DE428013C - Lokomotivachslager - Google Patents

Lokomotivachslager

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Publication number
DE428013C
DE428013C DEM87382D DEM0087382D DE428013C DE 428013 C DE428013 C DE 428013C DE M87382 D DEM87382 D DE M87382D DE M0087382 D DEM0087382 D DE M0087382D DE 428013 C DE428013 C DE 428013C
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DE
Germany
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bearing
axle bearing
wedge
lubricant reservoir
axle
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Expired
Application number
DEM87382D
Other languages
English (en)
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CARL J MELLIN
Original Assignee
CARL J MELLIN
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Publication date
Priority to DEM87382D priority Critical patent/DE428013C/de
Priority claimed from GB2758124A external-priority patent/GB237780A/en
Application granted granted Critical
Publication of DE428013C publication Critical patent/DE428013C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F15/00Axle-boxes
    • B61F15/02Axle-boxes with journal bearings
    • B61F15/04Axle-boxes with journal bearings for locomotives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mounting Of Bearings Or Others (AREA)

Description

  • Lokomütivächslager. Die Erfindung betrifft Achslager für Lokomotiven jener Art, bei der eine Vergrößerung der Auflagefläche durch Anwendung ergänzender Lagerteile im Achslager unterhalb der Hauptlagerschale erreicht ist, und bei dei ein Schmiermittelbehälter zwischen den Lagerteilen angeordnet ist.
  • In erster Linie ist Gegenstand der Erfindung Keilstücke vorzusehen, die betätigt werden können, wenn das Lager auf die Achse aufgesetzt ist, und die so ausgebildet und angeordnet sind, daß der Schmiermittelbehälter in einer solchen Lage eingekeilt wird; däß er gleichsam ein Spreizstück am unteren Teil des Achslagers bildet, das verhindert, daß die Seitenwände des Achslagers sich zusammenziehen und die Achse einklemmen, besonders bei übergroßer Belastung oder Erhitzung durch die Reibung im Achslager. Zu dem Zwecke ist ein Keilstück zwischen einer Seite des Achslagers und dem Sch miermittelbehälter angeordnet, das derartig eingestellt werden kann, daß es auf den Schmiermittelbehälter einerseits und die zugeordnete Seitenwand des Achslagers andererseits gleiche, aber entgegengesetzte Drücke ausübt.
  • In den Zeichnungen zeigt Abb. i eine Stirnansicht eines Treiblagers für Lokomotiven gemäß der Erfindung, Abb. 2 einen senkrechten Längsschnitt durch die Mitte des Lagers, Abb. 3 schaubildlich einen Haltebolzen, Abb. 4. schaubildlich einen Ergänzungslagerteil, Abb. 5 schaubildlich ein Keilstück, das zwischen den Schmiermittelbehälter und den Ergänzungslagerteil eingeklemmt wird, Abb. 6 schaubildlich den Schmiermittelbehälter, Abb. 7 in Teilansicht eine Abänderung der Haltemittel für den Schmiermittelbehälter und Abb. 8 einen senkrechten Teilschnitt durch die Mitte des letzteren.
  • Das Treiblager i ist mit einer Hauptlagerschale i4 versehen und besitzt Seitenwangen ib, die so bearbeitet sind, daß an ihnen die seitlichen Ergänzungsteile 2 anliegen können. Die letzteren sind in Abb.4 besonders dargestellt und Reisen oben konkave Lagerflächen 2Q auf, die entsprechend der Achse bzw. Welle gekrümmt sind, auf welche das Lager aufgesetzt werden soll. Diese Ergänzungsteile sind zwischen den Flächen ib des Treiblagers eingesetzt und legen sich an die bearbeiteten Seitenflächen 3" des Schmiermittelbehälters 3. Am oberen Ende der bearbeiteten Fläche i b im Treiblager ist eine nach innen und nach unten geneigte Schulter i, ausgebildet, gegen die sich entsprechend geformte Flächen 2b der Ergänzungsla'gerteile 2 anlegen, und in jeder dieser Flächen ib ist eine kreis- bzw. kugelförmige Aussparung id ausgebildet zur Aufnahme der abgerundeten Köpfe 4e der Einstellbolzen 4. Der Schaft dieser Bolzen tritt durch die Augen 2C hindurch, die unten an der Rückseite der Lagerteile 2 vorgesehen sind, wie Abb. ¢ erkennen läßt, und ist mit Schraubengewinde zum Aufbringen der Mutter 5 versehen, die sich gegen die untere Fläche der Augen 2,. anlegt, wie beispielsweise in Abb. i zu erkennen ist. Die Bolzen 4 treten auch durch die öffnungen der Augen 3b hindurch, welche an dem Schmiermittelbehälter 3 angeordnet sind, und 'tragen Schraubenmuttern 7, welche gegen die Unterfläche der Augen 3b angepreßt und durch Sicherungsmuttern 8 in Stellung gehalten werden. Eine oder mehrere Beilagstücke i i können zwischen der Oberseite der Augen 3b und der Unterseite der Muttern 5 zwischengelegt werden, und sobald sich die Achse durch Abnutzung der Hauptlagerschale gleichsam in diese hineinarbeitet und infolgedessen die Berührung zwischen der Achse und den Ergänzungslagerteilen aufhört, werden die geneigten Schultern i, entsprechend zugerichtet und die Lagerteile :2 nach oben geschraubt und tiefer in das Lager hineingezogen.
  • An einer der Seiten des Behälters 3 ist eine Längsnut 3, vorhanden, deren obere Begrenzungsfläche 3d nach oben und nach außen geneigt ist, wie Abb. 6 erkennen läßt. In diese Nut ist ein Keilstück 9 eingeführt, dessen innerer, oberer Teil eine gekrümmte Fläche 9, aufweist, die sich gegen die geneigte Fläche 3d der Nut anlegt. Die Unterseite des Keilstückes 9 ist nahe den beiden Enden mit Einkerbungen versehen, in. denen die Enden von Stellschrauben (Kopfschrauben) to eingreifen, auf denen Schraubenmuttern iod aufgeschraubt sind, welche sich gegen die Unterseite der anliegenden Augen 3b des Schmiermittelbehälters anlegen. Durch Hinaufschrauben der Stellschrauben io wird das Keilstück 9 nach oben und gleichzeitig nach der Seite gepreßt und drückt den anliegenden Ergänzungslagerteil unmittelbar gegen die Flächen ib des Lagers, während der Ergänzungslagerteil auf der anderen Seite gleichzeitig durch den zwischenliegenden und gleichfalls durch das Keilstück 9 gepreßten Behälter gegen die andere Fläche ib des Lagers gedrückt wird. Diese seitliche Pressung auf die Ergänzungslagerteile bewirkt auch, daß die unteren Seitenwände des Treiblagers auseinandergehalten werden und wirkt dem Bestreben dieser Seitenteile entgegen, sich gleichsam um die Welle zusammenzuziehen.
  • Sobald die Lagerschale i" durch die Achse abgenutzt ist und die Ergänzungslagerteile außer Berührung mit der Achse kommen, wird von der oberen Fläche 2b 'Material abgenommen, so daß man diese Ergänzungslagerteile nach oben in das Lager hineinziehen bzw. -schrauben kann, und nötigenfalls werden auch entsprechende Einstellungen durch die Beilagstücke i i vorgenommen.
  • Nach den Abb. 7 und 8, «-elche eine Abänderung der Ausführung der Halteeinrichtung für den Behälter darstellen, sind die Augen 3b fortgelassen und an deren Stelle ist der Behälter mit kurzen, nach unten vorspringenden Augen 3, versehen, die an ihrer Unterseite genutet sind zwecks Aufnahme eines Paares von Keilen bzw. Tragstücken 6, die durch Schlitze in den unteren Enden der Bolzen .4 hindurchgeführt und durch Splinte6" gesichert sind.
  • Die Erfindung ist bequem und mit verhältnismäßig geringen Kosten bei den üblichen Treiblagern anwendbar und hat den wesentlichen Vorteil, daß alle Einstellungen ausgeführt «-erden können, auch wenn die Welle bzw. Achse im Lager liegt. Ferner wird durch die Erfindung das Bestreben der Lagerteile, sich um die Achse zusammenzuziehen oder festzuklemmen, beseitigt. Ebenso kann der Schmiermittelbehälter entfernt und wieder angebracht werden, ohne daß man die Ergänzungslagerteile hierzu mit in Anspruch nimmt oder deren Lage verändert.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Lokomotivachslager, bei dem eine Vergrößerung der Auflagefläche durch Ergänzungslagerteile erreicht ist, die in das Achslager unterhalb der Hauptlagerschale eingesetzt sind und zwischen denen eiri Schmiermittelbehälter angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Keilstück (9) zwischen einer Seite (ib) des Achslagers(i) und dem Schmiermittelbehälter (3) angeordnet ist, derart, daß es einander entgegengerichtete Drücke auf den Schmiermittelbehälter einerseits und die betreffende Seite des Achslagers andererseits ausüben kann.
  2. 2. Achslager nach Anspruch i, bei dem die zusätzlichen Lagerteile (2) an der Innenseite des Achslagers unterhalb seiner horizontalen Mittelebene verschiebbar angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Keilstück (9) seinen Druck auf die Seitenfläche (1b) des Achslagers (i) mittelbar über den an dieser Seitenfläche anliegenden Ergänzungslagerteil ausübt.
  3. 3. Achslager nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Keilstück (9) eine geneigte Fläche besitzt, die gegen eine entsprechend geneigte Fläche (3d) des Schmiermittelbehälters anliegt. q..
  4. Achslager nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Keilstück (9) in eine Aussparung (3,) in der Seitenfläche ,des Schmiermittelbehälters eingreift, die eine Neigung besitzt, die der schrägen Fläche des Keilstückes entspricht.
  5. 5. Achslager nach Anspruch 3 oder q., dadurch gekennzeichnet, daß die schrägen Flächen am Keilstück und am Schmiermittelbehälter so angeordnet sind, daß die einander entgegengerichteten Drücke auf den Schmiermittelbehälter einerseits und die Seitenfläche des Achslagers andererseits durch eine Aufwärtsbewegung des Keilstückes hervorgerufen werden.
  6. 6. Achslager nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, claß die Aufwärtsbewegung des Keilstückes durch einen Satz von Schrauben (io) o. dgl. herbeigeführt werden kann, welche in den Schmiermittelbehälter eingeschraubt werden.
  7. 7. Achslager nach Anspruch i oder folgende, bei dem Ergänzungslagerteile (2) durch Einstellbolzen (d.) mit Vorsprüngen (4,) getragen werden, welch letztere in Aussparungen (id) in den Seitenwänden des Achslagers (i) eingreifen, und wobei die Bolzen (q.) durch Vorsprünge (2,) der Ergänzungslagerteile hindurchtreten, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Enden der Einstellbolzen (d.) geschlitzt sind und Keil- oder sonstige Haltestücke (6) durch diese Schlitze hindurchtreten, welche den Schmiermittelbehälter tragen.
DEM87382D 1924-11-18 Lokomotivachslager Expired DE428013C (de)

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DEM87382D DE428013C (de) 1924-11-18 Lokomotivachslager

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DEM87382D DE428013C (de) 1924-11-18 Lokomotivachslager
GB2758124A GB237780A (en) 1924-11-18 1924-11-18 Improvement in locomotive axle boxes

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE428013C true DE428013C (de) 1926-04-27

Family

ID=25988161

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DEM87382D Expired DE428013C (de) 1924-11-18 Lokomotivachslager

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