DE428757C - Verfahren zur Erhoehung der Waermeuebertragung in industriellen OEfen (besonders Walzwerksoefen) - Google Patents

Verfahren zur Erhoehung der Waermeuebertragung in industriellen OEfen (besonders Walzwerksoefen)

Info

Publication number
DE428757C
DE428757C DESCH68753D DESC068753D DE428757C DE 428757 C DE428757 C DE 428757C DE SCH68753 D DESCH68753 D DE SCH68753D DE SC068753 D DESC068753 D DE SC068753D DE 428757 C DE428757 C DE 428757C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
furnaces
heat transfer
rolling mill
increase
heating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH68753D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KURT RUMMEL DR ING
Original Assignee
KURT RUMMEL DR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KURT RUMMEL DR ING filed Critical KURT RUMMEL DR ING
Priority to DESCH68753D priority Critical patent/DE428757C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE428757C publication Critical patent/DE428757C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/70Furnaces for ingots, i.e. soaking pits

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Tunnel Furnaces (AREA)

Description

  • Verfahren zur Erhöhung- der Wärmeübertragung in industriellen Öfen (besonders Walzwerksöfen). Es ist bekannt, daß man den Wärmeübergang in. Kesseln dadurch vermehren kann, daß man in den Gasstrom Körper einbaut; die einerseits die Strömungsgeschwindigkeit oder Wirbelung und dadurch den Wärmeübergang vermehren und andererseits ihre vom Gas aufgenommene Wärme durch Strahlung an die Heizflächen abgeben und so als »sekundäre« Heizfläche wirken.
  • Auch bei Öfen sind solche sekundären Heizflächen wirksam, nämlich das Gewölbe und die Seitenwände. Diese werden nach Maßgabe der verschiedenen Temperaturen in derselben Weise beheizt wie die eigentliche Nutzheizfläche (primäre Heizfläche) und geben ihre von den Gasen empfangene Wärme durch Strahlung nutzbar an die primäre Heizfläche ab.
  • Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß diese sekundären Heizflächen erheblich über das gewöhnliche Maß vergrößert werden, indem entweder das Ofengewölbe erheblich über das zur zweckmäßigen Führung der Gase erforderliche Maß erhöht wird, so daß die vergrößerten Seitenwände als künstlich vermehrte sekundäre Heizflächen wirken, oder in den freien Ofenraum Einbauten gebracht werden, die vom Gas umspült sind und ebenfalls als sekundäre Heizflächen wirken. Im allgemeinen wird man beide Mittel zugleich benutzen, um eine genügend große Fläche unterbringen zu können. Auch wird man bei Stoßöfen die Gleitschienen in vielen Fällen höher als gewöhnlich, z. B. t m über Ofensohle, legen, um die Blöcke auch von unten beheizen und dabei sekundäre Heizflächen verwenden zu können. Sinngemäß wird, man bei anderen Öfen vorgehen, :die eine gleichzeitige Beheizung des Wärmegutes von oben und unten gestatten. -Ein Ausführungsbeispiel für einen Stoßofen ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Über dem Herd sind Querwände a ausgeführt, die ungefähr so weit (oder weiter) auf das Einsatzgut herabreichen wie das Gewölbe der bisher üblichen Ofenausführungen. Damit sich keine ruhenden, kalten Gasschichten in den zwischen den Mauerbögen liegenden Räumen bilden, können in den. Mauerbögen Durchbrüche o. dgl. angebracht werden-die einem Teil des Gases den Durchtritt gestatten. Ebenso wie Querwände können auch Längswände b im Ofen angebracht werden, die in Richtung der Schienen laufen Auch diese Längswände können entweder mittels Durchbrüche, Unterbrechungen oder durch versetzte oder schräge Anbringung einen Gasumlauf ermöglichen. Es ist auch möglich und wohl meist vorteilhaft, ,Quer-und Längswände gleichzeitig anzubringen, wobei es notwendig ist, ihre Bespülung und Bestreichung durch den Gasstrom mit Hilfe der erwähnten Durchbrüche, Unterbrechungen usw. zu erzwingen. Das Gewölbe würde also durch diese Anordnung in einzelne Felder eingeteilt werden.
  • In der Zeichnung ist zugleich in dem unteren Teil eine weitere Verwendung von Längswänden b gezeigt. Die Beheizung des Einsatzmaterials gleichzeitig von oben und unten ist an sich bekannt und auch schon ausgeführt; neu ist dagegen die sehr hohe Lage der Schienen, um die einzubauenden sekundären Heizflächen genügend groß und wirksam gestalten zu können, und neu ist der Einbau von Längs- oder Querwänden unter dem Warmgut. Die Zeichnung zeigt im Unterofen die alleinige Ausführung von Längswänden b, die praktisch noch vermehrt werden könnten, um das wirtschaftliche Optimum zu erreichen:.
  • Ein besonderer Vorzug der Einbauten ist es, daß durch sie die Wirbelung des Gases und damit der unmittelbare Wärmeübergang erhöht wird. Es ist nicht schwer, die Strahlungsflächen so auszubilden, daß diese Nebenwirkung unterstützt wird.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHEi i. Verfahren zur Erhöhung der Wärmeübertragung in industriellen Öfen (besonders Walzwerksöfen) durch Erzeugung künstlicher sekundärer Heizflächen, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewölbe höher gebaut wird, als für die Unterbringung des Einsatzgutes und für die Führung der Heizgase erforderlich ist. '
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Einbauten in den freien Ofenraum gemacht werden, die so gelegen sind, daß der Gasstrom sie lebhaft bestreichen und umspülen kann, und deren Oberfläche als künstliche sekundäre Heizfläche die vom Gas erhaltene Wärme an das Warmgut abstrahlt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Einbauten so ausgebildet werden, daß in dem Strom der Heizgase eine Wirbelung entsteht.
DESCH68753D 1923-10-14 1923-10-14 Verfahren zur Erhoehung der Waermeuebertragung in industriellen OEfen (besonders Walzwerksoefen) Expired DE428757C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH68753D DE428757C (de) 1923-10-14 1923-10-14 Verfahren zur Erhoehung der Waermeuebertragung in industriellen OEfen (besonders Walzwerksoefen)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH68753D DE428757C (de) 1923-10-14 1923-10-14 Verfahren zur Erhoehung der Waermeuebertragung in industriellen OEfen (besonders Walzwerksoefen)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE428757C true DE428757C (de) 1926-05-12

Family

ID=7439491

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH68753D Expired DE428757C (de) 1923-10-14 1923-10-14 Verfahren zur Erhoehung der Waermeuebertragung in industriellen OEfen (besonders Walzwerksoefen)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE428757C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE812453C (de) Ofen zum Anlassen von Glas
DE428757C (de) Verfahren zur Erhoehung der Waermeuebertragung in industriellen OEfen (besonders Walzwerksoefen)
DE2106075A1 (de) Durchlaufofen zum Brennen von keramischen Erzeugnissen
DE2115235C2 (de) Backofenbaugruppe mit erhitzten Wasserdampf und Kondensationswasser aufnehmenden und durch einen Herd beheizten ringförmig gekrümmten Röhren
DE2640028A1 (de) Vorrichtung zur rueckgewinnung von waerme aus verbrennungsgasen
DE4411216B4 (de) Hubherdofen
DE3206238C2 (de)
DE890055C (de) Waermofen
DE738228C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Weichgluehen von aushaertbaren Metallteilen, insbesondere Leichtmetallteilen, im Fliessbetrieb
EP2886986A1 (de) Ofen zum Erwärmen von Metallgütern
DE684418C (de) Backofen mit beiderseits einer oder mehrerer Backkammern angeordneten Heizschaechten
DE358604C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Vorkuehlen heisser Koksmassen u. dgl. mittels indifferenter Gase unter gleichzeitiger Ausnutzung der vorhandenen Waermemengen in einer Waermeaustauschvorrichtung
DE429441C (de) Temperofenanlage
DE3021275A1 (de) Hubbalkenofen mit aufsatzstuecken
DE649769C (de) Ofen zur Waermebehandlung von Kohlenwasserstoffoelen
DE102006028712B4 (de) Bolzenerwärmungsofen und Verfahren zur Bolzenerwärmung
DE518385C (de) Heizwand fuer Kammeroefen
DE717095C (de) Vorrichtung zum Beheizen von Industrieoefen mittels Heizkanaelen
DE464629C (de) Backofen mit den Backraum durchwandernden Herdplatten, die durch Heizgase von unten her beheizt werden
DE2730310C2 (de) Verfahren zum Fördern von Rosten durch einen Tunnelofen
DE614463C (de) Mit Foerderwalzen oder endlosen Foerderbaendern betriebener Durchlaufofen
DE396559C (de) Liegender Koksofen mit senkrechten Heizzuegen
DE663088C (de) Koksofen mit in der Kammerdecke liegendem Gassammelkanal
DE476391C (de) Backofen mit an einem endlosen Foerderband aufgehaengten Backplatten
DE611495C (de) Elektrisch beheizter Tunnelofen