DE435281C - Beton-Rohrnetz fuer Beregnungsanlagen - Google Patents

Beton-Rohrnetz fuer Beregnungsanlagen

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DE435281C
DE435281C DEH95827D DEH0095827D DE435281C DE 435281 C DE435281 C DE 435281C DE H95827 D DEH95827 D DE H95827D DE H0095827 D DEH0095827 D DE H0095827D DE 435281 C DE435281 C DE 435281C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G25/00Watering gardens, fields, sports grounds or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Pipe Accessories (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf festverlegte Rohrleitungsnetze für Beregnungsanlagen und insbesondere für Anlagen, bei denen die Rohrnetze aus bewehrten Betonrohren, hergestellt werden, aus denen das Wasser an über das Feld verteilten Anschlußstellen entnommen wird, um durch kreisende Düsen über das Feld verteilt zu werden.
Es ist festgestellt, daß es möglich ist, die verhältnismäßig dünnwandigen bewehrten Betonrohre wirtschaftlich so herzustellen, daß sie einem Druck von 4 bis 5 Atm. gefahrlos standhalten, so daß die Beregnungsdüsen mit dem Leitungsdruck betrieben werden können, wenn das Netz sorgfältig gegen Wasserschläge im Betrieb gesichert wird.
Es ist vorgeschlagen worden, bei mit geringem Druck arbeitenden Netzen Wasserschläge durch hochgeführte offene Rohre unschädlich zu machen. Dieses Mittel versagt bei Anwendung eines stärkeren Druckes.
Gemäß der Erfindung erfolgt die Sicherung des Netzes dadurch, daß die emporgeführten Enden der der Gefahr des Wasserschlages am meisten ausgesetzten Rohrstränge abgeschlossen und oben mit einem nach Maßgabe
des zulässigen Leitungsdrückes belasteten Sicherheitsventil" sowie einem bei Eintreten eines Druckabfalls sich öffnenden Lufteinlaßventil ausgestattet sind.
Die Erfindung ist durch die Zeichnung beispielsweise dargestellt. Es zeigt Abb. ι in kleinem Maßstabe eine Aufsicht auf eine Anlage, Abb. 2 in größerem Maßstabe eine Seitenansicht eines der Gefahr des Wasser-Schlages ausgesetzten Strangendes und Abb. 3 in noch größerem Maßstabe die Ventileinrich·- tung an dem Rohrende. ■
Auf das unterirdisch verlegte Betonrohr netz, das "aus einer Hauptleitung α und davon abzweigenden Verteilerleitungen b besteht, . arbeitet eine Druckpumpe c.
Das Druckrohr der Pumpe kann durch einen Absperrschieber d mit dem Netz verbunden oder davon abgetrennt werden. ao Wenn Wasser in das Netz gefördert wird, so sind im dargestellten Falle beispielsweise be sonders die Stelle 1 gegenüber der Einmündung des Druckrohres und die Stellen 2 und 3 an den Enden des Rohres α der Gefahr der Wasserschläge ausgesetzt. An diesen Stellen wird daher vorzugsweise die neue Einrichtung gemäß der Erfindung anzubringen sein.
Es ist in der aus Abb. 2 erkennbaren Weise am Ende des Rohrstranges α an den letzten Schuß aus Betonrohr mit Hilfe eines fest aufgesetzten Flanschringes ο1 ein Krümmer e angeschlossen, der zweckmäßig aus Metallrohr besteht. Auf das nach oben gekehrte Ende dieses Krümmers ist ein glattes Metallrohrstück f. angeschlossen, das oben durch eine Haube f- abgeschlossen ist. In der Haube ist ein unter regelbarer Belastung einer Feder g stehendes Sicherheitsventil h angebracht. Die Einrichtung / mit dem Ventil h bildet einen Windkessel. Windkessel sind an sich \-ielfach üblich, um die Gefahr von Wasserschlägen bei Pumpenanlagen auszuschließen. Sie befinden sich bei Pumpenanlagen jedoch an solchen Stellen, die leicht überwacht werden können. Im vorliegenden Falle muß die Anlage imstande sein, auch ohne Überwachung richtig zu arbeiten. Wenn die Leitung im Betrieb ist, so steigt das Wasser in der Leitung/" bis zu einer solchen Höhe an, daß die am anderen Ende unter der Haube komprimierte Luft dem Wasserdruck das Gleichgewicht hält. Tritt ein Wasserschlag ein, so schiebt die Wassersäule die Luft noch weiter vor sich her und überwindet schließlich den auf dem Ventil h lastenden Federdruck, so daß die Luft entweicht. Ferner werden ohnehin Teile der Luft ständig von dem Wasser absorbiert werden. Damit nun nicht eine ' ständige Abnahme der Luft in der Sicherheitsvorrichtung eintritt, ist ein Einlaßventil k vorgesehen, das z. B. durch eine Feder m derart belastet ist, daß es sich öffnet und Luft in das Rohr / eintreten läßt, sobald der Druck darin sinkt. Diese Einrichtung wird infolge des besonderen Betriebes des Beregnungsnetzes die richtige Erneuerung der Luftmenge sichern.
Der Betrieb der Beregnungsanlage spielt sich in der Weise ab, daß jeweils am Ende einer Beregnungsperiode, während welcher eine drehbare \?erteilerdüse an dem nur durch einen einfachen Deckel (ohne Absperrschieber) abgeschlossenen Standrohre η angeschlossen war, der Hauptabsperrschieber d geschlossen wird. Im gleichen Augenblick wird die Leitung α durch eine Hilfsleitung 0 an die Saugleitung der Pumpe angeschlossen und dadurch drucklos gemacht, und zwar so weit, daß die Verteilerdüse von dem Standrohr η abgenommen werden kann, ohne daß aus diesem Rohr noch Wasser ausfließt. Gleichzeitig wird auch in den Rohren f das. Wasser absinken, und es wird schließlich, sobald ein Unterdruck einzutreten beginnt, das Ventil k sich öffrien und Luft nachtreten lassen.
Im Hinblick auf die geschilderte Betriebsweise ist es auch notwendig, den Inhalt der Dämpfüngseinrichtung f nicht zu groß, zu machen, damit nicht zuviel Wasser zurückzu- go fließen braucht. Vorzugsweise wird der lichte Durchmesser des Rohres f nicht größer sein als der der Netzrohre a, b.
Sobald die Verteiler düse zu einem anderen Standrohr η gebracht und angeschlossen worden ist, wird der Schieber d wieder geöffnet und die Pumpe in Betrieb gesetzt. Die in dem Rohrstrange α beschleunigte Wassermasse wird im Rohr e die Luft wieder vor sich herschieben und wird durch den allmählich zunehmenden Druck im Rohr f gebremst. Am Ende der Anlaßzeit wird dann gegebenenfalls das Ventil h geöffnet und die Luft zum Austritt gezwungen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Beton-Rohrnetz für Beregnungsanlagen mit zur Sicherung gegen Wasserschläge emporgeführten Rohrstrangenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrstrangenden no abgeschlossen und oben am Abschluß mit einem nach Maßgabe des zulässigen Leitungsdruckes belasteten Sicherheitsventil (h) sowie einem bei Eintreten eines Druckabfalles sich öffnenden Lufteinlaßventil (k) ausgestattet sind. ■ »
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEH95827D 1924-01-24 1924-01-24 Beton-Rohrnetz fuer Beregnungsanlagen Expired DE435281C (de)

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