DE428757C - Verfahren zur Erhoehung der Waermeuebertragung in industriellen OEfen (besonders Walzwerksoefen) - Google Patents
Verfahren zur Erhoehung der Waermeuebertragung in industriellen OEfen (besonders Walzwerksoefen)Info
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-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21D—MODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
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- C21D9/70—Furnaces for ingots, i.e. soaking pits
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Description
- Verfahren zur Erhöhung- der Wärmeübertragung in industriellen Öfen (besonders Walzwerksöfen). Es ist bekannt, daß man den Wärmeübergang in. Kesseln dadurch vermehren kann, daß man in den Gasstrom Körper einbaut; die einerseits die Strömungsgeschwindigkeit oder Wirbelung und dadurch den Wärmeübergang vermehren und andererseits ihre vom Gas aufgenommene Wärme durch Strahlung an die Heizflächen abgeben und so als »sekundäre« Heizfläche wirken.
- Auch bei Öfen sind solche sekundären Heizflächen wirksam, nämlich das Gewölbe und die Seitenwände. Diese werden nach Maßgabe der verschiedenen Temperaturen in derselben Weise beheizt wie die eigentliche Nutzheizfläche (primäre Heizfläche) und geben ihre von den Gasen empfangene Wärme durch Strahlung nutzbar an die primäre Heizfläche ab.
- Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß diese sekundären Heizflächen erheblich über das gewöhnliche Maß vergrößert werden, indem entweder das Ofengewölbe erheblich über das zur zweckmäßigen Führung der Gase erforderliche Maß erhöht wird, so daß die vergrößerten Seitenwände als künstlich vermehrte sekundäre Heizflächen wirken, oder in den freien Ofenraum Einbauten gebracht werden, die vom Gas umspült sind und ebenfalls als sekundäre Heizflächen wirken. Im allgemeinen wird man beide Mittel zugleich benutzen, um eine genügend große Fläche unterbringen zu können. Auch wird man bei Stoßöfen die Gleitschienen in vielen Fällen höher als gewöhnlich, z. B. t m über Ofensohle, legen, um die Blöcke auch von unten beheizen und dabei sekundäre Heizflächen verwenden zu können. Sinngemäß wird, man bei anderen Öfen vorgehen, :die eine gleichzeitige Beheizung des Wärmegutes von oben und unten gestatten. -Ein Ausführungsbeispiel für einen Stoßofen ist in der Zeichnung dargestellt.
- Über dem Herd sind Querwände a ausgeführt, die ungefähr so weit (oder weiter) auf das Einsatzgut herabreichen wie das Gewölbe der bisher üblichen Ofenausführungen. Damit sich keine ruhenden, kalten Gasschichten in den zwischen den Mauerbögen liegenden Räumen bilden, können in den. Mauerbögen Durchbrüche o. dgl. angebracht werden-die einem Teil des Gases den Durchtritt gestatten. Ebenso wie Querwände können auch Längswände b im Ofen angebracht werden, die in Richtung der Schienen laufen Auch diese Längswände können entweder mittels Durchbrüche, Unterbrechungen oder durch versetzte oder schräge Anbringung einen Gasumlauf ermöglichen. Es ist auch möglich und wohl meist vorteilhaft, ,Quer-und Längswände gleichzeitig anzubringen, wobei es notwendig ist, ihre Bespülung und Bestreichung durch den Gasstrom mit Hilfe der erwähnten Durchbrüche, Unterbrechungen usw. zu erzwingen. Das Gewölbe würde also durch diese Anordnung in einzelne Felder eingeteilt werden.
- In der Zeichnung ist zugleich in dem unteren Teil eine weitere Verwendung von Längswänden b gezeigt. Die Beheizung des Einsatzmaterials gleichzeitig von oben und unten ist an sich bekannt und auch schon ausgeführt; neu ist dagegen die sehr hohe Lage der Schienen, um die einzubauenden sekundären Heizflächen genügend groß und wirksam gestalten zu können, und neu ist der Einbau von Längs- oder Querwänden unter dem Warmgut. Die Zeichnung zeigt im Unterofen die alleinige Ausführung von Längswänden b, die praktisch noch vermehrt werden könnten, um das wirtschaftliche Optimum zu erreichen:.
- Ein besonderer Vorzug der Einbauten ist es, daß durch sie die Wirbelung des Gases und damit der unmittelbare Wärmeübergang erhöht wird. Es ist nicht schwer, die Strahlungsflächen so auszubilden, daß diese Nebenwirkung unterstützt wird.
Claims (3)
- PATENT-ANSPRÜCHEi i. Verfahren zur Erhöhung der Wärmeübertragung in industriellen Öfen (besonders Walzwerksöfen) durch Erzeugung künstlicher sekundärer Heizflächen, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewölbe höher gebaut wird, als für die Unterbringung des Einsatzgutes und für die Führung der Heizgase erforderlich ist. '
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Einbauten in den freien Ofenraum gemacht werden, die so gelegen sind, daß der Gasstrom sie lebhaft bestreichen und umspülen kann, und deren Oberfläche als künstliche sekundäre Heizfläche die vom Gas erhaltene Wärme an das Warmgut abstrahlt.
- 3. Verfahren nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Einbauten so ausgebildet werden, daß in dem Strom der Heizgase eine Wirbelung entsteht.
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Publications (1)
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|---|---|
| DE428757C true DE428757C (de) | 1926-05-12 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DESCH68753D Expired DE428757C (de) | 1923-10-14 | 1923-10-14 | Verfahren zur Erhoehung der Waermeuebertragung in industriellen OEfen (besonders Walzwerksoefen) |
Country Status (1)
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1923
- 1923-10-14 DE DESCH68753D patent/DE428757C/de not_active Expired
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