DE51002C - Combinirte Loch- und Gewinde-Bohrmaschine - Google Patents

Combinirte Loch- und Gewinde-Bohrmaschine

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Publication number
DE51002C
DE51002C DENDAT51002D DE51002DA DE51002C DE 51002 C DE51002 C DE 51002C DE NDAT51002 D DENDAT51002 D DE NDAT51002D DE 51002D A DE51002D A DE 51002DA DE 51002 C DE51002 C DE 51002C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
lever
sleeve
hole
drilling machine
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT51002D
Other languages
English (en)
Original Assignee
U. EBERHARDT in Newark, Nr. 97 Congress Street, Essex, New-Jersey, V. St. A.; Vertreterin: Firma CARL PIEPER in Berlin NW., Hindersinstrafse 3
Publication of DE51002C publication Critical patent/DE51002C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G1/00Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
    • B23G1/16Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor in holes of workpieces by taps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Fig. ι und 2 der beiliegenden Zeichnungen zeigen bezw. in einer Seitenansicht und in Vorderansicht eine combinirte Loch- und Gewinde-Bohrmaschine mit drehbarem Tisch und unabhängigen Antrieben für die. beiden Bohrspindeln.
Fig. 3 veranschaulicht die Vorderansicht (in gröfserem Mafsstabe) des unteren Loch-Bohrspindellagers mit daran befestigter Gewinde-Bohrvorrichtung und Antrieb der letzteren durch die Loch-Bohrspindel.
Fig. 4 zeigt die Seitenansicht der Gewinde-Bohrvorrichtung und ihrer Kupplung (in gröfserem Mafsstabe),
Fig. 5 die Seitenansicht der Gewinde-Bohrvorrichtung mit der Kupplungsmuffe in der zu Fig. 4 entgegengesetzten Stellung, und
Fig. 6 die Draufsicht auf das untere Loch-Bqhrspindellager mit daran befestigtem Gewinde 7Bohrspindellager; schliefslich stellt
Fig. 7 den Tisch und
Fig. 8 ein Detail der Kupplung dar.
Der das Arbeitsstück i1 tragende Tisch C ist um den die Säule A tragenden Pfeiler B als Zapfen drehbar, auf welchem er während der Arbeit festgehalten wird, und das untere Loch-Bohrspindellager D ist in der schwalbenschwanzförmigen Führung A1 auf der Vorderseite der Säule verstellbar. Letztere verlängert sich nach oben zu einem Schwanenhals A^ mit dem oberen Loch - Bohrspindellager und dem Lager der die Loch-Bohrspindel F mittelst Getriebes E1 treibenden Welle F1, welche mit der Kraftquelle durch Stufenscheibe jF? und Riemen Fi verbunden ist.
Die Loch-Bohrspindel F ist in einer Hülse H gehalten, welche durch den Eingriff des mittelst Handrades H1 zu drehenden Triebes Z)2 in einer auf ihr festen Zahnstange vertical bewegt wird. D3 ist der Lochbohrer.
Die Gewinde-Bohrspindel α mit dem Bohrer t hat ihre Lager a1 und a2 im Bügel b, dessen Fufs b1 an D mittelst Schlitze c1 und Bolzen c befestigt ist. Die beiden Spindeln nehmen eine solche Lage zu einander ein, dafs sie mit dem Mittelpunkt des Tisches auf einem zum Drehpunkt des letzteren concentrischen Kreise liegen. Auf α sitzen lose Zahnräder e und d, von denen e durch ein Zwischenrad e2 und Trieb e4, und d durch Trieb'if4 mit der ebenfalls in b gelagerten Welle g verbunden ist. d dient zum Einbohren und e zum Zurückdrehen. Auf dem unteren Ende der Welle g sitzt ein Kammrad ρ und ebenso ein Kammrad ^1 am Fufs G des Lochbohrers, so dafs, wenn die Hülse H in ihre obere Endlage gehoben ist, ρ und p1 in Eingriff sind (Fig. 3, voll ausgezogene Lage), dagegen aufser Eingriff gerathen, wenn if gesenkt wird (Fig. 3^ punktirte Lage), und also α von F selbstthätig angestellt oder abgestellt wird, wenn letztere äufser oder in Arbeitsthätigkeit zu treten hat. Die Verbindung der Spindel α mit den Rädern e und d erfolgt durch die Kupplungsmuffe f, die mit α durch Feder und Nuth verbunden ist, und zwar erfolgt die Verbindung mit e durch Kupplungszähne e3, mit d dagegen (weil hier
Kupplungszähne der raschen Lösung zu grofsen Widerstand entgegensetzen würden) vermittels Rollen Z1 und d\ Fig. 4. Die Rollen f1 sitzen auf radial, dicht am unteren Ende von/ vorspringenden Zapfen, und die Rollen dl sitzen radial auf Zapfen in Aussparungen dB auf der Oberseite von d\ liegen dl und fl, wie in Fig. 5, an einander, so ist α mit g durch ddi gekuppelt. Oberhalb des Lagers a? sitzt lose auf α eine Hülse m1, und ist-letztere mit einem in m3 am Bügel b drehbar gelagerten Hebel m2 verbunden (Fig. 4).
In eine Nuth auf dem Umfange der Kupplungsmuffe / fafst mit einem Stift ein Handhebel o3, der in o1 ebenfalls am Bügel b drehbar gelagert ist. m2 und o3 sind durch eine Stange m so verbunden, dafs diese sich an die betreffenden Hebel auf entgegengesetzten Seiten von deren Drehpunkten anschliefst. Am hinleren Ende von o3 ist eine schiefe Ebene ο angeordnet, und wird ein in b geführter Bolzen Z1, dessen Ende ebenfalls eine schiefe Ebene trägt, von einer Spiralfeder k beständig gegen 0 vorgedrückt. Die Spindel α wird mittelst des durch Gewicht n1 belasteten Hebels η3 gesenkt, der am Bügel b drehbar gelagert ist und mit einem Stift n1 in eine Nuth auf dem Umfange der auf α festen Hülse η fafst.
Der Arbeiter senkt zunächst den Lochbohrer D3 durch Drehen des Handrades auf das Arbeitsstück f1, wobei ρΛ und ρ aufser Eingriff gerathen und also die Gewinde-Bohrspindel keinen Antrieb erfährt. Ist das Loch fertig gebohrt, so bewegt der Arbeiter die Spindel F nach oben und bringt dadurch p1 in Eingriff mit ρ; dann dreht er den Tisch mit dem eben gebohrten Loch des Arbeitsstückes tl unter dem Gewindebohrer i, setzt letzteren mittelst des Hebels n3 auf und drückt nun, den Hebel o3 nach unten, wodurch die Rolfen /1^1 in Eingriff gebracht werden, so dafs α durch d d* mit g verbunden wird. Wenn der Bohrer t nahezu bis zur gewollten Tiefe eingedrungen ist, beginnt der Bund η gegen die Hülse m1 zu drücken, infolge dessen Hebel m 2, Stange m und das hintere Ende vom Hebel 0 nach unten gedrückt werden und letzterer dabei / entsprechend hebt; sind hierdurch die Rollen f1 mit ihrer Mitte bis über die Mitte von d1 gehoben, so »wirken diese weiter hebend auf jene und heben dadurch den Eingriff auf. Währenddessen ist das hintere Ende vom Hebel o3 so tief gesenkt worden, dafs nun der Bolzen I1 gegen die schiefe Ebene 0 wirkt und dadurch o3 so dreht, dafs / in den Eingriff mit e gehoben und so lange damit verbunden gehalten wird, bis der Arbeiter den Hebel o3 wieder zurückdrückt. Die Spindel α wird nunmehr in der entgegengesetzten Richtung gedreht, so dafs sich Bohrer t aus tl herausdreht; sobald t frei geworden ist, überwindet das Gewicht n2 das Gewicht der Spindel α und hebt letztere nach oben.
Um Löcher von verschiedener Tiefe mit Gewinde versehen zu können, ist der Bund η verstellbar und die Spindel α mit einer Scala <z4 ausgerüstet (Fig. 4).
Wenn es nothwendig wird, die Maschine längere Zeit nur zum Bohren von Löchern ohne Gewinde zu verwenden, so hebt man den Eingriff der Räder ρ und p1 auf, indem man die Bolzen c löst und den Bügel b auf dem Spindellager D zurückschiebt.
Obschon es für die Drehung der Spindel a in entgegengesetzten Richtungen gleichgültig ist, ob die Muffe / am oberen Ende mit Zähnen e3 und am unteren Ende mit Rollen/1 versehen wird, oder umgekehrt, so ist doch 'erstere. Anordnung die vortheilhaftere, weil hier das Gewicht der Muffe / und des Handhebels o3 die Rollen/1 mit ihrer Mitte bis unter die Mitte von d1 heruntergedrückt halten.
In den Fig. 1 und 2 ist angenommen, dafs der Antrieb der Welle g unabhängig von der Loch-Bohrspindel erfolgen soll. Zu dem Ende ist Welle g nach oben verlängert und durch Getriebe h1 h1 mit der Welle h einer Stufenscheibe Λ2 verbunden, welche mittelst Riemens h* Bewegung erhält. Welle g ist mit h1 durch Feder und Nuth verbunden, so dafs sie sich vertical verschieben kann, wenn D verstellt wird.
Dem Erfinder ist wohlbekannt, dafs man bereits über einem stillstehenden Tisch eine Loch - Bohrspindel und eine Gewinde - Bohrspindel angeordnet und beide unabhängig von einander angetrieben hat. Von diesem Bekannten weicht die beschriebene Einrichtung jedoch durch die Benutzung der Loch-Bohrspindel zum Antreiben der Gewinde - Bohrspindel ab, wodurch ermöglicht wird, jede bestehende Loch-Bohrmaschine noch mit einem Gewindebohrer zu combiniren.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Eine combinirte Loch- und Gewinde-Bohrmaschine, bei welcher das den Gewindebohrer in entgegengesetzten Richtungen drehende. Getriebe Antrieb vom Lochbohrer erfährt, sobald derselbe in seiner höchsten Lage angelangt ist (Fig. 3).
  2. 2. An der unter 1. gekennzeichneten Maschine eine sich selbsttätig umsteuernde Kupplung für den Gewindebohrer, bestehend in der Verbindung der auf der Spindel a losen Räder e und d mit dem auf der Spindel gleitenden Block / mit Kupplungszähnen e3 auf dem einen und Kupplungs-
    rollen f1 auf dem anderen Ende, dem auf der Spindel festen Anlauf n, der auf der Spindel losen Hülse m\ dem mit dieser verbundenen Hebel m2, dem mit letzterem durch Stange tn, sowie mit der Muffe f verbundenen Hebel os und dem gegen die schiefe Ebene ο des letzteren wirkenden Federbolzen Z1, so dafs, wenn η gegen m1 drückt, die Verbindung zwischen f und d gelöst wird und dann der Bolzen I1 durch seinen Druck auf ο die Muffe f mit dem Rad e,in Eingriff bringt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT51002D Combinirte Loch- und Gewinde-Bohrmaschine Expired - Lifetime DE51002C (de)

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DENDAT51002D Expired - Lifetime DE51002C (de) Combinirte Loch- und Gewinde-Bohrmaschine

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE906398C (de) * 1951-12-25 1954-03-11 Geraetebau Eltville G M B H Werkzeugmaschine fuer mehrere Arbeitsgaenge, wie Gewindepruefen, Gewindeschneiden, Bohren u. dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE906398C (de) * 1951-12-25 1954-03-11 Geraetebau Eltville G M B H Werkzeugmaschine fuer mehrere Arbeitsgaenge, wie Gewindepruefen, Gewindeschneiden, Bohren u. dgl.

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