DE427361C - Unterwindfeuerung fuer Dampfkessel oder Industrieoefen mit Kupplung der Windklappe mit dem Verschlusshebel der Feuertuer - Google Patents

Unterwindfeuerung fuer Dampfkessel oder Industrieoefen mit Kupplung der Windklappe mit dem Verschlusshebel der Feuertuer

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DE427361C
DE427361C DES64719D DES0064719D DE427361C DE 427361 C DE427361 C DE 427361C DE S64719 D DES64719 D DE S64719D DE S0064719 D DES0064719 D DE S0064719D DE 427361 C DE427361 C DE 427361C
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locking lever
flap
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underwind
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L1/00Passages or apertures for delivering primary air for combustion 
    • F23L1/02Passages or apertures for delivering primary air for combustion  by discharging the air below the fire

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

  • Unterwindfeuerung für Dampfkessel oder Industrieöfen mit Kupplung der Windklappe mit dem Verschlußhebel der Feuertür. Bei Unterwindfeuerungen für Dampfkessel 1 oder Industrieöfen, bei denen die Windklappe mit dem Verschlußhebel der Feuert.ür gekuppelt ist, ist die Einrichtung bisher so getroff en, daß die Luftklappe durch einen besonderen Handgriff in Stellung gebracht wird, wobei dieser Handhebel unabhängig von dem Schließhebel der Feuertür ist. Beim Verstellen der Luftklappe wird dabei eine Bremse beeinflußt, welche die Tür in der geschlossenen Lage so lange festhält, bis die Luftklappe in, die Schließstellung gebracht worden ist.
  • Vorrichtungen dieser Art haben den Nachteil, daß die Feuertür teilweise geöffnet werden kann, wenn die Luftklappe sich in einer j,age zwischen der Offnungs- und Schließstellung befindet.
  • Der Zweck der Erfindung ist, diesen Nachteil zu beseitigen und eine in der Bauart einfache Vorrichtung zu schaffen, um zwangläufig mit dem öffnen und Schließen der Feuertür die Luftklappe zu schließen bzw. zu öffnen. Erreicht wird dies gemäß der Erfindung dadurch, daß der hinter eine Rast greifende Verschlußhebel der Feuertür mit einem Fortsatz in eine Ausnehmung einer die Windklappe steuernden und mittels Schlitz und Zapfen am Feuergeschränk geführten Stange eingreift, wodurch beim Anheben des Verschlußhebels die Stange gehoben wird, bis der Verschlußhebielfortsatz aus der Ausnellmung der Stange tritt, worauf der Druck des Unterwindes die Windklappe in ihrer Abschlußstellung und die Stange in ihrer angehobenen Stellung hält, während beim Schließen der Feuertür der Verschlußhebel abermals mit der Aussparung der Stange in Eingriff kommt, uni die Klappe in die Offenstellung zu bringen.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungnbeispiel des Erfindungsgegenstandes - darstellt, und es zeigen: - Abb. i die Vorderansicht einer Feuerungstür mit einen, Luftzufuhrkanal gemäß der Erfindung Z" - , eine Seitenansicht des Hebelgestän-Ub. 2 ges zwischen dem Verschlußhebel der Feuerungstür und der Luftklappe in verschiedenen Ansichten, Abb- 3 bis 6 Darstellungen, aus denen die Lage des Verschlußhebels der Feuerungstür mit Bezug auf die die Luftklappe beeinflussende Stange in verschiedenen Stellungen ersichtlich ist.
  • Mit i ist die um das Gelenk:2 drehbare Feuerungstür bezeichnet. Unten an die Feuerun7gstür schließt sich der Unterwindkana13 an, der innen eine um eine Achse 5 drehbare Klappe 4 trägt. Das Gewicht dieser Klappe istderartigbemess ' en bzw. ausgeglichen, daß sie in ihrer einen Endstellung dem Luftstrom keinen Widerstand entgegensetzt, der im Kanal 3 in der Richtung des Pfeiles 6 der Feuerung zuströmt. Die Feuertür ist in der üblichen Weise mit einem Verschlußhebel 7 versehen, der um einen Zapfen 8 drehbar ist und bei geschlossener Lage hinter eine Rast 9 greift. Nach der Erfindung ist der Hebel 7 mit einem Fortsatz io versehen, der bei geschlossener Tür in eine Ausnehmung i i einer Stange 12 eingreift. Diese Stange ist bei 13 an das Ende eines Armes 14 angelenkt, welcher außerhalb des Unterwindkanals 15 starr an die Achse 5 der Klappe 4 angeschlossen ist.
  • Die Stange 12 besitzt außer der Ausnehmung i i noch einen Längsschlitz 16, durch den sie mittels eines Zapfens 17, der am Feuergeschränk befestigt ist, geführt wird.
  • Wird der Verschlußhebel 7 unter Drehung um seinen Zapfen 8 in der Richtung des Pfeiles 18 angehoben, so hebt der Fortsatz io dieses Hebels 7 auch die Verbindun.gsstange 12 und damit den Arm 14 an, so daß di# Achse5 und demzufolge die an ihr festsitzende LuftklapPe4 gedreht wird. Dabei tritt allmählich der Fortsatz io des Hebels aus der Ausnehmung i i der Stange 12 heraus, wie aus Abb. 3, 4 und 5 zu ersehen ist. Ist der Förtsatz so vollständig außer Eingriff mit der Ausnehmung i i gelangt, so befindet sich. der Hebel auch außer Eingriff mit dem Sperranschlag 9, wobei aber die Klappe 4 den Luftkanal 3 noch nicht vollständig abschließt; sie ist hierbei jedoch so weit angehoben, daß sie dem Einfluß des Druckluftstromes unterworfen ist, der sie bis zur Verschlußlage weiter anhebt (vgl. die gestrichelten Linien in Abb. 2). Bei dieser Stellung befindet sich auchdie#Stangei2inihrerHochlage. Dieses zusätzliche Anheben der Verbindungsstange 12 unter der Einwirkung der Luftströmung im Kana13 ist zu dem Zwecke erforderlich, um in sicherer Weise den Wiedereingriff des Endes io des Hebels 7 mit der Ausnehmung i i der Stange 12 bei umgekehrtem Vorgange während des Schließens der Tür vor sich gehen zu lassen. Wäre dies nicht der Fall, so würde eine geringe Verschiebung der Stange 12 nach unten hin genügen, um die Ausnehmung ii beispielsweise in die in Abb. 6 gezeigte Lage zu bringen, bei welcher der Fortsatz io des Hebels 7 beim Schließen der Feuerungstür gegen die obere seitliche Fläche ig (Abb. 6) der Stange 12'anschlagen würde. Zufolge dieses Anhebens dagegen wird die Verbindungsstange 12 in der in Abb. 5 dargestellten Lage gehalten, so daß beim Senken des Hebels 7 sofort ein Eingriff seines Fortsatzes io mit der Ausnehmung ii gewährleistet ist, indem der untere Winkel 2o dieses Hebelendes io mit der unteren AnschlagfläChe 21 der Aunehmung i i zusammentrifft.
  • Die beschriebene Einrichtung liefert mithin die vollständige Abhängigkeit zwischen der Lage der Klappe4 und der Lage der Feuertür i. Wenn dig Tür i geschlossen ist, so ist die Klappe 4 geöffnet. Beim Anheben des Hebels 7 dagegen, wobei die öffnung der Feuertür erfolgt, wird die Klappe 4 zuerst unter der Wirkung des unmittelbaren Antriebs mittels der Stange 12 teil-,veise geschlossen, während das vollständige Schließen unter der Wirkung der Druckluft vor sich geht.

Claims (1)

  1. PATENT-ANspRucH: Unterwindfeuerung für Dampfkessel oder Industrieöfen mit Kupplung der Windklappe mit dem Verschlußhebel der Feuertür, dadurch gekennzeichnet, daß der hinter eine Rast (9) greifende Verschlußhebel (7) der Feuertür mit einem Fortsatz (io# in eine Ausnehmung (ii) einer die Windklappe (4) steuernden und mittels Schlitz (16) und Zapfen (17) am Feuergeschränk geführten Stange (12) eingreift, wodurch beim Anheben des Verschlußhebels (7) die Stange (12) gehoben wird, bis der Verschlußhebelfortsatz (io) aus der Ausnehmung (ii) der Stange (12) tritt, worauf der Druck des Unterwindes die Windklappe (4) in ihre Abschlußstellung und die Stange (12) in ihre Hochlage bringt, während beim Schließen der Feuertür der Fortsatz (io) des Verschlußhebels (7) abermals mit der Ausnehmung (i i) der Stange (12) in Eingriff kommt, um die Klappe (4) in die Offenstellung niederzudrücken.
DES64719D 1923-09-03 1924-01-10 Unterwindfeuerung fuer Dampfkessel oder Industrieoefen mit Kupplung der Windklappe mit dem Verschlusshebel der Feuertuer Expired DE427361C (de)

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