DE428263C - Verfahren zum Faerben von Kunstfaser aus regenerierter Cellulose - Google Patents

Verfahren zum Faerben von Kunstfaser aus regenerierter Cellulose

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DE428263C
DE428263C DES62768D DES0062768D DE428263C DE 428263 C DE428263 C DE 428263C DE S62768 D DES62768 D DE S62768D DE S0062768 D DES0062768 D DE S0062768D DE 428263 C DE428263 C DE 428263C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P1/00General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed
    • D06P1/0024Dyeing and bleaching in one process

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  • Textile Engineering (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

  • Verfahren zum Färben von Kunstfaser aus regenerierter Cellulose. Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Färben von Kunstfaser aus regenerierter Cellulose. Das Verfahren besteht darin, daß man die Kunstfaser zunächst in einer Lösung 6prozentiger Marseille-Seife und 5 Prozent einer unter dem Namen »Buchol« im Handel erhältlichen alkoholischen Seifenlösung 1/2 Stunde lang kocht. Diese Seifenlösung erhält man nach den Angaben der Patentschrift 298z65, K1, agb, durch alkoholische Verseifung von pflanzlichen Ölen unter Zusatz kleiner Mengen Soda. Nach dem Schleudern erfolgt das Vorbleichen mit Wasserstoffsuperoxyd bei 6o'. Hierauf wird nach vorherigem Waschen und Schleudern im heißen bis kochenden Bade, dem @ außer dem Farbstoff 6 Prozent Buchol oder Glaubersalz zugesetzt ist, gefärbt. Nach dem Färben setzt man dann dem erkalteten Bade noch 2 bis 3 Prozent Ameisensäure, 85prozentig, zu, zieht die Ware noch einige Male im Bad um und schleudert dann fertig. Die dann getrocknete Ware hat einen seidenartigen Griff und einen Glanz, wie er seither noch nicht zu erreichen war. Nach dem Verfahren lassen sich Kunstfasern im Strang wie im Stück färben und ebenso fertige Waren, Bänder u. dgl. Es ist bekannt, Seide mit der unter dem Namen Buchol im Handel befindlichen Seifenlösung zu behandeln und zu schleudern. Ebenso ist es bekannt, mit Wasserstoffsuperoxyd bei 6o' zu bleichen und zweckmäßig das Bleichen nach dem Waschen vorzunehmen. Hier handelt es sich aber nicht darum allein, sondern um ein neues Färbverfahren unter Anwendung dieser bekannten Maßnahmen.

Claims (1)

  1. PATEXT-A1` SPRUCH. Verfahren zum Färben von Kunstfaser aus regenerierter Cellulose, wie Viskoseseide, oder diese enthaltende Mischgewebe, dadurch gekennzeichnet, daß man die rohe Faser erst in einer Lösung von 6prozentiger Marseille-Seife und 5 Prozent einer durch alkoholische Verseifung von pflanzlichen Fetten unter Zusatz kleiner Mengen Soda erhältlichen alkoholischen Seifenlösung 1/, Stunde kocht, hierauf vorbleicht, nach der Vorbleiche schleudert, dann in einem kochend heißen Bad färbt, dem 6 Prozent der genannten alkoholischen Seifenlösung und Glaubersalz beigemengt sind, und dem erkalteten Bade :z bis 3 Prozent 85prozentige Ameisensäure zusetzt, umzieht und dann schleudert.
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