DE435261C - Haspel fuer Metallbaender - Google Patents

Haspel fuer Metallbaender

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DE435261C
DE435261C DEB122141D DEB0122141D DE435261C DE 435261 C DE435261 C DE 435261C DE B122141 D DEB122141 D DE B122141D DE B0122141 D DEB0122141 D DE B0122141D DE 435261 C DE435261 C DE 435261C
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DE
Germany
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eccentric shaft
reel
sector pieces
sector
longitudinal edges
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DEB122141D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C47/00Winding-up, coiling or winding-off metal wire, metal band or other flexible metal material characterised by features relevant to metal processing only
    • B21C47/28Drums or other coil-holders
    • B21C47/30Drums or other coil-holders expansible or contractible

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Winding, Rewinding, Material Storage Devices (AREA)

Description

  • Haspel für lrletallbänder. Die Erfindung betrifft solche trommelförmigen Haspel für Metallbänder, bei denen zur Erleichterung des Abziehens der Metallbandwickel der Umfang der Haspel dadurch vermindert werden kann, daß ein gewisser Teil der Trommeloberfläche zu zwei Sektorkörpern ausgebildet ist, die mit dem übrigen Haspelkörper mittels Scharniere so verbunden sind, daß sie nach entsprechender Verdrehung einer diese beiden Sektorkörper stützenden Exzenterwelle gegeneinander um ein für den erwähnten Zweck ausreichendes Maß einwärts bewegt werden. Bei den bisher bekannten derartigen Haspeln sind die beiden Sektorflügel zwecks Überbrückung des zur Ermöglichung ihrer Einwärtsbewegung erforderlichen Längsspaltes mit abwechselnd zwischeneinandergreifenden finger- oder zinnenförmigen Vorsprüngen versehen. Hierbei ergeben sich vor den Enden dieser Vorsprünge in der Oberfläche des Haspels zwei Reihen von Löchern, in welche sich die inneren Gänge des .Metallbandes mehr oder weniger eindrücken, wodurch die Beschaffenheit des Endteils des Bandes geschädigt wird. Außerdem wird bei diesen bekannten Haspeln die Lösung der die beweglichen Sektorflügel unmittelbar abstützenden Exzenterwelle unter der Umfangsspannung des Wikkels durch bedeutende Reibungskräfte sehr erschwert, so daß sie oft nur unter Anwendung schwerer Hämmer mit erheblicher Beschädigungsgefahr möglich ist.
  • Um diese Mängel zu vermeiden, wird nach vorliegender Erfindung der zum Einwärtsschwingen der Sektorflügel erforderliche Zwischenraum der geradlinig ausgebildeten Längsränder der Flügel durch eine Zwischenleiste ausgefüllt, auf deren nach außen konvergierende, schräg ausgebildete Längsränder diejenigen der Sektorflügel sich mit Schrägflächen stützen, während die Zwischenleiste selbst durch die auf der Spannexzenterwelle sitzenden Exzenter gestützt wird. Hierdurch werden die Oberfläche des Haspels unterbrechende Löcher vermieden, und der Reibungsdruck auf die Exzenter wird vermindert, so daß sich die Exzenterwelle, besonders wenn ihre Exzenter mit Gleitringen versehen sind, finit geringer Kraft lösen läßt. Auf der Zeichnung ist in Abb. r ein der Erfindung entsprechend ausgebildeter Haspel in achsialem Längsschnitt, in Abb. 2 in Endansicht dargestellt.
  • Ahb.3 zeigt ihn in einem Schnitt nach Linie III-III der Abb. z in Gebrauchsstellung und Abb.4 ebenso in Lösungsstellung.
  • Mit dem Nabenkörper r des Haspels sind zwei feste Sektoren 2 starr verbunden, die durch den zum Einführen des Metallbandes 3 in die die Klemmvorrichtung enthaltende Höhlung d. dienenden Längsschlitz 5 getrennt sind. Die Klemmvorrichtung besteht, wie üblich, aus einer in der Wand der Klemmhöhlung fest angeordneten Klelrimbacke 6 und einer Klelnmexzenterwelle 7, deren beide Zapfen 8 in die beiden Endflanschen 29 des Haspelkörpers gelagert sind, welche mittels eines auf einem dieser Zapfen sitzenden Vierkants und eines auf diesen passenden Schlüssels zur Wirkung gebracht werden kann. An den beiden Außenrändern der festen Sektonen 2 sind die beiden beweglichen Sektorenkörper 9 mittels Scharniere io befestigt, zwischen deren freien Längskanten die die Umfläche zu einem Zylinder ergänzende Zwischenleiste i i angeordnet ist. Diese wird an ihrer Innenseite durch eine Exzenterwelle 12 gestützt, deren beide Endzapfen 13, 14. in zwei mittels Schrauben 15 an der Innenseite der Endflansche 29 befestigten Lagerklötzen 16 gelagert sind. Der eine der beiden Zapfen ist zu einem Vierkant 17 verlängert, der unter Benutzung eines aufgesteckten Schlüssels zur Drehung der Exzenterwelle dient.
  • Die Exzenterwelle trägt mehrere in passenden Abständen angeordnete Exzenter 18, auf denen je ein Ring i9 lose drehbar angeordnet ist,- der aber gegen Längsverschiebung durch einen in eine mittlere Ringnut 2o eingreifenden Leitzapfen 21 gehalten wird. Bei der Drehung der Exzenterwelle rollen sich die Ringe i9 auf der einen Seite der: von. ihnen gestützten Zwischenleiste i i unter erheblicher Verminderung der Reibung ab. Bei der hierdurch hervorgebrachten und geregelten Aus- und Einwärtsbewegung der Zwischenleiste wird diese durch an ihren Enden angebrachte Führungsgabeln 22 längs der Lagerklötze 16 parallel geführt, so daß ein seitliches Abkippen der Zwischenleiste vermieden wird: Die beiden beweglichen Sektorflügel 9 sind durch ein Paar Schraubenfedern 23 verbunden, welche an Haken 2q., welche an der -Innenseite dieser Sektorkörper angebracht sind, angreifen und diese Sektoren einwärts zu ziehen suchen. Hierdurch - werden die Endkanten der Sektoren von beiden Seiten gegen die Zwischenleiste i i gedrückt. Die letztere ist an ihren beiderseitigen Längsrändern mit nach außen konvergierenden Schrägflächen 25 versehen. Die entsprechenden Schrägflächen 26 der Endkanten der Sektorflügel sind aber in verhältnismäßig geringem Abstande von der äußeren Umfläche durch eine tangentiale Zwischenstufe 27 unterbrochen, durch welche an der Innenseite der Endkante der Sektorflügel Ausschnitte gebildet werden, in welche die die Schrägflächen 25 tragenden Längsränder der Zwischenleiste eintreten, wenn durch Drehung der Exzenterwelle die Exzenter in ihre innere Lösungsstellung, gebracht werden.
  • Während die Einwärtsbewegung der Zwischenleiste unter Mitwirkung der hohen Umfangsspannung des Metallbandwickels 28 und entsprechender Druckbelastung der Zwischenleiste sowie des Exzenters selbst erfolgt, sind diese Teile bei dem Verschieben der Zwischenleiste nach außen nahezu unbelastet. Es ist daher vermöge der exzentrischen Lage der Scharniere io der beweglichen Sektoren 9 ohne die Keilwirkung der Schrägflächen 25, 26 möglich, die beiden Sektoren durch den Druck der zylindrischen Außenfläche der Leiste gegen die tangentiale Stufenfläche 27 so weit auswärts zu bewegen, bis die Zwischenleiste zwischen den äußeren Teil der Schrägfläche 26 der Sektorflügel treten kann.
  • Die Exzenter i 8 der Exzenterwelle 12 sind so angeordnet, daß ihr größter Radius in Beziehung zur ganzen Trommel radial nach außen gerichtet ist, wenn die Außenfläche der Zwischenleiste mit der von den Sektoren 2 und 9 gebildeten Zylinderfläche bündig ist. In dieser Stützstellung wird die Exzenterwelle vorzugsweise durch eine auf ihrem Vierkant 17 befestigte Sperrscheibe 30 von einer unter Wirkung der Feder 31 stehenden Klinke 32 festgehalten, welche in dieser Stellung in eine Rast 33 dieser Sperrscheibe eingreift.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Haspel für Metallbänder, dessen trommelförmiger Körper zwei Sektorstücke hat, die zwecks Umfangsverminderung zum Lösen des Wickels nach entsprechender Verdrehung einer die Sektorstücke in Gebrauchsstellung abstützenden Exzenterwelle einwärts zurückgeschwungen werden können, gekennzeichnet durch eine zwischen den gerade ausgebildeten Längsrändern der Sektorstücke (9) angeordnete Zwischenleiste (ii), auf deren nach außen konvergierende, schräg ausgebildete Längsflächen (25) die Längsränder der Sektorstücke sich mit entsprechenden Schrägflächen stützen, und die ihrerseits von der Exzenterwelle (12) von innen lösbar abgestützt wird.
  2. 2. Haspel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die abgeschrägten Längsflächen (25) der Zwischenleiste (ii) sich aufsetzenden Längsränder (25, 26) der Sektorstücke (9) mit einem Absatz (27) versehen sind, mit dem sich die Sektorstücke in einwärts geschwungener Lage auf die zylindrische Außenfläche der Zwischenleiste (i I) aufsetzen.
  3. 3. Haspel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenleiste (ii) von der zu ihrer Verstellung dienenden Exzenterwelle (12) durch Vermittlung von Ringrollen (i 9) gestützt wird.
DEB122141D 1925-10-04 1925-10-04 Haspel fuer Metallbaender Expired DE435261C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE909087C (de) * 1951-03-28 1954-04-12 Bigwood Joshua & Son Ltd Wickelmaschine fuer Blechmaterial
DE952253C (de) * 1954-04-14 1956-11-15 Schloemann Ag Haspel, insbesondere mit aussenliegenden Druck- und Treibrollen versehener Warmbandhaspel
US3086728A (en) * 1960-07-11 1963-04-23 Nat Steel Corp Expansible mandrel mechanism

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE952253C (de) * 1954-04-14 1956-11-15 Schloemann Ag Haspel, insbesondere mit aussenliegenden Druck- und Treibrollen versehener Warmbandhaspel
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