DE98731C - - Google Patents

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DE98731C
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disk
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compressed gas
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D1/00Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines
    • F01D1/24Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines characterised by counter-rotating rotors subjected to same working fluid stream without intermediate stator blades or the like
    • F01D1/26Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines characterised by counter-rotating rotors subjected to same working fluid stream without intermediate stator blades or the like traversed by the working-fluid substantially axially

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung besteht in einer durch Dampf, komprimirtes Gas oder ein beliebiges anderes Antriebsmittel zu bethätigenden Turbine und bezweckt, eine möglichst hohe Kraft bei möglichst geringen Anlagekosten dadurch zu erzielen, dafs zwei sorgfältig gegen einander eingestellte, unabhängig von einander sich drehende Scheiben mit entgegengesetzt zu einander gerichteten Schaufeln durch das Antriebsmittel in entgegengesetzte Umdrehung versetzt werden.
In beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar stellt:
Fig. ι den mittleren Verticalschnitt durch denselben dar, während
Fig. 2 die Seitenansicht und
Fig. 3 ein Horizontalschnitt nach Linie 3-3 in Fig. ι ist.
Fig. 4 giebt einen Verticalschnitt durch einen Theil der Maschine wieder.
Fig. 5 stellt einen Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 1 dar.
In diesen Figuren stellt A eine sich horizontal drehende Scheibe dar, welche mit einer Anzahl radial gestellter Schaufeln B an ihrem Umfang versehen ist. Die Scheibe ist vorzugsweise, wie in Fig. 1 dargestellt, gewölbt, kann jedoch auch konisch abgeschrägt sein und ist auf eine Spindel α aufgesetzt, welche auf einem senkrecht verstellbaren Kegel αl im Mittelpunkte einer zweiten sich horizontal drehenden Scheibe C ruht.
Weiter ist die Scheibe A mit eineV nach aufwärts gerichteten Spindel bezw. Welle a1 versehen, welche in Lagern aB eines das Hauptmaschinengestell bildenden Gufsstückes JD geführt ist. Die obere Scheibe A ist zur unteren C verstellbar gelagert vermittelst einer mit konischen Enden versehenen Stellschraube E, welche durch die mittlere Nabe C1 der unteren Scheibe derart hindurchgeführt ist, dafs ihr konisches Ende e sich gegen die untere Seite des konischen Bolzens a1 anlegt, welcher die Spindel a der Scheibe A trägt.
Durch Drehung dieser Stellschraube C nach der erforderlichen Richtung kann demgemäfs die Scheibe A mit der gröfsten Genauigkeit gehoben bezw. gesenkt werden und so die erforderliche Einstellung der beiden Scheiben zu' einander in leichter Weise bewirkt werden. Wie die obere Scheibe A, ist auch die untere Scheibe C mit einer Anzahl radial gestellter Schaufeln F versehen, jedoch sind die letzteren entgegengesetzt zu den Schaufeln B der oberen Scheibe gestellt und aufserdem gröfser, so dafs eine derselben einen gleichen Raum einnimmt, wie zwei oder mehrere Schaufeln B. Weiter ist jede der Schaufeln F mit einem kleinen Loch bezw. einer Aussparung f (Fig. 4) versehen.
Die untere Scheibe C ist auf einer senkrechten Spindel G gelagert, welche durch eine Führung g, aus Bronze oder dergl. hindurchgeführt und auf der Spitze einer Stellschraube gl gelagert ist, vermittelst deren sie den Erfordernissen entsprechend eingestellt werden kann.
An der Unterseite der Scheibe C ist, nahe dem Mittelpunkt derselben, ein ringförmiger
Kanal bezw. eine ringförmige Kammer h angeordnet, welche vermittelst einer Stopfbüchse h1 gegen den Umfang einer vom Lager g aus sich nach aufwärts erstreckenden Hülse h2 luftdicht abgeschlossen ist. Von dieser Kammer h aus sind ein oder mehrere Rohre H gegen eine der radialen Schaufeln F geführt, und zwar besitzen diese Röhren eine nach aufwärts und rückwärts geneigte Austrittsöffnung, so dafs der Strom von Dampf oder komprimirtem Gas gegen die radialen Schaufeln B der oberen Scheibe A austritt. Die Zuführung von Dampf bezw. anderer Antriebsmittel zur Kammer h kann durch das Eintrittsrohr H1 bewirkt werden.
Soll die Maschine mit komprimirtem Gas angetrieben werden, so kann die Kammer h viel kleiner gemacht werden als in der Zeichnung dargestellt ist, und aufserdem mufs eine geeignete Zündvorrichtung angeordnet werden zur Entzündung des Gases bei seinem Austritt aus der Zuleitungsröhre H1 bezw. Röhren H, sowie eine oder mehrere Pumpen zur 'Komprimirung des Gases und Einpressung desselben in eine kleine Compressionskammer, bevor das Gas zur Verwendung gelangt. Um den oberen Their der Maschine herum ist ein Schornstein/angeordnet, welcher an seinem unteren Ende fest mit dem Maschinengehäuse D verbolzt ist und sich genügend weit nach aufwärts erstreckt, um den erforderlichen Zug während der Thätigkeit der Maschine hervorzurufen.
Die Wirkungsweise der vorliegenden Maschine ist die folgende:
Nachdem die beiden Scheiben A und C sorgfältig gegen einander eingestellt sind, so dafs sie sich mit dein geringsten Zwischenraum frei zu einander drehen können, wird Dampf, komprimirtes Gas oder ein anderes Antriebsmittel, durch die Rohre H1 und H den radial gestellten Schaufeln h3 zugeführt, wobei das Antriebsmittel gegen die Schaufeln B der Scheibe A drückt und dadurch die Umdrehung
der letzteren mit grofser Geschwindigkeit bewirkt.
Eine weitere Wirkung der Hitze und des erzeugten Antriebsmittelstromes wird darin bestehen, die Scheibe C nach der entgegengesetzten Richtung zu drehen und dadurch einen bestimmten Kraftbetrag auszunutzen.
Die Drehbewegung der Scheiben A und C kann in der verschiedensten Weise ausgenutzt werden, z. B. vermittelst über Scheiben an den Spindeln g und α2 gelegter Riemen, wobei es nur erforderlich ist, zur Erzielung einer Bewegung in gleicher Richtung auf eine der Scheiben einen gekreuzten Riemen aufzusetzen.
Die Wirkung der Maschine wird unterstützt durch den Zug im Schornstein /, und unter gewissen Umständen kann es vortheilhaft sein, durch Vergröfserung des Querschnittes der Scheiben A und C sowohl, sowie desjenigen des Schornsteines / die Zugwirkung des letzteren zum Antrieb der Maschine auszunutzen.
Bei der Verwendung der vorliegenden Maschine für elektrische Zwecke kann die eine Scheibe als rotireiides Feld und die andere als ein entgegengesetzter Anker verwendet werden, während der Strom zwischen den beiden Scheiben abgeleitet wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Durch Dampf, komprimirtes Gas oder dergl. betriebene Turbine mit zwei dicht über einander liegenden, an ihrem Umfange mit radial gestellten Schaufeln versehenen Scheiben (A C), dadurch gekennzeichnet, dafs die Achsen der beiden Scheiben in einer Linie liegen, derart, dafs sich beide Scheiben vollständig decken.
  2. 2. Eine Ausführungsform der in Anspruch ι gekennzeichneten Turbine, bei welcher die Zuleitung des Antriebsmittels zu den Schaufeln (B) der einen Scheibe (A) durch Schaufelöffnungen (h3) der anderen Scheibe (C) bewirkt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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