DE843536C - Sickenmaschine - Google Patents

Sickenmaschine

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DE843536C
DE843536C DEK6096A DEK0006096A DE843536C DE 843536 C DE843536 C DE 843536C DE K6096 A DEK6096 A DE K6096A DE K0006096 A DEK0006096 A DE K0006096A DE 843536 C DE843536 C DE 843536C
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DE
Germany
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beading
working
pressure
shaft
bearing
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Expired
Application number
DEK6096A
Other languages
English (en)
Inventor
Theo Dr-Ing Krueckels
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Individual
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D17/00Forming single grooves in sheet metal or tubular or hollow articles
    • B21D17/04Forming single grooves in sheet metal or tubular or hollow articles by rolling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Support Of The Bearing (AREA)

Description

  • Sicken- und Bördelmaschinen, init auf den Enden der :\rbeitswellen fliegend befestigten Werkzeugrollen. «-erden bis heute so gebaut, daß diese \i-beitswellen unnachgiebig in der jeweils gewünschten Arbeitsstellung festgehalten werden. Zu diesem Zweck werden die beiden Arbeitswellen in ihrer Stellung zueinander durch eine Druckspindel .starr festgelegt. Durchlaufen stärkere Blechstellen, wie sie als Falz- oder Schweißnähte oder als Zunder auftreten, die Werkzeugrollen, so wird das Blech an dieser Stelle gequetscht und die Arbeitswellen gegeneinander aufgebogen. Dieses Aufbiegen der .\rl>eitswellen verlangt nicht nur zusätzliche Arbeitskraft, sondern führt oftmals zu Dauerbrüchen und unrundem Lauf (Schlag) der Wellen.
  • Die vorliegende Erfindung schaltet diese Nachteile aus. Die Arbeitswellen, auf deren aus dem llascliinenkörper herausragenden Enden die Rollenwerkzeuge fliegend sitzen, werden dergestalt gelagert, daß sie bei normalem :=\rlbeits(Iruck die gewiüischte Stellung einhalten, (laß sie aber bei Überl)eansl)rticliung elastisch nachgeben können.
  • Die beiden Zeichnungen zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung. In Abb. i kennzeichnet a den Vaschinenkörper. Die obere, b, und die untere Arheitswelle c ragen aus dem Maschinenkörper heraus aiid tragen die Werkzeugrollen d, zwischen denen der Blechstreifen c hindurchläuft. Die untere Arbeitswelle c ist im Gehäuse starr gelagert. Die obere Welle h dagegen läuft in dem Lager f, welches in :ler Bohrung g schwenkbar aufgehängt ist. Das vor-;lere Lager 1i liegt frei zwischen den Wänden des \laschinenkörpers o. Seine Lage und damit die :\rbeitsstellung der Welle b bzw. der oberen Werkzeugrolle d wird bestimmt durch die Druckspindel i, deren Gewinde in der Mutter k liiuft. 'Die Mutter k ist gegen Verdrehen gesichert, sie stützt sich gegen ein Paket von Tellerfedern L ab, welche am Ge-Käuse a anliegen. Diese Tellerfedern l nehmen bei kleinem Federweg hohe Drücke auf. Rollt nun ein ungleich dickes Blech durch die NVerkzeugrollen d, .so erhöht sich der Druck zwischen ihnen sehr stark, er überträgt sich über <las Lager 1c und die Druckspindel i auf die Mutter k. Diese weicht nein einige Zehntel \lillinieter aus und die Gefahr einer Überlastung der Arbeitswellen b und c ist damit verinieden. Die Wellen können also spezifisch weit liölier als bisher belastet werden, ohne daR Bruchbefahr auftritt. Die ganze 11asc-hine kann für eine bestimmte Blechstärke viel leichter gebaut werden.
  • Die Abb. 2 zeigt eine andere :@usführungsform der Erfindung. Aus dem Maschinenkörper cz ragen die obere, b, und die untere Arbeitswelle c heraus. Sie tragen die `Verkzeugrollen d, welche das Blech e verformen. Die obere Welle b liegt in dem Lager f, welches in der Bohrung g schwenkbar gelagert ist. Die Lage des vorderen Lagers le wird durch die Druckspindel i zwangslätitig bestimmt. Die Welle b ist also unnachgiebig gelagert.
  • Die untere Welle c liegt in dem _ager m, «-elches um den Bolzen n schwenkbar ist. An dem Lager m ist das Auge o angegossen, hieran hängt der Bolzen p, er trägt die beiden Muttern r. Mit ihnen wird ein Paket Tellerfedern (1 gegen ein an den Maschinenkörper a angegossenes Auge s gedrückt. l lierdurch ist die Lage des Lagers in und damit die Stellung der Arbeitswelle c eindeutig bestimmt. Der Arbeitsdruck zwischen den Arbeitswellen wird Tiber die Tellerfedern q auf den Maschinenkörper a abgeleitet. Bei einem zu starken Anwachsen des Druckes ermöglichen die Tellerfedern q dem Lager m lizw. der Welle c, daß sie ausweichen. Damit ist aber der Zweck der Erfindung, nämlich die Arbeitswelle vor Überbeanspruchung zu sichern, erreicht.

Claims (3)

  1. PATE NTANSPRI'CHE: i. Sicken- und Bördelniaschinen mit auf den Enden der iArbeitswellen fliegend befestigten 1Verkzeugrollen, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder beide Arl)eitswellen in der Druckrichtung so abgestützt sind, daß bei einem verstärkten Widerstand eine o<l;°r leide Wellen elastisch ausweichen können.
  2. 2. Sicken- und Bördelinaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckspindel sich gegen Federn abstützt.
  3. 3. Sicken- und Bördelmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in Richtung des Arbeitsdruckes beweglich angeordnete Lagerung einer :\rbeitswelle gegen Federn elastisch abgestützt ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften \ r. 452 565. 555 8o2.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1221599B (de) * 1956-10-15 1966-07-28 Victaulic Co Of America Verfahren zum Sicken von ringfoermigen Kupplungsnuten in die Waende duennwandiger Rohre und Vorrichtung zu seiner Ausuebung
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