DE44654C - Spitzenklöppel maschine für breite Waaren - Google Patents

Spitzenklöppel maschine für breite Waaren

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DE44654C
DE44654C DENDAT44654D DE44654DA DE44654C DE 44654 C DE44654 C DE 44654C DE NDAT44654 D DENDAT44654 D DE NDAT44654D DE 44654D A DE44654D A DE 44654DA DE 44654 C DE44654 C DE 44654C
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lace machine
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DENDAT44654D
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FR. Wm. DICKE in Barmen
Publication of DE44654C publication Critical patent/DE44654C/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • D04C3/02Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
    • D04C3/14Spool carriers
    • D04C3/18Spool carriers for vertical spools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Anstatt wie bei der durch Patent No. 43207 geschützten Maschine unter concentrischer Anordnung der Gänge einen Spitzengang mit einem Litzengang zu verbinden, werden bei der vorliegenden Maschine zwei oder mehrere Spitzengänge, ebenfalls concentrisch in einander liegend, mit einander zu einer Maschine vereinigt, so dafs die Gänge, zusammen arbeitend, ein zusammenhängendes breites Erzeugnifs herstellen, welches gänzlich aus Spitzenklöppel- ; arbeit, aber auch theils aus solcher, theils aus Litzenflechtung bestehen kann.
Wird zunächst die Verbindung zweier Gänge in Betracht genommen, so kann je nach der Verbindungsweise der beiden Gänge, welche beide Spitzengänge, also aus einzelnen Partialgängen zusammengesetzte Gänge sind, das auf der Maschine, d. h. das auf beiden Gängen vereinigt hergestellte Fabrikat aus blofser Spitzenklöppelarbeit bestehen, oder es kann auch solche auf dem äufseren Gang allein und auf dem inneren Gang ein gerader oder gezackter, an das Spitzengeflecht des äufseren Ganges sich anschliefsender Rand durch Litzengeflecht erzeugt werden.
Zur Herstellung blofser Spitzenarbeit können beide in einander liegende Gänge in der in der Patentschrift No. 43207 für eine Spitzen- und eine Litzenflechtmaschine angegebenen Weise oder auch durch einen Volkenbornschen Drehteller vereinigt werden; die erstere Verbindung ermöglicht nun nicht nur die Erzeugung von blofser Spitzenklöppelarbeit, sondern auch eines Fabrikates, welches theils aus letzterer, theils aus Litzenflechtung zusammengesetzt ist. Wird, wie in Fig. 1 und 2 der Zeichnung, Blatt I, dargestellt, die Verbindung der beiden concentrisch in einander liegenden Gänge in der in der erwähnten Patentschrift gekennzeichneten Weise vorgenommen, so dafs also die Verbindung durch einen zwischen beiden Gängen als Uebergangsteller dienenden, zu diesem Zwecke mit Zungenweichen w W1 ausgerüsteten Endteller U erfolgt, welcher Teller jedesmal dem vorletzten Teller A des anderen Ganges angeschlossen wird, während der Endteller E des letzteren Ganges, durch eine Zungenweiche \ verstellbar gemacht, für die bindenden Spulen abgeschlossen werden kann, für die nicht bindenden Spulen aber als Auslaufteller geöffnet bleibt, so gehen die zwischen den Erzeugnissen Bindung machenden Spulen nicht von einem auf den anderen Gang über, sondern machen auf dem Verbindungsteller einen Umlauf und treten dann auf ihren Gang zurück. Der Spulenlauf ist hierbei ganz derselbe, wie er bereits in der Patentschrift No. 43207 in den Schemas näher zur Darstellung gebracht worden ist. Die Fäden der den Verbindungsteller passirenden Spulen legen sich schleifenartig in einander, Fig. 3; es ist jedoch diese Bindung von derjenigen, welche zwischen den einzelnen Partialgängen erzeugt wird, kaum zu unterscheiden und in dem
Fabrikat gar nicht zu erkennen, auch dann nicht, wenn sowohl auf dem äufseren wie auf dem inneren Gang Spitzenklöppelarbeit hergestellt wird.
Bekanntlich kann nun ein Spitzengang, dessen Partialgänge durch Volk enborn'sehe Drehteller verbunden sind, auch ein litzenartiges Geflecht liefern, sobald die Drehteller zwischen den Partialgängen stets in offener Stellung ge- ; halten werden; die Drehteller bilden dann mit den anschliefsenden Tellern der Partialgänge einen einzigen Teller. Man ist also in der Lage, auf dem inneren Gang, sobald die V öl ken born' sehen Drehteller desselben mit dem Rapportapparat in Verbindung gesetzt werden, Spitzenklöppelarbeit zu erzeugen und dieselbe an das gleichartige Fabrikat des äufseren Ganges durch schleifenartige Bindungen anzuschliefsen. Soll dagegen die Spitzenklöppelarbeit des äufseren Ganges mit einem geraden oder gezackten Rande aus Litzengeflecht versehen werden, so läfst man den inneren Gang ohne Rapport arbeiten und versieht den Gang, sofern ein gezackter Rand gewünscht wird, mit Spulen, deren Lothe verschieden schwer sind. Auf diese Weise kann ein und dieselbe Maschine ohne Weiteres zur Erzeugung von zweierlei Fabrikaten, einmal für blofse Spitzenarbeit, das andere Mal für Spitzenarbeit mit Litzenrand benutzt werden.
Die in den Fig. ι und 2 dargestellten Maschinen unterscheiden sich nur insofern, als für den äufseren Gang eine andere Lagerung der Partialgänge gewählt ist. und es sei noch erwähnt, dafs ebenso gut auch andere Lagerungen , wie sie beispielsweise in der Patentschrift No. 43207 angegeben sind, gewählt werden können.
Werden die beiden concentrisch in einander liegenden Gänge, wie in Fig. 4, Blatt II, dargestellt , durch einen VoI kenb ο rn'sehen Drehteller V vereinigt, so erzeugen beide Gänge Spitzenklöppelarbeit, und die Verbindung der beiden Fabrikate ist die gleiche wie diejenige, welche zwischen den einzelnen Partialgängen gebildet wird; die bindenden Spulen laufen, sich gegenseitig ersetzend, von einem auf den anderen Gang über. Der Spulenlauf ist daher auf dem VoIken born 'sehen Drehteller, der die Gänge verbindet, ebenso wie bei allen die Partialgänge vereinigenden Drehtellern. Die Anordnung der beiden Gänge G G1 ist so eingerichtet, dafs die zwischen den Partialgängen liegenden Vo 1 kenb or η'sehen Drehteller beider Gänge immer ein Nebenrad η gemeinschaftlich haben; um zu diesem Zwecke die richtige Entfernung zwischen den Partialgängen P1 des inneren Ganges G1 zu gewinnen, werden die mittleren Teller von P1 entsprechend nach innen gerückt, wie aus Fig. 4 ohne Weiteres ersichtlich.
Wie aus der Fig. 5 der Zeichnung, Blatt II, zu erkennen ist, können auch mehr als zwei Gänge in concentrischer Anordnung in einer Maschine zu einem Gange vereinigt werden; der dritte Gang G2 wird dann an den Gang G1 durch den Volkenborn'schen Drehteller F1 angeschlossen.
Durch die vorstehend beschriebene Vereinigung mehrerer Spitzengänge zu einem Gange dadurch, dafs die Gänge concentrisch in einander angeordnet werden, ist es ermöglicht, auf verhältnifsmäfsig kleinen Maschinen Fabrikate von bisher nicht erreichter Breite herzustellen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Spitzenklöppelmaschine der unter Anspruch 1., Patent No. 43207, festgesetzten Art, bei welcher jede der zu einem Labyrinthgang vereinigten Windungen — für sich betrachtet — einen Spitzengang darstellt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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