DE429481C - Luftleiter fuer drahtlose Nachrichtenuebermittlung - Google Patents

Luftleiter fuer drahtlose Nachrichtenuebermittlung

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DE429481C
DE429481C DES71477D DES0071477D DE429481C DE 429481 C DE429481 C DE 429481C DE S71477 D DES71477 D DE S71477D DE S0071477 D DES0071477 D DE S0071477D DE 429481 C DE429481 C DE 429481C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q11/00Electrically-long antennas having dimensions more than twice the shortest operating wavelength and consisting of conductive active radiating elements
    • H01Q11/02Non-resonant antennas, e.g. travelling-wave antenna
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q11/00Electrically-long antennas having dimensions more than twice the shortest operating wavelength and consisting of conductive active radiating elements
    • H01Q11/02Non-resonant antennas, e.g. travelling-wave antenna
    • H01Q11/04Non-resonant antennas, e.g. travelling-wave antenna with parts bent, folded, shaped, screened or electrically loaded to obtain desired phase relation of radiation from selected sections of the antenna

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  • Variable-Direction Aerials And Aerial Arrays (AREA)
  • Particle Accelerators (AREA)

Description

(S 71477
Die Erfindung betrifft Luftleiteranordnungen einer einfachen Ausführungsform, die für eine an der Seudestelle aufgedrückte Leistung und Stromfrequenz eine viel beträchtlichere Fernwirkung ergeben sollen, als mit einem gewöhnlichen Luftleiter zustande kommt.
Das Merkmal einer der beiden zu beschreibenden Anordnungen besteht darin, daß sie im übrigen eine nichtgerichtete Strahlung aufweist, die infolgedessen über den ganzen Umkreis des Horizontes konstant ist.
Bekanntlich erhält man mittels Schirmen, Blenden oder Richtantennen für eine gleiche Fernwirkung in einer passenden Richtung eine große Herabsetzung der ins Spiel gebrachten Leistung; die Gegenstation muß aber in dem erzielten Bündel gelegen sein, und ferner ist der Aufbau der Luftleiteranordnung verwickelt.
Es ist auch zu bedenken, daß bei Erregung eines senkrechten Luftleiters auf einer höheren Harmonischen ein Bündel ausgesendet
wird, das nicht nach dem Umkreis des Horizontes gerichtet ist, sondern eine größte Wirkung in einer Richtung hervorbringt, die zur Horizontlinie stark geneigt ist. Dies kann für die Strahlungen auf große Entfernung infolge des Zurückwerfens an der Heaviside-Schicht keinen großen Nachteil haben, wohl aber für das Senden auf kleine Entfernung.
Die Luftleiteranordnung nach der Erfindung ergibt dagegen eine nichtgerichtete Strahlung in der Ebene des Horizontes, und zwar eine größte Wirkung nach dem Horizont zu, d.h. ganz entsprechend derjenigen Wirkung, die ein gewöhnlicher Luftleiter ergibt, mit dem Unterschied aber, daß die für eine gegebene Fernwirkung ins Spiel gebrachte Leistung sehr herabgesetzt ist. Dies | wird dadurch erreicht, daß verhindert wird, »daß sich das Energiebündel nach der Höhe ausbreiten kann. Das Gegenstück in der Optik wäre eine Lichtquelle, die zwischen zwei wagerechten Spiegelebenen angeordnet wäre. Die Erfindung wird in einfacher Weise durchgeführt, indem der senkrechte Luftleiter mittels in Reihe angeordneter Kondensatoren »belastet« wird. Eine derartige Anordnung bewirkt, daß die Selbstinduktion des Luftleiters je Längeneinheit herabgesetzt wird, ohne an seiner Kapazität zu rühren. Man geht von der Erwägung aus, daß die Phasenverschiebung des Stromes entlang einer unendlichen, in dieser Weise aufgebauten Leitung viel weniger groß ist als die entsprechende Phasenverschiebung einer nichtbelasteten Leitung, mit anderen Worten, die Länge der Leitung, die notwendig ist, um eine vollständige Welle des Stromes zu erzeugen, ist sehr angewachsen.
Es ergibt sich daraus, daß die Frequenz des Stromes, die der Schwingung von x/4 Wellenlänge entspricht, bei einem derartigen Aufbau eines senkrechten Luftleiters stark gesteigert werden kann oder, anders ausgedrückt, daß mit einem Strom von aufgedrückter Frequenz ein viel höherer Luftleiter auf seiner Grundschwingung erregt werden kann, wenn er gemäß der Erfindung mit Kondensatoren belastet wird. Der Abstand, auf dem diese Kondensatoren angeordnet werden müssen, ergibt sich in derselben Weise wie der Abstand, auf dem man die Pupinspulen in einer pupinisierten Leitung anordnen muß.
Wenn das Diagramm eines derartigen Luftleiters ausgezogen wird, erhält man die Darstellung der Abb. 1.
Es findet keine nennenswerte Strahlung außerhalb der wagerechten Ebene statt. Dies bringt notwendigerweise eine bessere Energieausnutzung mit sich als für den Fall eines gewöhnlichen Luftleiters (Darstellung der Abb. 2).
Die Abb. 3 veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Der Luftleiter ist zweidrähtig und hin und wieder durch zylindrische Kondensatoren unterbrochen, die aus zwei gleichachsigen Röhren gebildet sind. Selbstverständlich lassen sich die Kondensatoren in vielen anderen Formen ausführen. Eine weitere Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß mit dem Leiter nach Abb. 3 ein geschlossener Kreis gebildet wird und dem so gebildeten Rahmen Ströme von der Frequenz zugeführt werden, die der Resonanz der Einrichtung entspricht.
Man braucht dann weder Phasenverschiebung noch stehende Wellen zu haben, obwohl die Länge des benutzten Leiters die der Frequenz des Stromes entsprechende Wellenlänge um vieles überschreitet. Insbesondere sind die Ströme in den aufsteigenden und absteigenden Ästen in jedem Augenblick entgegengerichtet. Die Strahlung ist dann wie diejenige eines Rahmens in der wagerechten Ebene gerichtet.
Es ist von Bedeutung, darauf zu sehen (Abb. 4), die aufsteigenden und absteigenden Leiter in der Größenordnung einer halben Wellenlänge voneinander zu entfernen, so daß sich die von diesen beiden Leitern herrührenden Wirkungen in der Rahmenebene unterstützen.
Es sind bereits Rahmen mit längs der Strecke verteilten Kondensatoren vorgeschlagen worden, aber niemals in der Absicht, ihnen eine Oberfläche zu geben, die mehreren Wellenlängen entspricht und eine dem Strahlungsdiagramm der Abb. 1 entsprechende Strahlung zu erzielen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Luftleiter für drahtlose Nachrichtenübermittlung, dadurch gekennzeichnet, daß über den Leiter in Reihe eingeschaltete Kapazitäten derart verteilt sind, daß die Strahlung des Luftleiters vorwiegend in horizontaler Richtung erfolgt.
2. Luftleiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Leiter zweidrähtig und in Abständen durch zylindrische Kondensatoren unterbrochen ist, die aus zwei gleichachsigen Röhren gebildet sind.
3. Luftleiter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Leiter zu einem Rahmen geschlossen ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DES71477D 1924-09-09 1925-09-11 Luftleiter fuer drahtlose Nachrichtenuebermittlung Expired DE429481C (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR598513D FR598513A (fr) 1924-09-09 1924-09-10 Perfectionnements aux systèmes d'antennes
GB22354/25A GB239854A (en) 1924-09-09 1925-09-07 Improvements in antennae systems
US55087A US1783072A (en) 1924-09-09 1925-09-08 Antenna system
DES71477D DE429481C (de) 1924-09-09 1925-09-11 Luftleiter fuer drahtlose Nachrichtenuebermittlung

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Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1783072X 1924-09-09
DES71477D DE429481C (de) 1924-09-09 1925-09-11 Luftleiter fuer drahtlose Nachrichtenuebermittlung

Publications (1)

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DE429481C true DE429481C (de) 1926-05-28

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US (1) US1783072A (de)
DE (1) DE429481C (de)
FR (1) FR598513A (de)
GB (1) GB239854A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
GB239854A (en) 1926-03-25
US1783072A (en) 1930-11-25
FR598513A (fr) 1925-12-18

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