DE701797C - Verriegelungsvorrichtung fuer Kofferspreizen, insbesondere an Fahrzeugwagenkaesten - Google Patents

Verriegelungsvorrichtung fuer Kofferspreizen, insbesondere an Fahrzeugwagenkaesten

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DE701797C
DE701797C DE1937A0082458 DEA0082458D DE701797C DE 701797 C DE701797 C DE 701797C DE 1937A0082458 DE1937A0082458 DE 1937A0082458 DE A0082458 D DEA0082458 D DE A0082458D DE 701797 C DE701797 C DE 701797C
Authority
DE
Germany
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movement
locking device
spring
spreader
arm
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1937A0082458
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Schwenk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Audi AG
Auto Union AG
Original Assignee
Audi AG
Auto Union AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Audi AG, Auto Union AG filed Critical Audi AG
Priority to DE1937A0082458 priority Critical patent/DE701797C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE701797C publication Critical patent/DE701797C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C17/00Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith
    • E05C17/02Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means
    • E05C17/04Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means with a movable bar or equivalent member extending between frame and wing
    • E05C17/32Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means with a movable bar or equivalent member extending between frame and wing consisting of two or more pivoted rods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Superstructure Of Vehicle (AREA)

Description

  • Verriegelungsvorriehtung für Kofferspreizen, insbesondere an Fahrzeugwagenkästen Die Bedienung von Kofferspreizen, insbesondere für Kraftfahrzeugkofferklappen, erfolgt in der Weise, daß sie nach Öffnen des Deckels in eine starre Spreizlage gelangen, aus der sie durch nochmaliges leichtes Anheben des Deckels wieder gelöst werden, so daß dieser geschlossen werden kann. "Zur Erzielung dieser Wirkung sind besondere Sperr-und Steuerglieder erforderlich, die die Spreizarme des Kofferdeckels, welche durch ein Drehgelenk miteinander verbunden sind, selbsttätig in die Sperrlage und in die Wiederöffnungslage führen.
  • Bei einer bekannten Vorrichtung wird die selbsttätige Verriegelung und Wiederöffnung der Spreize dadurch erreicht, daß nahe der Drehgelenkverbindung beider Spreizarme ein aus verschiedenen Führungsgliedern zusammengesetzter Führungskanal angeordnet ist, in den ein Ansatz oder Führungsstift des anderen Spreizarmes hineingelangt, derart, daß er in der ersten Bewegungsstufe, nämlich beim Öffnen der Kofferklappe in die Verriegelungsstellung geführt wird und bei nochmaligem kurzen Anheben aus dieser Stellung heraus auf anderem Wege in die Wiederöffnungslage gelangt, so daß die Klappe geschlossen werden kann oder von selbst in die Schließlage zurückfällt.
  • Die bekannte Kofferspreize hat erhebliche Nachteile, und zwar insbesondere durch die Anordnung der Steuer- und Sperrglieder an der Einknickstelle, da gerade hier die stärkste Knickbeanspruchung auftritt und insofern für eine zuverlässige Wirkung diese Teile besonders stark ausgebildet werden müssen. Außerdem sind die Teile an den Spreizarmen angeschweißt oder angelötet, was eine erhebliche Mehrarbeit bei der Herstellung erfordert. Durch die zur Erzielung einer siehegen Wirkung notwendige gewaltsame Bewegung werden sie ferner Mark beansprucht. Auch ist es schwierig. sie infolge der Eigenart ihrer Ausbildung und Anordnung stets sicher miteinander in Eingriff und beim Wiederanlieben des Deckels außer Eingriff zu bringen. Die Verwickeltheit dieser Teile bedingt außerdem eineun7tiverlässigeWirlcungsweise.
  • Die Erfindung schafft hierin eine wesentliche Vereinfachung und Verbesserung für Kofferspreizen, und das Neue besteht darin, daß die Verriegelung durch eine Federklinke bewirkt wird, deren Sperrfeder einerseits mit der Klinke, anderseits derart mit dein einen Spreizaren verbunden ist, daß sie in jeder Bewegungsstufe über ihre labile Gleichgewichtslage herausbewegt wird, so daß sie eine zusätzliclie Kraft ausübt, um die Verriegelung zwangsläufig herbeizuführen und die Wiederfreigabe aus der Verriegelung in bleicher Weise zwangsläufig zu bewirken. Für die Steuerung des finit der Federklinke verbundeiien Spreizarmes ist im Lagerschild ein Schlitz. vorgesehen, der einen Begrenzungsanschlag für die erste Bewegungsstufe der geöffneten Kofferklappe bildet und in den der für die Befestigung der Feder dienende Stift am Spreizarm hereingezogen wird.
  • Ferner kann gemäß weiterer Erfindung an der Federklinke eine Ausnehmung vorgesehen sein, in der sich die Spreizarme mit einem Ansatz am Ende der zweiten Bewegungsstufe abstützen, wodurch ein Zurückgleiten in die Sperrlage verhindert wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel, und zwar zeigt: Abb. i ein Schaubild eines Wagenkastenliinterteils finit geöffneter Kofferklappe, Abb..2 eine Seitenansicht der Verriegelungseinrichtung bei geschlossener Klappe, Abb. 3 eine Seitenansicht der Verriegelungseinrichtung bei geöffneter und gesperr- i ter Klappe, Abb. d. eine Seitenansicht der V erriegelungseinrichtung bei geöffneter und entriegelter Klappe, Abb. 5 die Vorderansicht der Verriegelungseinrichtung.
  • Nach Alyb. i bis 5 ist zwischen der Kofferklappe i und dem Wagenkasten :2 eines Kraftfahrzeuges ein durch ein Gelenk 3 unterteilter, aus Spreizarmen 4, 5 bestehender Lenker vorgesehen, und zwar ist der Spreizarm 5 an einem Lagerbock 6 angelenkt, der am Wagenkasten befestigt ist. Mit der Klappe i ist der Spreizarm 4 durch ein Lagerschild 7 verbunden, das aus zwei durch Schweißpunkte 8 miteinander verbundenen Blechen 9 und io besteht (Abb. 5). Zwischen den Blechen 9 und io ist auf einem Drehzapfen i i eine Sperrklinke 12 drehbar gelagert, und an einem Zapfen 13 der Klinke 12 ist eine Zugfeder 14 befestigt, , deren anderes Ende an einem Zapfen 15 des Spreizarmes 4 festgelegt ist. Der Spreizarm 4 ist mittels eines oberen Zapfens 16 in Schlitzen 17 der Bleche 9 und io geführt und am oberen Ende mit einer Nase 18 versehen, deren Abmessung mit der Abmessung einer Ausnehmung i9 übereinstimmt, die in der Klinke 12 vorgesehen ist. Außer mit der Ausnehmung i9 ist die Klinke 12 mit einem oberen Anschlag 2o ausgerüstet, der beim Öffnen der Klappe mit der Nase 18 in Berührung kommt. Der Zapfen 15 des Spreizarmes 4 dient neben dem Halten der Feder 14 zur Führung in einem Schlitz 22, der dem Verlauf des Schlitzes 17 der Bleche 9 und io, folgt. Dieser Schlitz 22 ist nach unten offen und wird von einem kürzeren Schenkel 23 und einem längeren Schenkel 24 begrenzt.
  • Die Verriegelungsvorrichtung arbeitet wie folgt Bei geschlossener Klappe i sind der Spreizarm .4 und die Klinke 12 durch die Feder 14 in der in Abb. 2 gezeigten Lage gehalten, wobei der Stift 13 als Anschlag dient. Beim Öffnen der Klappe nähert sich die durch die Kraftrichtung der Feder gebildete Linie dem innerhalb des Schlitzes 17 einen Drehpunkt bildenden Zapfen 16 des Spreizarmes 4, und gleichzeitig beim Weiterbewegen der Klappe i nach oben wird der Führungszapfen 15 an der Außenkante der Bleche 9 und io entlang- ! geführt, wobei die Klappe i so weit geöffnet werden kann, bis der Stift 16 am Ende des Schlitzes 17 anschlägt, und durch den Zug der Feder und nach Loslassen der Klappe i schnappt der Führungsstift 15 in den Führungsschlitz 22 der Bleche 9 und io ein. Weiterhin stößt beim Loslassen der Klappe i die Nase 18 an den Anschlag 20, wodurch die Klinke mit Unterstützung der Feder 14 in die in Abb.3 gezeigte Lage kommt. Damit ist dann die Öffnungs- und Verriegelungsstellung der Klappe erreicht, wobei die Klinke 12 unter dem Einfluß der Feder 14. gleichzeitig mit dem oberen Vorsprung der Ausnehmung i9 gegen den Spreizarm 4. anliegt.
  • Zum Schließen der Klappe, d. h. zum Entriegeln der Spreizarme 4, 5 ist ein kurzes Anheben der Klappe notwendig, und zwar so weit, bis der Führungsstift 15 den Schlitz 22 verläßt und der Stift 16 am unteren Ende des Schlitzes 17 anschlägt, wobei die Klinke 12 unter der Wirkung der Feder 14. mit ihrer Ausnehmung i9 die Nase 18 des Spreizarmes .4 umfaßt (vgl. Abb. 4). Bei der Schließbewegung der Klappe i dient die Klinke 12 als Widerlager für den Spreizarm 4, so daß der Führungsstift 15 an dem Führungsschlitz 2z vorbei wieder in die in Abb.2 gezeigte Stellung zurückgeht. Nachdem die Kraftrichtungslinie der Feder bei der Schließbewegung den Drehzapfen 16 überschritten hat, gelangen die Ausnehmung ig der -Klinke 12 und die Nase 18 des Spreizarmes 4 außer Eingriff, und damit ist die endgültige Schließstellung wieder erreicht (vgl. Abb. 2).

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verriegelungsvorrichtung für Kofferspreizen, insbesondere an Fahrzeugwagenkästen, bei der die durch ein Drehgelenk verbundenen Spreizarme in zwei Bewegungsstufen der geöffneten Kofferklappe durch einen Steuerteil in die Sperrlage gebracht und zum Schließen wieder freigegeben werden, dadurch gekennzeichnet, daß als Steuerteil eine Federklinke (12) vorgesehen ist, deren Feder (14) so mit dem einen Spreizarm (4) verbunden ist, da,ß sie in jeder Bewegungsstufe über die labile Gleichgewichtslage herausgeht und dabei den Spreizarm (4) in der ersten Bewe-. gungsstufe in die Sperrlage (22) zieht und ihn in der zweiten Bewegungsstufe außerhalb der Sperrlage hält.
  2. 2. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Begrenzungsanschlag für die erste Bewegungsstufe der geöffneten Kofferklappe durch einen Schlitz (22) im Lagerschild (7) des einen Spreizarmes (4) gebildet wird, in den der Befestigungsstift (15) für die Feder (14) am Spreizarm hineingezogen wird.
  3. 3. Verriegelungsvorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Federklinke (12) eine Ausnehmung (ig) hat, an der sich der Spreizarm (4) mit einem Ansatz (18) am Ende der zweiten Bewegungsstufe abstützt und dadurch ein Zurückgleiten in die Sperrlage verhindert.
DE1937A0082458 1937-03-28 1937-03-28 Verriegelungsvorrichtung fuer Kofferspreizen, insbesondere an Fahrzeugwagenkaesten Expired DE701797C (de)

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DE (1) DE701797C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4712825A (en) * 1985-11-21 1987-12-15 Alfa Romeo Auto S.P.A. Support arm for the truck lid and/or the hood of a motor car

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4712825A (en) * 1985-11-21 1987-12-15 Alfa Romeo Auto S.P.A. Support arm for the truck lid and/or the hood of a motor car

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