DE433975C - Pfluglokomotive - Google Patents

Pfluglokomotive

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DE433975C
DE433975C DEB110161D DEB0110161D DE433975C DE 433975 C DE433975 C DE 433975C DE B110161 D DEB110161 D DE B110161D DE B0110161 D DEB0110161 D DE B0110161D DE 433975 C DE433975 C DE 433975C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/64Cable ploughs; Indicating or signalling devices for cable plough systems
    • A01B3/68Cable systems with one or two engines ; e.g. electrically-driven or with diesel generating set

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung erstrebt die weitgehendste Vereinfachung und Verringerung der Antriebselemente für den Seiltrommel- und Fahrantrieb bei Pfluglokomotiven.
Der Erfindungsgegenstand weist nur sechs Zahnräder für den Gesamtantrieb bei gleicher Anordnung der Seiltrommel auf, von denen das Hinterachszahnrad und das zugehörige Gegenrad auf der Vorgelegewelle unbearbeitete Zähne haben können.
Der Erfindungsgedanke besteht nun in der Hauptsache darin, daß das Hinterachszahnrad vermittels einer Kupplungseinrichtung entweder mit der Seiltrommel oder mit der Hinterachse verbunden werden kann, wobei die Gesamtanordnung so getroffen ist, daß die Seiltrommel dicht neben dem Fahrgestell bzw. dem Kessel angeordnet ist und die Antriebszahnräder nach außen, in das Hinterrad hineinragend, verlegt sind, womit ein ge- j ringer Abstand desselben vom Rahmen bzw. Kessel erzielt wird und die Abmessungen der Hinterachse kleiner wie bisher ausfallen.
Für den Antrieb der Seiltrommel und der Hinterachse (Triebachse) sind nun normalerweise, wie üblich, zwei Geschwindigkeitsstufen vorhanden. In der Zeichnung ist z. B. das Zahnrad α mit Rad b für die Fortbewegung der Lokomotive in Eingriff gebracht. Für den Seilzug dienen in gleicher Weise die Räder e und d. Die Durchmesser bzw. Zähnezahlen der Räder werden nun so bemessen, daß bei der üblichen Umdrehungszahl der Kraftmaschine K mit den Rädern α und b eine Fahrgeschwindigkeit von etwa 7 km pro Stunde und mit den Rädern c und d eine Seilgeschwindigkeit von 1,7 m pro Sekunde erzielt werden kann. '·
Ein großer Vorteil der Anordnung besteht nun noch darin, daß man beim Pflügen auf schwerem Boden die Räder α und b einschalten kann, wodurch die Seilgeschwindigkeit auf etwa 1,2 m pro Sekunde herabgesetzt und ein sicheres Durchziehen des Ackergerätes erzielt wird. Ebenso lassen sich für den Fährbetrieb die Räder c und d verwenden, um
die Beweglichkeit und Schnelligkeit der Maschine unter gegebenen Verhältnissen — z. B. auf Transporten — erhöhen zu können.
Man hat also für den Seilzug und die Fortbewegung der Maschine je zwei verschiedene Geschwindigkeiten zur Verfügung, welche nach Bedarf zur Anwendung kommen können, wodurch sich die Maschinen den jeweiligen Boden- und Wegeverhältnissen anpassen können.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Antriebes gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. ι einen Längsschnitt und teilweise obere Ansicht,
Abb. 2 eine Ansicht gegen die Mitnehmerscheibe der Triebachse,
Abb. 3 eine Ansicht gegen die Taschen der Mitnehmer in der Seiltrommel und Abb. 4 einen Querschnitt durch die Hinterachse (Triebachse) mit der Lagerung der Mitnehmerbolzen im Hinterachszahnrad.
Auf der Hinterachse e ist die Mitnehmerscheibe/ befestigt, auf deren Nabe sich das Hinterachszahnrad g lose drehen kann. In den Taschen h dieses Rades führen sich parallel zur Hinterachse (Triebachse) die Mitnehmerbolzen i, welche an dem Schellring k befestigt sind und ihre Bewegung durch die Führungsgabeln I, Zugstange m und Hebel η erhalten. In der gezeichneten Stellung befinden sich die Mitnehmerbolzen in ihrer Mittellage innerhalb der Taschen des Hinterachszahnrades, d. h. die Kupplung ist angeschaltet.
Die Seiltrommel ο ist drehbar auf dem Hals des Hinterachszahnrades g und außerdem auf einem Ring p am Hinterachslager q gelagert. Sie besitzt Taschen r, welche dieselbe Mittenentfernung von der Hinterachsmitte haben wie die Taschen h des Hinterachszahnrades und die Mitnehmerlöcher s der Mitnehmerscheibe/, so daß bei einer Verschiebung der Bolzen i entweder die Hinterachse e oder die Seiltrommel ο mit dem Hinterachszahnrad g gekuppelt werden kann.
Die seitliche Bewegung des Schellringes k findet auf dem Hals des Hinterachslagers q statt, wobei die Köpfe der Führungsgabeln I bei der Drehung des Hinterachszahnrades in der Ringnut des Schellringes k gleiten können. Zur Kupplung der Hinterräder R mit der Hinterachse e dienen in bekannter Weise Handkupplungsbolzen t, welche in entsprechende Löcher u der Mitnehmerscheiben / und ν greifen.
Der Antrieb des Hinterachszahnrades g erfolgt von der Kurbelwelle«; der Kraftmaschine K aus vermittels der Zahnräder a-c bzw. b-d auf der Vorgelegewelle ζ und des Zahnrades y, wobei die Zahnräder a-c in bekannter Weise durch einen Hebel o. dgl. auf der Welle w verschoben und in der gewünschten Weise mit ihren Gegenrädern b-d in Eingriff gebracht werden können.
Hervorzuheben ist noch, daß die neue Anordnung mit den einfachsten bekannten Mitteln herzustellen ist, daß ferner keine neuen kostspieligen Konstruktionselemente zur Hervorbringung des beschriebenen Effektes erforderlich sind.
Die Kupplungseinrichtung ist durch ihre abgeschlossene Anordnung zwischen dem Hinterachszahnrad g, der Seiltrommel 0 und dem Hinterachslager p, q vor Staub geschützt, wodurch die Schmierung und Handhabung leicht durchzuführen ist.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Pfluglokomotive mit auf der Hinterachse (Triebachse) angeordneter Seiltrommel, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Seiltrommel und der Triebräder auf einer Seite der Lokomotive von einem gemeinschaftlichen Zahnrad aus abwechselnd durch eine Kupplungseinrichtung erfolgt.
2. Pfluglokomotive nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung eines geringen Radstandes und damit einer möglichst kurzen und leichten Hinterachse (Triebachse) die Seiltrommel dicht am Maschinenrahmen bzw. Kessel und daneben die Antriebszahnräder, in das Hinterrad hineinragend, angebracht sind.
3. Pfluglokomotive nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebszahnrad (g·) mit in Taschen (h) verschiebbaren Mitnehmerbolzen (?) versehen ist, welche durch die Stellvorrichtung ik, I, m, n) betätigt werden und abwechselnd die Seiltrommel (o) oder die Triebachsmitnehmerscheibe (f) vermittels ihrer Taschen (r) bzw. Löcher (s) kuppeln.
4. Pfluglokomotive nach den Ansprüchen ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Triebachse bzw. der Seiltrommel nur von einer Räderkette no (α, b, y, g oder c, d, y, g) aus erfolgt, wobei für besondere Betriebsverhältnisse auch die Räder (α und b) für den Seilzug und die Räder (c und d) für die Fortbewegung der Lokomotive geschaltet werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeiehnungea.
DEB110161D 1923-06-27 1923-06-27 Pfluglokomotive Expired DE433975C (de)

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