DE42780C - Neuerung an Schlagmaschinen zum Formen von Steinen - Google Patents

Neuerung an Schlagmaschinen zum Formen von Steinen

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DE42780C
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DE
Germany
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hammer
innovation
lever
stones
impact machines
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT42780D
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English (en)
Original Assignee
J. WlNKLER in Kiesenbach bei Waldshut
Publication of DE42780C publication Critical patent/DE42780C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/04Producing shaped prefabricated articles from the material by tamping or ramming

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Herstellung von Formsteinen aus Cement, Schlacke und Schwarzkalk oder ähnlichen Compositionen in Maschinen nach dem Verfahren, wie solche im D. R. P. No. 39140 des Näheren beschrieben sind, hat sich die Unzuträglichkeit ergeben, dafs die beiden auf die Masse mittelst des Fallhammers oder Bars ausgeübten Schläge allzu heftig ausfielen, und zwar namentlich infolge der ersten Schlaghöhe. Die Luft, welche sich in der losen, zwischen Ambos und Bär liegenden Masse befindet, kann nicht genügend aus derselben treten, und der Schlag wird dadurch kein fester, sondern ein elastischer.
Bei der hiernach beschriebenen Verbesserung ist für eine successive, sich vergröfsernde Fallhöhe Sorge getragen, wodurch ein wesentlich besseres und gleichförmigeres Product erhalten wird.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist Fig. 1 eine Seitenansicht mit theilweisem Schnitt, Fig. 2 eine Vorderansicht und Fig. 3 eine Draufsicht.
Die zur Erzielung dieses Zweckes angebrachten wesentlichen Aenderungen sind:
ι. An Stelle der bei der alten Maschine angebrachten Ausrückkupplung sind zwei (eine feste und eine lose) Riemscheiben A Αλ angebracht.
2. Das Vor- und Zurückschieben des Füllkastens G erfolgt durch einen zweiarmigen Hebel E, dessen Drehpunkt unterhalb der Hauptwellen α und b liegt und dessen unteres Ende mittelst Führung E1 den Kasten G hin- und herschiebt, was durch das doppelte hebdaumenförmige obere Ende des Hebels E2 Es bewerkstelligt wird. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, tritt ein auf einer Scheibe b1 der Welle b sitzender Kurbelzapfen b2 derartig in das obere sichelförmige Ende des Hebels E, dafs, wenn b2 sich in der in Volllinien dargestellten Lage befindet, der Füllkasten G nach aufsen steht und, wenn b2 sich in der punktirten Lage befindet, der Füllkasten mit seinem vorderen Ende unter dem Bär steht.
3. Die beiden seitlich am Hammer sitzenden Lappen e, welche die in diesen lagernde Rolle _/ tragen, sind nach oben versetzt, damit der Hammer in die Höhe gehoben werden kann, ohne die Maschine abzustellen, welches für die bedienenden Arbeiter von grofser Wichtigkeit ist und denselben das Reinigen erleichtert. Das Gewicht des Hammers beträgt ca. 450 kg und hat derselbe hinten zwischen den Lappen e einen bogenförmigen Ausschnitt c, damit das Daumenrad D sich, ohne anzustofsen, drehen kann, wenn letzterer gehoben ist; vorn am Hammer befindet sich eine Nase e2, welche den Stutzpunkt bildet, um den Hammer in seiner höchsten Lage zu erhalten für den Fall vorzunehmender Reinigung.
4. Das Daumenrad D hat vier Daumen, wodurch auch vier Schläge auf den Stein kommen (FF1F2F3J, welche in der Praxis eine Schlaghöhe von ca. 22, 27, 33 und 38 cm Fallhöhe des Hammers repräsentiren, wodurch
die Luft beim ersten Schlag langsam aus dem Material, beim zweiten, dritten und vierten aber vollständig herausgetrieben wird. Die Rolle f nimmt hierbei successive die punktirten Stellungen /1Z"2/8/4 ein. Die Steine erhalten bei einer derartigen Bearbeitung eine solche Festigkeit, dafs sie allen Anforderungen entsprechen, welche daran gestellt werden können. Während der Hammer auf der Abflachung des Daumens F ruht, bewegt sich der Füllkasten G nach vorn, um die Form G1 zu füllen und die fertigen Steine fortzustofsen; in derselben Zeit bleibt auch der Ambos J gehoben durch den Daumen p, den Hebel L und die Zugstange K. Der Hebel L dreht sich um die Vorgelegewelle a, worauf zwei Schläge in den Füllkasten fallen. Auf der Abflachung χ des Hebedaumens Fz wird der Füllkasten wieder zurückgezogen und der Hammer gereinigt.
5. Der Fülltrichter 0 ist erhöht und steht senkrecht auf dem Füllkasten, wodurch das Einfüllen erleichtert wird und Material für sechs bis zehn Steine vorräthig in demselben reservirt sein kann.
6. Das Ausrücken bezw. Hochheben des Hammers wird durch die Ausrückvorrichtung:
Welle r, Hebel q, Sperrhaken ql und Excenter r1 bewerkstelligt. Durch Anziehen des Hebels q wird der Sperrhaken ql unter die Nase e2 gedruckt, wenn der Hammer in seiner oberen Stellung angekommen ist. Letzterer wird dann durch den Excenterhebel r2 noch etwas gehoben, damit das Daumenrad D nicht an der Rolle / streift; dies geschieht durch weiteres Aufheben des Hebels r2.
7. Der Kurbelzapfen b2 der Scheibe bl ist mit einer Gleitrolle u versehen, um die Reibung an dem Hebel E2 Ea zu verringern. Die übrigen Theile der Maschinen correspondiren den Buchstaben gemä'fs mit denen des Haupt-Patentes, und ist die Handhabung und Wirkungsweise der Maschine dieselbe, wie die im Haupt-Patent beschriebene.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Als Ersatz des im Haupt-Patent No. 39140 geschützten Schlagarmes F mit der Abflachung F"1 die Anwendung ' der Daumenscheibe D mit der Abflachung χ am Daumen F2 zum Hochhalten des Hammers während einer bestimmten Zeit.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT42780D Neuerung an Schlagmaschinen zum Formen von Steinen Expired - Lifetime DE42780C (de)

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