DE968046C - Verfahren und Vorrichtung zum Zerschneiden von Nitrocellulose im Zustand der Suspension - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Zerschneiden von Nitrocellulose im Zustand der Suspension

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DE968046C
DE968046C DEA16458A DEA0016458A DE968046C DE 968046 C DE968046 C DE 968046C DE A16458 A DEA16458 A DE A16458A DE A0016458 A DEA0016458 A DE A0016458A DE 968046 C DE968046 C DE 968046C
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DE
Germany
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knives
knife
suspension
cutting
fixed
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Expired
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DEA16458A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Tore Bonell
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KEMISK TEKNISK APPARATUR AB
Original Assignee
KEMISK TEKNISK APPARATUR AB
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21BFIBROUS RAW MATERIALS OR THEIR MECHANICAL TREATMENT
    • D21B1/00Fibrous raw materials or their mechanical treatment
    • D21B1/04Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres
    • D21B1/12Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres by wet methods, by the use of steam
    • D21B1/14Disintegrating in mills
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08BPOLYSACCHARIDES; DERIVATIVES THEREOF
    • C08B5/00Preparation of cellulose esters of inorganic acids, e.g. phosphates
    • C08B5/02Cellulose nitrate, i.e. nitrocellulose
    • C08B5/04Post-esterification treatments, e.g. densification of powders, including purification
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21BFIBROUS RAW MATERIALS OR THEIR MECHANICAL TREATMENT
    • D21B1/00Fibrous raw materials or their mechanical treatment
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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Zerschneiden von Nitrocellulose im Zustand der Suspension Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Zerschneiden von Nitrozellulose im Zustand der Suspension unter Verwendung einer mit feststehenden und rotierenden Messern ausgerüsteten Vorrichtung, wobei die faserhaltige Suspension an den Seitenflächen der feststehenden Messer entlang in Richtung auf deren Schneiden zu eingeleitet wird.
  • Bei den bekannten Verfahren dieser Art wird die faserhaltige Suspension an den Seitenflächen der feststehenden Messer entlang geführt, und zwar vorwiegend in Richtung auf deren Schneiden hin.
  • Infolgedessen haben nicht zerschnittene Faserltlumpen das Bestreben, sich quer über die Schneiden der feststehenden Messer zu legen, so daß für den Antrieb der Messerwalzen eine sehr beträchtliche Kraft erforderlich ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil zu beseitigen. Erfindungsgemäß wird dieses Problem verfahrensmäßig dadurch gelöst, daß die Suspension, nachdem sie der Schneidwirkung der mit den feststehenden Messern zusammenarbeitenden rotierenden Messer ausgesetzt war, an den Seitenflächen der rotierenden Messer entlang in Richtung von den Schneiden weg frei abgeleitet und unmittelbar aus der Messerzone entfernt wird.
  • Eine zur Durchführung dieses Verfahrens besonders zweckmäßige Vorrichtung besteht in an sich bekannter Weise aus einem Gehäuse mit Ein-und Auslaß für die durchströmende Suspension, einem ersten Satz feststehender Messer in dem Gehäuse mit Mitteln zur Führung der Suspension von dem Einlaß entlang den Seitenflächen der Messer zu ihren Schneiden hin und einem zweiten Satz von Messern, die in dem Gehäuse rotieren und deren Schneiden denjenigen der feststehenden Messer zugekehrt liegen und sich in einem geringen Abstand von den Schneiden der feststehenden Messer befnden, und ist dabei dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den rotierenden Messern Auslässe für die Suspension angeordnet und so gerichtet sind, daß die Suspension entlang den Seitenflächen der rotierenden Messer in Richtung von deren Schneiden strömt.
  • Durch Wahl einer geeigneten Strömungsgeschwindigkeit und einer entsprechenden Anzahl von Schnitten je Zeiteinheit ist es möglich, jede erwünschte Stücklänge der Fasern in einem einzigen Arbeitsvorgang zu erzielen. Wenn der Schneidvorgang Faserstücke verschiedener Längen ergeben sollte, kann die resultierende Suspension ausgesiebt und die langen Stücke können zu einer Wiederholung des Schneidvorgangs zurückgefiihrt werden.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung seien an Hand der Zeichnung erläutert, in der eine Vorrichtung zur Durchführung des zuvor beschriebenen Verfahrens wie folgt dargestellt ist.
  • Fig. I ist ein Längsschnitt durch eine Schneidemaschine gemäß der Erfindung; Fig. 2 ist ein Querschnitt entsprechend der Linie 4 der Fig. I; Fig. 3 zeigt den gleichen Querschnitt, von unten gesehen.
  • Eine Suspension von Nitrozellulosefasern mit einer Konzentration von ungefähr 2 bis 8°/o, die von der Natur der Fasern abhängig ist (nitrierte Linters oder Holzzellulose), wird z. B. mittels einer nicht gezeigten Pumpe durch einen Bodeneinlaß I in die Apparatur gefördert und tritt nach oben hin in einen ringförmigen Raum 2 ein, in dem die Messer angeordnet sind. In diesem Raum wird der Flüssigkeitsstrom mittels senkrechter Führungsplatten 3, die radial angeordnet und zwischen einer mittleren Nabe und der äußeren Wand des Raumes 2 montiert sind. in senkrechter Richtung hochgeleitet. Feststehende Messer 4 sind oberhalb dieser Platten angeordnet. Die Messer 4 haben an ihren Enden vorspringende Ansätze 7, die in entsprechende Schlitze in konzentrischen Ringen 5 und 6 eingreifen, welche durch die Nabe und die äußere Wand des Raumes 2 entsprechend abgestützt werden. Die Ansätze werden durch Ringe 8 a und 8 b in den Schlitzen festgehalten.
  • Rotierende Messerg sind, mit ihren Schneiden nach unten gekehrt, oberhalb der Messer 4 angeordnet, um mit den hochstehenden Schneider der Messer 4 zusammenzuarbeiten. Die Messer g sind ebenso wie die Messer4 4 mit Ansätzen I2 ausgerüstet, die in Schlitze in den Ringen 10 und II eingreifen.
  • Die Ansätze I2 werden durch Ringe 13 a und I3 b in ihrer Lage festgehalten. Die konzentrischen Ringe 10 und II sind durch Führungsplatten oder Träger I miteinander verbunden, die die Verlängerbung der Messer g bilden, so daß ein Speichenrad entsteht. Der innere Ring 11 ist an dem unteren Ende einer senkrechten Welle 15 befestigt, die in Kugel- oder Rollenlagern 16 und I7 gelagert ist.
  • Das obere Lager I7 ist zwischen der Welle 15 und einer zylindrischen Buchsen8 angeordnet, die durch Drehen von Hand gehoben oder gesenkt werden kann. Die Welle 15 ist durch das Lager 16 axial beweglich, so daß die Messer 9 auf eine kürzere oder längere Entfernung von den feststehenden Messern 4 eingestellt werden können. Ein passender Abstand kann ein oder mehrere Zehntel eines Millimeters betragen, wozu die Messer 9 durch Drehen der Buchse r8 entsprechend einzustellen sind. Die Buchse I8 kann in der eingestellten Lage durch eine Riegelvorrichtung 19 verriegelt werden.
  • Eine Stopfbuchse 20 umgibt die Welle 15 an der Stelle, wo sie in das Gehäuse 2I der Apparatur eintritt. Es ist vorteilhaft, in die Stopfbuchse, beispielsweise in einen Raum 22 unter ihr, Druckwasser einzuführen, um zu verhindern, daß die Fasern zwischen die rotierenden Teile gelangen können.
  • Die Messer g können in der gleichen Weise wie die Messer 4 radial oder unter einem Winkel in der radialen Richtung, wie es in Fig. 3 gezeigt ist. angeordnet sein.
  • Bei der Verarbeitung von Explosivstoften, wie Nitrozellulose, ist es im Hinblick auf die Sicherheit wichtig, daß sich die Fasern in engen Durchlässen, beispielsweise in Stopfbuchsen oder engen Zwischenräumen, an den Enden der Messer nicht zusammenballen und gequetscht werden. Aus diesem Grund ist keine Stopfbuchse für die Welle 15 in dem Gehäuse 21 angeordnet, und wie bereits vorher erwähnt, ist die Stopfbuchse20 am Eintritt der Welle I5 in das Gehäuse 21 unter Wasserdruck gesetzt.
  • Die Räume 23 und 24, die an den äußeren und inneren Enden der Messer entstehen, sind gleichfalls mit Leitungen für eine Druckwasserzuführung verbunden. Regelvorrichtungen können vorgesehen sein, um den Druck des Wassers in diesen Räumen wie auch in der Stopfbuchse zu überwachen.
  • Die Welle 15 wird durch eine Riemenscheibe 25 angetriehen. Die Drehgeschwindigkeit und die Anzahl der Messer werden in Abhängigkeit von der Strömungsgeschwindigkeit der Suspension entlang den Seitenflächen der Messer gewählt, um die gewünschte Länge der Faserstücke zu erzielen.
  • Die Anzahl feststehender Messer und diejenigen umlaufender Messer kann die gleiche sein, jedoch kann, wie in den Zeichnungen, auch eine verschiedene Anzahl gewählt werden. In letzterem Fall wird ein weicherer Gang erreicht.
  • Die Seitenflächen der Führungs- und Tragelemente 14 sowie der Messerg können geneigt verlaufen, um eine Saugwirkung auf die Suspension auszuüben. Nach dem Schneidvorgang tritt die Suspension durch einen Auslaß 26 aus.
  • Die Erfindung beschränkt sich nicht auf das beschriebene und dargestellte Ausführungsbeispiel. da zahlreiche Konstruktionsänderungen vorgenominden werden können, die gleichfalls im Rahmen des Erfindungsgedankens liegen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPROCHE: I. Verfahren zum Zerschneiden von Nitrozellulose im Zustand der Suspension unter Ver- wendung einer mit feststehenden und rotierenden Messern ausgerüsteten Vorrichtung, wobei die faserhaltige Suspension an den Seitenflächen der feststehenden Messer entlang in Richtung auf deren Schneiden zu eingeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Suspension, nachdem sie der Schneidwirkung der mit den feststehenden Messern zusammenarbeitenden rotierenden Messer ausgesetzt war, an den Seitenflächen der rotierenden Messer entlang in Richtung von den Schneiden weg frei abgeleitet und unmittelbar aus der Messerzone entfernt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch I, bestehend aus einem Gehäuse mit Ein- und Auslaß für die durchströmende Suspension, einem ersten Satz feststehender Messer in dem Gehäuse mit Mitteln zur Führung der Suspension von dem Einlaß entlang den Seitenflächen der Messer zu ihren Schneiden hin und einem zweiten Satz von Messern, die in dem Gehäuse rotieren, und deren Schneiden denjenigen der feststehenden Messer zugekehrt liegen und sich in einem geringen Abstand vorn den Schneiden derfeststehenden Messer befinden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den rotierenden Messern (g) Auslässe für die Suspension angeordnet und so gerichtet sind, daß die Suspension entlang den Seitenflächen der rotierenden Messer in Richtung von deren Schneiden strömt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß beide Sätze von Messern (4, g) symmetrisch um die Achse des Gehäuses angeordnet sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die umlaufenden Messer (g) auf einer drehbaren Welle befestigt und in bezug auf die Strömung durch den Einlaß etwas geneigt angeordnet sind.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß enge Räume, die an den Enden der Messer entstehen, sowie eine Stopfbuchse (20), die die Welle an ihrem Eintritt in das Gehäuse umschließt, mit Leitungen für die Zufuhr von Druckwasser verbunden sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 630 367, 7I5 517.
DEA16458A 1951-09-01 1952-08-31 Verfahren und Vorrichtung zum Zerschneiden von Nitrocellulose im Zustand der Suspension Expired DE968046C (de)

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SE968046X 1951-09-01

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DEA16458A Expired DE968046C (de) 1951-09-01 1952-08-31 Verfahren und Vorrichtung zum Zerschneiden von Nitrocellulose im Zustand der Suspension

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2309821A1 (de) * 1973-02-28 1974-09-12 Texaco Development Corp Brenner und verfahren zur herstellung eines h tief 2 und co enthaltenden produktgases

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE630367C (de) * 1933-02-10 1936-05-26 Schmidt Ernst Papierstoffhollaender mit Stoffoerdereinrichtung
DE715517C (de) * 1940-06-30 1941-12-23 Werner Reisten Muehle fuer Papierstoff u. dgl.

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Cited By (1)

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