DE4276C - Konstruktion an Grofsuhren - Google Patents

Konstruktion an Grofsuhren

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DE4276C
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pendulum
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K. FLÜGEL, Uhrmacher, in Wächtersbach, Reg.-Bez. Cassel
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B15/00Escapements
    • G04B15/06Free escapements

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

1878.
kla§se 83.
KARL FLÜGEL in WÄCHTERSBA Construction an Grofsuhren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom i. August 1878 ab.
Diese Construction beruht auf der Anwendung eines langen und schweren Holzpendels A, welches fähig ist, längere Zeit ohne neuen Anstofs zu schwingen. Das Pendel wird durch einen einfachen Mechanismus von Zeit zu Zeit angetrieben und dadurch in Schwingung erhalten. Es ist über dem Uhrwerk aufgehängt und wird von der Gabel B in der Nähe der Pendellinse a berührt.
Das ganze Uhrwerk besteht aus dem gewöhnlichen Walzenrad C mit Gegengesperr D und Zeigerwerk. Das Mittelrad E fällt bei gröfseren Pendeln weg, und das Walzenrad greift direct in den an der Welle des Hemmungsrades F befindlichen Trieb G. Dieses neue Hemmungsrad bildet einen fünf- bis sechs- oder zehnarmigen Stern, dessen Arme sich in einen rechtwinklig angesetzten Lappen H ausspitzen. Sobald die Uhr aufgezogen wird, setzt sich ein Lappen auf den ersten Zahn einer mit zwei Reihen Zähne besetzten Falle / und hemmt so das Umlaufen des Uhrwerks. Setzt man nun das Pendel in Bewegung, so berührt dasselbe bei K die Gabel, welche ihren Stützpunkt bei Z hat. Dieselbe hat an ihrem oberen Ende zwei Hörner M, von welchen bei geringer Neigung immer eines höher steht als das andere, so dafs dem Pendel mittelst seines mit kleinen Rollen versehenen Griffs N ein Eingriff in die Gabel gestattet ist, wodurch diese bei den Schwingungen des Pendels stets aus einer Seitenlage in die andere gebracht wird. Während das Pendel seine freie Schwingung vollendet, bleibt die Gabel ruhig in der durch die zwei Stifte O O begrenzten Lage, bis das Pendel zurückkehrt und dieselbe nach der anderen Seite mitführt.
Ferner ist an der Gabel eine Rolle P befestigt, welche einen an der Falle I befestigten Arm berührt, der so geformt ist, dafs jede Bewegung der Gabel ein Auf- oder Niedergehen der Falle / verursacht. Die Falle / hat so viel Zähne, als das Pendel Schwingungen machen soll, bevor es vom Uhrwerk einen neuen Anstofs erhält.
Ist das Uhrwerk aufgezogen, so verläfst der Lappen H schon bei der ersten Bewegung der Gabel nach links, welche eine Hebung der Falle / verursacht, den ersten Zahn, wird aber an seiner hinteren Kante durch den ersten Zahn der zweiten Reihe angehalten, und dadurch wird das Uhrwerk am Umlauf verhindert. Bei dem nächsten Niedergehen der Falle / wird dieser Zahn frei, der Lappen aber von dem zweiten Zahn der ersten Reihe angehalten u. s. f., bis der letzte Zahn der zweiten Reihe den Lappen frei giebt und eine Bewegung des Uhrwerks gestattet.
Das Hemmungsrad F trägt auf seiner Rückseite eben so viel Stahlstifte, als es Arme und Lappen hat. Sobald nun die beschleunigte Bewegung des Uhrwerks erfolgt, trifft ein Stahlstift Q auf die geneigte Ebene eines an der Gabel befestigten Keils H, gleitet an der geneigten Ebene ab und giebt dadurch dem Pendel einen neuen Anstofs. Zur Vermeidung des OeIs und der Reibung hängen die Falle / und die Gabel bei Z Z in Federn.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Hemmung für Uhrwerke, bei welcher dem Pendel erst nach einer Reihe von Schwingungen ein neuer Anstofs ertheilt wird.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT4276D Konstruktion an Grofsuhren Active DE4276C (de)

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