DE39140C - Neuerung an Schlagmaschinen zum Formen von Steinen - Google Patents

Neuerung an Schlagmaschinen zum Formen von Steinen

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DE39140C
DE39140C DENDAT39140D DE39140DA DE39140C DE 39140 C DE39140 C DE 39140C DE NDAT39140 D DENDAT39140 D DE NDAT39140D DE 39140D A DE39140D A DE 39140DA DE 39140 C DE39140 C DE 39140C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/04Producing shaped prefabricated articles from the material by tamping or ramming

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezweckt eine Steinschlagmaschine , die in kürzester Zeit feste, gut geformte Steine, aus Cement, Schlacke und Schwarzkalk oder ähnlicher Composition bestehend, herstellt, wobei die Maschine sämmtliche Manipulationen, als das Zuführen der Masse und Einbringen derselben in den Formkasten, einen doppelten Schlag auf dieselbe, sowie das Ausheben aus diesem selbstthätig vollzieht.
Auf .der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt, und es ist:
Fig. ι die Vorderansicht,
Fig. 2 die Seitenansicht,
Fig. 3 die Hinteransicht,
Fig. 4 der Längenschnitt durch Welle b.
Der Antrieb der Maschine geschieht durch die Riemscheibe A, die an einem Ende der Welle α sitzt, während das andere Ende ein Getriebe B trägt, welches mit dem Rade C auf Welle b in Eingriff steht. An letzterer sitzen ferner zwei Scheiben D D1 mit Hebedaumen cc1, die je in ein Excenter EE1 greifen, sowie der Schlagarm F. Die Excenter E E1 sind an ihrem oberen Ende durch Bolzen dd1 an dem Gestell bezw. Rahmen der Maschine drehbar befestigt, während die unteren Th eile in den Füllkasten G greifen und dessen Vor- bezw. Zurückschieben bewirken.
In dem Gestell ist ferner ein Fallhammer P vorgesehen, der einen Ansatz e mit Leitrolle f besitzt. Gegen diesen schlägt beim Betrieb der Maschine der Schlagarm F bezw. F1 und bewirkt ein Heben des Hammers. Ist der Schlagarm unter / passirt, so fällt der Hammer, der ein Gewicht von 375 kg besitzt, auf die im Formkasten g befindliche Masse. Unterhalb des Hammers befindet sich der Ambos J, der am unteren Theil von einer Stange h durchdrungen wird, die zu beiden Seiten aufserhalb der Maschine an zwei an den Hebeln LL1 drehbaren Hubstangen KK1 befestigt ist. Die Hebel LL1 sind an einer Seite mit dem Gestell durch ,die Schrauben ii1 verbunden, während das andere Ende frei ist und bis zu den Hubarmen T T1 reicht, deren Hebedaumen ρ ρ1 bei jeder Umdrehung diesen Theil hochheben, wodurch auch «ein Heben des Ambosses erfolgen mufs. Dadurch werden die fertig geschlagenen Steine aus dem Formkasten gehoben und nach der Platte M befördert. Ein oberhalb des Füllkastens G angebrachter Abstreicher N mit Federn k reinigt den Hammer nach erfolgtem Schlag von etwa anhaftendem Material.
Das Material wird durch den Fülltrichter O auf den Füllkasten G gebracht, von welchem es in den Formkasten g und von diesem selbstthätig auf den Ambos /gelangt, um von dem Hammer bearbeitet zu werden.
Der Vorgang bei der Herstellung der Steine ist folgender:
Das Material wird durch den Fülltrichter O zum Füllkasten G gebracht und die Maschine in Bewegung 'gesetzt. Vermöge Drehung der Räder B und C wird mittelst des Schlagarmes F F1 der Hammer P gehoben. Gleichzeitig schiebt der Füllkasten G das Material auf den Formkasten g bezw. den Ambos /. Hat nun der Hammer seine gröfste Hubhöhe (36 cm) erreicht, so verläfst der Schlagarm FF1
die Gleitrolle f und der Hammer fällt zum ersten Male auf das Material nieder. Hierauf berührt die kreisförmige Abflachung F2 des Schlagarmes F die Gleitrolle / und hält den Hammer so lange hoch, bis der Abstreicher N das an demselben etwa anhaftende Material abgeschabt und in den Füllkasten G befördert hat. Gleichzeitig greift der Hebedaumen c in das Excenter E, wodurch der .Füllkasten G unter dem Fülltrichter O hinweggezogen und der Hammer zum zweiten Male auf das Material fällt. Nachdem dieses geschehen, wird der Hammer wieder gehoben und gleichzeitig hebt sich der Ambos J vermöge der Hebearme TT1, der Daumen ρ ρl und der Zugstangen KK1, befördert die fertigen Steine auf die Höhe des Formkastens, von wo sie
durch den mit neuem Material gefüllten Füllkasten fortgeschoben werden. Hierauf gelangt der Ambos in seine frühere Lage zurück, der Füllkasten entleert sich in den Formkasten und der Hammer fällt von neuem auf das Material.
Um die Maschine jederzeit aufser Betrieb setzen zu können, ist an der Riemscheibe eine Ausrückvorrichtung Q. vorgesehen, die durch den Hebel R gehandhabt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die kreisförmige Abflachung F2 am Schlagarm F, um den Hammer P eine Zeit lang hochzuhalten, in Verbindung mit dem am Füllkasten G befestigten Kratzer N, um den Hammer während dieser Zeit unten zja reinigen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT39140D Neuerung an Schlagmaschinen zum Formen von Steinen Expired - Lifetime DE39140C (de)

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