DE281183C - - Google Patents
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- DE281183C DE281183C DENDAT281183D DE281183DA DE281183C DE 281183 C DE281183 C DE 281183C DE NDAT281183 D DENDAT281183 D DE NDAT281183D DE 281183D A DE281183D A DE 281183DA DE 281183 C DE281183 C DE 281183C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04C—BRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
- D04C3/00—Braiding or lacing machines
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04C—BRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
- D04C3/00—Braiding or lacing machines
- D04C3/02—Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
- D04C3/14—Spool carriers
- D04C3/18—Spool carriers for vertical spools
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 25 6. GRUPPE
HERMANN RODER in BARMEN.
Mehrfädige Spitzenklöppelmaschine.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. August 1913 ab.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, auf mehrfädigen Klöppelmaschinen Spitzengeflechte
mit aufliegenden Figuren zu erzeugen, die bisher nur auf den teuren und langsam arbeitenden
einfädigen Klöppelmaschinen hergestellt werden konnten.
Dieser Zweck ist gemäß vorliegender Erfindung dadurch erreicht, daß an die innen
liegenden Partialgänge der mehrfädigen Klöppelmaschinen
ein einfädiger, d. h. aus runden, mit Stillsetzvorrichtungen für die Klöppel versehenen
Tellern zusammengesetzter Flechtgang mittels Ubergangsteller angeschlossen ist, wobei
außer dem bei mehrfädigen Maschinen üblichen,. von oben arbeitenden Kronenschläger
noch eine Anzahl von unten arbeitender Schlägernadeln angebracht sind, welche die auf dem
einfädigen Hilfsgang erzeugten Fadenbindungen
so weit vorschieben, daß diese von den Nadeln des oberen Kronenschlägers erfaßt und gänzlich
bis an den Flechtpunkt vorgeschlagen werden können.
Die Klöppel sind dabei zweckmäßig nicht, wie es sonst bei den mehrfädigen Maschinen
üblich ist, mit einem langen, sondern mit einem runden Herz versehen, so daß sie nach Belieben
auf dem ein- oder mehrfädigen Gangteil der Maschine arbeiten können, und an den Kreuzungsstellen des mehrfädigen Ganges sind
besondere, unter Federwirkung stehende Leitstücke angeordnet, welche an Stelle der sonst
gebräuchlichen langen Klöppelherzen ein Verlaufen der Klöppel mit Sicherheit verhüten.
Dadurch wird erreicht, daß man die einzelnen Klöppel nach Belieben auf den üblichen Partialgangen
oder auf den einfädigen Hilf stellern 40
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arbeiten lassen kann, um dadurch in oder auf dem mehrfädigen Geflechtsgrunde die verschiedenartigsten
einfädigen Figuren und Musterungen zu erzeugen.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung an einer zweifädigen Klöppelmaschine in einem Ausführungsbeispiel
dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Teil der Maschine im Grundriß, Fig. 2 einen Vertikalschnitt,
Fig. 3 einen Teil der zweifädigen Gangbahn.
Es. ist a die Gangplatte einer zweifädigen Spitzenklöppelmaschine, deren einzelne Partialgänge
in bekannter Weise je aus zwei Tellern δ und c zusammengesetzt sind, von denen der
letztere mit einem hufeisenförmigen Anschlußteller d versehen ist, und die abwechselnd durch
einen Volkenbornschen Drehteller f und einen runden Übergangsteller g unter sich verbunden
sind. Gemäß der Erfindung ist an einigen oder allen der innen liegenden Partialgänge mittels
besonderer, durch Weichen abschließbarer Übergangsteller h ein einfädiger Flechtgang i konzentrisch
angeschlossen, dessen Partialgänge in bekannter. Weise je aus einem einfachen
runden Teller bestehen, die durch gleich große Ubergangsteller miteinander verbunden und so
ausgebildet sind, daß die Klöppel an den Kreuzungsstellen der Gangbahn für kürzere
oder längere Zeit stillgesetzt werden können, um dadurch der Handklöppelei ähnliche Musterungen
zu erzielen. Durch diese Vereinigung des mehrfädigen Flechtganges mit einem einfädigen
Hilfsflechtgang wird es ermöglicht, die Klöppel nach Belieben von dem Hauptgang auf den Hilfsgang übertreten zu lassen und dadurch
innerhalb des auf dem Hauptgang er-
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zeugten Grundgeflechtes oder auf diesem aufliegende,
einfädige Musterungen hervorzurufen, was bisher bei mehrfädigen Klöppelmaschinen
nicht möglich war.
Da man infolge der üblichen Gangbahnanordnung auf einfädigen Flechtgängen bisher
stets mit Spulen arbeitet, die ein rundes Klöppelherz besitzen, auf mehrfädigen Gängen dagegen
Spulen mit flachen Klöppelherzen benutzt,
ίο so sind besondere Vorkehrungen erforderlich,
welche eine Verwendung derselben Spulensorte auf beiden Gängen gestatten. Im dargestellten
Ausführungsbeispiel sollen für die Klöppelmaschine Spulen mit rundem Klöppelherz verwendet
werden, und zu diesem Zwecke sind an jeder Kreuzungsstelle der mehrfädigen Gangbahn
ein Paar Leitbacken k (Fig. 3) angeordnet, welche oberhalb der Gangplatte auf der Treiberachse
m schwingbar gelagert und durch die Wirkung einer Feder η für gewöhnlich in der
in Fig. 3 links gezeichneten Stellung gehalten sind. In dieser Lage sind sie gegen weitere
Drehung unter dem Einfluß der Feder durch einen festen Stift 0 gehindert, welcher in einen
bogenförmigen Schlitz ft des zugehörigen Leitstückes eingreift. Die Spitzen der Leitstücke
liegen dabei quer über den vor der Kreuzungs-. stelle befindlichen Gangbahnteilen, und schließen
diese so ab, daß dabei ihre -Rückenkanten parallel zu der jeweils benachbarten Gangbahn
liegen.
Wenn nun ein Klöppel die Kreuzungsstelle passieren will, so drückt er dabei, wie aus
Fig. 3 rechts ersichtlich ist, das vor ihm liegende Leitstück k1 entgegen der Wirkung der
Feder n1 in die durch den Stift o1 begrenzte
Lage zur Seite,'so daß es im Verein mit der Rückenkante des benachbarten Leitstückes k,
wie in Fig. 3 rechts ersichtlich ist, die Führung für die Klöppelhülse q bildet und dadurch ein
Verlaufen des Klöppels mit Sicherheit verhütet. Dadurch wird ein sicherer Lauf der Spulen mit
rundem Herz auch auf dem mehrfädigen Gangbahnteil erzielt.
Eine weitere Schwierigkeit für den Betrieb der Maschine liegt noch in dem richtigen Anschlag
der Fadenbindungen, weil die Nadeln des in bekannter Weise bei mehrfädigen Maschinen
von oben wirkenden Kronenschlägers die tiefer liegenden Fadenbindungen des einfädigen
Hilfsganges nicht mit Sicherheit erfassen können. Aus diesem Grunde sind neben
den Nadeln r des oberhalb der Flechtstelle s angeordneten Kronenschlägers noch die. besonderen
Schlägernadeln t unterhalb der Flechtstelle angeordnet (Fig. 2), welche die Fadenbindungen
des einfädigen Hilfsganges erfassen ■ und so weit hochschieben, daß sie von den
oberen Schlägernadeln r erfaßt und gänzlich bis an die Flechtstelle herangeschlagen werden
können. Die Lagerstellen u für die unteren Schlägernadeln sind auf einer runden Platte ν
angebracht, die mittels eines Steges w auf der Gangplatte α der Maschine befestigt ist, und
die unteren Enden eines jeden Nädelpaares t, von denen in Fig; 1 der Einfachheit wegen nur
ein einziges Nadelpaar gezeichnet ist, sind durch Lenker χ mit den Enden eines T-förmigen
Hebels y verbunden, .dessen mittlerer Schenkel unter Vermittlung eines Stiftes und einer
Schlitzführung von einem hin und her bewegten Ringe ζ seinen Antrieb erhält. Diese Anordnung
ermöglicht es, daß die zusätzlichen Schlägernadeln t in gleicher Weise wie der einfädige
Hilfsgang ohne große Mühe bei allen bisher im Gebrauch befindlichen, mehrfädigen Maschinen
nachträglich angebracht werden können, um so die Musterbildungen bei diesen Maschinen ganz
wesentlich zu vermehren.
Claims (2)
1. Mehrfädige Spitzenklöppelmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zweck, in
oder auf dem mehrfädig gearbeiteten Geflechtsgrunde nach Belieben einfädige Musterungen
erzeugen zukönnen, an der Innenseite einzelner Partialgänge ein einfädiger Hilfsgang
durch Ubergangsteller. angeschlossen ist und dabei neben den üblichen, von' oben
wirkenden Schlägernadeln (r) noch besondere, von unten arbeitende Nadeln (t) vorgesehen
sind, welche die auf dem einfädigen Hilfsgang erzeugten Fadenbindungen, so weit
vorschieben, daß sie von den oberen Schlägernadeln erfaßt und von diesen gänzlich
bis an die Flechtstelle vorgeschlagen werden können.
2. Mehrfädige Spitzenklöppelmaschine nach Anspruch 1 für Spulen mit rundem
Klöppelherz, dadurch gekennzeichnet, daß vor den Kreuzungsstellen des mehrfädigen
Flechtganges unter Federwirkung stehende Leitstücke (k) angeordnet sind, welche in ihrer
Ruhelage je einen der vor der Kreuzungsstelle liegenden Gangbahnteile absperren und
durch den jeweils ankommenden Klöppel so eingestellt werden, daß sie den Klöppel
sicher über die Kreuzungsstelle führen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE281183C true DE281183C (de) |
Family
ID=536945
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT281183D Active DE281183C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE281183C (de) |
-
0
- DE DENDAT281183D patent/DE281183C/de active Active
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