DE428792C - Sicherungsvorrichtung fuer Maste oder Traeger - Google Patents

Sicherungsvorrichtung fuer Maste oder Traeger

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DE428792C
DE428792C DEM77657D DEM0077657D DE428792C DE 428792 C DE428792 C DE 428792C DE M77657 D DEM77657 D DE M77657D DE M0077657 D DEM0077657 D DE M0077657D DE 428792 C DE428792 C DE 428792C
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safety device
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dangerous
gearbox
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H12/00Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
    • E04H12/18Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures movable or with movable sections, e.g. rotatable or telescopic

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

  • Sicherungsvorrichtung für Maste oder Träger. Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherungsvorrichtung für fahrbare und nusschiebbare, neigbare oder drehbare Maste oder Träger, welche bei Auftreten eines gefährlichen Kippmomentes auf ein Abstellmittel eines Getriebes einwirkt und den Augenblick des Auftretens des gefährlichen Kippmomentes erkennen lä.ßt.
  • Die Sicherungsvorrichtungbesteht aus einem Getriebe für die Neigevorrichtung und einen Getriebe für das Bewegen der Laufkatze oder auch der ausziehbaren Teile und wird durch je eine mit Wandermutter versehene Spindel getrieben. In entgegengesetzte "Schlitzführumgen dieser Wandermuttern kann ein doppelarmiger Hebel eingreifen, dessen Ausschlag auf einen beispielsweise aus einer Quecksilberwaage bestehenden Schalter wirkt, der eine elektrische Klingel betätigt. Damit ferner auch die Richtung, in welche das Gerüst eingestellt ist, auf die Alarmvorrichtung einwirkt, kann das Drehgestell mit einer Kurvenführung versehen sein, welche mit einem die Quecksilberwaage hebenden und senkenden Hebelwerk in Verbindung steht.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, wozu ein Gerüst gewählt ist.
  • Die Abbildung stellt das Getriebe mit der Schaltvorrichtung dar.
  • Das Getriebe a, das sich in dem auf die Drehscheibe .1 des Gerüsts usw. aufgesetzten Gehäuse befindet, dient zum Antrieb der Neige-und Aufrichtevorrichtung b, das Getriebe c in demselben Gehäuse dagegen zum Bewegen der Laufkatze oder zum Einziehen und Ausschieben der Gerüstteile. Die beiden Getriebe a und c werden durch die wagerechte Welle n und die senkrechte Zwischenwelle o angetrieben. Das Getriebe a versetzt durch eine L bertragung die Spindel q in Umdrehung, auf der die f4'andermuttere läuft. Das Getriebe c dagegen wirkt durch eine andere übertragung auf die Spindel s, auf der die Wandermutter d sitzt. Beide Wanderniuttern haben geneigte Führungsflächen, auf denen mittels Rollen die beiden Enden eines doppelarmigen Hebels f geführt sind. Dieser Hebel steht durch das Gestänge g mit der Schalteinrichtung h in Verbindung; als solche ist eine Quecksilberwaage h vorgesehen, die bei entsprechender Stellung den Stromkreis der Glocke i schließt und diese so zum Tönen bringt. Das Drehgestell l hat einen Kurvenring m. Mit diesem steht das Hebelwerk tt in Verbindung, durch das die,Quecksilberwaage lt angehoben und gesenkt wird. .
  • Die Wandermutter d befindet sich annähernd in der inneren Grenzlage, wenn der Gerüstarm am höchsten aufgerichtet oder die Laufkatze am weitesten ausgefahren ist. Die Wandermutter e befindet sich dagegen in der inneren Grenzlage bei der entgegengesetzten Stellung der Teile.
  • Wenn beim Bewegen die beiden Muttern d und e sich einander nähern, wird der Doppelhebel/ gedreht und der Schaltstift am Gestänge g dem Quecksilberspiegel genähert. Wird die Grenzstellung, d. i. die äußerste Betriebsstellung, erreicht, so wird der Schalter geschlossen, und das Klingelzeichen ertönt, und zwar schon vor Erreichen der Grenzlagen der Teile, auch wenn durch Winddruck, Anstoßen an Dachvorsprünge u. dgl. das Gerüst geneigt wird, ebenso wenn sich das Fahrgestell auf schräger Fahrbahn befindet. Die Neigung verändert nämlich den Spiegel der Quecksilberwaage, so daß je nach der Neigungsrichtung das Klingelzeichen früher oder später ertönt. Je nachdem das Gerüst auf die ,Quer- oder die Längsseite des Unterhauses gedreht wird, senkt oder hebt sich die Quecksilberwaage infolge der Führung der Rolle am Hebelwerk lu durch den Kurvenring m im Untergestelll. Die Klingel ertönt dann je nach der Einstellung eher oder später.
  • Die Kippgrenze wird früher oder später je nach der Richtung erreicht, in der das Gerü-st im Verhältnis zur Standfläche ausgelegt ist; dieser Verschiedenheit wird durch die Gestalt des Kurvenringes rn Rechnung getragen. Beim Ertönen des Alarms ist entweder die Bewegung einzustellen oder umzukehren. Das Klingelzeichen ertönt so lange, bis die gefährliche Stellung verlassen ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSpRIIciIE. i. Sicherungsvorrichtung für fahrbare und ausschiebbare, neigbare und drehbare Maste oder Träger, welche bei Auftreten eines gefährlichen Kippmomentes auf ein Abstellmittel eines Getriebes einwirkt und den Augenblick des Auftretens des gefährlichen Kippmomentes erkennen läßt, gekennzeichnet durch die mit den Getrieben für das Neigen und das Ausschieben des Mastes usw. verbundenen Spindeln (q, s), welche auf Muttern (Il, e) mit Schrägflächen wandern, wobei die Schrägflächen auf ein Hebelwerk (f, g) derart einwirken, daß die Alarmvorrichtung betätigt wird. z. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Nockenring (m), der, je nach seiner Stellung in ,Quer- und Längsrichtung die Quecksilberwaage (h) hebt und senkt.
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