DE431948C - Kuenstliches Gebiss - Google Patents

Kuenstliches Gebiss

Info

Publication number
DE431948C
DE431948C DEN24282D DEN0024282D DE431948C DE 431948 C DE431948 C DE 431948C DE N24282 D DEN24282 D DE N24282D DE N0024282 D DEN0024282 D DE N0024282D DE 431948 C DE431948 C DE 431948C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tooth
pin
flange
artificial
plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEN24282D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Priority to DEN24282D priority Critical patent/DE431948C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE431948C publication Critical patent/DE431948C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Prosthetics (AREA)

Description

  • Künstliches Gebiß. Die Erfindung bezieht sich auf künstliche Gebisse, insbesondere jener Art, bei welchen die künstlichen Zähne an den Basisflächen mit der Platte verbunden sind. Solche Platten bestehen gewöhnlich aus Gummi, Hartgummi, C elluloid oder anderem formbaren Material, und jeder Zahn ist gewöhnlich mit ihr durch einen Anker vereinigt, der mit dem in die Platte eingeformten Zahn verbunden ist. Es sind bereits verschiedene Ankerformen für die Befestigung der Zähne an der Platte benutzt «-orden, aber alle diese bekannten Anker haben insofern Übelstände, als sie den Beanspruchungen beim Gebrauche des Gebisses nicht standhalten.
  • Bei dem den Gegenstand der Erfindung bildenden, aus Zahn, Platte und Verankerungszapfen bestehenden Gebiß ist nun der Zapfen rohrförmig gestaltet und an seinem Außenende mit seitlich vorragenden, ankerförmig ausgebildeten flachen Randstücken versehen, die in der Gebrauchsstellung des Zapfens höher liegen als die Basis- oder auch Stützfläche des Zahnes, derart, daß zwischen den Ankerflächen und der Basis- oder Stützfläche des Zahnes ein Zwischenraum gebildet wird, in welchen das Material der Gebißplatte eintreten und dadurch die flachen Ankerstücke umschließen kann.
  • Zweckmäßig ist eine Ausführungsform, bei welcher der Zapfen von vornherein mit einem Flansch ausgebildet ist. Anstatt einen besonderen Flansch an dem Zapfen anzubringen, kann man den Zapfen an seinem Ende so schlitzen, daß Zungen gebildet werden, die zur Bildung eines Flansches abgebogen werden können. Für alle Ausführungsformen ist es zweckmäßig, daß der Flansch zur Bildung von "Zungen geschlitzt ist, so daß Teile des Flansches unter spitzen Winkel zum Zapfen abgebogen und auf dem Zahnende abgestützt werden können, um einen entsprechenden Abstand des Flansches vom Zahnende zu sichern. Die Zeichnung stellt verschiedene Ausführungsformen der Erfindung dar.
  • Abb. i zeigt einen Zahn im Längsschnitt mit dem Zapfen in Perspektive.
  • Abb. a zeigt den Zapfen im Längsschnitt mit nach abwärts gebogenen Flanschteilen. Abh. 3 ist ein der Ab-b. a ähnlicher -Schnitt, der den Zapfen mit festem oder ungeschlitztem Flansch darstellt.
  • Abb. d. ist ein Grundriß des Zapfens.
  • Abb. 5 zeigt eine abgeänderte Form des Zapfens im Schnitt.
  • In der Zeichnung ist A der künstliche Zahn, der mit der Platte B vereinigt ist, indem er mit seiner Basisfl che C mit der Platte in Berührung gebracht ist.
  • Der Zahn ist gewöhnlich schwach konkav geformt, so daß der Hartgummi oder das Material, aus dem die Platte besteht, in die Basisfläche des Zahnes eintritt und eine Art Zapfenverbindung herstellt. D ist der Zapfen, der aus einem Zylinder oder Rohr besteht, welches aus einem Stück gezogen oder gewalzt ist oder aus zwei Teilen bestehen kann.
  • Das eine Ende des Zapfens ist mit einem Flansch E versehen, der entweder ununterbrochen sein kann, wie in Abb. 3 dargestellt ist, oder geteilt oder auch geschlitzt sein kann, wie in den Abb. i und a gezeigt ist. Zweckmäßig ist die letztgenannte Ausgestaltung, welche ermöglicht, einzelne der Teilet oder Zungen F nach abwärts unterhalb der anderen Teile zu biegen, so daß sie mit der Basisfläche des Zahnes in Berührung kommen und derart dass Zapfenende mit den Teilen G in genügendem Abstand von der Basisfläche des Zahnes halte:, um das Eindringen des Gummis oder Hartgummis unter die Teile F und besonders unter die Teile G zu ermöglichen. Dadurch wird vermieden, daß die Tiefe' der Zahnhöhlung H der Länge des Zapfens erst genau angepaßt «erden muß; es genügt, die Höhlung etwas tiefer zu machen als gewöhnlich oder bei einer gegebenen Tiefe.
  • Anstatt daß man den Kopf oder Flansch gleich anfänglich an dem Zapfen anheftet, kann man den letzteren in der Längsrichtung schlitzen und die dadurch gebildeten Teile zur Bildung des Flansches nach abwärts biegen.
  • In Abb.5 ist eine Ausführungsform gezeigt, in welcher der Zapfen aus Blech hergestellt ist und zwei Schenkel 1, k hat, die ursprünglich mit dem Kopf L eben liegen und nachher nach einwärts und dann nach abwärts gebogen werden, so daß sie einen rohrähnlichen Zapfen bilden. Das untere Ende des Zapfens kann gegebenenfalls bei allen Ausführungsformen nach auswärts erweitert werden, um eine bessere Verbindung zwischen Zahn und Zapfen zu erreichen, obgleich dies gewöhnlich nicht notwendig ist.
  • An dem eingeschnittenen Ende des Zapfens werden zweckmäßig Schlitze 1 vorgesehen, um das Eindringen des Gummis in die Rohrh5hlung zu erleichtern und die Verbindung zwischen Zapfen und Zahn zu festigen. Der Flansch E des Zapfens ist vorzugsweise aus solchem Material hergestellt, daß er leicht abgebogen werden kann, so daß selbst ein ungeschlitzter Flansch an einer Seite nach einwärts gebogen werden kann, um mit einzelnen Teilen der Zahnkonstruktion in Berührung zu kommen. Die Basisflächen der Zähne sind so ausgehöhlt oder ausgeschliffen, (laß nur ein kleiner Teil des Flansches die Zahnbasis berührt und dadurch der Zapfen in gehobener Stellung mit eirein großen Teil des Flansches im Abstand vom Zahn gehalten wird. Es ist auch möglich, einen Teil des Flansches zu biegen, um das gleiche Ergebnis zu erreichen. Man kann aber auch den Flansch mehr oder weniger parallel zur Basisfläche des Zahnes biegen.
  • Die Anwendung eines derartig ausgebildeten rohrförmigen Zapfens bietet große Vorteile dadurch, daß beim Einpressen des Zapfens nicht viel Material nach außen gedrückt wird, wobei noch infolge der hohlen Konstruktion des Zapfens dieser ganze Materialaustritt erleichtert ist. Bei Anwendung voller Zapfen wirkt dieser als Kolben, welcher das Material in der Höhlung niederdrückt, so daß es dem richtigen Sitz des Zapfens entgegenwirkt. Bisweilen kann ein solcher Druck auf den Zahn ausgeübt werden, daß er letzteren sprengt. Dagegen ermöglicht der Zapfen gemäß der Erfindung, (laß das --Laterial leicht von einer Seite zur anderen fließt oder durch die Mitte des Zapfens austritt, so daß der Zapfen genau in Stellung gebracht werden kann und - richtig eingestellt - an seinem Platz festsitzt. Ein solcher Zapfen ist auch sehr billig, in der Herstellung einfach und eignet sich nicht nur für die Herstellung vollständiger Gebisse, sondern auch für den Ersatz einzelner beim Gebrauch beschädigter Zähne.

Claims (5)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Künstliches Gebiß, bestehend aus Zahn, Platte und Verankerungszapfen zum Befestigen des Zahnes an der Platte durch Ausfüllen des in die Platte eingeformten Zahnes mit Zement, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen rohrförmig ist und an seinem Außenende mit seitlich abstehenden, ankerförmig ausgebildete.i Randstücken (E, F, G) versehe;i ist, die in der Gebrauchsstelhing des Zapfens höher liegen als die Stützfläche dies Zahnes, so daß zwischen den Randstücken und der Stützfläche des Zahnes ein Zwischenraum entsteht, in welchen (las Material der Gebißplatte eintreten und hierbei die Verankerungsrandstücke des Zapfens umschließen kann.
  2. 2. Künstliches Gebiß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlich hervortretenden Randstücke von einen Flansch am äußeren Ende des Zapfens gebildet sind.
  3. 3. Künstliches Gebiß nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, (laß der Flansch biegsam ist, so daß er mit Teilen seines Umfanges gegen die Stützfläche des Zahnes zwecks Herstellung eines geeigneten gegenseitigen Abstandes abgebogen werden kann. d..
  4. Künstliches Gebiß nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch in eine Anzahl unabhängig voneinander biegsamer Zungen geteilt ist, von welchen ein oder mehrere aus der Flanschehene abgebogen werden können, ohne daß hierdurch auf die benachbarten Zungen eingewirkt wird.
  5. 5. Künstliches Gebiß nach Anspruch i , dadurch gekennzeichnet, daß der rohrförmige Zapfen an seinem inneren Ende mit ein oder mehreren öffnungen zwecks Herstellung einer Verbindung zwisc ieti dem Innen- und Außenraume des Zapfens versehen ist.
DEN24282D Kuenstliches Gebiss Expired DE431948C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEN24282D DE431948C (de) Kuenstliches Gebiss

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEN24282D DE431948C (de) Kuenstliches Gebiss

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE431948C true DE431948C (de) 1926-07-20

Family

ID=7342945

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN24282D Expired DE431948C (de) Kuenstliches Gebiss

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE431948C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2150236C3 (de) Einrichtung zum Verbinden eines Skelettpfostens und -querträgers aus Kastenprofilen
DE2200512B2 (de) Abstandshalter fuer bewehrungsstaebe
DE2446475A1 (de) Spielzeug-steckbaustein
DE2109871B2 (de) Eckverbindung zwischen der deck- und aussenhautschale eines kunststoffbootskoerpers
DE431948C (de) Kuenstliches Gebiss
DE1607009A1 (de) Kaeseform
DE2112376A1 (de) Verfahren zur Herstellung einer Trense
DE3029762A1 (de) Gewindeeinsatz und verfahren zu seiner herstellung
DE2230898C3 (de) Konkav und konvex krümmbare Schalungsmatte
DE2438821A1 (de) Loesbare verbindung einander kreuzender stangen
DE1621765A1 (de) Halbfestes Mosaik
DE636442C (de) Reissverschluss
CH183144A (de) Stahlrohr-Radiator.
DE888162C (de) Schalung zum Herstellen einer Fensterbank aus Beton
AT101382B (de) Künstlicher Pflasterungskörpe und Verfahren zu seiner Herstellung.
DE711637C (de) Rollgitter aus ªÈ-foermigen Querstaeben
DE960792C (de) Wandteil fuer zusammenlegbare Behaelter und Behaelter
DE1898464U (de) Prismatisches beton-fertigbauteil zum herstellen von strassen, insbesondere strassenrandstreifen.
DE2042890A1 (de) Bauelement, insbesondere Schalungselement zum Herstellen von Mantelbetonwänden
DE1452261C (de) Brückenmatrize zum Stranpressen halboffener Profile aus Leichtmetall
DE2008848C (de) Gelander mit Verbindungsmitteln zwischen Pfosten und Handlauf
DE2361641A1 (de) Automatische mittelpufferkupplung
AT367484B (de) Aus massiven bauteilen zusammengesetzte wand
DE2063889A1 (de) Reparaturfähige Transportkiste
DE180402C (de)