DE43175C - Selbstthätige Beschickungs-Vorrichtung für Flammrohrkessel - Google Patents

Selbstthätige Beschickungs-Vorrichtung für Flammrohrkessel

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DE43175C
DE43175C DENDAT43175D DE43175DA DE43175C DE 43175 C DE43175 C DE 43175C DE NDAT43175 D DENDAT43175 D DE NDAT43175D DE 43175D A DE43175D A DE 43175DA DE 43175 C DE43175 C DE 43175C
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT43175D
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English (en)
Original Assignee
W. WHITTAKER in Yorkshire Street Iron Works in Burnley, Lancaster, England
Publication of DE43175C publication Critical patent/DE43175C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K3/00Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus
    • F23K3/06Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus for shaft-type furnaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Es ist auf den Zeichnungen:
Fig. 1 die Vorderansicht der an einem Dreiflammrohrkessel angebrachten Beschickungs-Vorrichtung·,
Fig. 2 der Querschnitt nach X- Y in Fig. 1;
Fig. 3 die Vorderansicht der an einem Einflammrohrkessel angebrachten Beschickungs-Vorrichtung.
Die Rümpfe A dienen zur Aufnahme der Kohlen. In denselben sind geneigte Winkelflächen N angeordnet, unter denen die Speisewalzen liegen, welche die Kohlen zu den rotirenden Schaufeln J51 gelangen lassen. Die Speisewalzen B können zugleich zum Messen des Brennmaterials dienen.
Auf der Achse jeder Speisewalze sitzt aufsen ein Schaltrad C, welches vermittelst einer Klinke D (an der Schiene E) gedreht wird; die runden Führungslager F halten die Schiene E in ihrer Lage. %
G ist ein schwingender Hebel, der oben an einem passenden Lagerbock beweglich befestigt und durch einen Stift G1 mit der Schiene E und durch einen zweiten Stift H mit der Scheibe J verbunden ist. Die Scheibe J sitzt auf der Achse J! neben dem Wurmrad K, welches durch den Wurm K' in Drehung versetzt wird. Der Wurm K1 sitzt auf der treibenden Welle L, die, mit Fest- und Losscheiben M versehen, von irgend einer rotirenden Welle des Werkes aus getrieben wird.
Die Schiene E erhält von dem Hebel G eine hin- und hergehende Bewegung, womit die Speisewalzen B abwechselnd vermittelst der Klinken D und Schalträder C eine absetzend rotirende Bewegung erhalten und damit den Schaufeln B1 die Kohlen zufallen lassen. Durch Umlegen der Klinken D werden die zugehörigen Speisewalzen B stillgestellt, ohne dafs dadurch das Arbeiten der anderen Speisewalzen beeinträchtigt wird; somit kann ein Flammrohr zum Reinigen u. dergl. aufser Betrieb gesetzt werden, während die anderen in Betrieb bleiben.
Der Winkel N hat an jeder Seite einen Regulirschieber P, der aufsen mit einem Hebel R versehen ist. Beim Auf- oder Abwärtsbewegen der Hebel R in ihren Schlitzen werden die Oeffnungen zu den Speisewalzen vergröfsert oder verkleinert, und wird so einer gröfseren oder kleineren Menge Kohlen gestattet , nach den Speisewalzen zu rutschen, welche die Kohlen den rotirenden Schaufeln B[ abgemessen zubringen.
Die Speisewalzen haben auf ihrer Peripherie Hervorragungen oder Vertiefungen U, vermöge welcher dieselben das Speisen zuverlässiger bewerkstelligen , als wenn sie am Umfange glatt wären, und zwischen den Walzen B und ihrem Behälter ist ein entsprechender Durchgangsraum T.
Diese Vorrichtung kann sowohl bei Kesseln mit einem Flammrohr, als auch bei solchen mit mehreren Flammrohren angebracht werden. Ist die .Vorrichtung bei einem Dreiflammrohrkessel (wie in Fig. 1) angebracht, so
wird für das dritte Flammrohr ein Rohr oder ein Kasten £/' zwischen die Speisewalzen B und die rotirenden Schaufeln B[ eingeschaltet, und letztere werden durch einen Riemen M von der treibenden Welle L in Rotation versetzt.
Wie dargestellt, sind die Achsen der Speisewalzen B waagrecht und senkrecht zu der treibenden Welle L. Es kann auch, wie in Fig. 3 dargestellt, nur eine Speisewalze B angeordnet sein, und zwar für Kessel mit einem oder mehreren Flammrohren.
In Verbindung mit dieser Beschickungs-Vorrichtung kann noch zum gleichmäfsigen Vertheilen des Brennmaterials über die Oberfläche des Rostes die beweglich aufgehängte Platte V angewendet werden, welche mit der Schraube W gehoben und gesenkt wird.

Claims (2)

  1. Pate nt-Ansprüche:
    ι . An der Beschickungs -Vorrichtung: die mit den Klinken D und dem Stift G1 versehene Gleitschiene E in Verbindung mit dem schwingenden Schlitzhebel G, dem auf der Scheibe J sitzenden Stift H, dem Wurmrad K und Wurm K' auf der Antriebswelle L zum Hin- und Herschieben der Gleitschiene E, die mit den Klinken D die Schalträder C der Speisewalzen B abwechselnd dreht, wodurch den Wurfschaufeln B1 die Kohlen abgemessen zufallen.
  2. 2. Im Rumpf A die Anordnung von Winkelflächen N mit Schiebern P für jede Speisewalze B zum Reguliren der denselben zurutschenden Kohlenmenge vermittelst der äufseren Stellhebel R.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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