DE433793C - Verfahren zum Erzielen eines in der Staerke regulierbaren UEberzuges von Schutzmetall auf Draehten, Bandeisen u. dgl. - Google Patents

Verfahren zum Erzielen eines in der Staerke regulierbaren UEberzuges von Schutzmetall auf Draehten, Bandeisen u. dgl.

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DE433793C
DE433793C DEG62565D DEG0062565D DE433793C DE 433793 C DE433793 C DE 433793C DE G62565 D DEG62565 D DE G62565D DE G0062565 D DEG0062565 D DE G0062565D DE 433793 C DE433793 C DE 433793C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C2/00Hot-dipping or immersion processes for applying the coating material in the molten state without affecting the shape; Apparatus therefor
    • C23C2/14Removing excess of molten coatings; Controlling or regulating the coating thickness
    • C23C2/22Removing excess of molten coatings; Controlling or regulating the coating thickness by rubbing, e.g. using knives, e.g. rubbing solids

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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
11. SEPTEMBER 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 433793 KLASSE 48 b GRUPPE
(G 62565 VI\48b)
Walter Goswin in Ihmert b. Iserlohn, Westf.
auf Drähten, Bandeisen u. dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Oktober 1924 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Erzielen eines in der Stärke regelbaren Überzuges von Drähten, Bandeisen u. dgl. mit Schutzmetall, insbesondere Zink und Zinn, aus einem feuerfesten flüssigen Bade. In bekannter Weise werden Drahtoder Bandeisenstränge mit einem Schutzüberzug aus anderen Metallen, insbesondere Zink oder Zinn, dadurch versehen, daß sie durch ein feuerflüssiges Bad aus diesen Stoffen fortlaufend hindurchgezogen werden, wobei einesteils der Strang von einer Haspel gerollt und, nachdem er das Bad und die übrigen Vorrichtungen passiert hat, im fertigen Zustand auf einer Haspel wieder aufgerollt wird. Hierbei wird der Strang durch Rollen oder Walzen in das Metallbad gedrückt. Der das Metallbad verlassende Strang nimmt zur Ebene des Metallbades eine geneigte Lage ein und passiert unmittelbar oberhalb des Metallbades einen Abstreifer, durch welchen die noch flüssigen Schutzmetallteile abgestreift und in das Bad zurückgeführt werden. Durch dieses bekannte Verfahren können nur sehr dünne
43879B
Schutzmetallüberzüge erzielt werden, welche häufig für den Verwendungszweck des Drahtes bzw. des Bandeisens auf die Dauer nicht ausreichen.
Die Erfindung strebt an, mittels der bekannt gewordenen Einrichtung und durch entsprechende Änderungen verschieden dicke Metallüberzüge auf den Draht- bzw. Bandeisensträngen erzielen zu können. ίο Das Verfahren nach der Erfindung besteht darin, daß der das feuerflüssige Metallbad verlassende Strang senkrecht hochgeführt wird, wobei das dem Strange anhaftende noch flüssige Metall sich gleichförmig auf der Fläche des wandernden Stranges verteilt, worauf dann erst der Strang eine zum Spiegel des Metallbades höher oder tiefer einstellbare Abstreifvorrichtung bekannter Art passiert, welche die überschüssigen Metallmengen wegnimmt. Hierbei ist aber je nach dem Abstande des Abstreifers vom Badspiegel, also je nach der Länge des Weges, die Schutzmetallschicht mehr oder weniger erstarrt, so daß der Abstreifer nur noch die 1 Aufgabe hat, das zwar noch plastische, je- j doch nicht mehr flüssige Schutzmetall zu glät- ; ten. Hierbei wird der Abstreifer je nach dem Abstande vom Flüssigkeitsspiegel mehr oder [ weniger überschüssiges Material von den Strängen abnehmen, wodurch eine verschieden ' starke Schichtenbildung des Schutzmetalls ! erreicht wird. - J
Die Zeichnung zeigt ein beispielsweises Anwendungsbild des Verfahrens. Von einer Reihe parallel nebeneinander ge- ' schalteter Draht- oder Bandeisenhaspeln a werden in bekannter Weise parallele Stränge b gleichzeitig durch ein feuerflüssiges Metallbad c, das in einer Wanne d angerichtet ist, j hindurchgeführt. Es genügt, ferner stets nur j von einem Strange zu sprechen, weil ja bei ' einer Mehrzahl derselben stets nur die gleiche Behandlungsweise eintritt. Der Strang b wird über Leitrollen oder Leitwalzen e und f, ! welche auf der dem Haspel benachbarten i Wannenwand oder sonstwie zweckmäßig an- | geordnet sind, zu einer im feuerflüssigen Me- ! tallbad liegenden Walze h geführt, welcher ! zweckmäßig in gleicher Höhe in der Nähe der gegenüberliegenden Wannenwand eine ■ gleiche Walze Ii zugeteilt ist, die den Strang aufnimmt und diesem mit der ersten Walze eine gestreckte Bahn im Bade gibt, und von ί welcher dann der Strang zu einem Abstreifer geführt wird. Statt Walzen können selbstverständlich auch Einzelrollen Anwendung finden. Die Walzen h sind an drehbar ge-■ lagerte Hebel g angeschlossen und können durch einen außerhalb des Bades angeordneten, bequem zugänglichen Hebelarm / aus dem Bad herausgeschwenkt werden, um neue Stränge außerhalb des Metallbades in die vorgesehene Zwangsführung bringen zu können. Vron der zweiten Walze h aus wird der Strang b senkrecht hochgeführt und zunächst durch eine Abstreifvorrichtung k, dann über eine Walze I zu dem Aufwickelhaspel m geleitet, welch letztere zwangsweise in Umdrehung versetzt wird. Der Weg des Stranges ist durch Pfeile in der Zeichnung gekennzeichnet. Durch das von dem bekannten Verfahren abweichende senkrechte Hochführen des Stran-. ges nach dem Verlassen des Schutzmetallbades wird erreicht, daß das dem Strange anhaftende flüssige Schutzmetall sich gleichmäßig auf der Fläche verteilt. Der Abstreifer k, dessen Wangen regelmäßig in bekannter Weise aus Kork bestehen, ist in senkrechter Richtung verstellbar angeordnet, so daß danach der Weg des Stranges vom Me-. tallbadspiegel bis zur Abstreifvorrichtung verschieden lang gemacht werden kann. Je nach der Länge des Weges erstarrt das Schutzmetall mehr oder weniger, ehe es zum Abstreifer gelangt, der dann je nach dem Er- *5 starrungsgrade mehr oder weniger Schutzmetall abstreift oder aber auch schließlich nur noch eine Glättung des Schutzmetalls herbeiführen kann. Man hat es somit in der Hand, auf diesem einfachen, jedoch höchst zweckmäßigen Wege dem Strange einen mehr oder weniger starken Überzug zu verleihen.

Claims (1)

  1. P ATENT- An spru ch :
    Verfahren zum Erzielen eines in der Stärke regulierbaren Überzuges von Schutzmetall auf Drähten, Bandeisen u. dgl., insbesondere von Zink und Zinn, aus einem feuerflüssigen Bade, dadurch gekennzeichnet, daß der Draht- oder Bandeisenstrang beim Verlassen des feuerflüssigen Metallbades senkrecht hochgeführt wird und der diesem anhaftende Metallüberzug erst nach einem längeren freien, nach Belieben einstellbaren Wege dem üblichen Abstreifer für überschüssige Metallmengen zugeführt wird, wobei durch die senkrechte Führung des Stranges das diesem anhaftende, noch flüssige Schutzmetall gleichförmig auf die Fläche verteilt wird, das je nach der Länge des Weges bis zum Abstreifer mehr oder weniger erstarrt und von diesem dementsprechend mehr oder weniger abgestreift werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEG62565D 1924-10-31 1924-10-31 Verfahren zum Erzielen eines in der Staerke regulierbaren UEberzuges von Schutzmetall auf Draehten, Bandeisen u. dgl. Expired DE433793C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0064922A1 (de) * 1981-05-07 1982-11-17 Stein Heurtey Galvanisierungsvorrichtung für metallische Bänder

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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