DE267262C - - Google Patents
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03J—TUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
- H03J5/00—Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner
- H03J5/24—Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner with a number of separate pretuned tuning circuits or separate tuning elements selectively brought into circuit, e.g. for waveband selection or for television channel selection
- H03J5/242—Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner with a number of separate pretuned tuning circuits or separate tuning elements selectively brought into circuit, e.g. for waveband selection or for television channel selection used exclusively for band selection
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- Crystals, And After-Treatments Of Crystals (AREA)
- Coils Or Transformers For Communication (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— M 267262 KLASSE 21 a. GRUPPE
EMILE GIRARDEAU in PARIS.
Empfangsapparat für Wellentelegraphie.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. November 1911 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom I.Dezember 1910 anerkannt.
die Priorität
Theoretisch müßte ein Empfangsapparat für funken telegraphische Stationen die im nachstehenden
angegebenen Eigenschaften besitzen:
1. Er müßte auf Wellen sehr verschiedener Länge abstimmbar sein und trotzdem, d. h.
wie groß auch die Wellenlänge sein mag, dieselbe Empfindlichkeit beibehalten.
2. Er· müßte gestatten, daß die Übereinstimmung oder Syntonie auf die weiteste
Grenze getrieben werden kann, nachdem die Abstimmung mit der betreffenden Station erzielt
worden ist. ,
3. Es sollten die Anzahl erforderlicher Regelungen auf das Mindestmaß gebracht sein.
4. Der Apparat sollte einen verhältnismäßig geringen Raum in Anspruch nehmen. .
In der Praxis bietet die gleichzeitige Erfüllung aller dieser Anforderungen große
Schwierigkeiten, besonders wenn man berücksichtigt, daß, falls eine genügend ausgeprägte
Abstimmung erreicht werden soll, man darauf angewiesen ist, Empfangstransformatoren mit
getrennter Wicklung zu verwenden, wenngleich diese Schaltung in jeder Beziehung kompliziert
er ist als diejenige mit Transformatoren mit einer einzigen Wicklung, die bei der sogenannten
Direktschaltung Verwendung findet. Vorliegende Erfindung bezieht sich nun auf
eine neue, einen Empfangsapparat betreffende Kombination, die für praktische Zwecke alle
die oben angegebenen Eigenschaften in weitestem Maße besitzt.
Diese Vorrichtung ist auf den nachstehenden Prinzipien aufgebaut:
Betrachtet man eine normale Empfangsschaltung mit Empfangstransformator, so bildet
diese für sich einzeln genommen einen wirklichen eisenlosen Transformator, der einen
genau definierten Streuungsfaktor σ besitzt.
Bezeichnet man andererseits mit χ das Verhältnis zwischen dem Faktor für die scheinbare
Selbstinduktion der Antenne und dem Selbstinduktionsfaktor der Primärwicklung des
Transformators, so läßt sich beweisen, daß der effektive Kopplungskoeffizient zwischen
dem primären und dem sekundären Stromkreis des Empfangssystems der folgende ist:
40
45
P =
Damit nun der ins Auge gefaßte Apparat für verschiedene Wellenlängen geeignet ist,
muß man naturgemäß in der Lage sein, für jede Wellenlänge über denselben Veränderungsbereich
des Kopplungskoeffizienten ρ zwischen ο und einem Maximum zu verfügen.
Um jedoch die primären und sekundären Stromkreise auf die empfangene Wellenlänge
abzustimmen, ist es unerläßlich, auf die Werte der Selbstinduktionen der beiden Wicklungen
des Empfangstransformators einzuwirken. Benutzt man zu diesem Zweck Spulen mit Gleitkontakt,
wie dies für gewöhnlich geschieht,
So ergibt sich, daß der kleinste Streuungsfaktor σ, der jeder Wellenlänge entspricht,
sehr veränderlich ist. Um nun in jedem einzelnen Falle denselben Höchstwert von ρ zu
erreichen, ist es infolgedessen gemäß der obigen Formel erforderlich, auf χ einzuwirken,
was gewiß wenig rationell ist.
Gemäß vorliegender Erfindung wird nun diesem Übelstande dadurch abgeholfen, daß
ίο der normal verwendete einzige Empfangstransformator
durch eine Anzahl Empfangstransformatoren ersetzt wird, deren primäre und sekundäre ,Wicklungen je in Reihe geschaltet
sind. Je nach der Wellenlänge der Sende· station verändert man die Zahl der eingeschalteten
Empfangstransformatoren mittels eines geeigneten Schalters, und durch Anwendung der oben angegebenen Formel läßt sich
leicht bestätigen bzw. erproben, daß der Kopplungskoeffizient konstant bleibt, wie auch die
betreffende Zahl sich für einen bestimmten Wert von χ gestalten mag.
Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel die angegebene Schaltung in Verbindung
mit den Empfangstransformatoren veranschaulicht.
Die Fig. 1 betrifft die Anordnung von vier Empfangstransformatoren.
Die Antenne A ist an die primären Wicklungen P1, P2, P3, P4 der betreffenden Empfangstransformatoren
über die Antennenselbstinduktion S angeschlossen, und es ist hierbei die Erdung T durch eine Leitung gesichert,
in welche der Antennenkondensator C eingeschaltet ist; ferner sind in ähnlicher Weise
wie die primären Wicklungen die sekundären Wicklungen S1, S2, S3, S4 in Reihe in den
Stromkreis des Detektors D geschaltet.
Mittels der Schalter M, M1 kann man, wie ohne weiteres ersichtlich, die Anzahl der in
Betrieb befindlichen Empfangstransformatoren entsprechend der Wellenlänge auf der Sendestation
verändern. Hierbei können im übrigen die verschiedenen Schalter miteinander verkuppelt sein, um die Handhabungen zu
vereinfachen/ Selbstverständlich kann die Schaltung gemäß Fig. 1 bei einer beliebigen
Anzahl (n) von Empfangstransformatoren Ver-. wendung finden. Was ferner den Kopplungskoeffizienten
ρ betrifft, so kann derselbe beliebig verändert werden, indem man auf σ
einwirkt, und zwar dadurch, daß man die relative Stellung der primären und der sekundären
Wicklungen ändert.
Die Fig. 2 stellt ein · Ausführungsbeispiel dar, das die gleichzeitige Regelung der Empfangstransformatoren
in sehr weiten Grenzen ermöglicht.
Die (n) primären Wicklungen sind auf Spulen gewunden, die bei P im Querschnitt
veranschaulicht sind. Diese (n) Spulen sind im Kreise um die Achse X-X1 angeordnet
und an einem Rahmen oder Gestell B befestigt. In ähnlicher Weise sind die sekundären
Spulen S mit einem Rahmen oder Gestell B1 in Zusammenhang gebracht. Setzt
man dann den einen der Rahmen um die Achse X-X1 in Drehung, so kann man die
Schaltung in weiten Grenzen ändern; dabei kann übrigens der Koeffizient ρ genau den
Wert 0 (Null) erreichen. Diese Winkelverstellung kann gewünschtenfalls durch eine
achsiale oder Translationsbewegung nach der Linie X-X1 des einen Rahmens ersetzt werden.
In diesem Falle werden vorteilhaft die Durchmesser der primären und sekundären
Spulen verschieden groß gewählt, so daß sie ineinandergesetzt werden können, um die
achsiale oder Translationsbewegung in einer Weise vorzunehmen, die einer gegenseitigen
Näherung der Rahmen entspricht.
Dieser Art der Durchführung des oben angegebenen Prinzips haften, wie ohne weiteres
klar, die unter i, 3 und 4 erwähnten Eigenschaften an. Man erzielt auf diese Weise eine
sehr ausgeprägte bzw. weitgehende Abstimmung infolge der Leichtigkeit, mit der die
Schaltung geändert werden kann.
Claims (2)
1. Empfangsapparat für Wellentelegraphie,
gekennzeichnet durch mehrere selbständige Empfangstransformatoren, die praktisch
eine gegenseitige Induktion nicht besitzen und deren primäre und sekundäre Wicklungen
je in Reihe geschaltet sind, wobei ein Schalter ermöglicht, eine mehr oder weniger große Anzahl dieser Empfangstransformatoren in den Empfangsstromkreis
je nach der Wellenlänge auf der Sendestation einzuschalten.
2. Empfangsapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß, bei Anordnung
mehrerer gemäß Anspruch 1 geschalteter Empfangstransformatoren, sämtliche
Primärwicklungen einerseits an einem und sämtliche Sekundärwicklungen andererseits
an einem anderen gemeinsamen Rahmen befestigt sind, so daß die Schaltung durch relative Verstellung der beiden auf diese
Weise gebildeten Ganzen verändert werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR191103947X | 1910-12-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE267262C true DE267262C (de) |
Family
ID=32480901
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT267262D Active DE267262C (de) | 1910-12-01 |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE267262C (de) |
| GB (1) | GB191103947A (de) |
-
0
- DE DENDAT267262D patent/DE267262C/de active Active
-
1911
- 1911-02-16 GB GB191103947D patent/GB191103947A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB191103947A (en) | 1911-05-11 |
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