunterbrecher zur Inbetriebsetzung von Typendrucktelegraphen ist in Fig. 9 veranschaulicht.
Jede der Wellen a* ist mit zwei der in Fig. 1 und 2 gezeigten Stromunterbrecher C H versehen, deren Schleiffedern CC1Hh1 in diesem Falle mit den Stromleitungen 2, 3 und 10, 11 von Batterien b i verbunden sind. Die Erregung des Elektromagneten a1 des rechten Theiles der Fig. 9 wird, wie dargestellt, durch Niederdrücken einer Stromschlufsfeder d und den dadurch bewirkten Stromschlufs des Stromkreises der Ortsbatterie b erreicht. Der Strom schlägt hierbei folgenden Weg, von dem positiven Pol der Batterie b ausgehend, ein: durch die Leitung 1, die Spulen des Elektromagneten a\ Leitung 2, Stromschlufsfeder c, ein leitendes Segment der Schleifscheibe C, mit dem die Schleiffeder c in Berührung steht, Schleifring c2, Schleiffeder c1 des Stromunterbrechers, Leitung 3, Stromschlufsfeder d und Leitung 4 zum negativen Pol der Batterie b, wodurch der Stromkreis geschlossen wird. Der Elektromagnet a1 wird hierdurch magnetisirt und die Hemmvorrichtung und gleichzeitig eine der Schaltklinken, wie mit Bezug auf die in Fig. ι bis 4 erläutert worden ist, durch den Ankerhebel α5 vorgeschoben und die Welle a4 und die Stromunterbrecher C H um Zahnesbreite des Schaltrades α10 gedreht und diese Drehung vor Beendigung derselben plötzlich gehemmt. Durch diese Drehung kommt die Schleiffeder c des Stromunterbrechers C aufser Berührung mit einem Leitungssegment und genau in die Mitte des nächsten Isolationsstückes zu stehen, wodurch der Stromkreis der Qrtsbatterie b unterbrochen' und der Elektromagnet a? entmagnetisirt wird. Derselbe wird jedoch sogleich wieder dadurch geschlossen, dafs die Feder au den Ankerhebel a5 und damit die Hemmvorrichtung α in ihre Ruhelage zurückzieht und die Schleiffeder c durch die begrenzte Drehung des Stromunterbrechers C wieder in Berührung mit einem Leitungssegment desselben tritt. Die Welle α4 wird dadurch, wie ersichtlich, so lange in eine fortwährende schrittweise und genau begrenzte Drehung ver-: setzt, als die Stromschlufsfeder d in niedergedrückter Lage festgehalten und Impulse der
Batterie b durch den Stromunterbrecher C erzeugt werden. Wird dieselbe dagegen freigegeben, so wird der Stromkreis der Batterie b dauernd unterbrochen und die Welle a* zum Stillstand gebracht.
Die schrittweise geregelte Drehung der Welle al des linken Theiles der Fig. 9 wird unter Vermittelung des Stromunterbrechers H von der Welle α4 des rechten Theiles der Fig. 9 mit Hülfe der beschriebenen Hemmvorrichtung gleichfalls auf folgende Weise ausgeführt. Die Schleiffeder h1 des Stromunterbrechers H des rechten Theiles der Fig. 9 steht durch eine Leitung 11 mit einer Batterie i in Verbindung. Qa dieser Stromunterbrecher H genau so wie der Stromunterbrecher C ausgebildet ist und genau dieselbe begrenzte Drehung wie dieser ausführt, so wird der Stromkreis der Batterie i, welcher durch die Erde des linken Theiles der Fig. 9 geschlossen wird, bei der Drehung der Welle a1 in gleicher Weise wie der Stromkreis der Batterie b unterbrochen und geschlossen und Impulse der Batterie i von genau gleicher Dauer erzeugt. Der Strom der Batterie i des rechten Theiles der Fig. 9 schlägt folgenden Weg zum linken Theil der Fig. 9 ein: von der Erde zur Batterie z, Leitung 11, Schleiffeder h1, Schleifring K1, dem Stromunterbrecher H, Schleiffeder h, die mit einem Leitungssegment des Stromunterbrechers in Berührung ist, Leitung 10, Kurbelumschalter/, Leitung 7 zum linken Theil der Fig. 9 und hier durch Kurbelumschalter f, Leitung 8, Spulen des Relais-Elektromagneten E, Leitung 9 und eine Batterie k zur Erde. Es wird hierdurch der Relais-Elektromagnet magnetisirt, der seinen Anker e anzieht und in Berührung mit einer Anschlagschraube tritt, damit den Stromkreis der Batterie b der linken Hälfte der Fig. 9 schliefsend. Derselbe schlägt, von dem positiven Pol der Batterie b ausgehend, den Weg durch die Leitung 1, die Spulen des Elektromagneten α1 , Leitung 5, Ankerhebel e und Leitung 6 zum negativen Pol der Batterie b ein. Es wird hierdurch der Elektromagnet a1 des linken Theiles der Fig. 9 in genau gleichen Zeitabständen erregt, welcher durch Anziehung des Ankers α5 den Rahmen a vorschiebt und damit die Welle a4 schrittweise dreht und diese Drehung plötzlich hemmt, und zwar in derselben Zeit, wie dies seitens der Hemmvorrichtung α auf dem rechten Theil der Fig. 9 geschieht.
Werden auf der Welle λ4 Typenrä'der und Kreisumschalter angeordnet, wie solche bei Typendrucktelegraphen in Gebrauch sind, so kann, wie ersichtlich, die Hemm- und Antriebsvorrichtung zur. synchronen Bewegung von Typenradwellen dienen. In diesem Falle kann durch die Einschaltung von Kurbelumschaltern in den Stromkreis der Batterie i bezw. k, wie in Fig. 9 dargestellt, und durch die Verstellung derselben jeder Theil der Fig. 9 in bekannter Weise als Geber oder Empfänger verwendet werden, da die Theile, wie Fig. 9 zeigt, gleichmäfsig ausgebildet sind.
Ebenso wie die vereinigte Hemm- und Antriebsvorrichtung, wie mit Bezug auf Fig. 9 erläutert, zur Regelung und schrittweisen Drehung von Typenradwellen verwendet wird, ~ kann dieselbe auch, wie Fig. 11 zeigt, zur Regelung und schrittweisen Drehung von Minutenzeigerwellen von Uhren verwendet werden. Die Impulse zur Magnetisirung des Elektromagneten α7 der Nebenuhren b10 bn bvl der Fig. ι ο gehen hierbei von einem in Fig. 13 gezeigten Stromunterbrecher C1 einer Hauptuhr m aus, welcher auf der Minutenzeigerwelle αιη derselben angeordnet ist. Der Stromkreis der Batterie i1 der Hauptuhr wird durch den Stromunterbrecher C1 bei der Drehung der Minutenzeigerwelle a11 derselben unterbrochen und geschlossen. Der Strom schlägt, von der Erde der Hauptuhr m ausgehend, folgenden Weg zu den Nebenuhren ein: von der Erde zur Batterie ζJ, Leitung 12, zur Schleiffeder c4 des mit derselben in Berührung befindlichen Leitungssegmentes der Schleifscheibe C1, Schleifring H1, Schleiffeder h3 und Leitung 13 zu den Spulen der Elektromagnete a1 der Nebenuhren b10 b1} b12 und von diesen durch eine Leitung 13 und eine Verstärkungsbatterie z"2 zur Erde.
Die Schleifscheibe des Stromunterbrechers C1 ist,, wie Fig. 1 3 zeigt, auf einer Stirnfläche mit 60 Isolations- und 60 Leitungssegmenten versehen, welche Anzahl der Segmente der Anzahl der Minuten einer Stunde entspricht. Bei der. Drehung der Schleifscheibe durch die Minutenradwelle a17 der Hauptuhr wird der Stromkreis der Batterien i1 z2 dann jedesmal geschlossen bezw. Impulse derselben erzeugt, wenn die Schleiffeder c4 in Berührung mit einem Leitungssegment der Schleifscheibe C1 kommt. Hierdurch ist ersichtlich, dafs bei einer vollen Umdrehung der Minutenradwelle a17 der Hauptuhr durch den Stromunterbrecher C1 in einer Stunde 60 Impulse über die Linienleitung 13 zu den Nebenuhren b10 bu bn gesendet werden, wodurch die Antriebs- und Hemmvorrichtung derselben jedesmal, wie oben erläutert, in Thätigkeit gesetzt wird. An Stelle der in Fig. 1 bis 8 gezeigten Klinken a8 a9 ist hierbei, wie Fig. 12 veranschaulicht, eine einzige gabelartig gebogene, durch eine Schraube d2 mit dem Schieber α verbundene Klinke verwendet. Das Ende ä8 des oberen Schenkels ist scharfkantig, das Ende α9 des unteren Schenkels dagegen hakenartig ausgebildet.
Damit die Doppelbewegung des Schiebers a bei jedem Stromschlufs der Batterien il z'2 und die jedesmalige Drehung und Hemmung der

Claims (1)

  1. Welle λ4 um zwei Zähne des Sperrrades a10 in eine Bewegung umgesetzt wird, welche genau der Bewegung, die der Minutenzeiger der Hauptuhr m ausführt, entspricht, bezw. die nicht gröfser ist, als der Abstand zweier Minutentheilstriche von einander auf dem Zifferblatte der Nebenuhren b10 b11 b12 beträgt, erhält das Sperrrad a10 120 Zähne. Diese Zahl bedingt auch gleichzeitig die Anzahl der Zähne des Steigrades α18 zur Regelung der Bewegung des Sperrrades α10 mit 240 Zähnen. Diese Zähne sind der einfacheren Darstellung wegen nicht alle gezeigt worden. Auf der Minutenzeigerwelle α4 der Nebenuhren b10 b11 b1'2 ist der Minutenzeiger b3 angeordnet. Die synchrone Drehung der Wellen Λ4 der Nebenuhren wird durch ein Rädergetriebe b% b6 auf die Hülse des Stundenzeigers £>4 derart übertragen, dafs derselbe eine einmalige Umdrehung ausführt, wenn die Minutenzeigerwelle α4 bezw. die Minutenzeiger bz zwölf Umdrehungen ausgeführt haben. Das Steig- und das Schaltrad werden zweckmäfsig durch Ringe aw, durch welche Schrauben α16 treten, mit der Welle al fest verbunden.
    Statt des mit schrägen Kanten versehenen Rahmens α kann auch, wie Fig. 5, 7 und 8 zeigen, ein Schieber verwendet werden, der mit einem Schlitz versehen ist, um die Hin- und Herbewegung desselben auf der Welle Λ4 zu ermöglichen. Hierbei kommen die Führungsarme a2 der Fig. 4, sowie die abgeschrägten Kanten ax des Rahmens α in Fortfall. Die Fortschaltklinken a8 a!) und die Hemmung a12 bestehen aus einem Stück, wobei diese vereinigte Vorrichtung in dem Punkte d2 drehbar gelagert ist. Eine Feder s hält den einen oder den anderen Schenkel as a9 in Eingriff mit dem Schaltrad a2.
    Pat en τ-Anspruch:
    Eine Hemmvorrichtung für schrittweise fortgeschaltete Stromunterbrecher, gekennzeichnet durch zwei sich gegenüberstehende, ein Sperrrad faisj einschliefsende Hemmungen (a1[ a12), deren Abstand auf einem Rahmen (a) im Verhältnifs zu dessen Hin- und Herbewegung so geregelt ist, dafs dieselben vor Beendigung der Bewegung in Eingriff mit dem Sperrrad (a13) kommen, zum Zwecke, die durch Schaltklinken (as a9) und Schaltrad fa10) erzielte Drehbewegung der Stromunterbrecher (C H) plötzlich zu hemmen, um durch dieselben Stromstöfse von genau gleicher Dauer zu erzielen, wie solche zum Betriebe von Typendrucktelegraphen und elektrischen Uhren bezw. zur synchronen Bewegung der Wellen derselben erforderlich sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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