DE429112C - Selbsttaetige Kupplung fuer Fahrzeuge mit einem schwingbaren Kupplungshaken - Google Patents
Selbsttaetige Kupplung fuer Fahrzeuge mit einem schwingbaren KupplungshakenInfo
- Publication number
- DE429112C DE429112C DEW67448D DEW0067448D DE429112C DE 429112 C DE429112 C DE 429112C DE W67448 D DEW67448 D DE W67448D DE W0067448 D DEW0067448 D DE W0067448D DE 429112 C DE429112 C DE 429112C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- hook
- coupling
- spring
- vehicles
- pivot point
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G1/00—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
- B61G1/02—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
- B61G1/06—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis and coupling when the coupling halves are pushed together
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Hooks, Suction Cups, And Attachment By Adhesive Means (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Kupplung für Fahrzeuge. Das wesentliche
Kennzeichen der Erfindung besteht darin, daß an einem an sich bekannten Haken eine Feder
derart angeordnet ist, daß diese den Haken in jeder Endlage zwangsweise festlegt. Der
Haken wird also sowohl in der offenen wie in der geschlossenen Stellung jeweils von der
gleichen Feder in seiner Endlage festgehalten.
to Dies wird dadurch erreicht, daß die Feder einmal am Grundkörper fest \'erankert ist,
während der zweite Befestigungspunkt an einem Hebel des Hakens und mit diesem Hebel
auf einem Kreise schwingen kann, wobei die Feder die Totpunktlage überschreitet.
Ein weiteres Merkmal des neuen Hakens besteht darin, daß er nie in der falschen Stellung stehen kann, sondern daß er beim Herausziehen
des Kupplungsgliedes offen bleibt für die Aufnahme eines Kupplungsgliedes bei . einer späteren Kupplung, oder aber geschlossen
bleibt, solange die Kupplung aufrechterhalten wird. Es kann niemals vorkommen, flaß der Kupplungshaken allein geschlossen
wird, wenn nicht von Hand aus absichtlich eine solche Umstellung erfolgt ist.
Diese neue Vorrichtung wird beispielsweise durch die Zeichnung veranschaulicht:
Abb. ι zeigt die Vorrichtung mit offenem Haken von der Seite gesehen.
Abb. 2 zeigt die Vorrichtung von vorn gesehen.
Abb. 3 zeigt diese Vorrichtung von der Seite gesehen mit geschlossenem Haken.
Abb. 4 zeigt die Vorrichtung von oben gesehen.
Abb. 5 zeigt die Vorrichtung als Doppelkupplung ausgeführt.
Der eigentliche Grundkörper k hat gemäß Abb. 2 hufeisenförmigen Querschnitt. Der
zylindrische Ansatz dient zur Befestigung am Fahrzeug. Die beiden Seitenwände des
Grundkörpers k sind aufgeschlitzt. Die hierdurch entstehenden Schlitze s liegen in der
Bewegungsrichtung des Fahrzeuges, sie öffnen sich nach vorn und gehen in stark abgeschrägte
Flächen über, die in bekannter Weise als Führung für die Kuppelöse b dienen. Innerhalb
des Körpers k ist der Haken α drehbar
angeordnet. Sein Drehpunkt liegt außerhalb des Schlitzes s. Der Haken α besitzt einen
Ansatz, der auf der anderen Seite des Haken-
drelipunktes liegt und eine Stoß- bzw. Gleitfläche ο und einen Anschlag, z. B. eine Nase n,
aufweist. Die Fläche ο kann je nach den Verhältnissen eben oder gekrümmt sein. Die Entfernung
des Drehpunktes des Hakens α vom Schlitz ί wird vorteilhaft so gewählt, daß die
Fläche ο des Hakens α bei geschlossenem Haken ganz oder teilweise ungefähr bündig mit
der auf der Drehpunktseite gelegenen Schlitzfläche z. B. gemäß Abb. 3 liegt und ungefähr
senkrecht zur Schlitzfläche bei offenem Haken gemäß Abb. 1. Um den Haken α in seinen
Endstellungen sicher zu halten, sind Anschläge vorgesehen, z. B. Anschlag m am Körper k,
an den sich die Nase η des Hakens α in der
offenen Stellung anlegt.
Mit dem Haken α ist ein Hebel g verbunden,
so daß er sich mit dem Haken α zusammen dreht. Eine Feder / ist mit ihrem einen
Ende an einer öse p des Körpers k verankert, mit dem anderen Ende aber mit dem Hebel g
am Punkte Ii verbunden. Bei offenem Haken gemäß Abb. 1 liegt der Hebel g so, daß die
Feder, die sich also von der Öse p nach dem Punkt h des Hebels g frei spannt, oberhalb des
Drehpunktes des Hakens α liegt und so diesen
in seine geöffnete Stellung, d·. h. die Nase η an den Anschlag m, drückt.
Wird nun gemäß Abb. 1 eine Kuppelöse b des zu kuppelnden Fahrzeuges in den
Schlitz j des Körpers k eingeführt, so stößt sie gegen die Fläche 0 des Hakens α ungefähr
senkrecht auf, dreht diesen und damit auch den Hebel g und die Feder f zunächst mehr
gespannt, da sich der Aufhängepunkt h am Hebel g von dem anderen festen Aufhängepunkt
ρ entfernt. Diese Arbeit zur Spannung der Feder f wird also durch die öse b geleistet.
Bei der weiteren Drehung des Hakens a wird nun ein Punkt erreicht, wo die Federspannung
zwischen den Punkten h und ρ durch den Drehpunkt- des Hakens α verläuft. In
dieser Lage hat die Feder / in bezug auf den Haken σ kein Drehmoment. Sobald aber der
Haken durch die Öse b noch etwas weiter über diese Totlage hinaus gedreht wird, kommt
die Spannung der Feder f zur Wirkung, die den Haken weiter dreht und gemäß Abb. 3 in
die geschlossene Stellung bringt. Damit ist die Kupplung vollzogen.
Die weitere Bewegung der Öse b bleibt ohne Wirkung auf den Kupplungsvorgang. Deshalb
kann diese Vorrichtung auch z. B. bei . Zweipufferanordnung verwendet werden, wobei
eine horizontale Bewegung der öse b im Schlitze s entsprechend der Zusammendrükkung
der Puffer auch noch nach der Kupplung gefordert wird. Aus diesem Grunde 1
kann der Schlitz s im Körper k sehr lang gehalten werden, und die Fläche 0 des Hakens a
kann als ebene Fläche ausgebildet sein. Dann kann die Öse b in dem Schlitz s auch nach der
Kupplung horizontal bewegt werden, ohne die Stellung des Hakens a, der durch die Feder f
gehalten ist, zu beeinflussen. In diesem Falle wird die Feder / den Haken stets an die öse b
anpressen, wobei die öse selbst im Schlitz geführt bleibt. -
In sinngemäßer Weise kann aber auch diese Vorrichtung bei Einpufferanordnung verwenclet
werden. In diesem Falle kann die Vorderfläche des Grundkörpers in bekannter Weise
als Pufferfläche ausgebildet sein.
Statt einer Zugfeder f kann sinngemäß auch eine Druckfeder angeordnet sein, die in gleieher
Weise auf den Haken α wirkt.
Um bei jedem Fahrzeug einen symmetrischen Kupplungsteil zu erhalten, kann die
oben beschriebene Vorrichtung jeweils mit einer öse b verbunden werden. Ein Ausführungsbeispiel
eines solchen symmetrischen Kupplungsteiles zeigt die Abb. 5. In diesem Falle ist die öse b an dem Körper k angebracht,
so daß jeweils eine Öse b mit dem jeweils gegenüberliegenden Haken α gekuppelt
wird. Hierdurch entsteht in einfacher Weise eine Doppelkupplung.
Die Entkupplung dieser beschriebenen Vorrichtung kann in bekannter Weise durch Verdrehung
des Hakens α mittels eines Hebels go von Hand erfolgen. Das Hakenmaul wird
vorteilhaft so ausgeführt, daß die Innenfläche ungefähr dem Kreisbogen um den Drehpunkt
des Hakens α entspricht. Beim Öffnen von Hand ist lediglich die Federkraft f und die
Reibung zwischen Öse und Haken zu überwinden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Selbsttätige Kupplung für Fahrzeuge mit einem schwingbaren Kupplungshaken, dessen Drehpunkt außerhalb der Führungsschlitze der Kupplung liegt und der durch das Eintreten des Kupplungsgliedes in diese Schlitze um diesen Drehpunkt geschwungen wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine Feder (f) einerseits mit dem Grundkörper (k) und anderseits so mit dem Zughaken (a) verbunden ist, daß das wirksame Kraftmoment einmal über und einmal unter dem Drehpunkt liegt, je nachdem der Haken offen (Abb. 1) oder geschlossen (Abb. 3) ist, so daß der Haken in seinen Endlagen zwangsweise gehalten wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW67448D DE429112C (de) | 1924-10-29 | 1924-10-29 | Selbsttaetige Kupplung fuer Fahrzeuge mit einem schwingbaren Kupplungshaken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW67448D DE429112C (de) | 1924-10-29 | 1924-10-29 | Selbsttaetige Kupplung fuer Fahrzeuge mit einem schwingbaren Kupplungshaken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE429112C true DE429112C (de) | 1926-05-20 |
Family
ID=7607873
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW67448D Expired DE429112C (de) | 1924-10-29 | 1924-10-29 | Selbsttaetige Kupplung fuer Fahrzeuge mit einem schwingbaren Kupplungshaken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE429112C (de) |
-
1924
- 1924-10-29 DE DEW67448D patent/DE429112C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2220550C3 (de) | Spannvorrichtung zum Aufbringen einer Zugkraft zwischen einem ersten und einem zweiten flexiblen Verbindungselement | |
| DE429112C (de) | Selbsttaetige Kupplung fuer Fahrzeuge mit einem schwingbaren Kupplungshaken | |
| DE2312268A1 (de) | Vorderbacken fuer skibindungen | |
| DE2200056B2 (de) | Auslöseskibindung | |
| DE102017100731A1 (de) | Entriegelungsvorrichtung zum Öffnen einer Tür mit einem Panikschloss, insbesondere ein Touchbar, mit einem Antrieb zum automatischen Öffnen des Panikschlosses | |
| DE1105309B (de) | Verschluss fuer Kuehlschraenke od. dgl. | |
| AT226416B (de) | Zug- und Hebevorrichtung mit Drahtseil | |
| DE2835732C3 (de) | Sicherheitsskibindung | |
| DE692223C (de) | en Spindel | |
| DE815461C (de) | Symmetrische mechanische Zusammendrueckvorrichtung fuer Radbremsen, insbesondere von Fahrraedern | |
| DE622498C (de) | Schubstangenverschluss fuer Maehmaschinen | |
| DE466644C (de) | Kuenstliche, an einem Armstumpfsockel anschliessbare Arbeitshand | |
| AT22122B (de) | Sicherheitsnadel. | |
| DE647030C (de) | Anhaengerkupplung, insbesondere fuer Strassenfahrzeuge | |
| DE508536C (de) | Rolladenfuehrung mit ausschwenkbaren Ausstellteilen | |
| DE681609C (de) | Beim Auflaufen des Anhaengers auf den Zugwagen wirkende Bremsvorrichtung | |
| AT148109B (de) | Vorrichtung zum Öffnen Schließen von Oberlichtfenstern mittels Zugseils. | |
| DE829278C (de) | Kettenfadenwaechter | |
| DE1060892B (de) | Selbsttaetige Rangierkupplung fuer Eisenbahnfahrzeuge | |
| AT219465B (de) | Sicherheitsstrammer | |
| DE403097C (de) | Schnallenaehnliches Kuppelglied fuer Viehketten, Seile usw | |
| AT527107A1 (de) | Kupplung | |
| DE640716C (de) | Kugelgelenkkupplung fuer Anhaenger von Kraftfahrzeugen | |
| DE374030C (de) | Selbsttaetige Kupplung fuer den Walzenwagen von Tiegeldruckpressen | |
| DE202007010690U1 (de) | Spannvorrichtung |