DE426271C - Sicherheitsschloss - Google Patents

Sicherheitsschloss

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DE426271C
DE426271C DEB108433D DEB0108433D DE426271C DE 426271 C DE426271 C DE 426271C DE B108433 D DEB108433 D DE B108433D DE B0108433 D DEB0108433 D DE B0108433D DE 426271 C DE426271 C DE 426271C
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DE
Germany
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tumblers
door
bolt
spring
safety lock
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Application number
DEB108433D
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Individual
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B29/00Cylinder locks and other locks with plate tumblers which are set by pushing the key in
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B63/00Locks or fastenings with special structural characteristics
    • E05B63/18Locks or fastenings with special structural characteristics with arrangements independent of the locking mechanism for retaining the bolt or latch in the retracted position
    • E05B63/20Locks or fastenings with special structural characteristics with arrangements independent of the locking mechanism for retaining the bolt or latch in the retracted position released automatically when the wing is closed

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Sicherheitsschloß mit mehreren Türriegeln und radial verschiebbaren, mit einem festen Sperring zusammenarbeitenden Zuhaltungen, und bezweckt in erster Linie die Ausbildung dieses Schlosses derart, daß es sich beim Zudrücken der Tür von selbst schließt. Es ist deshalb eine bei anderen Türverschlüssen an sich bekannte gesperrte Feder vorgesehen, die beim ίο Zudrücken der Tür ausgelöst wird und die Türriegel in die Schließstellung zieht, und es ist außerdem der feste Sperring derart ausgebildet, daß durch diese Feder die Zuhaltungen aus ihrer Sperrstellung bewegt werden, so daß sich der Schlüsselzylinder drehen und die Riegel in die Schließstellung gehen lassen kann.
In der Zeichnung ist eine Ausführung dargestellt.
Abb. ι ist eine Vorderansicht des Sicherheitsschlosses,
Abb. 2 ein Schnitt durch dasselbe in größerem Maßstab.
Abb. 3 bis 5 zeigen einen Türriegel mit der das selbsttätige Schließen bewirkenden Feder in drei Stellungen.
Abb. 6 und 7 sind Ansichten des festen Sperringes und
Abb. 8 bis 11 sind Einzelheiten. In der Grundplatte 1 ist das für die Einführung des Schlüssels dienende Rohr 5 drehbar gelagert, auf dem fest der Schlüsselzylinder 4 sitzt. In der Wandung dieses Zylinders und in dem Rohr 5 sind die Zuhaltungen 11 geführt, die mit einem an der Platte ι sitzenden, festen Sperring 2 (dessen besondere Bauart später beschrieben wird) zusammenarbeiten. Durch Einstecken des Schlüssels in das Rohr 5 werden in bekannter Weise die Zuhaltungen 11 radial nach außen gedrückt und kommen dadurch vom festen Sperring 2 frei, so daß das Rohr 5 mit dem Schlüsselzylinder 4 gedreht werden kann. Wird der Schlüssel zurückgezogen, so zieht eine durch öffnungen i der Zuhaltungen 11 geführte Schraubenfeder 14 (Abb. 8 und 9) diese radial wieder nach innen, wodurch der Zylinder 4 wieder gesperrt wird.
Mit dem Zylinder 4 ist ein Doppelhebel a verbunden, an dessen Enden durch die Halteplatten 8 und 9 geführte Riegel 7 angelenkt sind. Am freien Ende eines der Riegel sitzt drehbar ein Winkelhebel b, an dessen kürzerem Arm eine Feder c angreift, deren freies Ende an der Halteplatte 8 befestigt ist. Durch eine öffnung derselben reicht der längere, unterhalb der Halteplatte eine Rast d tragende Arm des Winkelhebels b hindurch. Beim Zudrücken der Tür, d. h. wenn der Riegel 7 zurückgezogen ist, haben die Teile die in Abb. 4 dargestellte Stellung, in der bei gespannter Feder c die Rast d gegen den Haltering 8 anliegt und verhütet, daß die Feder c den Riegel hochzieht. Beim vollständigen Schließen der Tür schlägt das freie Ende des Winkelhebels gegen den Haltering 9, wodurch die Sperrung d, 8 ausgelöst und der Riegel 7 hochgezogen wird (Abb. 5), der Verschluß also selbsttätig erfolgt. Wird beim öffnen der Tür der Riegel mittels des Schlüssels zurückgezogen, so dreht die Feder c den Winkelhebel b so, daß er sich mit dem freien Ende unten gegen den Haltering 9 legt (Abb. ι und 3), wodurch der Riegel in der zurückgezogenen Stellung festgehalten wird und der Schlüssel herausgezogen werden
kann, wodurch die Zuhaltungen an einer neuen Stelle des Sperringes 2 in Sperrlage treten.
Um die Riegel ohne Wiedereinführung des Schlüssels selbsttätig in die Schließlage zu bringen, ist es erforderlich, daß der Schlüsselzylinder durch die Feder c gedreht werden kann, d. h. der feste Sperring2 muß so beschaffen sein, daß er eine Drehung des Schlüsselzylinders in
ίο der dem Schließen der Riegel entsprechenden Richtung (s. Pfeil e in Abb.' 1 und 6) gestattet. Zu diesem Zweck ist der Sperring 2 aus in die Grundplatte 1 dicht nebeneinander eingesetzten runden Stiften f zusammengesetzt, deren aus der Platte 1 vorragenden Teile zur Hälfte weggeschnitten sind, so daß sie halbkreisförmigen Querschnitt haben. In den Aussparungeng· dieser Stifte liegen die Zuhaltungen 11. Es sind sechzehn Stifte und entsprechend viel Aussparungeng·, aber nur die Hälfte Zuhaltungen 11 vorgesehen, so daß j der Schlüsselzylinder sechzehn Sperrstellungen einnehmen kann, d. h. die doppelte Zahl der vorhandenen Zuhaltungen 11.
Die Zuhaltungen 11 (Abb. 8 und 9) besitzen an der Innenseite zwei Führungsstifte h, die in das Rohrs fur den Schlüssel hineinragen und deren Form den am Schlüssel sitzenden Zungen entspricht. Das Rohr 5 ist in der Mitte durch eine Querwand k geteilt, was insofern wichtig ist, als dadurch die inneren Zuhaltungen bzw. deren Führungsstifte nach außen verdeckt sind. Werden bei einem Einbruchsversuch die äußeren Stifte · zerstört, so sind die inneren nicht sichtbar und gegen Zerstörung geschützt. Um die Herstellung des Zylinders 4 zu erleichtern, ist er aus einer Scheibe hergestellt, die am Rande ausgeschnitten ist. Die dadurch gebildeten Zungen η werden umgebogen und ergeben den Zylinder mit den Führungsschlitzen ρ (Abb. 10).
Die Wirkungsweise ist folgende: Werden mittels des Schlüssels die Zuhaltungen 11 nach außen gedrückt, so liegen die Stifte f des Sperringes 2 in den Aussparungen ι (Abb. 9) der Zuhaltungen, und es kann dann mittels des Schlüssels das Rohr 5 mit den Zuhaltungen 11 und dem sie führenden Zylinder 4 nach rechts oder links gedreht j werden, je nachdem das Schloß geschlossen ! oder geöffnet werden soll. Ohne Schlüssel, ; d.h. wenn die Zuhaltungen 11 durch die Feder 14 nach innen gedrückt sind, kann der Zylinder 4 mit den Zuhaltungen nicht nach links, d. h. in die Offenstellung, gedreht werden, da die Zuhaltungen gegen die geraden
Flächen der Stifte / anliegen. Eine Drehung nach rechts, d. h. in die Schließstellung, ist möglich, da hierbei die kreisförmigen Teile 60 der Stifte gegen die Zuhaltungen drücken und diese nach außen bewegen können. Zur Erleichterung dieser Bewegung können die Zuhaltungen an den Innenkanten bei m abgeschrägt sein. Diese Drehung nach rechts wird 65 durch die Feder c beim Zudrücken der Tür bewirkt.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Sicherheitsschloß mit mehreren Tür-riegeln und radial verschiebbaren, mit einem festen Sperring zusammenarbeitenden Zuhaltungen,- gekennzeichnet durch eine die Riegel (7) in die Schließstellung bewegende, sperrbare Feder (c) und die Ausbildung des festen. Sperringes (2) derart, daß, wenn beim Zudrücken der Tür die Sperrung für die Feder (c) ausgelöst wird, diese die Zuhaltungen (11) aus der nach dem vorherigen Abziehen des Schlüssels eingenommenen Sperrstellung und den Schlüsselzylinder (4) mit den Riegeln (7) in die Schließstellung bewegt.
2. Sicherheitsschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit den an der Tür und dem Türrahmen sitzenden Halteplatten (8, 9) für den Riegel (7) eine Federfalle (Jb1 c) derart zusammenwirkt, daß sie durch den an der Tür sitzenden go Haltering (8) in der Offenstellung des Riegels (7) gesperrt (Abb. 4) und beim Zudrücken der Tür durch den am Türrahmen sitzenden Haltering (9) ausgelöst wird, so daß die Feder (c) den Riegel (7) in die Schließstellung bewegen kann (Abb. s).
3. Sicherheitsschloß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach Öffnen des Riegels die Federfalle (b, c) durch den am Türrahmen sitzenden Haltering (9) gesperrt wird (Abb. 1 und 3).
4. Sicherheitsschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der feste Sperring (2) für die Zuhaltungen (11) aus im Kreise dicht nebeneinander angeordneten Stiften ' (/) mit Aussparungen besteht, in denen die Zuhaltungen (11) liegen.
5. Sicherheitsschloß nach Anspruch 1 no und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stifte (fj g) in einer die Zahl der Zuhaltungen (n) übersteigenden Zahl angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEB108433D Sicherheitsschloss Expired DE426271C (de)

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DE (1) DE426271C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1184529A1 (de) * 2000-08-31 2002-03-06 Burg-Wächter Kg Vorrichtung zum Sichern von Dreh-/Kippelementen und Verfahren zu ihrer Betätigung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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