DE51002C - Combinirte Loch- und Gewinde-Bohrmaschine - Google Patents
Combinirte Loch- und Gewinde-BohrmaschineInfo
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- DE51002C DE51002C DENDAT51002D DE51002DA DE51002C DE 51002 C DE51002 C DE 51002C DE NDAT51002 D DENDAT51002 D DE NDAT51002D DE 51002D A DE51002D A DE 51002DA DE 51002 C DE51002 C DE 51002C
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- 238000005553 drilling Methods 0.000 title claims description 21
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 9
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- 244000261422 Lysimachia clethroides Species 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23G—THREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
- B23G1/00—Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
- B23G1/16—Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor in holes of workpieces by taps
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Drilling And Boring (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Fig. ι und 2 der beiliegenden Zeichnungen zeigen bezw. in einer Seitenansicht und in
Vorderansicht eine combinirte Loch- und Gewinde-Bohrmaschine mit drehbarem Tisch und
unabhängigen Antrieben für die. beiden Bohrspindeln.
Fig. 3 veranschaulicht die Vorderansicht (in gröfserem Mafsstabe) des unteren Loch-Bohrspindellagers
mit daran befestigter Gewinde-Bohrvorrichtung und Antrieb der letzteren durch die Loch-Bohrspindel.
Fig. 4 zeigt die Seitenansicht der Gewinde-Bohrvorrichtung und ihrer Kupplung (in
gröfserem Mafsstabe),
Fig. 5 die Seitenansicht der Gewinde-Bohrvorrichtung mit der Kupplungsmuffe in der zu
Fig. 4 entgegengesetzten Stellung, und
Fig. 6 die Draufsicht auf das untere Loch-Bqhrspindellager mit daran befestigtem Gewinde
7Bohrspindellager; schliefslich stellt
Fig. 7 den Tisch und
Fig. 8 ein Detail der Kupplung dar.
Der das Arbeitsstück i1 tragende Tisch C
ist um den die Säule A tragenden Pfeiler B als Zapfen drehbar, auf welchem er während
der Arbeit festgehalten wird, und das untere Loch-Bohrspindellager D ist in der schwalbenschwanzförmigen
Führung A1 auf der Vorderseite der Säule verstellbar. Letztere verlängert
sich nach oben zu einem Schwanenhals A^ mit dem oberen Loch - Bohrspindellager und
dem Lager der die Loch-Bohrspindel F mittelst Getriebes E1 treibenden Welle F1, welche
mit der Kraftquelle durch Stufenscheibe jF?
und Riemen Fi verbunden ist.
Die Loch-Bohrspindel F ist in einer Hülse H gehalten, welche durch den Eingriff des mittelst
Handrades H1 zu drehenden Triebes Z)2
in einer auf ihr festen Zahnstange vertical bewegt wird. D3 ist der Lochbohrer.
Die Gewinde-Bohrspindel α mit dem Bohrer t hat ihre Lager a1 und a2 im Bügel b, dessen
Fufs b1 an D mittelst Schlitze c1 und Bolzen c
befestigt ist. Die beiden Spindeln nehmen eine solche Lage zu einander ein, dafs sie mit
dem Mittelpunkt des Tisches auf einem zum Drehpunkt des letzteren concentrischen Kreise
liegen. Auf α sitzen lose Zahnräder e und d,
von denen e durch ein Zwischenrad e2 und Trieb e4, und d durch Trieb'if4 mit der
ebenfalls in b gelagerten Welle g verbunden ist. d dient zum Einbohren und e zum
Zurückdrehen. Auf dem unteren Ende der Welle g sitzt ein Kammrad ρ und ebenso ein
Kammrad ^1 am Fufs G des Lochbohrers, so
dafs, wenn die Hülse H in ihre obere Endlage gehoben ist, ρ und p1 in Eingriff sind
(Fig. 3, voll ausgezogene Lage), dagegen aufser Eingriff gerathen, wenn if gesenkt wird (Fig. 3^
punktirte Lage), und also α von F selbstthätig
angestellt oder abgestellt wird, wenn letztere äufser oder in Arbeitsthätigkeit zu treten hat.
Die Verbindung der Spindel α mit den Rädern e und d erfolgt durch die Kupplungsmuffe f, die
mit α durch Feder und Nuth verbunden ist, und zwar erfolgt die Verbindung mit e durch
Kupplungszähne e3, mit d dagegen (weil hier
Kupplungszähne der raschen Lösung zu grofsen Widerstand entgegensetzen würden) vermittels
Rollen Z1 und d\ Fig. 4. Die Rollen f1
sitzen auf radial, dicht am unteren Ende von/ vorspringenden Zapfen, und die Rollen dl
sitzen radial auf Zapfen in Aussparungen dB auf der Oberseite von d\ liegen dl und fl,
wie in Fig. 5, an einander, so ist α mit g durch ddi gekuppelt. Oberhalb des Lagers a?
sitzt lose auf α eine Hülse m1, und ist-letztere
mit einem in m3 am Bügel b drehbar gelagerten Hebel m2 verbunden (Fig. 4).
In eine Nuth auf dem Umfange der Kupplungsmuffe / fafst mit einem Stift ein Handhebel
o3, der in o1 ebenfalls am Bügel b drehbar
gelagert ist. m2 und o3 sind durch eine
Stange m so verbunden, dafs diese sich an die betreffenden Hebel auf entgegengesetzten
Seiten von deren Drehpunkten anschliefst. Am hinleren Ende von o3 ist eine schiefe Ebene ο
angeordnet, und wird ein in b geführter Bolzen Z1, dessen Ende ebenfalls eine schiefe
Ebene trägt, von einer Spiralfeder k beständig gegen 0 vorgedrückt. Die Spindel α wird
mittelst des durch Gewicht n1 belasteten Hebels
η3 gesenkt, der am Bügel b drehbar gelagert
ist und mit einem Stift n1 in eine Nuth
auf dem Umfange der auf α festen Hülse η fafst.
Der Arbeiter senkt zunächst den Lochbohrer D3 durch Drehen des Handrades auf
das Arbeitsstück f1, wobei ρΛ und ρ aufser
Eingriff gerathen und also die Gewinde-Bohrspindel keinen Antrieb erfährt. Ist das Loch
fertig gebohrt, so bewegt der Arbeiter die Spindel F nach oben und bringt dadurch p1
in Eingriff mit ρ; dann dreht er den Tisch mit dem eben gebohrten Loch des Arbeitsstückes
tl unter dem Gewindebohrer i, setzt
letzteren mittelst des Hebels n3 auf und drückt
nun, den Hebel o3 nach unten, wodurch die Rolfen /1^1 in Eingriff gebracht werden, so
dafs α durch d d* mit g verbunden wird.
Wenn der Bohrer t nahezu bis zur gewollten Tiefe eingedrungen ist, beginnt der Bund η
gegen die Hülse m1 zu drücken, infolge dessen
Hebel m 2, Stange m und das hintere Ende
vom Hebel 0 nach unten gedrückt werden und letzterer dabei / entsprechend hebt; sind
hierdurch die Rollen f1 mit ihrer Mitte bis
über die Mitte von d1 gehoben, so »wirken
diese weiter hebend auf jene und heben dadurch den Eingriff auf. Währenddessen ist
das hintere Ende vom Hebel o3 so tief gesenkt
worden, dafs nun der Bolzen I1 gegen die schiefe Ebene 0 wirkt und dadurch o3 so
dreht, dafs / in den Eingriff mit e gehoben und so lange damit verbunden gehalten wird,
bis der Arbeiter den Hebel o3 wieder zurückdrückt.
Die Spindel α wird nunmehr in der entgegengesetzten Richtung gedreht, so dafs
sich Bohrer t aus tl herausdreht; sobald t frei
geworden ist, überwindet das Gewicht n2 das Gewicht der Spindel α und hebt letztere nach
oben.
Um Löcher von verschiedener Tiefe mit Gewinde versehen zu können, ist der Bund η
verstellbar und die Spindel α mit einer Scala <z4
ausgerüstet (Fig. 4).
Wenn es nothwendig wird, die Maschine längere Zeit nur zum Bohren von Löchern
ohne Gewinde zu verwenden, so hebt man den Eingriff der Räder ρ und p1 auf, indem
man die Bolzen c löst und den Bügel b auf dem Spindellager D zurückschiebt.
Obschon es für die Drehung der Spindel a in entgegengesetzten Richtungen gleichgültig
ist, ob die Muffe / am oberen Ende mit Zähnen e3 und am unteren Ende mit Rollen/1
versehen wird, oder umgekehrt, so ist doch 'erstere. Anordnung die vortheilhaftere, weil hier
das Gewicht der Muffe / und des Handhebels o3 die Rollen/1 mit ihrer Mitte bis
unter die Mitte von d1 heruntergedrückt halten.
In den Fig. 1 und 2 ist angenommen, dafs der Antrieb der Welle g unabhängig von der
Loch-Bohrspindel erfolgen soll. Zu dem Ende ist Welle g nach oben verlängert und durch
Getriebe h1 h1 mit der Welle h einer Stufenscheibe
Λ2 verbunden, welche mittelst Riemens
h* Bewegung erhält. Welle g ist mit h1
durch Feder und Nuth verbunden, so dafs sie sich vertical verschieben kann, wenn D
verstellt wird.
Dem Erfinder ist wohlbekannt, dafs man bereits über einem stillstehenden Tisch eine
Loch - Bohrspindel und eine Gewinde - Bohrspindel angeordnet und beide unabhängig von
einander angetrieben hat. Von diesem Bekannten weicht die beschriebene Einrichtung
jedoch durch die Benutzung der Loch-Bohrspindel zum Antreiben der Gewinde - Bohrspindel
ab, wodurch ermöglicht wird, jede bestehende Loch-Bohrmaschine noch mit einem
Gewindebohrer zu combiniren.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι. Eine combinirte Loch- und Gewinde-Bohrmaschine, bei welcher das den Gewindebohrer in entgegengesetzten Richtungen drehende. Getriebe Antrieb vom Lochbohrer erfährt, sobald derselbe in seiner höchsten Lage angelangt ist (Fig. 3).
- 2. An der unter 1. gekennzeichneten Maschine eine sich selbsttätig umsteuernde Kupplung für den Gewindebohrer, bestehend in der Verbindung der auf der Spindel a losen Räder e und d mit dem auf der Spindel gleitenden Block / mit Kupplungszähnen e3 auf dem einen und Kupplungs-rollen f1 auf dem anderen Ende, dem auf der Spindel festen Anlauf n, der auf der Spindel losen Hülse m\ dem mit dieser verbundenen Hebel m2, dem mit letzterem durch Stange tn, sowie mit der Muffe f verbundenen Hebel os und dem gegen die schiefe Ebene ο des letzteren wirkenden Federbolzen Z1, so dafs, wenn η gegen m1 drückt, die Verbindung zwischen f und d gelöst wird und dann der Bolzen I1 durch seinen Druck auf ο die Muffe f mit dem Rad e,in Eingriff bringt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE51002C true DE51002C (de) |
Family
ID=325804
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT51002D Expired - Lifetime DE51002C (de) | Combinirte Loch- und Gewinde-Bohrmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE51002C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE906398C (de) * | 1951-12-25 | 1954-03-11 | Geraetebau Eltville G M B H | Werkzeugmaschine fuer mehrere Arbeitsgaenge, wie Gewindepruefen, Gewindeschneiden, Bohren u. dgl. |
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- DE DENDAT51002D patent/DE51002C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE906398C (de) * | 1951-12-25 | 1954-03-11 | Geraetebau Eltville G M B H | Werkzeugmaschine fuer mehrere Arbeitsgaenge, wie Gewindepruefen, Gewindeschneiden, Bohren u. dgl. |
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