DE431740C - Giessvorrichtung zur Herstellung rohrfoermiger Betongegenstaende, insbesondere Hohlmasten, unter Verwendung eines in der Laengsrichtung geteilten Kernes - Google Patents

Giessvorrichtung zur Herstellung rohrfoermiger Betongegenstaende, insbesondere Hohlmasten, unter Verwendung eines in der Laengsrichtung geteilten Kernes

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DE431740C DEM83417D DEM0083417D DE431740C DE 431740 C DE431740 C DE 431740C DE M83417 D DEM83417 D DE M83417D DE M0083417 D DEM0083417 D DE M0083417D DE 431740 C DE431740 C DE 431740C
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    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B21/00Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles
    • B28B21/86Cores

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Gießvorrichtung zur Herstellung rohrförmiger Betongegenstände, insbesondere Hohlmasten, unter Verwendung eines in der Längsrichtung geteilten Kernes. Für diese Anmeldung ist gemiiß dem Unionsvertrage vom z. Juni igii die Priorität auf Grund der Anmeldung in Schweden vom 3o. Dezember 1922 beansprucht. Gegenstand der Erfindung ist eine auf einem Förderwagen anzubringende Vorrichtung zum Gießen von rohrförmigen Betongegenständen unter Verwendung eines geteilten Kernes und geteilter Form.
  • Es sind bereits Vorrichtungen bekannt, bei denen der Kern zwecks schneller Entfernung aus dem Formling zusammenklappbar gemacht ist. Es ist ferner bekannt, bei langgestreckten Formlingen, die innen einen doppelkegelförmigen Hohlraum aufweisen, den geteilten Kern derart einzurichten, daß die Kernteile gleichzeitig nach entgegengesetzten Richtungen hin herausgezogen werden können. Um den Formling beim Herausziehen der Kernteile an Ort und Stelle festzuhalten, hat .man auch schon besondere Mittel vorgesehen, damit Zugspannungen im Formling vermieden werden.
  • Nach der Erfindung sind die Kernteile durch eine mit Rechts- und Linksgewinde versehene lösbare Schraubvorrichtung zusammengehalten, ferner sind die Kernteile mit Mitteln versehen, um eine Drehung um ihre Längsachsen zu verhindern, wenn sie durch die Schraubvorrichtung voneinander gelöst werden, und schließlich ist die Spindel (ler Schraubvorrichtung derart gelagert, daß sie sich bei ihrer Drehung dem Formling gegenüber in der Längsrichtung nicht verschiebt.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung ist bestimmt zur Herstellung von langgestreckten hohlen Formlingen, deren Hohlraum doppelkegelförmig ist, wobei der eine Teil des Hohlraumes auch noch mit langgestreckten Rippen versehen ist. Diese Rippen sind in nicht genügend gehärtetem Zustand sehr empfindlich, weshalb es von größter Bedeutung ist, daß die Kernteile beim Auseinanderziehen einander führen und nicht verdreht werden.
  • Bei älteren Vorrichtungen sind derartige Führungen außerhalb des Formlinges angebracht, nehmen deshalb viel Platz ein und sind außerdem nicht vollkommen zuverlässig, da das freie Ende der Kernteile durch seine eigene Schwere an den Wänden des noch nicht genügend gehärteten Formlinges entlanggleiten und somit Beschädigungen verurszchen kann. Der technische Fortschritt, der mit der Erfindung erreicht wird, liegt in der oben angegebenen besonderen Verbindung und Bewegungsweise der Kernteile, wodurch die eben angegebenen Nachteile vermieden ,xerden.
  • In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand zur Darstellung gebracht.
  • Abb. i zeigt die Form und ihren Förderwagen teils im Schnitt. teils in Ansicht zusammen mit der über dem Formgestell angeordneten Umrührvorrichtung; Abb. 2 zeigt ebenfalls teils im Sclmit@, teils in Seitenansicht das Formgestell mit einer darunter angeordneten Grube samt Vorrichtungen zum Ausziehen des Kernes; Abb.3 zeigt die Form mit darin befindlichem Formling ohne Kern; Abb. q. zeigt den Formling, nachdem auch die Form entfernt ist, und Abb. 5 ist eine Draufsicht des in Abb. q. gezeigten Formlinges; Abb.6 zeigt in einer Draufsicht die Förrlerbahn für die Formwagen mit Vorrichtungen für das Befestigen der Wagen in richtiger Lage über der Grube; Abb. 7 bis 18 zeigen Einzelheiten, die im folgenden näher beschrieben sind. Der zum Gießen bestimmte Gegenstand, der im nachstehenden der Einfachheit halber Mastfuß oder Formling genannt wird, soll inwendig beispielsweise die Form von zwei mit ihren größeren Grundflächen voneinander abgewendeten, abgestumpften Kegeln haben, während er außen nahezu zylindrisch sein soll. Der Außenmantel der Form ist dabei der Länge nach zweckmäßig in bekannter Weise aufgeschnitten und besteht deshalb aus zwei halbzylinderförmigen Formhälften, die durch geeignete Verbindung, z. B. Exzenterhaken, zusammengespannt werden können. Beim Gießen von so großen Gegenständen, wie sie hier in Frage kommen, sollte der Mantel außerdem der Länge nach unterteilt sein, damit die Teile beim Zusammensetzen und Auseinandernehmen der Formen leichter gehandhabt werden können. Die innere Form des Mastfußes bedingt, daß der Kern in der Ebene, in welcher die Kegel zusammenstoßen, geteilt ist.
  • Gemäß Abb. i bezeichnet i den Formmantel, 2 den unteren Teil und 3 den oberen Teil des Kernes. Die Teilung der Form in der Querrichtung ist an den Flanschen q. vorgenommen. Die ähnliche Teilung in der Längsrichtung ist nicht gezeichnet, dürfte aber ohne weiteres verständlich sein. Zur Beförderung und zum Tragen der Form dient ein Wagen 5, der auf über einer Grube (Abb. 2) angeordneten Schienen läuft. Der Förderwagen mit der Form wird über diese Grube gestellt, wenn der gegossene Mastfuß vom Kern befreit werden soll. Der übrige Teil der Vorrichtung geht aus nachfolgender Beschreibung klar hervor.
  • Die eine halbzylindrische Hälfte des Mantels i wird zweckmäßig auf zwei (nicht gezeichneten) Böcken aufgelegt, und der Kern 2, 3 wird mit aufgezogener Führungshülse 7 und etwa vorhandener Eisenverstärkung 8 in genannte Mantelhälfte hineingelegt. Darauf wird an dem oberen Ende der Form ein mit Aufhängeösen 9 für die eiserne Verstärkung und mit einem Gießtrichter io versehener Ring i i angebracht (Abb. i). Um die richtige Lage der Verstärkung 8 am entgegengesetzten Ende der Fo_ tn sicherzustellen, verwendet man im voraus aus Zement gegossene Abstandsstücke 12, in die Eisendrähte eingegossen sind. Die Abstandsstücke halten die Verstärkung vom Kern entfernt, und mittels eben genannter Eisendrähte werden die Äbstandsstücke an der Verstärkung befestigt (Abb. 1, 8 und 9). Wenn keine eiserne Verstärkung vorkommt, fallen alle Vorrichtungen für das Halten derselben in der richtigen Lage natürlich fort. Die andere Mantelhälfte wird nun an der ersten befestigt, die Kerne 13 für etwa durch den Mastfuß quer hindurchgehende Löcher werden in hierfür im Mantel vorgesehene Öffnungen eingesetzt, und die Form ist fertig, um schließlich noch aufgerichtet und auf den Wagen 5 aufgesetzt zu werden. Der Kern und die Verstärkung werden durch die eben genannten Vorrichtungen in richtiger Lage im Mantel festgehalten und verändern daher ihre Lage beim Aufrichten der leeren Form nicht.
  • Die Tragfläche des Wagens 5 besteht zweckmäßig aus einer Platte mit einer Aussparung für die Führungshülse 7 der Form. Um die Form leichter zu richten, sind auf der Wagenplatte Führungsstücke 14 angebracht, und außerdem findet sich noch ein (nicht gezeichneter) Führungsstift vor, der zur Einstellung der Form in die richtige Winkellage dient. Nachdem die Form auf den Wagen gesetzt ist, wird sie an demselben zweckmäßig befestigt, beispielsweise durch Spannschrauben 15, die um Zapfen 16 an der Außenseite des Mantels und um die Achsen des Wagens herumgreifen (Abb. i).
  • Das Füllen mit flüssigem Beton geschieht durch den Trichter io und das Rühren des Betons durch die Stangen 17, die. durch ein Gegengewicht im Gleichgewicht gehalten und über der Form aufgehängt sind, so daß sie leicht auf und nieder bewegt werden können. Die Stangen 17 (Abb. 17 und 18) sind paarweise in einer Scheibe 18 derart aufgehängt, daß sie radial zur Achse des Mastfußes verstellt werden können, um für Mastfüße verschiedener Durchmesser verwendet werden zu können. Die Stangen dienen nicht etwa zum Stampfen wie beim Stampfbeton, da hier ja nur ein flüssiger Beton gegossen wird, sonclern dazu, um den Beton umzurühren und Glas Entfernen etwa in der Form oder im Beton eingeschlossener Luft zu erleichtern. Zu diesem Zweck haben sie hochkant eine Wellenform (Abb. i). Die paarweise Anordnung der Rührstangen hat den Zweck, den Beton gleichzeitig auf beiden Seiten der Verstärkung umzurühren. Beim Gießen von Mastfüßen ohne Verstärkung genügt eine einfache Rührstange. Ist das Gießen nahezu beendigt, so werden die Aufhängeösen 9 fortgenommen, damit die Form vollgefüllt werden kann.
  • Die beiden Teile :2 und 3 des Kernes sind gemäß der Erfindung durch eine mit Rechts-und Linksgewinde versehene Schraube (Abb. 2 und 7) miteinander verbunden, deren Gewinde von Muttern bildenden Endstücken 2o und 2i in den aneinanderstoßenden Enden der Kernteile 2, 3 umschlossen werden. Die Schraube i9 hat als Verlängerung nach unten eine Spindel 22, die durch das untere Ende des Kernteiles 2 und die Führungshülse 7 hindurchgeht und unterhalb der letzteren mit zwei Anschlagringen 23 versehen ist (Abb. 16). Nach oben hat die Schraube i9 eine Verlängerung in Gestalt einer Führungsspindel 24, die in den Kernteil 3 hineinragt. Das Endstück 2o hat auch noch einen Führ ungszapfen 25, der durch ein Loch 21a im Endstück 21 hindurchragt, wodurch ein Drehen der Kernteile um ihre Längsachse verhindert wird.
  • Zur Verbindung des Kernes mit dem Mantel ist am freien Ende des Kernteiles 2 ein an der Führungshülse 7 befestigter Ring 2<3 (Abb.12) vorgesehen, der gegen den Kern anliegt, den Boden der Form bildet und durch Flansche 27 mit dem Mantelende verbunden werden kann, während die Verbindung mit (lern Kern durch Schrauben 28 ausgeführt ist, die in Löcher im Kerne eindringen. Der Kern ist somit sowohl radial als auch achsial geführt, und (la der Boden mit dem Mantel verbunden ist, wird die Gefahr vermindert, <laß die Kante des Mastfußes beim Ausziehen des Kernes beschädigt wird.
  • Beim Anbringen der Form auf dem Wagen 5 wird sie durch einstellbare Überfülle 29 (Abb. 15) festgespannt, die einen an der Führungshülse 7 angebrachten Flansch 30 übergreifen. (Der Deutlichkeit halber sind diese Teile nicht in Abb. i, wohl aber in vergrößertem Maßstab in Abb. 14, 15 gezeigt.) Die Führungshülse 7 ist mit langgestreckten Leisten 31 versehen (Abb. 13, 14, 15), die ihrerseits von Leisten 33 geführt werden, welche an einer Verlängerung 32 des Kernteiles befestigt sind (Abb.13), so daß ein Drehen, des letzteren verhindert wird.
  • Wenn der Kern - wie im vorliegenden Falle - mit Erhöhungen oder Leisten 34 für die Bildung von Rillen im Formling versehen ist (Abb: 8, 1o und i i), können diese Leisten 34 aus U-förmig gebogenen Eisenblechen bestehen. Diese werden an Köpfen 35 (Abb. i o) von Schrauben befestigt und mittels :llutte-ii 36 am hohlen Kernteil festgeschraubt. Auf diese Weise erhalten die Leisten 34 eine glatte Fläche, und die Befestigungsvorrichtung derselben steht dem Ausziehen des Kernes nicht hindernd im Wege.
  • Wenn die Gießarbeit beendet ist, wird der Trichter lo entfernt, und an dessen Stelle wird ein Bodenring 37 (Abb. 2 und 3) gesetzt, der mit einem inwendigen Flansch 38 den Formling abdeckt. Der Wagen wird über eine Grube geführt (Abb. 2), in der sich eine (hydraulische) Hebevorrichtung zum Heran-;-nehmen des Kernteiles 2 befindet. Diese Vorrichtung kann bestehen aus einer an eine (nicht gezeichnete) Handpumpe oder Wasserleitung angeschlossenen Rohrleitung 39, die zu einem Vierwegehahn 4o führt, der mittels Rohrleitungen 41 bzw. 42 die Wasserleitung mit den Enden eines Druckzylinders 43 verbindet, der seinerseits mit einem beweglichen Kolben 44 versehen ist. Der Kolben 44 trägt als Verlängerung eine Stange 45. Durch zweckmäßige Umstellung des Hahnes 4o kann die Stange 45 hydraulisch gehoben bzw. gesenkt werden. Um die Form möglichst genau über der Stange 45 einzustellen, ist die Spurweite des Gleises über der Grube derart verkleinert, daß die Flansche der Räder des Förderwagens ohne jeglichen Spielraum an den Schienen anliegen. Der Wagen wird also unmittelbar durch die Schienen in senkrechter Richtung zum Gleis eingestellt, während zur Einstellung desselben in der Längsrichtung des Gleises Überfälle 47 dienen, die an Querbalken 48, z. B. aus U-Eisen, befestigt sind, welche ihrerseits um unterhalb der Schienen befestigte Zapfen 48a drehbar sind. Die überfülle 47 greifen zwischen zwei an der Spindel 22 befestigten Anschlagringen 23 ein, wodurch also die Verschiebung der Spindel 22 verhindert wird (Abb. 2, 6 und 16). An den Querbalken 48 sind auch noch Stifte 49 befestigt, die in der in Abb. 6 und 16 gezeigten Lage gegen die Führungshülse 7 anliegen, so daß sie diese Hülse gegen seitliche Verschiebungen sichern. Um zu verhindern, daß der Wagen von den Schienen gehoben wird, sind an den Schienen auch noch Schraubenhaken 5o (Abb. 2) befestigt, die angezogen werden, nachdem sie wenigstens eine der Wagenachsen umfaßt haben.
  • Wenn der Wagen in oben angegebener Weise gerichtet und am Gleis befestigt ist, befindet er sich mitten über der Grube, so daß die Achse der Form bzw. des Kernes sich in der Verlängerung der Kolbenstange 45 befindet und das Herausnehmen des Kernes vorgenommen werden kann. Zu diesem Zwecke wird an dem unteren Ende der Spindel ein Hebel oder Handrad 51 angebracht, mit dem die Spindel gedreht «erden kann (Abb.2), und am oberen Ende des Kernteiles 3 wird eine Leine 52 befestigt (Abb. 3), mit der der obere Kernteile hochgewunden werden kann. Darauf werden die Schrauben 28 gelöst, die Schraube i9 wird mittels der Spindel und des Handrades 51 gedreht, wobei die Kernteile 2 und 3 voneinander getrennt werden, indem der eine sich nach unten und der andere nach oben bewegt, ohne die Möglichkeit zu haben, sich zu drehen, oder ohne claß der Wagen und die Form im übrigen in irgendeiner Weise ihre Lage verändern, weshalb das Ausziehen des Kernes mit voller Sicherheit geschehen kann und der Formling in keiner Weise dabei beschädigt wird. Nach-(lern die Kernteile so weit aus dem Formling herausgezogen worden sind, wie es mit Hilfe ,der Schraube i9 möglich ist, wird das Handrad 5 i abgenommen und die Kolbenstange 45 mittels der Pumpe 39 so weit hochgedrückt, claß das hohle obere Ende der Kolbenstange das untere Ende der Spindel 22 umfaßt und den ganzen Kern trägt, indem es gegen den unteren Anschlagring 23 anliegt. Nachdem die Querbalken 48 durch Drehung um die Zapfen 48a von der Spindel 22 entfernt worden sind, wird der Kernteil e mittels der Pumpe in die in Abb.2 mit gestrichelten Linien gezeigte Lage gesenkt, und der Kernteil e wird gänzlich aus der Form hochgewunden (Abb. 3). Ist der Kern aus der Form entfernt, so werden die Spannschrauben 15 gelöst, der Formmantel mit dem Formling wird mittels eines Flanschenzuges o. dgl. hochgehoben und um die wagerechten Zapfen 16 (Abb. r) um. i8o° gedreht, damit der Formling sich in richtig gewendeter Lage befindet, und das Ganze wieder auf den Wagen niedergesetzt, so daß der Bodenring 37 auf diesem ruht, wie es in Abb. 4 gezeigt ist. Die Führungshülse 7, die sich nunmehr oben befindet, und der Außenmantel i werden entfernt, worauf der Formling mittels des Wagens nach einem geeigneten Platz zum Trocknen und Härten befördert wird. Die Form wird auf einen anderen Wagen in der vorher beschriebenen Weise aufgestellt, und das Gießverfahren kann wiederholt werden. Um zu verhindern, daß der Formling bei unvorsichtigem Verschieben des Wagens umkippt, kann der Bodenring 37 mittels Überfällen 29 (Abb. 14, 15) am Wagen befestigt werden, und um den Bodenring und den unteren Teil des Formlings kann eine Umhüllung 53 aus Eisenblech (Abb.4) angebracht werden, die durch Schrauben, Exzenterhaken o. dgl. am Wagen befestigt wird.

Claims (9)

  1. PATrNT-ANSPRLCHF: i. Gießvorrichtung zur Herstellung rohrförmiger Betongegenstände, insbesondere Hohlmasten, unter Verwendung eines in der Längsrichtung geteilten Kernes, dadurch gekennzeichnet, daß die Kernteile (2, 3) durch eine mit Rechts- und Linksgewinde versehene lösbare SchraubvorriChtUnr (22, i9) zusammengehalten werden und mit Festhaltungen (25, Zia) versehen sind zwecks Verhinderung einer Drehung um ihre Längsachsen, wenn sie durch die Schraubvorrichtung voneinander gelöst werden, wobei die Spindel (22) der Schraubvorrichtung derart gelagert ist, daß sie sich bei ihrer Drehung dem gegossenen Gegenstand gegenüber in der Längsrichtung nicht verschiebt.
  2. 2. Gießvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dein einen Kernteil (2) ein oder mehrere außerhalb der Spindel liegende und eine gegenseitige Verdrehung der Kernteile verhindernde Zapfen (25) angebracht sind, die in entsprechende Löcher (eia) des anderen Kernteiles (3) hineinragen.
  3. 3. Gießvorrichtung nach den Ansprüchen i und 2 mit einem Förderwagen zum Tragen des gegossenen Gegenstandes, dadurch gekennzeichnet, daß am Wagen (5) eine an beiden Enden offene, senkrechte Führungshülse (7) befestigt ist, durch die der untere Kernteil (2) herausgezogen werden kann und die oben mit einem Stützring (26, Abb. 12) zum Tragen des gegossenen Gegenstandes (i) versehen ist.
  4. 4. Gießvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3 mit auf Schienen fahrbarem Förderwagen und einer Grube zur Aufnahme des ausgezogenen Kernteiles, dadurch gekennzeichnet, daß an unterhalb der Schienen befestigten Zapfen (48a, Abb.6) Querbalken (48) drehbar angeordnet sind, die überfälle (47) tragen, welche dazu bestimmt sind, zwischen zwei an der Spindel (22) befestigten Anschlagringen (23) einzugreifen, um ein Verschieben der Spindel in der Längsrichtung zu verhindern.
  5. 5. Gießvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Formmantel mit einem an der Hülse (7) befindlichen Stützring (26, Abb. 12) verbunden ist und oben einen den Hohlraum der Form abschließenden, abnehmbaren Ring (38) trägt, der das obere Ende des gegossenen Gegenstandes stützt und verhindert, daß Teile des letzteren beim Ausziehen des oberen Kernteiles (3) mitfolgen.
  6. 6. Gießvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß oben zwischen dem oberen Kernteil (3) und dem Außenmantel der Form abnehmbare Abstandstücke (9) angeordnet sind, die den Kernteil (3) im Mantel zentrieren und gleichzeitig zum Tragen von im Hohlraum der Form angebrachten Eisenverstärkungen (8) dienen, während zur Befestigung der ganzen Form am Wagen Spannschrauben (15) dienen, welche oben am Formmantel und unten am Wagen angebrachte Zapfen übergreifen.
  7. 7. Gießvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Grube an den Schienen Befestigungsschrauben (5o) angebracht sind, die zur Befestigung des Förderwagens an den Schienen dienen. B.
  8. Gießvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Spurweite des Gleises über der Grube derart verkleinert ist, daß die Flansche der Räder des Förderwagens ohne jeglichen Spielraum an den Schienen anliegen.
  9. 9. Gießvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern auf dem Förderwagen mittels eines Handrades (5i, Abb. 2) und der Schraubenspindel (22) heb- bzw. senkbar angeordnet ist. i o. Gießvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß in der Grube an der Stelle, an welcher der Kern aus dem gegossenen Gegenstande herausgezogen wird, eine heb- und senkbare Stütze (45) angeordnet ist, auf welcher der untere Kernteil (2) zwecks weiterer Senkung (oder Hebung) ruhen kann, nachdem er durch Drehen der Spindel (22) gelöst und teilweise aus dem gegossenen Gegenstand herausgezogen worden ist. i i. Gießvorrichtung nach den Ansprüchen i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (51) zum Drehen der Spindel (22) am unteren Ende derselben abnehmbar angeordnet ist und daß die heb- und senkbare Stütze (45) oben eine Hülse trägt, welche die Spindel (22) in sich aufnehmen kann, nachdem die Vorrichtung für (las Drehen der letzteren entfernt ist.
DEM83417D 1922-12-30 1923-12-30 Giessvorrichtung zur Herstellung rohrfoermiger Betongegenstaende, insbesondere Hohlmasten, unter Verwendung eines in der Laengsrichtung geteilten Kernes Expired DE431740C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1584644B1 (de) * 1964-01-02 1970-01-22 Rieter Werke Haendle Hubtisch fuer eine vertikal arbeitende Strangpresse zum Herstellen von keramischen Muffenrohren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1584644B1 (de) * 1964-01-02 1970-01-22 Rieter Werke Haendle Hubtisch fuer eine vertikal arbeitende Strangpresse zum Herstellen von keramischen Muffenrohren

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