DE430320C - Anlage zur Gewinnung von leicht fluechtigen Metallen - Google Patents

Anlage zur Gewinnung von leicht fluechtigen Metallen

Info

Publication number
DE430320C
DE430320C DEC33359D DEC0033359D DE430320C DE 430320 C DE430320 C DE 430320C DE C33359 D DEC33359 D DE C33359D DE C0033359 D DEC0033359 D DE C0033359D DE 430320 C DE430320 C DE 430320C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
furnace
condensation
zinc
extraction
plant
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC33359D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRITZ CASPARI DR
Original Assignee
FRITZ CASPARI DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRITZ CASPARI DR filed Critical FRITZ CASPARI DR
Priority to DEC33359D priority Critical patent/DE430320C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE430320C publication Critical patent/DE430320C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B19/00Obtaining zinc or zinc oxide
    • C22B19/04Obtaining zinc by distilling
    • C22B19/16Distilling vessels
    • C22B19/18Condensers, Receiving vessels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
  • Tunnel Furnaces (AREA)

Description

  • Anlage zur Gewinnung von leicht flüchtigen Metallen. Bei der elektrothermischen Gewinnung von leicht flüchtigen Metallen, z. B. Zink, werden nach den bisher bekannt gewordenen Verfahren und Vorrichtungen Kondensationsanlagen verwendet, bei denen der Kondensationsraum unmittelbar bzw. durch einen kurzen Kanal mit den Ofen verbunden ist. Nun ist bekanntlich das elektrothermische Metallgewinnungsverfahren ein sehr unregelmäßiger Vorgang. Insbesondere bei Erneuerung der Beschickung wechseln Temperaturen und Druckverhältnisse im Ofen: Unregelmäßigkeiten im Ofengang, häufig sogar Explosionen im Ofeninnern sind die Folge. Diese Erscheinungen sind naturgemäß bei den bisher üblichen und vom Ofengange beeinflußten Vorrichtungen für den Kondensationsvorgang von größter Bedeutung. Bei der elektrothermischen Zinkgewinnung z. B. bedingt jede Änderung der Temperatur, jede Änderung des gegenseitigen Dampfdruckes, jede Verschiebung in dem Mischungsverhältnis von Zinkdampf und Zinkoxyd, jedes Auftreten fremder Gase eine vermehrte Zinkstaubbildung. Diese wirkt gewissermaßen katalytisch auf den Zinkdampf, so daß in dem Augenblick, wo überhaupt Zinkstaub in größerer Menge entsteht, der Übergang in schmelzflüssiges Zink auf ein Minimum herabgedrückt wird.
  • Die Erfindung ist nun bestimmt, diese Unregelmäßigkeit des Ofenganges, die den so ungünstigen Einfluß auf den Ofenprozeß hat, wirkungslos zu machen. Da, läßt sich dadurch erreichen, (laß man de!) itn Ofen auftretenden Druckstößen, d. h. plötzlichen Änderungen des Dampfdruckes, die sich vielfach als Folgeerscheinungen größerer Temperaturschwankungen ergeben, kurz, sämtliche Unregelmäßigkeiten des Ofenganges mit einem Widerstand begegnet, der dieselben insoweit vermindert, daß sie praktisch bedeutungslos sind, ohne dabei die Verbindung zwischen Ofen und Kondensationsraum zu unterbrechen. Solchen Ausgleichswiderstand bildet eine Verbindungsleitung von entsprechenden Abmessungen, die zweckmäßigerweise noch mit besonderen Druckausgleichsapparaten versehen ist. Werden in dieser Leitung die Unregelmäßigkeiten des Ofenbetriebes gewissermaßen aufgefangen, dann können sie im Kondensationsraum nicht mehr stören. Es wird eine gegenüber dem bekannten Verfahren erheblich gleichmäßigere Kondensation erreicht.
  • Es könnte nun eingewendet werden, daß der Widerstand sich auch auf den normalen Prozeß, vor allem auf die normale Temperatur geltend macht, daß also die Gefahr vorliegt, daß die Zinkdämpfe mit zu niedriger Temperatur in den Kondensationsraum gelangen. Das aber wird ja dadurch vermieden, daß im Kondensationsraum besondere Heizvorrichtungen vorgesehen werden, die die erforderliche Temperatur sicherstellen. Aus vorliegenden Ausführungen ergibt sich also, daß in der Tat eine weitgehende Vergleichmäßigung des Ofenganges dadurch erzielt werden kann, daß, ohne die Verbindung des Ofens und de Kondensatio-t zu unterbrechen, der Kondensationsraum in einer gewissen Entfernung vom Ofen angeordnet ist.
  • Im vorstehenden Sinne ist also die Verbindung des Ofens und des Kondensationsapparates gewissermaßen als Ausgleichsvorrichtung für den Ofenbetrieb anzusehen und daher auch nicht zu vergleichen mit kurzen Verbindungsstücken oder Kanälen, die bei den im Betriebe befindlichen Anlagen gegebenenfalls vorhanden sind, um die Ofengase in den Kondensationsraum überzuführen.
  • Die Erfahrungen haben nun bewiesen, daß, wenn man der Kondensation der Zinkdämpfe ihren natürlichen Lauf läßt, fast ausschließlich Zinkstaub und kein flüssiges Zink gewonnen wird. Um diesem Übelstande zu begegnen, läßt man die Kondensation der Zinkdämpfe unter Zuhilfenahme mechanischer Bewegungen vor sich gehen, z. B: unter Benutzung von Rollöfen. Es hat sich gezeigt, claß die Ausbeute an flüssigem Zink in der unabhängigen und in Bewegung befindlichen Kondensationsvorrichtung dann besonders günstig ist, wenn in derselben Körper, wie z. B. Kugeln aus Steingut, Porzellan usw., vorgesehen sind.
  • `Fohl ist es an sich bekannt, in einem an den Ofen angeschlossenen Drehrohr die aus dem Ofen kommenden gasförmigen Produkte mit Kugeln aus Wolframeisen zu bearbeiten. Aber dieser an sich begrüßenswerte Vorschlag kann. in einem direkt an dem Ofen angeschlossenen Apparat deshalb nicht zu voller Auswirkung gelangen, weil die wechselnden Verhältnisse im Ofen eine ständig erneute Quelle der Zinkstaubbildung geben. Erst in einem von dein Ofen unabhängigen Kondensationsapparate kann man gleichbleibende Kondensationsverhältnisse schaffen, so daß die Kugeln erst hier die günstigste Ausbeute liefern.

Claims (2)

  1. PATENT-ATTSPRÜCHE: Anlage zur Gewinnung von leicht flüchtigen Metallen, insbesondere von Zink in schmelzflüssiger Florin, dadurch gekennzeichnet, claß der Kondensator sich in einer solchen Entfernung vom Ofen befindet, daß die Kondensation von den Unregelmäßigkeiten des Ofenganges unabhängig ist.
  2. 2. Anlage nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Anwendung des mechanisch bewegten Kondensators mit Kugeln aus Porzellan, Metall u. dgl.
DEC33359D 1922-05-07 1922-05-07 Anlage zur Gewinnung von leicht fluechtigen Metallen Expired DE430320C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC33359D DE430320C (de) 1922-05-07 1922-05-07 Anlage zur Gewinnung von leicht fluechtigen Metallen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC33359D DE430320C (de) 1922-05-07 1922-05-07 Anlage zur Gewinnung von leicht fluechtigen Metallen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE430320C true DE430320C (de) 1926-06-15

Family

ID=7020788

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC33359D Expired DE430320C (de) 1922-05-07 1922-05-07 Anlage zur Gewinnung von leicht fluechtigen Metallen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE430320C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE430320C (de) Anlage zur Gewinnung von leicht fluechtigen Metallen
DE3607676C2 (de)
DE2054608C3 (de) Brenneranordnung in Wärmöfen, insbesondere Tiefofen
DE708827C (de) Verfahren zur Erzielung einer gleichmaessigen Erhitzung von langgestreckten Werkstuecken
EP1143206A2 (de) Wärmetauscher für Heizkessel oder Durchlauferhitzer
DE331833C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Beheizen von Gasschachtoefen
DE1132562B (de) Dampfkessel, insbesondere Abhitzekessel, mit einem von Heizmittel mit UEberdruck durchstroemten, im Querschnitt rechteckigen Zug
DE507915C (de) Elektrische Gasreinigungsanlage mit Bespuelung der Isolatoren durch Luft
AT301110B (de) Backrohr
DE404880C (de) Kupolofenvorherd
DE547974C (de) Dampfbackofen mit mehreren uebereinanderliegenden Backraeumen
DE640206C (de) Gasbeheizter Wassererhitzer mit am oberen Erhitzerende angebrachtem Zugunterbrecher
DE703403C (de)
DE499454C (de) Anordnung an elektrischen Hochspannungs-Lichtbogenoefen
DE1067541B (de) Elektrisch beheiztes Warmwasserbereitungsgeraet
DE584912C (de) Zuendkerze
DE371751C (de) Wasserroehrenkessel
DE875644C (de) Heizgaszufuehrung fuer Unterbrennerkoksoefen
AT281354B (de) Heiz- und Kochgerät
DE385164C (de) Verfahren zum Beheizen von Muffeloefen
DE634561C (de) Heizkessel
DE500800C (de) Gas-Brat- und -Backofen
DE451042C (de) Brennerkopf fuer Regenerativgasoefen, insbesondere Siemens-Martin-OEfen
DE881994C (de) Ofenrohr mit Einsaetzen zur Regelung der Waermeabgabe
DE360537C (de) Muffel- oder Plattenofen mit Gas- oder OElfeuerung