DE554476C - Verseilverfahren fuer Fernsprechadergruppen - Google Patents

Verseilverfahren fuer Fernsprechadergruppen

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Publication number
DE554476C
DE554476C DE1930554476D DE554476DD DE554476C DE 554476 C DE554476 C DE 554476C DE 1930554476 D DE1930554476 D DE 1930554476D DE 554476D D DE554476D D DE 554476DD DE 554476 C DE554476 C DE 554476C
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DE
Germany
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stranding
stranded
quad
twist
wire groups
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Expired
Application number
DE1930554476D
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Haugwitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hackethal Draht Kabel Werke AG
Original Assignee
Hackethal Draht Kabel Werke AG
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Publication date
Application filed by Hackethal Draht Kabel Werke AG filed Critical Hackethal Draht Kabel Werke AG
Application granted granted Critical
Publication of DE554476C publication Critical patent/DE554476C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/02Stranding-up
    • H01B13/0235Stranding-up by a twisting device situated between a pay-off device and a take-up device

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wire Processing (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 8. JULI 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 554476 KLASSE 21 c GRUPPE
Verseilverfahren für Fernsprechadergruppen
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. April 1930 ab
Es sind Verfahren bekannt, Adergruppen für Fernsprechkabel, z. B. Vierer für Phantomausnutzung, herzustellen, indem man die Adern auf einer Verseilmaschine gemeinsam verseilt und die gewünschte Lagerung der Adern in der Gruppe durch besondere Führungen am Kopf der Verseilmaschine vornimmt. Auf diese Weise können Vierer mit punktförmigen Kreuzungen, Adergruppen mit abwechselnder Drallrichtung oder ähnlichen Verseilarten ausgeführt werden; gleichzeitig können dabei durch geeignete Vorrichtungen die elektrischen Werte der Gruppen beeinflußt werden. Das Anbringen dieser Führungen mit der zugehörigen Steuervorrichtung ist nun bei manchen Verseilmaschinenarten mit großen Schwierigkeiten verbunden. Bei liegenden Maschinen können die Vorrichtungen in der Regel ohne weiteres angebaut werden, dagegen ist dies bei stehenden Maschinen schwieriger. Derartige Maschinen sind häufig zu Gruppen von beispielsweise vier Gängen zusammengebaut, und diese stehen dann so eng beieinander, daß ohne große Änderung der ganzen Maschine eine Anbringung der Führungen mit ihren Betätigungsvorrichtungen nicht möglich ist, außerdem würde die Bedienung sehr erschwert werden.
Um nun einen derartigen Maschinenpark auch für die Herstellung der obenerwähnten Verseilarten verwenden zu können, wird gemäß der Erfindung folgender Weg beschritten: Soll beispielsweise ein Vierer hergestellt werden, bei dem die Paare mit abwechselnder und der Vierer selbst normal mit fortlaufender Drallrichtung verseilt werden, so werden die Adern auf den Verseilmaschinen zunächst vorteilhafterweise zum falschen Sternvierer verseilt, bei dem die Adern, welche ein Paar bilden sollen, nebeneinandergelegt werden. Um den Vierer wird keinerlei Faden oder Band gewickelt. Der Verseilkopf mit der Führungseinrichtung ist nun getrennt von der eigentlichen Verseilmaschine aufgestellt. In der Abb. 1 ist die Anordnung erkennbar. Von der Spule mit dem vorverseilten Vierer a wird der Vierer durch eine Führung δ geleitet, dann werden die einzelnen Adern wieder aufgeseilt und paarweise durch die Führungen c und 'd des Verseilkopfes gesteckt. Im Nippel e werden sie nun wieder zum Vierer vereinigt, wobei die Adern durch die verstellbaren Führungen C und d ihre endgültige Lage im Vierer bekommen. Der Vierer läuft dann durch ein Rohr/ zu dem Spinnerg·, wo er mit einem Faden oder Papierband umsponnen wird, so daß die Adern in ihrer Lage festgehalten werden, und weiter über eine Abzugsscheibe h zu der Spule, auf die der fertige Vierer aufgewickelt wird.
Man kann den Verseilvorgang der obenerwähnten Viererarten nämlich auch so auf-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Otto Haugwits in Hannover.
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fassen, daß sich die Bewegungen überlagern, daß also bei einem £Mi-Vierer beispielsweise die Paardralle dem Viererdrall überlagert sind. Bei einem ZMi-Vierer mit abwechselnder Drallrichtung in den Paaren besteht nun die Überlagerung in einem abwechselnden Vor- und Nacheilen der Paare gegenüber dem Vierer, deren Drall sich also zum Viererdrall einmal addiert und einmal subtrahiert, so daß ίο die Summe der zusätzlichen Dralle Null wird. Ein solcher Vierer könnte ohne weiteres aus einem fertig verseilten gewöhnlichen Sternvierer hergestellt werden, indem man z. B. von Hand zwei benachbarte Adern im Abstand der gewünschten Paardrallänge einmal gegenüber dem Viererdrall eine halbe Umdrehung vor- und einmal zurückdreht. Fabrikationsmäßig wird das Aufseilen, wie oben beschrieben, durch den im Verseiltakt des Vieao rerdralls umlaufenden Verseilkopf, und zwar an dessen Eintrittsseite, also bei b in Abb. 1, vorgenommen; gleichzeitig wird dann der Vierer in der gewünschten Weise an der Ausgangsseite des Verseilkopfes, also bei e, neu as verseilt. Durch das Vorverseilen wird also die Aufstellung des Verseilkorbes unabhängig von der des Verseilkopfes.
Der eigentliche Verseilkopf kann, wie es die Abb. 1 beispielsweise zeigt, aus folgenden Teilen bestehen. Die Führungen c und d sind in einem Rahmen i angebracht, der auf der einen Seite mittels eines Laufkranzes auf Rollen- auf der anderen Seite auf dem Rohr/ gelagert ist. Der Rahmeni kann durch einen Ketten- oder Zahnantrieb/, der mit der Abzugsscheibe h zwangsläufig gekuppelt ist, in Drehung versetzt werden. Die Steuervorrichtung wird in der Weise betätigt, daßi zwei Kurvenscheiben 0 und ρ zwei oben gabelförmig ausgebildete Hebel q bewegen, die ihrerseits in zwei auf der Hohlwelle/ sitzende Gleitringe r und s 'eingreifen. Die hin und her gehende Bewegung der Gleitringe wird durch die Zähne und Kegelradübertragungen t in eine hin und her drehende an den Führungen er und d umgewandelt.
Die Drallänge, die durch die Übersetzung zwischen I und h eingestellt wird, muß genau die gleiche sein, die der vorverseilte Vierer besitzt.
Auch die anderen angeführten Verseiiarteri können nachträglich aus parallel vorverseilten Adern hergestellt werden, z. B. Doppelsternvierer mit Drallrichtungswechsel in den Paaren aus acht, hin und her gekreuzte Vierer aus vier parallel vorverseilten Adern. Das Nachverseilen der anderen erwähnten Verseilarten geschieht in entsprechender Weise wie oben für den DM-Vierer mit Umkehrung der Drallrichtung in den Paaren beschrieben. Das Verfahren ist überall anwendbar, wo die Summe, der überlagerten Dralle der Untergruppen annähernd Null ist, also bei Untergruppen, welche entweder gar keinen zusätzlichen Drall zur Hauptgruppe haben oder welche mit abwechselnder Drallrichtung verseilt sind.
Es können ferner an dem Verseilkopf alle Einrichtungen angebracht werden, die zur Beeinflussung der elektrischen Eigenschaften der Gruppen während der Herstellung erforderlich sind, z. B. Spinner zum Umwickeln einzelner Adern usw. mit besonderen Kordeln, Stegführungen u. dgl.
Wenn es die räumlichen Verhältnisse gestatten, kann eine Anordnung getroffen werden, bei der das Vor- und Nachverseilen, in einem Arbeitsgang stattfindet. Abb. 2 zeigt diese Anordnung. Von dem stellenden Verseilkorb tn läuft der vorverseilte Vierer über UmlenkiOlIen ti zu dem Verseilkopf, so daß er also nicht erst auf eine Trommel gewickelt, sondern gleich fertiggestellt wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Verseilverfahren für Fernsprechadergruppen mit Untergruppen ohne zusätzlichen Drall zur Hauptgruppe oder mit Drallen abwechselnder Richtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Adern zunächst parallel vorverseilt, dann mittels eines umlaufenden Verseilkopfes wieder aufgeseilt und durch Führungen gegebenenfalls mit Einrichtungen zum Einlaufenlassen von Stegen, o. dgl. in bekannter Weise so zusammengelegt werden, daß die Adern die gewünschten Lagen zueinander einnehmen.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Vor- und Nachverseilen in einem Arbeitsgang vorgenommen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930554476D 1930-04-18 1930-04-18 Verseilverfahren fuer Fernsprechadergruppen Expired DE554476C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE554476T 1930-04-18

Publications (1)

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DE554476C true DE554476C (de) 1932-07-08

Family

ID=6564101

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930554476D Expired DE554476C (de) 1930-04-18 1930-04-18 Verseilverfahren fuer Fernsprechadergruppen

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