DE631929C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von lagenweise aufgebauten Fernmeldekabeln - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von lagenweise aufgebauten FernmeldekabelnInfo
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Description
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ßur. Ind. Ligendom
13 AUG. 1936
AUSGEGEBEN AM
29. JUNI 1936
Bei der Herstellung von Fernsprechkabeln werden die Adern im allgemeinen einzeln isoliert.
Dann werden je zwei oder mehr Adern zu Paaren oder Sternvierern verdrillt, zwei oder mehr
Paare zu DM-Vierern, Doppelsternvierern oder sonstigen Gruppen höherer Ordnung verseilt,
und schließlich wird aus diesen Gruppen das Kabel lagenweise aufgebaut. Dabei erhalten
die einzelnen Lagen im allgemeinen verschiedene Lagendrallängen und werden meist mit entgegengesetzter
Drallrichtung aufeinandergelegt. Bei den bekannten Verfahren bleibt die Drallrichtung
in den Lagen selbst gleich. Bei einem anderen bekannten Kabelaufbau werden die
Aderpaare zunächst zu Bündeln von 50 bis 100 Paaren zusammengedreht und das Kabel
dann aus diesen Einheiten lagenweise aufgebaut. Alle Arbeitsgänge werden im allgemeinen getrennt
ausgeführt; es sind auch Maschinen für die gleichzeitige Ausführung mehrerer Operationen
bekannt. Z. B. werden Paare und Sternvierer teilweise so hergestellt, daß die Adern
gleichzeitig isoliert und zu Paaren und Vierern verseilt werden. Ebenso sind Maschinen für die
gleichzeitige Verdrillung der Paare und Verseilung zu DM-Vierern bekannt. Ferner werden
bei der Verseilung der Gruppen zu Lagen häufig mehrere Lagen in der gleichen Maschine
hintereinander aufgebracht. Zweck all dieser Zusammenfassungen ist, Zeit^undjfdamitTLohn
zu sparen und das Material durch das weniger häufige Umwickeln zu schonen. Vom elektri- ■
sehen Standpunkt aus würden die günstigsten. Ergebnisse erzielt werden, wenn das Kabel in
einem Arbeitsgang vom Isolieren des blanken Drahtes bis zur Kabelseele fertiggestellt würde.
Durch die Zwangsläufigkeit aller Drallierungen : werden dabei Drallfehler und Ungenauigkeiten,
welche Nebenviererkopplungen hervorrufen, in weitem Maße ausgeschaltet. Mit den gebrauchliehen
Maschinen ist es jedoch nicht möglich, diese Aufgabe zu lösen. Bei der Lagenverseilung
müssen nämlich infolge der gleichbleibenden LagendraUrichtung alle Gruppendralliermaschinen
mit den Aderisoliereinrichtungen um die Hauptachse der Maschine geschwenkt werden,
was bei der hohen Zahl der Gruppen, z. B. in den Außenlagen eines hochpaarigen Kabels, zu
Riesenabmessungen und zu einer Unmöglichkeit der Überwachung der Aderisolierung und
Gruppenverseilung führt. Bei mehreren Lagen müssen ebenso viele dieser Riesenverseilkörbe
hintereinander angeordnet sein und mit verschiedenen Richtungen umlaufen. Diese Nachteile
werden durch die Erfindung vermieden.
Erfindungsgemäß werden bei Verfahren zur Herstellung von lagenweise aufgebauten Fernmeldekabeln
die Gruppen in normalen feststehenden Verseilmaschinen hergestellt, von dort ohne Zwischenschaltung einer Aufwickelvorrich-
V Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Otto Haugwits in Hannover.
tung durch eine hin und her drehende Verseilschcibe zur Lage verseilt und von einer feststehenden
Abzugsvorrichtung abgezogen.
Bei der Lagenverscilung wird dabei die Drallrichtung,
ähnlich wie es für die Herstellung von
Adergruppen bereits vorgeschlagen ist, nach einer Umdrehung von etwa 360 ° gewechselt
(Abb. 1). A und B sind Stellen, an denen die Richtung wechselt.
>o Der Vorteil dieser Methode besteht darin, daß
weder die Maschinen, von denen die Adergruppen kommen, um die Verseilachse geschwenkt
zu werden brauchen, noch daß die v Abzugsvorrichtung eine Drehung auszuführen
braucht, sondern die. Verseilung jeder Lage wird 1 allein durch eine sich vor dem Verseilpunkt
hin und her drehende Verseüscheibe α (Abb. 2)
bewirkt. Die Steuerung der Verseüscheibe erfolgt durch beliebige geeignete Maschinenelemente.
Da die zur Vornahme dieser Verseilart erforderlichen Einrichtungen sehr klein und
einfach sind, andererseits alles feststehend angeordnet ist, werden die Gruppenverseihnaschinen
selbst so aufgeteilt, daß die Gruppen von dort direkt in die Führung einlaufen. Es bietet
nun keine Schwierigkeiten mehr, statt einfacher Gruppenverseilmaschinen solche zu verwenden,
welche gleichzeitig auch die Adern isolieren. ; Ebenso bereitet es keine Schwierigkeiten, beliebig
viele Führungsscheiben für alle Lagen eines Kabels hintereinander anzuordnen, so daß
die Herstellung des gesamten Kabels vom blanken Draht zur Kabelseele in einem Arbeitsgang j
: möglich ist (Abb. 3). Die einzelnen Kombi- ! nationsisolier- und Verseilmaschinen b sind dabei
vertikal angeordnet gedacht und durch Kreise angedeutet. Die Gruppen werden durch
Rollenführungen den Verseilscheiben α zugeleitet.
Die Verseilung mit wechselnder Lagendrallj richtung erfolgt selbstverständlich wie bisher mit
verschiedenen Drallängen, und zwar wird man, ■ wie üblich, die Drallänge nach außen hin zu-
! nehmen lassen. Es ist zweckmäßig, die Dralle so zu wählen, daß die Richtungswechselstellen
in aufeinanderfolgenden Lagen gegeneinander versetzt sind. Damit nun an den Umkehrstellen
die Adern nicht zurückspringen, ist es wichtig, daß sie unmittelbar in oder hinter dem Verseilnippel
durch einen Faden oder ein Papierband gefaßt und zusammengehalten werden.
Bei sehr starken Zugbeanspruchungen wäre
- es aber immerhin möglich, daß ein gewisses Ausziehen der Lage stattfindet, d. h. Zurückspringen
der Adern erfolgt. In der Fabrikation lassen sich derartige Beanspruchungen ohne
weiteres vermeiden; es wird eine ausreichende Längsfestigkeit schon durch Papierbänder oder
-fäden über den einzelnen Lagen und durch die Reibung der fest auf die darunterliegende
Lage gepreßten Adergruppcn erreicht. Später nimmt der Bleimantel und die Bewehrung den
gesamten Zug auf, so daß die Lagenkonstruktion nicht mehr beansprucht wird. Wenn ein besonderer
Wert auf die Zugfestigkeit gelegt wird, kann z. B. die erste Lage in der üblichen Weise
getrennt hergestellt werden, z. B. in der bekannten Weise durch Drehen der Abzügscheibe
bei stillstehendem Verseilkorb, Ihre Adern geben dann eine genügend längsfeste Unterlage
für die folgenden Lagen, die dann mit wechselnder Richtung aufgebracht werden.
Einen besonderen Vorteil bietet das neue Verfahren der gemeinsamen Verseilung der
Gruppen und der Lage. Wenn nämlich während der Herstellung der Adergruppen die
Kopplungswerte innerhalb der Gruppen ausgeglichen werden sollen, so bestand bisher
immer die Schwierigkeit, daß die ausgeglichenen Werte durch das Verseilen zur Lage gewissen
Änderungen unterworfen waren. Man hat versucht, durch Verwendung besonderer metallisierter
Meßtrommeln die fehlende Umgebung im Kabel nachzubilden. Das Ziel konnte jedoch ■
nicht ganz erreicht werden; vor allem fehlte die Einwirkung der mechanischen Beanspruchung
beim Verseilen. Es wäre daher wünschenswert, den Gruppenausgleich bei der Verseilung zum
Kabel vorzunehmen, da dann alle Bedingungen schon nahezu den endgültigen entsprechen.
Bei der bisherigen Lagenverseilung war dies nur bei einer beschränkten Anzahl Gruppen
möglich, und zwar ebenfalls aus den oben ge-" schilderten mechanischen (künden. Bei der ,.
Verseilart gemäß der Erfindung, bei der alle Gruppenverseilmaschinen feststehen, bestehen
keine Schwierigkeiten der Ausführung mehr.
Bei der Zusammenfassung mehrerer Arbeits-' gänge entsteht ein wesentlicher Nachteil dadurch,
daß bei Unregelmäßigkeiten, Fehlern usw., welche ein Anhalten verlangen, alle "anderen
Maschinen mit angehalten werden müssen, was erheblichen Zeitverlust und damit Lohnausfall
bedingt. Werden z. B. die Isolierung der Adern, die Gruppen- und die Lagenverseüung gemein- j
sam vorgenommen, so würde das Einsetzen einer neuen Papierscheibe in einen Papierspinner
den Stillstand der Gesamtanlage bewirken, und da die Zahl der Einzelspinner sehr
groß ist und die Papiere nie gleichzeitig zu no Ende sind, würde das bedeuten, daß die Maschine
den größten Teil der Zeit steht.
Nachstehend ist ein Verfahren beschrieben, welches gemäß der weiteren Erfindung diesen
Nachteil vermeidet. Abb. 4 zeigt eine beispielsweise Anordnung, b ist eine der Maschinen,
welche die Ädergruppen verseilen und gleichzeitig die Adern isolieren. Die Adergruppen
i laufen nun nicht direkt zu dem Verseilpunkt k, sondern bilden dazwischen eine
Schleife el. Durch eine Rolle mit Gewicht e
kann die Gruppe immer straff gehalten werden.
681920
Die Gnippenverseilmascliinen arbeiten nun vollkommen
unabhängig von der Vcrseilscheibe a
und dem Abzug g, was durch getrennte Antriebe erreicht werden kann; jedoch wird die
Xormalcfeschwindigkeit der Gruppenverseilmaschine
der Lagenverseilung angepaßt. · Die Schleife wird nun so bemessen, daß sie so viel
Vorrat enthält, wie in der Zeit, welche erfahrungsmäßig zu einem Nachlegen des Papiers
ίο in den Spinnern benötigt wird, durch die Lagenverseilung
verbraucht wird. Wenn dann die Gruppenverseümaschine weiterläuft, wird zunächst
ihre Geschwindigkeit so lange erhöht, bis der Vorrat wieder geschaffen ist. Auf diese
Weise wird erreicht, daß die einzelnen Arbeitsgänge weitgehend unabhängig voneinander gemacht
werden. Bai längeren Stillständen werden natürlich auch die andern Gänge betroffen;
die Ausschaltung kann z. B. automatisch erfolgen, doch wird dies durch die Vorratsschleife
auf außergewöhnliche Fälle beschränkt. Bei der Anordnung mit Vorratsschleife laufen die Gruppen
vor dem Verseilpunkt nochmals über HilfsScheiben h, welche gebremst werden, wodurch
die erforderliche Verseilspannung erzeugt wird. Die einzelnen Hilfsscheiben können miteinander
gekuppelt sein, wodurch zwangsläufig alle Verseilspannungen gleichgemacht bzw. reguliert
werden können.
Soll Ausgleich in den Gruppen angewendet werden, so kann dieser in bekannter Weise
durch Drallierungsänderungen, Änderung des Aderaufbaus, durch Umspinnen einzelner Gruppenteile
mit Papier, durch Nippeln, Einlaufenlassen von Stegen oder auf sonstige Weise vorgenommen werden. Die Messung geschieht
dabei zweckmäßig in bekannter Weise, indem die Adern der Gruppen an einem Ende an
Schleifringe gelegt werden. Da infolge der kombinierten Verseilung die Verseilgeschwindigkeit
nicht so groß wie gewöhnlich ist, da sie durch die Gruppenverseilung bestimmt wird,
ist die dafür erforderliche Aufsicht nicht so in Anspruch genommen und kann nebenbei die
notwendigen Messungen ausführen. Mittels Vielfachumschalters können z. B. nacheinander
alle Gruppen der Lage laufend kontrolliert und den die Gruppenverseilmaschinen Bedienenden
Anweisungen für den Ausgleich gegeben werden,
z. B. mittels optischer Signale. Außer den Kopplungen im Vierer können auch in gewissem
Maße die Xebenviererkopplungen beeinflußt werden, indem z. B. vorübergehend die Dralle
nebeneinanderliegender Vierer in Länge und Phase gleichgemacht werden.
Die fertige Lage kann in bekannter Weise mit einem provisorischen Metallschutz, z. B.
einer Lage metallisiertem Papier, versehen werden, der die einzelnen Windungen auf der
Trommel gegeneinander abschirmt und die Wirkung der folgenden Lagen bzw. des Bleimantels
ersetzt. Gegebenenfalls kann der provisorische Schirm weder entfernt werden.
Die Verseilanordnung gemäß der Erfindung besteht in einer beispielsweisen Ausführung
(Abb. 5) in einer feststehenden Führungsscheibe 0, die an einem Rohr r auf einem
Bock s angebracht ist. An dem Ende des Rohres r ist die Verseilscheibe α angebracht,
welche durch einen Kettentrieb u von der mit dem Abzug in Verbindung stehenden Steuervorrichtung
ν angetrieben wird. Sie vollführt eine Hinundherdrehung um 360 °. Der
bereits fertig verseilte Kabelkern I läuft durch das Rohr r zu dem Verseilnippel k und von
dort zur Abzugsvorrichtung. Die zur Lage zu verseilenden Adergruppen i laufen über die
Hilfsscheiben ni und durch die Löcher der Scheiben 0 und α zum Verseilnippel k. Bei
der Hinundherdrehung der Verseilscheibe a schlingen sich die Adergruppen zwischen a
und 0 teilweise um das Rohr r herum, wodurch die Drehung nicht viel über 360 ° hinausgehen
darf. Um eine Reibung der einzelnen Gruppen aneinander zu vermeiden, kann zwischen der '85
festen und der beweglichen Führungsscheibe für jede Gruppe eine biegsame und dehnbare
Führung vorgesehen sein, welche beispielsweise aus einer Stahlspirale besteht. Am Verseilnippel
k ist der Spinner « angebracht, welcher die Lage mit einem Faden fest zusammenzieht.
Die Vorteile des beschriebenen Verfahrens bestehen vor allem darin, daß- vorhandene
Maschinen für Gruppenverseilung ohne wesentliche Änderungen verwandt werden können, 95-die
großen, Strom- und Bedienungskosten verursachenden Verseilmaschinen dagegen durch
kleine leicht zu bedienende Vorrichtungen ersetzt werden, ohne daß dabei Nachteile
mechanischer oder elektrischer Art in Kauf genommen werden müssen, und daß dabei
hinsichtlich der Zahl der Gruppen in einer Lage keine konstruktive Beschränkung besteht.
Einen besonderen Vorteil bietet das Lagenverseilsystem gemäß der Erfindung bei Kabeln,
welche adrig verseilt sind, und deren Adern, um sie paar- oder gruppenweise für Doppelleitungsbetrieb
benutzen zu können, in regelmäßigen Abständen gekreuzt sind. Derartige
Kabel ergeben bei geeignetem Aufbau kleinere Außendurchmesser als z. B. Sternviererkabel;
die Herstellung wird aber teurer, da viel mehr Lagen aufgebracht werden müssen. Das oben beschriebene
Lagenverseilsystem gestattet nun, solche Kabel mit einfachen Mitteln in einem Gang herzustellen, so daß deren Vorteile dadurch
erst nutzbar gemacht werden können.
Claims (1)
- Patentansprüche:i. Verfahren zur Herstellung von lagenweise aufgebauten Fernmeldekabeln, da-durch gekennzeichnet, daß die Gruppen in normalen feststehenden Verseilmaschinen hergestellt werden, von dort ohne Zwischenschaltung einer Aufwickelvorrichtung durch eine hin und her drehende Verseilscheibe zur Lage verseilt und von einer feststehenden Abzugsvorrichtung abgezogen werden.2. Verfahren zur Herstellung von Fernsprechkabeln gemäß Anspruch i, dadurchίο gekennzeichnet, daß die inneren Lagen im fortlaufenden Sinne, die äußeren mit Drallrichtungswechsel verseilt werden.3. Verfahren zur Herstellung von Fernsprechkabeln gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise die von feststehenden Vorrichtungen ablaufenden Verseilelemente der im fortlaufenden Sinne verseilten Lagen durch eine um die Verseilachse der Maschine rotierende Abzugsvorrichtung abgezogen werden.4. Verfahren nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß die Adergruppen von den Gruppenverseümaschinen direkt zu den Lagenverseileinrichtungen laufen und die Gruppenverseilung und die Lagenverseilung in einem Arbeitsgange geschieht.5. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gruppenverseümaschinen und die Lagenverseileinrichtungen getrennte Antriebe haben.6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Gruppenverseümaschinen und Lagenverseüeinrichtung eine Vorratsschleife angeordnet ist, welche so bemessen ist, daß die Lagenverseüeinrichtung bei betriebsmäßigen Stillständen der Gruppenverseügänge nicht angehalten zu werden braucht.^o 7· Einrichtung nach Anspruch 4, dadurchgekennzeichnet, daß zur Gruppenverseilung an sich bekannte Maschinen dienen, welche gleichzeitig die Adern isolieren.8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Gruppenver- *5 seüung in bekannter Weise eine künstliche Beeinflussung der elektrischen Werte der Adergruppen erfolgt.9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeit der Gruppenverseügänge so bemessen wird, daß sie im Normalfalle die gleiche Menge liefert, wie die Lagenverseüeinrichtung verbraucht, daß sie aber vorübergehend zur Aufholung des bei einem Stillstande verbrauchten Vorrats gesteigert werden kann.10. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens gemäß Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Verseilnippel eine Führungsscheibe angeordnet ist, welche eine hin und her drehende Bewegung ausführt.11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsscheibe an einem Rohr befestigt ist, das in einigem Abstand eine feststehende Führungsscheibe trägt.12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die entsprechenden Führungslöcher der einzelnen Verseüelemente beider Scheiben durch biegsame und dehnbare Führungen miteinander verbunden sind.13. Einrichtung nach Anspruch-6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Ader- 75_ spinn- bzw. Gruppenverseümaschinen und Verseüeinrichtung ein Rollensystem angeordnet ist, welches die flaschenzugähnliche Führung der Adern oder Gruppen zwecks Büdung einer Vorratsschleife gestattet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH129419D DE631929C (de) | 1931-11-20 | 1931-11-20 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von lagenweise aufgebauten Fernmeldekabeln |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH129419D DE631929C (de) | 1931-11-20 | 1931-11-20 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von lagenweise aufgebauten Fernmeldekabeln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE631929C true DE631929C (de) | 1936-06-29 |
Family
ID=7175858
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH129419D Expired DE631929C (de) | 1931-11-20 | 1931-11-20 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von lagenweise aufgebauten Fernmeldekabeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
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