DE43207C - Spitzenklöppelmaschine für breite Waaren - Google Patents
Spitzenklöppelmaschine für breite WaarenInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04C—BRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
- D04C3/00—Braiding or lacing machines
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04C—BRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
- D04C3/00—Braiding or lacing machines
- D04C3/02—Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
- D04C3/14—Spool carriers
- D04C3/18—Spool carriers for vertical spools
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 25: Flecht- und Strickmaschinen.
FR. WILH. DICKE in BARMEN. Spitzenklöppelmaschine für breite Waaren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. September 1887 ab.
Um den auf Flechtmaschinen hergestellten Spitzen in ihrer Musterung eine gröfsere Haltbarkeit zu verleihen, und namentlich um das
unvermeidliche Einlaufen derselben nach dem Waschen fast gänzlich zu beseitigen, wird an
dem gemusterten Theil der Spitze ein gerader oder gezackter Rand von anderer Flechtung,
eine sogenannte Litze, angeschlossen, und zu diesem Zwecke eine die vorliegende Erfindung
betreffende, aus einem Spitzengange und einem Litzengange combinirte Klöppelmaschine zur
Erzeugung solcher Spitzen in Anwendung gebracht.
Die Combination der bezeichneten Gänge kann in der Weise erfolgen, dafs beide Gänge
in einem Kreise oder auch in zwei concentrisch in einander liegenden Kreisen angeordnet werden. Auf den beiliegenden Zeichnungen zeigen
die Fig. 1 und 6 Maschinen der letzteren Art, eine Anordnung, die vorzugsweise für gröfsere
Maschinen geeignet ist, während die Fig. 5 und 7 die Combination der Gänge bei Aneinanderreihung
derselben in einem Kreise zeigen. Bei den dargestellten Maschinen unterscheiden sich die Spitzengänge nur insofern,
als bei denselben jedesmal andere Lagerungen der Partialgänge P gegen einander, wie solche
bisher zur Erzielung räumlich kleiner Maschinen meistens in Gebrauch kamen, vorgesehen sind;
die Art der Flechtung ist dagegen bei sämmt-Jjchen Spitzengängen die gleiche. Dies ist auch
bei den mit letzteren in Verbindung gebrachten Litzengängen der Fall, welche nur eine Verschiedenheit
in den Flügelzahlen der Flügelräder aufweisen, welche Flügelzahlen den für die Spitzengänge gewählten Flügelzahlen angepafst
sind.
In der Fig. 3 der Zeichnung ist eine Spitze der oben erwähnten Art dargestellt, und zeigt
s den gemusterten, auf dem Spitzengang hergestellten Theil, / den durch Litzengangflechtung
erzeugten Rand der Spitze. Die Verbindung zwischen den beiden Flechtwerken erfolgt dadurch, dafs die Spule eines Ganges,
welche die Bindung machen soll, auf den anderen Gang übertritt und mit einer Spule
dieses Ganges auf einem als Uebergangsteller angeordneten Teller einen Umlauf vollführt,
dann aber auf ihren Gang zurückkehrt. Es findet also ein gegenseitiger Ersatz .der bindenden
Spulen, wie es bei der Erzeugung des Flechtwerkes des Spitzenganges der Fall ist,
nicht statt. Die Herstellung einer solchen Verbindung der Geflechte wird nun bewerkstelligt,
indem beide Gänge je an einem Ende durch einen Uebergangsteller C/, welcher durch Zungenweichen
w W1 sowohl gegen den einen wie
gegen den anderen Gang abschliefsbar gemacht ist, vereinigt werden, und zwar erfolgt die
Vereinigung in der Weise, dafs jedesmal der Endteller des einen oder anderen Ganges bezw.
Partialganges diesen Uebergangsteller abgiebt, und wobei dann der als Uebergangsteller gewählte
Endteller eines Ganges dem vorletzten Teller A des anderen Ganges angeschlossen
wird. Der Endteller E des letzteren Ganges erhält ferner noch eine Zungenweiche Z, durch
welche der Teller für diejenige Spule, die Bin-
dung machen soll, abgeschlossen werden kann, wahrend die Weiche diesen Teller E für die
nichtbindende Spule als Auslaufteller offen läfst.
Der Spulenlauf für die bindende Spule, und für den Fall, dafs der Endteller des Litzenganges
als Uebergangsteller gewählt ist, ist aus den in Fig. 4 dargestellten Schemas ersichtlich.
Soll die Spule 1 des Spitzenganges mit der Spule I des Litzenganges auf dem Uebergangsteller
eine Bindung machen, so wird der Auslauf oder Endteller des Spilzengangcs durch die Zungenweiche Z abgeschlossen. Die Spule
tritt dann, wie aus Schema 2 ersichtlich, auf den Uebergangsteller und vollführt auf demselben
mit der ankommenden Spule I (die Stellung der Zungenweiche n\ verhindert ein
Uebertreten auf den Litzengang) einen Umlauf (Schema 3 und 4), welcher in derselben Zeit
erfolgt, die erforderlich gewesen wäre, um die Spule den Endtcller E passiren zu lassen; das
Stellungsverhaltnils der übergegangenen gegen die auf dem Partialgang verbliebene Spule
wird demnach nicht gestört und daher eine Aenderung in der Flechtung des Spitzenganges
nicht herbeigeführt. Das Schema 5 zeigt den Auslaufteller auch für die Spule 2 geschlossen,
so dafs auch diese mit der Spule II des Litzenganges auf dem Uebergangsteller kreuzen mufs
(Schema 6), und ist ohne Weiteres zu erkennen, dafs nach Belieben, je nach der zu erzielenden
Musterung, mit aller oder mit einzelnen Spulen die Bindungen hervorgebracht werden können.
Die Schemas Fig. 8 der Zeichnung zeigen den Spulenlauf für die Combination der Gänge
derart, dafs der Endteller des Endpartialganges der Spitzenklöppehnaschine als Uebergangs- oder
Bindungsteller eingerichtet ist, Fig. 5 und 7. Hierbei tritt die Spule des Litzenganges, welche
Bindung machen soll, indem derselben der Weg über den Auslaufteller abgesperrt wird, auf
den Uebergangsteller, auf welchem sie nun mit der diesen passirenden Spule des Spitzenganges
sich kreuzt und dann auf ihren Gang zurücktritt. Aus den gezeigten Schemas läfst sich
leicht die Herstellung der Bindung verfolgen und ersehen, dafs auch bei dieser Art der
Combination der Gänge in dem Stellungsverhältnifs der Spulen durch ausgeführte Bindungen
auf beiden Gängen keinerlei Aenderung eintritt. Jede über den Uebergangsteller geführte Spule
erreicht auf dem vorletzten Teller denselben Flügelradeinschnitt, in den sie eingetreten
sein würde, wenn der Auslauf bezw. Endteller für sie geöffnet geblieben wäre.
Claims (2)
1. Eine Spitzenklöppelmaschine, bei welcher der Raumbedarf für eine grofse Breite des
Fabrikates (grofse Zahl der Arbeitsfäden) dadurch abgemindert ist, dafs die vereinigten
Partialgänge mehrere einander umschliefsende, zu einem Labyrinthgang verbundene
Windungen bilden.
2. Eine Spitzenklöppelmaschine der unter 1. festgesetzten Art, bei welcher die innere der
von den Partialgängen gebildeten Windungen ein Litzengang ist.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE43207C true DE43207C (de) |
Family
ID=318548
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT43207D Expired - Lifetime DE43207C (de) | Spitzenklöppelmaschine für breite Waaren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE43207C (de) |
-
0
- DE DENDAT43207D patent/DE43207C/de not_active Expired - Lifetime
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