DE428748C - Kurzzeitmesser, insbesondere fuer Echoloteinrichtungen - Google Patents

Kurzzeitmesser, insbesondere fuer Echoloteinrichtungen

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DE428748C
DE428748C DEB96770D DEB0096770D DE428748C DE 428748 C DE428748 C DE 428748C DE B96770 D DEB96770 D DE B96770D DE B0096770 D DEB0096770 D DE B0096770D DE 428748 C DE428748 C DE 428748C
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F13/00Apparatus for measuring unknown time intervals by means not provided for in groups G04F5/00 - G04F10/00
    • G04F13/02Apparatus for measuring unknown time intervals by means not provided for in groups G04F5/00 - G04F10/00 using optical means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Predetermined Time Intervals (AREA)

Description

  • Kurzzeitmesser, insbesondere für Echoloteinrichtungen. Die Erfindung bezieht sich auf Kurzzeitinesser, und zwar insbesondere auf solche für Echoloteinrichtungen, bei denen die Zeit durch Verdrehung eines leichten Systems Beinessen wird und die mit Registrier- bzw. Fernanzeigevorrichtungen zusammenarbeiten, indem die Stellung des Zeigers bzw. des diesem gleichwertigen Elementes auf mechanischem, optischem oder elektrischem Wege auf einen Registrierstreifen übertragen wird.
  • Es ist nun ausgeschlossen, ein derartiges leichtes System unmittelbar mit einer Registriervorrichtung zu kuppeln, da deren Masse im Verhältnis zu derjenigen des Kurzzeitmessers viel zii groß ist, die Genauigkeit des Ausschlages des Kurzzeitmessers also hierunter leiden würde. Auch ist es gerade bei Echoloteinrichtungen wesentlich, daß einerseits an verschiedenen Stellen des Schiffes die Ergebnisse der Lotungen angezeigt «-erden, andererseits jederzeit nachzukontrollieren ist, wann Messungen vorgenommen sind und was diese ergeben haben.
  • Es ist nun bereits bei mit Zeitregistrierung versehenen Zählwerken vorgeschlagen worden, die Zählwerke nur periodisch mit der 1Zegistricrvorrichtung zu kuppeln, uin eine fortlaufende Aufzeichnung über gewisse Tätigkeiten, beispielsweise die in der Zeiteinheit erfolgten Hübe oder Umdrehungszahlen einer -Maschine, zu erhalten.
  • Der auf dem Gebiete der Zählwerke für Maschinen, die eine drehende oder hin und her gehende Bewegung ausführen, zum Ausdruck gebrachte Gedanke soll nun gemäß der Erfindung für Kurzzeitmesser nutzbar gemacht werden, und zwar geschieht dies dadurch, daß immer erst nach erfolgtem Ausschlag des Kurzzeitmessersystems dieses mit der Registriervorrichtung derart in Verbindung gebracht wird, daß von jeder Messung nur der Maximalausschlag registriert wird. Hierdurch wird die Genauigkeit der Angaben des Kurzzeitmessers in keiner Weise geschädigt, da dieser unabhängig von der Registriervorrichtung arbeitet. Aber auch die Aufzeichnung der Maximalwerte genügt vollkommen, da nur diese wesentlich sind, indem sie die gemessenen Strecken erkennen lassen. Beispielsweise kann die Registrierung in der Weise geschehen, daß der leichte Zeiger ain Ende eine Spitze trägt, die nach Verdrehung des Systems durch Erregung eines.Magneten ein Loch in einen Registrierstreifen sticht, uni, nachdem dies geschehen, wieder zurück und damit außer Verbindung mit der Registriervorrichtung zu treten. In ähnlicher Weise kann die Registrierung auf optischem Wege erfolgen unter Verwendung einer an sich bekannten Schlitzblende mit dahinter vorbeilaufendem lichtempfindlichen Registrierstreifeii, indem eine Lichtquelle einen vor der Schlitzblende sich bewegenden Zeiger und den Registrierstreifen erst dann momentan beleuchtet, nachdem der Ausschlag des Instrumentes erfolgt ist. Hat man es mit einem Kurzzeitmesser zu tun, der nicht mit einem Zeiger ausgerüstet ist, sondern bei dem auf der Achse des Systems ein Spiegel sitzt, der, von einer Punktlichtquelle beleuchtet, einen Lichtstrahl auf eine Skala reflektiert, so kann man durch Anordnung eines zweiten Spiegels, der nach Ausschlagen des Instrumentes momentan in den vom erstgenannten Spiegel reflektierten Lichtstrahl gebracht wird, diesen in Richtung auf einen lichtempfindlichen Streifen ablenken, auf dem dann die Registrierung des Spiegelausschlages stattfindet. Schließlich kann auch noch so verfahren werden,. daß hinter dem Zeiger des Kurzzeitmessers ein Widerstandsdraht angeordnet ist, mit dem der Zeiger nach dem Ausschlag in Berührung gebracht wird und einen Stromkreis schließt, der über eine Wheatstonesche Brücke nach einem registrierenden Galvanometer führt oder mit einem Ohmmeter in Verbindung steht. Galvanometer bzw. Ohnimeter können hierbei so eingerichtet sein, daß die erlotete Wassertiefe unmittelbar registriert bzw. abgelesen werden kann. Bei allen diesen Ausführungsformen ist der Grundgedanke der, daß Kurzzeitmesser und Registriere orrichtung bzw. Beobachtungsstelle an sich voneinander getrennt sind und nur momentan beide Systeme miteinander in Verbindung gebracht werden, nachdem der Ausschlag des Kurzzeitmessers erfolgt ist, um diesen Ausschlag auf einem Registrierstreifen für eine spätere Nachprüfung oder durch Anzeigen an einer oder mehreren örtlich entfernten Stellen festzuhalten.
  • Auf der Zeichnung sind in den Abb. i bis 5 mehrere Ausführungsbeispiele teilweise rein schematisch dargestellt.
  • In Abb. i ist der Zeiger des Kurzzeitmessers mit 6 bezeichnet. Dieser trägt an dem Ende eine nach unten gerichtete Spitzel, die über einen Registrierstreifen 8 hinläuft, ohne diesen zu berühren. Unterhalb des Zeigers ist ein Elektromagnet 9 angeordnet, der mit einem am Zeiger 6 befestigten Anker io zusammenarbeitet. Sobald der Zeiger 6 ausgeschlagen hat, wird der Elektromagnet 9 erregt, so daß dieser den Anker io und damit den Zeiger 6 anzieht und dessen Spitze 7 in den Registrierstreifen 8 eindrückt. Sobald <lies geschehen, wird der Stromkreis wieder unterbrochen, die Erregung des Magneten hört auf, und der Zeiger 6 tritt unter der Wirkung einer Feder oder dadurch, daß er selbst federt, in seine ursprüngliche Lage zurück.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Abb.2 und 3, die eine Einrichtung von vorn und von der Seite gesehen darstellt, bewegt sich der Zeiger 6 des Kurzzeitmessers vor einer Skala i i, die mit einem Schlitz 12 versehen ist. Hinter der Skala bewegt sich ein lichtempfindlicher Registrierstreifen 13, während auf der anderen Seite irgendeine Lichtquelle 14. angeordnet ist.
  • Sobald der Zeiger 6 ausgeschlagen hat, flammt die Lichtquelle i.t kurz auf und belichtet durch den Schlitz 12 hindurch einen entsprechenden Streifen auf dem Registrierband 13. Nur an der Stelle, wo gerade der Zeiger 6 steht, findet keine Belichtung statt, so daß auf diese Weise die jeweilige Stellung dieses Zeigers registriert wird.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Abb.4 sitzt auf der Welle 1 5 des Kurzzeitmessers ein Spiegel 16, auf den von einer Punktlichtquelle 17 aus ein Strahl geworfen wird, den der Spiegel auf eine Skala 18 reflektiert. Ein zweiter Spiegel i9 ist so angeordnet, daß er in die Bahn des reflektierten Lichtstrahles auf einen Augenblick gebracht werden kann. Dies geschieht entweder auf mechanischem oder elektrischem Wege, wobei zu beachten ist, daß der Winkel, den dieser Spiegel zu den feststehenden Teilen des Apparates einnimmt, in der Gebrauchsstellung stets der gleiche bleibt. Dieser Spiegel i9 reflektiert den vom Spiegel 16 zurückgeworfenen Lichtstrahl auf einen lichtempfindlichen Registrierstreifen 2o und erzeugt dort einen der jeweiligen Stellung des Spiegels bzw. des von diesem reflektierten Lichtstrahles entsprechenden Punkt. Sobald dies geschehen, tritt der Spiegel z9 wieder in seine ursprüngliche Lage zurück.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Abb. 5 ist unterhalb des Zeigers 6 des Kurzzeitmessers parallel zu dessen Skala 21 ein Widerstandsdraht 22 sowie ein Elektromagnet 23 angeordnet. Sobald der Ausschlag des Zeigers 6 erfolgt ist, wird der Elektromagnet 23 erregt, der den Zeiger 6 anzieht und ihn mit dem Widerstandsdraht 22 in Berührung bringt. Hierdurch wird ein Stromkreis geschlossen, der über eine Wheatstonesche Brücke ein registrierendes Galvanometer in Tätigkeit setzt und dieses entsprechend dem Widerstande des gerade eingeschalteten Stückes des Widerstandsdrahtes 22 ausschlagen läßt. Selbstverständlich muß der Widerstand des Drahtes 22 so groß sein, daß der Übergangswiderstand vom Zeiger 6 auf diesen Draht unberücksichtigt bleiben kann. Auch kann der Draht zur Widerstandsvergrößerung doppelt genommen werden, so daß der Strom durch den einen Drahtschenkel hin- und über ein Stück des Zeigers durch den anderen Drahtschenkel zurückfließt.
  • Eine etwas andere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes wird durch die Abb. 6, 7, 8 veranschaulicht. Auf der Welle 24 des Kurzzeitmessers sitzt als Schwungkörper eine ausbalancierte Scheibe oder ein Rad 25, das auf seinem Umfang einen Widerstandsdraht 26 trägt. Der Draht 26 ist an einer beliebigen Stelle mit der Welle 2.4 verbunden, von der aus die Weiterleitung durch eine Unruhefeder 27 erfolgt. Über dem Draht 26 in unmittelbarer Nähe desselben ist ein Kontakt 28 angeordnet, der, bei 29 drehbar gelagert, durch eine Feder 30 gegen einen Anschlag 31 gezogen wird und unter dem Einfluß eines Elektromagneten 32 steht. Sobald der Kurzzeitmesser, der in diesem Falle eines Zeigers entraten kann, ausgeschlagen ist, wird der Elektromagnet 32 erregt, der den Kontakt 28 mit dem Draht 26 in Berührung bringt und einen Stromkreis über ein kürzeres oder längeres Stück x des Drahtes 26 schließt. Die Registrierung bzw. Fernablesung geschieht sodann wie oben beschrieben.
  • Auch bei dieser Ausführungsform kann an Stelle eines einfachen Widerstandsdrahtes ein doppelt gespannter treten, wie in Abb. 8 bei 33 und 34 angedeutet. Der Draht 33 steht mit einer auf der Welle 2.1. isoliert sitzenden Büchse 35, der Draht 34 mit der Welle selbst in Verbindung. Die Weiterleitung erfolgt in beiden Fällen durch Unruhefedern 27. Durch einen Kontakt 36 kann der eine Draht, nachdem der Ausschlag des Zeitmessers erfolgt ist, mit dein anderen in @'erbindurig gebracht und so ein Stromkreis geschlossen werden, dessen Stärke sich mit der Länge des eingeschalteten Widerstandsdrahtes ändert, so daß mit Hilfe eines Olinnneters oder eines registrierenden Galvanometers der Ausschlag des Kurzzeitmesser: an einer oder mehreren entfernten Stellen abgelesen oder aufgezeichnet «-erden kann.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Abb.9 sind auf dein Umfange der Scheibe 25 Typen 37 angebracht. Ein finit Zeiteinteilung versehener und entsprechend dieser durch ein nicht dargestelltes Uhrwerk angetriebener Registrierstreifen 38 bewegt sich zwischen dem Umfange der Scheibe 25 und einem federnd angeordneten Hammer 39, der unter der Einwirkung eines Elektromagneten 40 steht. Zwischen dein Streifen 38 und der Scheibe 25 befindet sich ein Farbband .f1. Sobald die Scheibe 25 beim Zeitmesser um einen beliebigen Zentriwinkel uni ihre Achse 24. verdreht und abgebremst- ist, wird der :Magnet do erregt. Der Hammer 39 schlägt gegen den Umfang der Scheibe 25 und drückt die gerade ihm gegenüber befindliche Type auf den Registrierstreifen 38, damit den Ausschlag des Zeitmessers und den Zeitpunkt der Lotung aufzeichnend. Sobald dies geschehen und der Stromkreis des Magneten .1.o unterbrochen ist, tritt sofort wieder eine Trennung von Kurzzeitmesser und Registriervorrichtung ein. Hierbei kann die Stromzuführung zum Magneten 40 so angeordnet sein, daß durch den Schlag des Hammers 39 der Stromkreis unterbrochen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kurzzeitmesser, insbesondere für Ecliozeitnies.ungen, bei dem die Zeit an der Größe der Winkelverdrehung eines drehbaren Systems in der Art gemessen wird, daß das System nebst Zeiger am Ende der Zeitmessung z. B. durch eine Bremse festgehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, um die Endstellung des Zeigers in Form einer -Niederschrift festzuhalten oder in Form einer Fernanzeige ablesbar zu machen. ;--. Registriervorrichtung für Kurzzeitniesser unter Verwendung einer Schlitzblende finit dahinter vorbeilaufendem lichtempfindlichen Registrierstreifen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Lichtquelle einen vor der Schlitzblende sich bewegenden Zeiger und den Registrierstreifen erst dann auf einen Augenblick beleuchtet, nachdem der Ausschlag des Instrumentes erfolgt ist. 3. Registriervorrichtung für Kurzzeitmesser nach Anspruch i, bei dem auf der Achse des Kurzzeitmessers ein Spiegel angeordnet ist, der, von einer Punktlichtquelle beleuchtet, einen Lichtstrahl auf eine Skala wirft, gekennzeichnet durch die Anordnung eines zweiten Spiegels, der nach Ausschlagen des Instrumentes unter stets gleichbleibendem Winkel auf einen Augenblick in den Gang des vom ersten Spiegel reflektierten Lichtstrahles tritt und diesen nach einem lichtempfindlichen Streifen ablenkt, auf dem dessen Registrierung stattfindet. .I. Registrier- bzw. Fernanzeigevorrichtung für Kurzzeitmesser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß hinter dem Zeiger des Kurzzeitmessers ein bzw. zwei Widerstandsdrähte angeordnet sind, mit denen der Zeiger nach Ausschlagen des Systems in Berührung tritt und einen Stromkreis schließt, der über eine Wheatstonesche Brücke ein registrierendes Galvanometer in Tätigkeit setzt bzw. dessen Stromstärke von einem Ohmmeter an einer oder mehreren vom Kurzzeitmesser entfernten Stellen abgelesen werden kann. 5. Vorrichtung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Widerstandsdrähte auf dem Schwungkörper (Rad, Scheibe o. dgl.) des Kurzzeitmessers selbst angeordnet sind und der Stromkreis durch einen im Verhältnis zum Schwungkörper ostfesten Kontakt geschlossen wird, der nach dem Ausschlagen des Kurzzeitmessers auf einen Augenblick mit dem Schwungkörper in Berührung tritt. 6. Registriervorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch auf dem Umfange des Schwungkörpers des Kurzzeitmessers angeordnete Typen, einen mit Zeiteinteilung versehenen, vorbeilaufenden Streifen und eine elektromagnetisch angetriebene Schlagvorrichtung, die so zusammenarbeiten, daß nach jedem Ausschlag des Zeitmessers die der Schlagvorrichtung gegenüberstehende Type vermittels eines Farbbandes auf den Registrierstreifen gedruckt wird.
DEB96770D Kurzzeitmesser, insbesondere fuer Echoloteinrichtungen Expired DE428748C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1242155B (de) * 1958-06-30 1967-06-08 Licentia Gmbh Einrichtung zur Laufzeitfernmessung von Schutzrelais

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