AT528458A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gitterträgern aus Drähten - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gitterträgern aus DrähtenInfo
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- AT528458A1 AT528458A1 ATA50554/2024A AT505542024A AT528458A1 AT 528458 A1 AT528458 A1 AT 528458A1 AT 505542024 A AT505542024 A AT 505542024A AT 528458 A1 AT528458 A1 AT 528458A1
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Gitterträgern (1) aus Drähten, wobei die Gitterträger (1) Gurte mit einer Untergurtanordnung mit zumindest einem Untergurt (2), insbesondere mit zwei Untergurten (2), und einem Obergurt (3), welcher in einer bestimmten Höhe (H) zur Untergurtanordnung angeordnet ist, sowie zumindest einem, insbesondere zwei, zwischen der Untergurtanordnung und dem Obergurt (3) beispielsweise zickzackförmig hin- und herlaufenden Diagonalgurt (4) umfassen, wobei die Drähte für die Gurte in einer Vorwärtsrichtung (V) zugeführt und der zumindest eine Diagonalgurt (4) mit der Untergurtanordnung und mit dem Obergurt (3) verschweißt wird, wobei zur Herstellung verschiedener Gitterträger die Höhe (H) umgestellt wird. Um auf einfache Weise eine effiziente Herstellung von Gitterträgern zu erreichen, ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass zur Umstellung der Höhe (H) zwischen aufeinanderfolgenden Gitterträgern (1) ein erstellter Gitterträger (1) mit einem zufuhrseitigen Ende (6) an einer Ablängposition (5) positioniert wird, worauf die Höhe (H) umgestellt wird, wonach der erstellte Gitterträger (1) abgeschnitten und die abgeschnittenen Drähte zur Herstellung des nächsten Gitterträgers (1) mit der umgestellten Höhe (H) in eine Rückwärtsrichtung (R) eingezogen werden. Des Weiteren betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Durchführung eines derartigen Verfahrens.
Description
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VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUR HERSTELLUNG VON GITTERTRÄGERN AUS DRAHTEN
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Gitterträgern (1) aus Drähten, wobei die Gitterträger (1) Gurte mit einer Untergurtanordnung mit zumindest einem Untergurt (2), insbesondere mit zwei Untergurten (2), und einem Obergurt (3), welcher in einer bestimmten Höhe (H) zur Untergurtanordnung angeordnet ist, sowie zumindest einem, insbesondere zwei, zwischen der Untergurtanordnung und dem OÖbergurt (3) beispielsweise zickzackförmig hin- und herlaufenden Diagonalgurt (4) umfassen, wobei die Drähte für die Gurte in einer Vorwärtsrichtung (V) zugeführt und der zumindest eine Diagonalgurt (4) mit der Untergurtanordnung und mit dem Obergurt (3) verschweißt wird, wobei zur Herstellung verschiedener Gitterträger die Höhe (H) umgestellt wird. Um auf einfache Weise eine effiziente Herstellung von Gitterträgern zu erreichen, ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass zur Umstellung der Höhe (H) zwischen aufeinanderfolgenden Gitterträgern (1) ein erstellter Gitterträger (1) mit einem zufuhrseitigen Ende (6) an einer Ablängposition (5) positioniert wird, worauf die Höhe (H) umgestellt wird, wonach der erstellte Gitterträger (1) abgeschnitten und die abgeschnittenen Drähte zur Herstellung des nächsten Gitterträgers (1) mit der umgestellten Höhe (H) in eine Rückwärtsrichtung (R) eingezogen werden.
[0002] Des Weiteren betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Herstellung von Gitterträgern aus Drähten, wobei die Gitterträger Gurte mit einer Untergurtanordnung mit zumindest einem Untergurt, insbesondere mit zwei Untergurten, und einem Obergurt, welcher in einer bestimmten Höhe zur Untergurtanordnung angeordnet ist, sowie zumindest einem, insbesondere zwei, zwischen der Untergurtanordnung und dem Obergurt beispielsweise zickzackförmig hin- und herlaufenden Diagonalgurt umfassen, insbesondere zur Durchführung eines Verfahrens der vorstehenden Art, umfassend ein Drahtreservoir, zumindest eine Transporteinrichtung zum Zuführen der Drähte für die Gurte aus dem Drahtreservoir in einer Vorwärtsrichtung, zumindest eine Biegeeinrichtung zum Biegen des oder der Drähte für den Diagonalgurt, zumindest eine Untergurtschweißeinrichtung zum Verschweißen des Diagonalgurtes mit der Untergurtanordnung und zumindest eine Obergurtschweißeinrichtung zum Verschweißen des Diagonalgurtes mit dem Obergurt und eine Schneideinrichtung zum Ablängen eines erstellten Gitterträgers.
[0003] Gitterträger mit einer Untergurtanordnung aus zwei parallel verlaufenden Untergurten sowie einem in der Regel zwischen diesen mittig, aber höher platzierten Obergurt und zwei Diagonalgurten, welche jeweils einen der Untergurte mit dem Obergurt verbinden und im Wesentlichen zickzackförmig zwischen einem der Untergurte und dem Obergurt hin- und herlaufen, werden beispielsweise bei der Produktion von Betonfertigteilen für Bauwerke benötigt. Je nach herzustellenden Betonfertigteilen variiert eine Höhe zwischen dem Obergurt und den Untergurten, die im laufenden Betrieb umgestellt werden muss. Gegebenenfalls kommen auch unterschiedliche Drahtstärken zum Einsatz, wenn eine Höhe verstellt wird. Entsprechende Vorrichtungen werden bei Herstellern von Betonfertigteilen aufgestellt, welche die Gitterträger für die Betonfertigteile vor Ort nach aktuellem Bedarf produzieren.
[0004] Die Umstellung der Höhe zwischen den Untergurten und dem Obergurt bringt einige Anforderungen mit sich. Zunächst soll eine entsprechende Vorrichtung möglichst einfach ausgebildet sein, damit diese auch wirtschaftlich ist. Darüber hinaus soll ein Verfahren mit einer Vorrichtung so führbar sein, dass möglichst kein Abfall anfällt. Des Weiteren sollen die Zykluszeiten für die Herstellung von Gitterträgern kurz sein. Insbesondere sollte eine Höhenumstellung relativ rasch durchführbar sein, um Totzeiten in der Produktion zu vermeiden.
[0005] Aus dem Stand der Technik ist es bekannt, Gitterträger mit den entsprechenden Vorrichtungen im kontinuierlichen Lauf einer Drahtzuführung herzustellen. So ist eine Vorrichtung des Unternehmens Filzmoser mit der Bezeichnung GH300/400 „Truss Girder Welding Line GH300/400* bekannt geworden, mit welcher Gitterträger im kontinuierlichen Lauf der Drahtzufuhr erstellt werden können. Dabei werden die einzelnen Drähte für die Untergurtanordnung sowie die Diagonalgurte und den Obergurt kontinuierlich zugeführt, wobei der Draht für die Diagonalgurte
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gebogen wird. Mit einer Untergurtschweißeinrichtung sowie einer Obergurtschweißeinrichtung werden die Diagonalgurte mit den Untergurten sowie dem Obergurt verschweißt. Ist ein Gitterträger gewünschter Länge erstellt, wird dieser bis zu einer Ablängposition vorwärtsbewegt und dann dort mit einer Schneideinrichtung abgeschnitten bzw. abgelenkt. Bis zum Ablängen werden die einzelnen Drähte vom Gitterträger mitgezogen, wobei allerdings die Drähte für den Diagonalgurt nicht mehr gebogen werden. Nach dem Ablängen des Gitterträgers beginnt der Prozess von neuem. Dabei fällt allerdings Drahtabfall an, da die vom Gitterträger bis zur Ablängposition nachgezogenen Drahtanteile abgeschnitten werden müssen.
[0006] Aus der WO 2013/000551 A1 ist ein weiteres Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Gitterträgern sowie eine Einrichtung hierfür bekannt geworden. Die Einrichtung ist so gestaltet, dass einlaufseitig eine Schneideinrichtung vorgesehen ist und des Weiteren eine Einrichtung zur Verstellung der Höhe des Obergurtes vorliegt. Beim Betreiben dieser Einrichtung wird ein erstellter Gitterträger abgeschnitten, bevor die Höhe umgestellt wird.
[0007] Dadurch ist es möglich, im Wesentlichen abfallfrei zu produzieren, da nach der Höhenumstellung an der Position der abgeschnittenen Drähte weitergearbeitet werden kann. Allerdings ist hierfür ein relativ hoher konstruktiver Aufwand erforderlich, da ein erstellter Gitterträger einlaufseitig geschnitten wird und die Höhenumstellung für den Obergurt und der zugehörigen Obergurtschweißeinrichtung gesondert erfolgt.
[0008] Hier setzt die Erfindung an. Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren der eingangs genannten Art anzugeben, mit welchem im Wesentlichen abfallfrei Gitterträger unterschiedlicher Höhe auf einfache Weise herstellbar sind.
[0009] Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, eine Einrichtung der eingangs genannten Art anzugeben, mit welcher auf konstruktiv einfache Weise Gitterträger unterschiedlicher Höhe im Wesentlichen abfallfrei produziert werden können. Die verfahrensmäßige Aufgabe wird gelöst, wenn zur Umstellung der Höhe zwischen aufeinanderfolgenden Gitterträgern ein erstellter Gitterträger mit einem zufuhrseitigen Ende an einer Ablängposition positioniert wird, worauf die Höhe umgestellt wird, wonach der erstellte Gitterträger abgeschnitten und die abgeschnittenen Drähte zur Herstellung des nächsten Gitterträgers mit der umgestellten Höhe in eine Rückwärtsrichtung eingezogen werden.
[0010] Ein erfindungsgemäßes Verfahren erlaubt es, auf konstruktiv einfache Weise Gitterträger unterschiedlicher Höhe im Wesentlichen abfallfrei herzustellen. Hierfür wird der Gitterträger an einer Ablängposition positioniert und an dieser mit einer Schneideinrichtung oder gegebenenfalls mehreren Schneideinrichtungen geschnitten. Dabei werden sowohl die Untergurtanordnung als auch die Obergurtanordnung und der oder die Diagonalgurte durchtrennt. Vor dem Schneiden der einzelnen Gurte wird jedoch bereits die Höhe umgestellt, sodass der erstellte und noch abzuschneidende Gitterträger am zufuhrseitigen Ende mit den einzelnen Drähten in Verbindung steht. Somit hält bei der Umstellung der Höhe der Gitterträger an einem Ende die Drähte, was ein konstruktiver Vorteil ist. Darüber hinaus kann das Schneiden an der Ablängposition mit ein oder mehreren auslaufseitigen Schneideinrichtungen erfolgen, was aus Platzgründen bevorzugt ist. Nach dem Schneiden des erstellten Gitterträgers ist dieser an beiden Enden frei. Die zufuhrseitigen Drähte werden sodann zur Herstellung des nächsten Gitterträgers mit der umgestellten Höhe in einer Rückwärtsrichtung eingezogen. Danach kann die Erstellung des nächsten Gitterträgers erfolgen und der Vorgang wiederholt sich, allerdings mit umgestellter Höhe. Dabei kann die umgestellte Höhe größer oder kleiner als die zuvor gegebene Höhe sein. Durch das Einziehen der Drähte in eine Rückwärtsrichtung ist zwar keine fortlaufende, kontinuierliche Bewegung der Drähte gegeben, dieser vermeintliche Nachteil wird aber durch die einfache konstruktive Gestaltung und die Vermeidung von Abfall bei Weitem kompensiert.
[0011] Die Ablängposition stellt jene Position dar, an welcher ein erstellter Gitterträger, dessen erstes, vorauseilendes Ende frei ist, an einem gegenüberliegenden, zufuhrseitigen Ende abgelängt bzw. abgeschnitten wird. Hierfür kann der erstellte Gitterträger mit dem zufuhrseitigen Ende bis zur Ablängposition vorwärtsbewegt werden. Während dieser Vorwärtsbewegung erfolgt kein Schweißen. Eine Untergurtschweißeinrichtung ist in diesem Fall ebenso wie eine Obergurt-
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schweißeinrichtung passiv. Dies trifft auch für eine Biegeeinrichtung zu, mit welcher der oder die Diagonaldrähte gebogen werden. Der erstellte Gitterträger bleibt aber während der Vorwärtsbewegung zufuhrseitig mit den für die einzelnen Gurte erforderlichen Drähten in Verbindung und zieht diese Drähte mit. Nach dem Abschneiden des Gitterträgers werden die einzelnen Drähte dann zurückgezogen. Durch das Vorwärtsbewegen bis zu einer Ablängposition können ein oder mehrere Schneideinrichtungen zum Durchtrennen der Gurte an der Ablängposition auslaufseitig positioniert werden.
[0012] Die abgeschnittenen Drähte werden bevorzugt in ein Drahtreservoir eingezogen. Das Drahtreservoir umfasst dabei üblicherweise mehrere Spulen bzw. Coils auf welchen die Drähte gelagert und über welche die Drähte bereitgestellt werden. Die Spulen stehen mit Motoren in Verbindung, welche die Spulen zum Einziehen der Drähte entgegen der Zufuhrbewegung drehen können. Bevorzugt ist es des Weiteren, dass die Drähte aus einem Drahtreservoir zugeführt werden. Das Drahtreservoir kann dabei auch Spulen bzw. Coils umfassen, die auf Reserve liegen und erst dann zum Einsatz kommen, wenn andere Drahtstärken erforderlich sind.
[0013] Nach dem Abschneiden eines erstellten Gitterträgers wird der abgeschnittene Draht für den Obergurt bevorzugt bis zu einer Obergurtschweißeinrichtung eingezogen. Ähnlich wird der oder werden die abgeschnittenen Drähte für die Untergurtanordnung bis zu einer Untergurtschweißeinrichtung eingezogen. Der oder die abgeschnittenen Drähte für den Diagonalgurt können bis zu einer Biegeeinrichtung eingezogen werden. Befinden sich die einzelnen Drähte im Bereich der Obergurtschweißeinrichtung, Untergurtschweißeinrichtung und Biegeeinrichtung, beginnt die Erstellung des nächsten Gitterträgers, welcher eine andere Höhe als der zuvor erstellte Gitterträger aufweist, wenn die Höhe umgestellt wurde. Die einzelnen Positionen (Obergurtschweißeinrichtung, Untergurtschweißeinrichtung, Biegeeinrichtung) stellen somit die Startposition dar, wenn nach einer Höhenumstellung Gitterträger mit anderer Höhe erstellt werden sollen. Im laufenden Betrieb, wenn Höhenträger gleicher Höhe erstellt werden, werden diese an einem Ende mit ein oder mehreren Schneideinrichtungen auslaufseitig abgeschnitten.
[0014] Die Spulen oder Coils des Drahtreservoirs sind wie erwähnt zum Einziehen der Drähte eingerichtet. Dies bringt einen weiteren Vorteil mit sich, wenn ein Drahtwechsel auf einen anderen Drahtdurchmesser erfolgen soll. In diesem Fall kann ein Draht komplett eingezogen werden und wird neuer Draht mit einem anderen Durchmesser eingefädelt und zugeführt. Gegebenenfalls können auch mehrere Drähte gewechselt werden, ehe ein nächster Gitterträger erstellt wird.
[0015] Bevorzugt ist es des Weiteren, dass der oder die abgeschnittenen Drähte für den Diagonalgurt vor einem Verschweißen mit dem Obergurt gebogen werden und bei einer Umstellung der Höhe ein Biegen des oder der Drähte für den Diagonalgurt vor einem Verschweißen eines Gitterträgers gestoppt wird. Nach dem Abschneiden und Zurückziehen des oder der Drähte für den oder die Diagonalgurte bevorzugt bis zur Biegeeinrichtung kann für den nächsten zu erstellenden Gitterträger das Biegen wieder aufgenommen werden.
[0016] Das weitere Ziel der Erfindung wird erreicht, wenn bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art die Vorrichtung eine Verstelleinrichtung zur Verstellung der Höhe vor einem Ablängen des erstellten Gitterträgers aufweist.
[0017] Eine erfindungsgemäße Vorrichtung bietet den Vorteil einer einfachen konstruktiven Gestaltung. Insbesondere können eine oder mehrere auslaufseitige Schneideinrichtungen in der üblichen Weise eingesetzt werden, was eine einfache konstruktive Gestaltung ermöglicht. Die entsprechenden Schneideinrichtungen sind sowohl im laufenden Betrieb bei Erstellung von Gitterträgern gleicher Höhe als auch nach einer Höheneinstellung auslaufseitig an derselben Position angeordnet. Wenn das Drahtreservoir eingerichtet ist,
[0018] Drähte in eine Rückwärtseinrichtung einzuziehen, können im Übrigen Drahtabfälle im Wesentlichen vermieden werden.
[0019] Bevorzugt ist es, dass eine Vorschubeinrichtung vorgesehen ist, mit welcher der erstellte Gitterträger mit dem zufuhrseitigen Ende bis zu einer Ablängposition vorwärts bewegbar ist. Während des entsprechenden Vorschubes bleibt das nicht freie, zufuhrseitige Ende des Gitterträgers
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mit den einzelnen Drähten für die Gurte in Verbindung. Nach Umstellung der Höhe und Abtrennen des Gitterträgers am zufuhrseitigen Ende sind die Drähte frei und können bis zu gewünschten Positionen zurückgezogen werden. Hierfür ist bevorzugt eine Zieh- und Steuereinheit vorgesehen, mit welcher abgeschnittener Draht für den Obergurt bis zu einer Obergurtschweißeinrichtung einziehbar und mit einem freien Drahtende an dieser positionierbar ist. Analog kann eine Ziehund Steuereinheit vorgesehen sein, mit welcher abgeschnittener Draht für die Untergurtanordnung bis zu einer Untergurtschweißeinrichtung einziehbar und mit einem freien Drahtende an dieser positionierbar ist. Des Weiteren kann analog eine Zieh- und Steuereinheit vorgesehen sein, mit welcher abgeschnittener Draht für die Diagonalgurtanordnung bis zu der Biegeeinrichtung einziehbar ist.
[0020] Des Weiteren können Spulen bzw. Coils für die einzelnen Drähte so eingerichtet sein, dass die Drähte vollständig auf die Spulen bzw. Coils zurückziehbar sind. Dadurch kann in einfacher Weise ein Drahtwechsel erfolgen.
[0021] Die einzelnen Zieh- und Steuereinheiten können so ausgebildet sein, dass die Spulen bzw. Coils eingerichtet sind, sowohl im als auch gegen den Uhrzeigersinn bewegt zu werden, wofür die Spulen bzw. Coils geeignet gelagert sind und wofür Motoren vorgesehen sind, welche hierfür geeignet gesteuert werden. Des Weiteren können die Zieh- und Steuereinheiten jeweils einen oder mehrere Sensoren umfassen, mit welchen eine Positionserkennung für die abgeschnittenen Drähte, insbesondere deren freien Enden, möglich ist.
[0022] Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist insbesondere zur Durchführung eines erfindungsgemäßen Verfahrens ausgebildet. Umgekehrt wird ein erfindungsgemäßes Verfahren bevorzugt mit einer Vorrichtung wie vorstehend sowie im Folgenden beschrieben durchgeführt.
[0023] Weitere Merkmale, Vorteile und Wirkungen der Erfindung ergeben sich aus dem nachfolgend dargestellten Ausführungsbeispiel. In den Zeichnungen, auf welche dabei Bezug genommen wird, zeigen:
[0024] Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Einrichtung zur Herstellung eines Gitterträgers;
[0025] Fig. 2 einen Umstellungsvorgang auf einen Gitterträger niedrigerer Höhe;
[0026] Fig. 3 einen Umstellungsvorgang auf einen Gitterträger größerer Höhe.
[0027] In Fig. 1 ist schematisch eine Vorrichtung zur Herstellung eines Gitterträgers 1 dargestellt. Der Gitterträger 1 umfasst üblicherweise zwei Untergurte 2, einen einzelnen Obergurt 3 sowie zwei Diagonalgurte 4, welche den Obergurt 3 mit Untergurten 2 verbindet. Aufgrund der schematischen Darstellung und der Seitenansicht in Fig. 1 ist jeweils nur ein Untergurt 2 sowie ein Diagonalgurt 4 ersichtlich. Die Untergurte 2 bilden zusammen eine Untergurtanordnung und können als Basis angesehen werden. Dieser Basis liegt der Obergurt 3 gegenüber. Der Abstand zwischen der Untergurtanordnung und dem Obergurt 3 bestimmt eine Höhe H. Der Obergurt 3 liegt dabei üblicherweise in Draufsicht mittig über der Untergurtanordnung, weist somit zu beiden Untergurten 2 den gleichen Abstand auf.
[0028] Für die Herstellung eines Gitterträgers 1 werden Drähte benötigt, die über ein in Fig. 1 nicht dargestelltes Drahtreservoir 7 zugeführt werden. Um die Drähte in eine Vorwärtsrichtung V bewegen zu können, sind eine Obergurtvorschubeinrichtung 12, eine Untergurtvorschubeinrichtung 13 und eine Diagonalgurtvorschubeinrichtung 14 vorgesehen. Mit den entsprechenden Vorschubeinrichtungen werden die Drähte in Vorwärtsrichtung V transportiert. Des Weiteren umfasst die Vorrichtung eine Obergurtschweißeinrichtung 8, eine Untergurtschweißeinrichtung 9 sowie eine Biegeeinrichtung 10. Die Drähte für den Diagonalgurt 4 werden mit der Biegeeinrichtung 10 geeignet gebogen, sodass ein Diagonalgurt 4 einen Untergurt 2 mit dem Obergurt 3 verbinden kann. Hierfür sind die Obergurtschweißeinrichtung 8 und die Untergurtschweißeinrichtung 9 vorgesehen, welche an den entsprechenden Positionen den oder die Diagonalgurte 4 mit dem Obergurt 3 einerseits und dem Untergurt 4 andererseits verbinden. Durch das Verschweißen der Gurte wird der Gitterträger 1 gebildet. Sobald der Schweißprozess an einer Stelle abgeschlossen ist, wird der Gitterträger 1 wieder vorwärts geschoben. Dies erfolgt so lange, bis der Gitterträger 1
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eine gewünschte Länge erreicht hat. Ist diese Länge erreicht, kann der Gitterträger 1 abgeschnitten werden. Hierfür ist eine Schneideinrichtung 11 vorgesehen. Mit der Schneideinrichtung 11 wird der Gitterträger 1 an einem zufuhrseitigen Ende 6 in einer Ablängposition 5 abgelängt. Nach dem Ablängen bzw. Abschneiden ist der Gitterträger 1 auch am zufuhrseitigen Ende 6 frei und kann abgenommen werden. Währenddessen wird bereits der nächste Gitterträger 1 hergestellt, wenn dieser die gleiche Höhe H aufweisen soll.
[0029] Es kann allerdings erforderlich sein, dass für andere Betonfertigteile Gitterträger mit einer anderen Höhe H gewünscht sind. In diesem Fall ist eine Höhenumstellung erforderlich. Fig. 2 und Fig. 3 zeigen diese Höhenumstellung für verschiedene Konstellationen. In Fig. 2 ist eine Umstellung auf eine niedrigere Höhe H ersichtlich, wobei das Drahtreservoir 7 schematisch eingezeichnet ist. Es wird in der üblichen Weise, wie in Fig. 1 dargestellt und hierzu erläutert, zunächst eine Vielzahl von Gitterträgern 1 mit einer bestimmten Höhe H erstellt, bis die Höhe H umgestellt werden soll. Der letzte erstellte Gitterträger 1 ist in Fig. 2 rechts ersichtlich. Steht fest, dass die Höhe H umgestellt werden soll, erfolgt kein Verschweißen mehr des oder der Diagonalgurte 4 mit dem Obergurt 3 oder dem oder den Untergurten 2. Die Biegeeinrichtung 10 wird so rechtzeitig gestoppt, dass exakt die letzte Biegung für den erstellten Gitterträger 1, der in Fig. 2 rechts ersichtlich ist, noch erstellt wird. Da der letzte erstellte Gitterträger 1 bis zur Ablängposition 5 vorwärtsbewegt wird, um dort mit der Schneideinrichtung 10 abgeschnitten zu werden, bleibt der erstellte Gitterträger 1 am zufuhrseitigen Ende 6 nach wie vor mit den Drähten für die einzelnen Gurte in Verbindung. Nun kann die Höhe H umgestellt, nämlich abgesenkt werden. Hierfür können in einen Zug die Obergurtvorschubeinrichtung 12 sowie die Obergurtschweißeinrichtung 8 abgesenkt und die Biegeeinrichtung 10 positionell angepasst werden. Ist dies erfolgt, kann mit der Schneideinrichtung 11 der Gitterträger 1 am zufuhrseitigen Ende 6 abgeschnitten werden. Danach werden die einzelnen Drähte für die Gurte zurückgezogen. Für den Obergurt 3 wird das freie Drahtende bis zu Obergurtschweißeinrichtung 8 zurückgezogen, für die Untergurtanordnung bis zur Untergurtschweißeinrichtung 9 und für den oder die Diagonalgurte 4 zumindest bis zu einem Anfang zur Biegeeinrichtung 10. Danach kann wiederum die Erstellung von Gitterträgern 1, nunmehr mit abgesenkter Höhe, erfolgen, was in Fig. 2 (und analog in Fig. 3) für die Diagonalgurte strichliert angedeutet ist. Der Umstellprozess ist trotz des Zurückziehens der Drähte in eine Rückwärtsrichtung R ausgesprochen schnell, weil die einzelnen Einrichtungen für den Obergurt 3 in einem einzelnen Schritt abgesenkt werden können. Beim Anfahren nach dem Umstellprozess für einen Gitterträger 1 mit anderer Höhe H werden zuerst die Diagonalgurte gefördert und mit der Biegeeinheit 10 gebogen, bis die Diagonalgurte mit dem Obergurt verschweißt werden können. Die Diagonalgurte mit dem verschweißten Obergurt werden dann bis zur Untergurtschweißeinrichtung 9 produziert, sodass der Untergurt ebenfalls mit den Diagonalgurten verschweißt werden kann. Danach können die Drähte bzw. Gurte gemeinsam mit gleicher Geschwindigkeit vorgeschoben werden.
[0030] Fig. 3 zeigt für die gleiche Vorrichtung aus Fig. 1 und Fig. 2 mit den gleichen Vorrichtungsteilen eine Umstellung auf eine größere Höhe H. Der Prozess ist im Wesentlichen analog wie der Prozess in Fig. 2, allerdings nur mit dem Unterschied, dass die Höhe H angehoben wird. Analog wie beim anhand von Fig. 2 dargestellten Prozess können die einzelnen Einrichtungen für den Obergurt (Obergurtvorschubeinrichtung 12 und Obergurtschweißeinrichtung 8) in einem einzigen Zug angehoben werden. Ein anderer Vorteil besteht darin, dass eine einzelne Schneideinrichtung 11, die an der Ablängposition 5 angeordnet ist, sowohl während des laufenden Betriebs einer sequenziellen Herstellung von Gitterträgern 1 mit gleicher Höhe als auch in unveränderter Position bei der Umstellung der Höhe H Einsatz findet. Insgesamt ergibt sich dadurch eine konstruktiv einfache Lösung. Gleichzeitig wird aufgrund des Zurückziehens der Drähte in die erläuterte Startposition Abfall im Wesentlichen vermieden.
[0031] Das Zurückziehen in Rückwärtsrichtung R bietet zusätzlich den Vorteil, dass Drahtwechsel relativ einfach erfolgen können, wenn andere Drahtdurchmesser gewünscht sind. In diesem Fall wird ein Draht oder gegebenenfalls auch mehrere Drähte nicht bis in die Startposition, sondern gänzlich auf eine Spule bzw. Coil eingezogen. Danach kann neuer Draht eingefädelt und mit anderem Drahtdurchmesser gearbeitet werden.
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Patentansprüche
1. Verfahren zur Herstellung von Gitterträgern (1) aus Drähten, wobei die Gitterträger (1) Gurte mit einer Untergurtanordnung mit zumindest einem Untergurt (2), insbesondere mit zwei Untergurten (2), und einem Obergurt (3), welcher in einer bestimmten Höhe (H) zur Untergurtanordnung angeordnet ist, sowie zumindest einem, insbesondere zwei, zwischen der Untergurtanordnung und dem Obergurt (3) beispielsweise zickzackförmig hin- und herlaufenden Diagonalgurt (4) umfassen, wobei die Drähte für die Gurte in einer Vorwärtsrichtung (V) zugeführt und der zumindest eine Diagonalgurt (4) mit der Untergurtanordnung und mit dem Obergurt (3) verschweißt wird, wobei zur Herstellung verschiedener Gitterträger die Höhe (H) umgestellt wird, dadurch gekennzeichnet, dass zur Umstellung der Höhe (H) zwischen aufeinanderfolgenden Gitterträgern (1) ein erstellter Gitterträger (1) mit einem zufuhrseitigen Ende (6) an einer Ablängposition (5) positioniert wird, worauf die Höhe (H) umgestellt wird, wonach der erstellte Gitterträger (1) abgeschnitten und die abgeschnittenen Drähte zur Herstellung des nächsten Gitterträgers (1) mit der umgestellten Höhe (H) in eine Rückwärtsrichtung (R) eingezogen werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erstellte Gitterträger (1) mit dem zufuhrseitigen Ende (6) bis zur Ablängposition (5) vorwärtsbewegt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die abgeschnittenen Drähte in ein Drahtreservoir (7) eingezogen werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die die Drähte aus einem Drahtreservoir (7) zugeführt werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der abgeschnittene Draht für den Obergurt bis zu einer Obergurtschweißeinrichtung (8) eingezogen wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die abgeschnittenen Drähte für die Untergurtanordnung bis zu einer Untergurtschweißeinrichtung (9) eingezogen werden.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die abgeschnittenen Drähte für den Diagonalgurt (4) bis zu einer Biegeeinrichtung (10) eingezogen werden.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die abgeschnittenen Drähte für den Diagonalgurt (4) vor einem Verschweißen mit dem Obergurt (3) gebogen werden und bei einer Umstellung der Höhe (H) ein Biegen des oder der Drähte für den Diagonalgurt (4) vor einem Verschweißen eines Gitterträgers (1) gestoppt wird.
9. Vorrichtung zur Herstellung von Gitterträgern (1) aus Drähten, wobei die Gitterträger (1) Gurte mit einer Untergurtanordnung mit zumindest einem Untergurt (2), insbesondere mit zwei Untergurten (2), und einem Obergurt (3), welcher in einer bestimmten Höhe (H) zur Untergurtanordnung angeordnet ist, sowie zumindest einem, insbesondere zwei, zwischen der Untergurtanordnung und dem Obergurt (3) beispielsweise zickzackförmig hin- und herlaufenden Diagonalgurt (4) umfassen, insbesondere zur Durchführung eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 8, umfassend ein Drahtreservoir (7), zumindest eine Transporteinrichtung zum Zuführen der Drähte für die Gurte aus dem Drahtreservoir (7) in einer Vorwärtsrichtung (V), zumindest eine Biegeeinrichtung (10) zum Biegen des oder der Drähte für den Diagonalgurt (4), zumindest eine Untergurtschweißeinrichtung (9) zum VerschweiBen des Diagonalgurtes (4) mit der Untergurtanordnung und zumindest eine Obergurtschweißeinrichtung (8) zum Verschweißen des Diagonalgurtes (4) mit dem Obergurt (3) und eine Schneideinrichtung (11) zum Ablängen eines erstellten Gitterträgers (1), dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Verstelleinrichtung zur Verstellung der Höhe (H) vor einem Ablängen des erstellten Gitterträgers (1) aufweist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Drahtreservoir (7) ein-
gerichtet ist, Drähte in eine Rückwärtsrichtung (R) einzuziehen.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorschubeinrichtung vorgesehen ist, mit welcher der erstellte Gitterträger (1) mit dem zufuhrseitigen Ende (6) bis zu einer Ablängposition (5) vorwärtsbewegbar ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ziehund Steuereinheit vorgesehen ist, mit welcher abgeschnittener Draht für den Obergurt bis zu der Obergurtschweißeinrichtung (8) einziehbar und mit einem freien Drahtende an dieser positionierbar ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ziehund Steuereinheit vorgesehen ist, mit welcher abgeschnittener Draht für die Untergurtanordnung bis zu der Untergurtschweißeinrichtung (9) einziehbar und mit einem freien Drahtende an dieser positionierbar ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ziehund Steuereinheit vorgesehen ist, mit welcher abgeschnittener Draht für die Diagonalgurtanordnung bis zu der Biegeeinrichtung (10) einziehbar und mit einem freien Drahtende an dieser positionierbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (14)
1. Verfahren zur Herstellung von Gitterträgern (1) aus Drähten, wobei die Gitterträger Gurte mit einer Untergurtanordnung mit zumindest einem Untergurt (2), insbesondere mit zwei Untergurten (2), und einem Obergurt (3), welcher in einer bestimmten Höhe (H) zur Untergurtanordnung angeordnet ist, sowie zumindest einem, insbesondere zwei, zwischen der Untergurtanordnung und dem Obergurt (3) beispielsweise zickzackförmig hin- und herlaufenden Diagonalgurt (4) umfassen, wobei die Drähte für die Gurte in einer Vorwärtsrichtung (V) zugeführt und der zumindest eine Diagonalgurt (4) mit der Untergurtanordnung und mit dem Obergurt (3) verschweißt wird, wobei zur Herstellung verschiedener Gitterträger die Höhe (H) umgestellt wird, dadurch gekennzeichnet, dass zur Umstellung der Höhe (H) zwischen aufeinanderfolgenden Gitterträgern (1) ein erstellter Gitterträger (1) mit einem zufuhrseitigen Ende (6) an einer Ablängposition (5) positioniert wird, worauf die Höhe (H) umgestellt wird, wonach der erstellte Gitterträger (1) abgeschnitten und die abgeschnittenen Drähte zur Herstellung des nächsten Gitterträgers (1) mit der umgestellten Höhe (H) in eine Rückwärtsrichtung (R) eingezogen werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erstellte Gitterträger (1) mit dem zufuhrseitigen Ende (6) bis zur Ablängposition (5) vorwärtsbewegt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die abgeschnittenen Drähte in ein Drahtreservoir (7) eingezogen werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die die Drähte aus einem Drahtreservoir (7) zugeführt werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der abgeschnittene Draht für den Obergurt bis zu einer Obergurtschweißeinrichtung (8) eingezogen wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die abgeschnittenen Drähte für die Untergurtanordnung bis zu einer Untergurtschweißeinrichtung (9) eingezogen werden.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die abgeschnittenen Drähte für den Diagonalgurt (4) bis zu einer Biegeeinrichtung (10) eingezogen werden.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die abgeschnittenen Drähte für den Diagonalgurt (4) vor einem Verschweißen mit dem Obergurt (3) gebogen werden und bei einer Umstellung der Höhe (H) ein Biegen des oder der Drähte für den Diagonalgurt (4) vor einem Verschweißen eines Gitterträgers (1) gestoppt wird.
9. Vorrichtung zur Herstellung von Gitterträgern (1) aus Drähten, wobei die Gitterträger (1) Gurte mit einer Untergurtanordnung mit zumindest einem Untergurt (2), insbesondere mit zwei Untergurten (2), und einem Obergurt (3), welcher in einer bestimmten Höhe (H) zur Untergurtanordnung angeordnet ist, sowie zumindest einem, insbesondere zwei, zwischen der Untergurtanordnung und dem Obergurt (3) beispielsweise zickzackförmig hin- und herlaufenden Diagonalgurt (4) umfassen, zur Durchführung eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 8, umfassend ein Drahtreservoir (7), zumindest eine Transporteinrichtung zum Zuführen der Drähte für die Gurte aus dem Drahtreservoir (7) in einer Vorwärtsrichtung (V), zumindest eine Biegeeinrichtung (10) zum Biegen des oder der Drähte für den Diagonalgurt (4), zumindest eine Untergurtschweißeinrichtung (9) zum Verschweißen des Diagonalgurtes (4) mit der Untergurtanordnung und zumindest eine Obergurtschweißeinrichtung (8) zum Verschweißen des Diagonalgurtes (4) mit dem Obergurt (3) und eine Schneideinrichtung (11) zum Ablängen eines erstellten Gitterträgers (1), dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Verstelleinrichtung zur Verstellung der Höhe (H) vor einem Ablängen des erstellten Gitterträgers (1) aufweist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Drahtreservoir (7) ein-
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gerichtet ist, Drähte in eine Rückwärtsrichtung (R) einzuziehen.
Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorschubeinrichtung vorgesehen ist, mit welcher der erstellte Gitterträger (1) mit dem zufuhrseitigen Ende (6) bis zu einer Ablängposition (5) vorwärtsbewegbar ist.
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ziehund Steuereinheit vorgesehen ist, mit welcher abgeschnittener Draht für den Obergurt bis zu der Obergurtschweißeinrichtung (8) einziehbar und mit einem freien Drahtende an dieser positionierbar ist.
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ziehund Steuereinheit vorgesehen ist, mit welcher abgeschnittener Draht für die Untergurtanordnung bis zu der Untergurtschweißeinrichtung (9) einziehbar und mit einem freien Drahtende an dieser positionierbar ist.
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ziehund Steuereinheit vorgesehen ist, mit welcher abgeschnittener Draht für die Diagonalgurtanordnung bis zu der Biegeeinrichtung (10) einziehbar und mit einem freien Drahtende an dieser positionierbar ist.
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Neue Zeichnungen
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