DE428481C - Ausgleichvorrichtung fuer Walzen - Google Patents

Ausgleichvorrichtung fuer Walzen

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DE428481C
DE428481C DESCH74264D DESC074264D DE428481C DE 428481 C DE428481 C DE 428481C DE SCH74264 D DESCH74264 D DE SCH74264D DE SC074264 D DESC074264 D DE SC074264D DE 428481 C DE428481 C DE 428481C
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roller
rollers
bearings
compensating device
levers
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Expired
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DESCH74264D
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Schloemann AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B31/00Rolling stand structures; Mounting, adjusting, or interchanging rolls, roll mountings, or stand frames
    • B21B31/16Adjusting or positioning rolls
    • B21B31/20Adjusting or positioning rolls by moving rolls perpendicularly to roll axis
    • B21B31/203Balancing rolls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)
  • Straightening Metal Sheet-Like Bodies (AREA)

Description

  • Ausgleichvorrichtung für Walzen. Für Walzwerke sind Einrichtungen bekannt geworden, bei welchen die Lager der Oberwalze mit den Lagern der nicht festliegenden Unterwalze mittels Ketten so verbunden sind, daß die Gewichte sich gegenseitig ausgleichen. Abgesehen von der an sich von den Betriebsleuten für derartige Zwecke nicht gern gesehenen Verwendung von Ketten werden durch die Kette die Gewichte nur in einem bestimmten Verhältnis ausgeglichen, es sei denn, daß eine zusätzliche Kraft oder ein zusätzliches Gewicht mit verwendet wird.
  • Werden die Lager der Oberwalze mit. den Lagern der Unterwalze durch Ausgleichhebel und Stangen. miteinander verbunden, dann kann durch geeignete Bestimmung der Ausgleichhebellängen ohne weitere zusätzliche Kraft erreicht werden, daß die Oberwalze durch die,g1eich schwere Unterwalze mit einem bestimmten Druck nach oben an die Anstellschraube gedrückt wird, was zur Schonung der Anstellspindel von wesentlichem Vorteil ist. Dabei geschieht das Anstellen der Ober-und der Unterwalze gleichzeitig durch die Aasstellschraube der Oberwalze, wobei auch der Walzdruck auf die Unterwalze durch die Ausgleichhebel auf die Aasstellschraube der Oberwalze übertragen wird.
  • Werden die Lager der die Ober- und Unterwalze antreibenden Zwischenspindeln ebenfalls in gleicher Weise wie bei den Walzen durch Ausgleichhebel und Stangen miteinander verbunden, dann gleichen sich die Gewichte der Zwischenspindeln nach Bedarf ganz oder teilweise aus. Beim Verstellen der Ober- und Unterwalze folgen die zugehörigen Zwischenspindeln selbsttätig ohne besonderen Kraftaufwand in die Höhenlage der betreffenden Walze.
  • Die Zeichnung stellt einen Schnitt durch die Walzenzapfen im Aufriß dar mit der Ansicht der zugehörenden Ausgleichhebel. Die davor liegenden Ausgleichhebel für die Zwischenspindeln der Ober- und Unterwalze sind nicht besonders gezeichnet, weil sie sich in der Zeichnung mit denen für die Ober- und Unterwalze decken.
  • In dem Walzenständer a .sind die Mittelwalze b fest, die Unterwalze c und die Oberwalze d in der Höhenrichtung beweglich gelagert. Um die nach außen verlängerten Lagerzapfen der Unterwalze c und der Oberwalze d greifen die Lagerschalen e und f. Die Lagerschale e, somit auch das Gewicht der Unterwalze, ruhen im Punkte g auf dem Hebel lt, der im Punkte i drehbar gelagert ist und im Punkte k durch die Stange 1 mit dem Hebel n im Punkte m verbunden ist. Der Hebel n ist im Punkte o drehbar gelagert und trägt im Punkte p die Lagerschale f und somit auch das Gewicht der Oberwalze. Durch die eigenartige Verbindung der Hebel h und n gleichen sich die Gewichte der Oberwalze d und der Unterwalze c mit ihren Einbaustücken gegenseitig aus. In der Wirklichkeit werden die Hebelabmessungen p o zu o m oder i g zu g h so gewählt, daß die Oberwalze d stets mit einem gewissen Druck an die Anstellschraube g angedrückt wird, so daß an keiner Stelle ein toter Gang vorhanden ist, wodurch es möglich ist, mit der Anstellschraube g die Oberwalze d und die Unterwalze c zugleich gegeneinander oder auseinander zwangläufig zu bewegen. Der Walzdruck auf die Unterwalze c wird dabei durch die Hebel h und n ebenfalls auf die Anstellschraube g übertragen. Die Walzen b, c, d werden durch Zwischenspindeln angetrieben,, die an den Walzenzapfen r, s, t angreifen. Bezeichnet man die Querschnitte der Zwischenspindeln ebenfalls mit r, s, t, weil sie sich in der Zeichnung mit den Querschnitten der Walzenzapfen dekken, dann bleiben die Bezeichnungen für die Lagerschalen e und f, die Hebel h und n, die Stange 1, kurzum für die dargestellte Ausgleichvorrichtung auch für die Zwischenspindeln gültig; die Gewichte der Zwischenspindeln r und t für die Unterwalze c und die Oberwalze d gleichen sich gegenseitig aus, gleichgültig wie die Oberwalze d und die Unterwalze c durch die Anstellschraube g näher oder weiter von der Mittelwalze b angestellt werden. Die Zwischenspindel s für die Mittelwalzeb wird nicht ausbalanciert; sie liegt in Tragfedern fest.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUcH: Ausgleichvorrichtung für Walzen und Zwischenspindeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager (f) der Oberwalze (d) bzw. der oberen Zwischenspindel (t) mit den Lagern (e) der Unterwalze (c) bzw. der unteren Zwischenspindel (r) durch Hebel (h, n) derart miteinander verbunden sind, daß ein, beliebiges Verhältnis im Gewichtsausgleich erzielt wird.
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