DE425786C - Maschine zum Verpacken von Gegenstaenden beliebiger Art, wie Karamels, Bonbons usw - Google Patents

Maschine zum Verpacken von Gegenstaenden beliebiger Art, wie Karamels, Bonbons usw

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DE425786C
DE425786C DEU8863D DEU0008863D DE425786C DE 425786 C DE425786 C DE 425786C DE U8863 D DEU8863 D DE U8863D DE U0008863 D DEU0008863 D DE U0008863D DE 425786 C DE425786 C DE 425786C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B61/00Auxiliary devices, not otherwise provided for, for operating on sheets, blanks, webs, binding material, containers or packages
    • B65B61/20Auxiliary devices, not otherwise provided for, for operating on sheets, blanks, webs, binding material, containers or packages for adding cards, coupons or other inserts to package contents

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Maschine zum Verpacken von Gegenständen beliebiger Art, wie Karamels, Bonbons usw. Die Erfindung betrifft eine Neuerung an Maschinen zum Verpacken von Gegenständen beliebiger Art, insbesondere Karamels, Walzenbonbons usw. Es hat sich mehr und mehr (las Bedürfnis geltend gerriacht, solche Ware besser zu kennzeichnen, insonderheit auch ihren Ursprung und die Verpackung vornehmer zu gestalten. In der Hauptsache werden diese Waren in dünnes, durchscheinendes Papier eingewickelt, und in die Verpackung werden bedruckte Blättchen von dickerem Papier eingelegt. Das Bedrucken des Einwickelpapiers mit Schrift oder ganzen Farbflächen und Schrift darauf hat wenig Zweck, weil die Ware meist durchfettet, namentlich wenn sie länger liegt und in warmen Jahreszeiten, und dadurch den Druck auf dem dünnen Einwickelpapier erst recht unsauber erscheinen läßt. Es ist nun zwar bekannt, auf maschinellem Wege bedruckte Blättchen in die Verpackung einzulegen, doch eignet sich die bekannte Einrichtung nicht zur Verwendung von sogenannten Vertikalrevolvermaschinen, weil das auf die bewegliche Backe der Aufnahmetaschen aufgelegte Blättchen beim Rundlauf des Revolverkopfes abfallen würde. Es ist aber wesentlich, diese Revolvermaschinen für Blättcheneinlage geeignet zu machen, weil die Leistung solcher Maschinen eine bedeutend höhere ist.
  • Die Neuerung besteht nun darin, daß die beweglichen Klemmbacken der Aufnahmetaschen oder sonstigen entsprechenden Einrichtungen des Revolverkopfes, auf die die Blättchen aufgebracht werden, mit einer Festhaltung, z. B. einer Zunge, Klappe, Bügel, Feder o. dgl., ausgestattet sind, die die Blättclien festhalten und die zum Zwecke der Entbehrlichmachung besonderer Vorrichtungen zum Einschieben der Blättchen in die Verpackung mitsamt der Klemmbacke der Aufnahmetaschen o. dgl. wesentlich kürzer gehalten sind, als das Blättchen lang ist, wodurch es möglich ist, durch mechanisches Anlegen der Schlußfalte der Hülle vor dem Ausstoß des Bonbons aus dem Revolver die Blättchen in der Verpackungshülle zu hälten, so daß die Blättchen von selbst und sicher in die Verpackung aufgenommen werden. Diese Art des Blättcheneinlegens beeinträchtigt selbst die mit höchster Leistung arbeitende Einwickelmaschine nicht, weil der Einlegevorgang ein ganz natürlicher ist, ohne jede besondere mechanische Einrichtung. Die Blättchen können vermittels eines Saugers, Greifers o. dgl. vom Stapel zugeführt werden, oder aber die Maschine ist mit einer Streifendruckvorrichtung ausgestattet, in der Rollenpapier bedruckt und so zugeführt wird, daß Blättchen für Blättchen nach öffnen der jeweiligen Haltezunge auf oder in die Klemmbacken des Revolverkopfes hineingeschnitten werden. Wie schon erwähnt, eignet sich die Maschine für Karamels und auch Walzenware, weil die Weiterbehandlung der Verpackung eine beliebige sein kann. Durch Faltvorrichtungen kann sie gefaltet oder durch Drehvorrichtungen seitlich eingerollt werden.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine schematische Darstellung cier Maschine mit Einrichtung zum seitlichen Falten der Warenumhüllung.
  • Abb. z und 3 zeigen dieWare beim Einstoß und beim Ausstoß in bzw. aus dem Revolverkopf. ' Abb. q. zeigt einen Gegenstand mit seitlich gefalteter Umhüllung und Abb. 5 seitlich eingerollte Ware mit zusammengedrehten Papierenden.
  • Das Papier für die Blättchen a wird durch die Walzen b, c, von denen die Walze b ruck-«-eise angetrieben wird, von der Vorratsrolle d abgerollt. Die Abrollung findet in dem Zeitpunkt statt, in dem der Revolver stillsteht. Der Revolver besitzt Taschen zum Einführen und Halten des Gegenstandes beim Einwickeln. Jede Tasche besitzt eine unter Federwirkung stehende Klemmbacke f, an welcher außen eine Zunge e drehbar gelagert ist. Die ebenfalls unter Federwirkung stehende Zunge e an der Klemmbacke f o. dgl. ist während der Zuführung des von der Rolle d kommenden Papierstreifens durch den Finger g geöffnet. Nach erfolgter Abrollung des Papiers geht der Finger g zurück, und die Zunge e preßt nun das Papier fest gegen die Außenseite der Klemmbacke f. In diesem Augenblick wird durch das Messer h ein Blättchen von dem Papierstreifen abgeschnitten. Während der Abrollung des Blättchenstreifens trägt eine Farbwalze i Farbe auf den Stempel k auf, der während des Nichttransportes des Blättchenstreifens den Streifen bedruckt. Das Drucken in der Maschine ist einfacher als die Zuführung von Einzelblättchen durch Sauger o. dgl., weil besondere Druck- und Schneidkasten gespart werden. Nach erfolgter Blättchenanlage zwischen den Backen e, feiner Tasche schaltet der Revolver weiter, und das Taschenmaul mit dem Blättchen a kommt vor den Bonboneinstoß zu stehen. Während der Revolverschaltung haben die Walzen l und in, von denen die Walze l wieder ruckweise angetrieben wird, eine zum Einwickeln entsprechende Länge Wachs- o. dgl. Papier von der Rolle ia abgerollt. Der Gegenhalter o schwingt aus seiner inneren Stellung nach außen, hebt die Klemmbacke f an und legt sich gegen das vor die in Empfangsstellung befindliche Tasche des Revolvers gebrachte Papier und das inzwischen durch den Stößer p etwas vorgeschobene Bonbon. Nunmehr schneidet das Messer q das Einwickelpapier ab und der Stößer p stößt weiter, wobei eine Zunge r verhindert, daß das sich U-förmig über den Gegenstand legende Papier das zwischen den Backen e, f festgehaltene Blättchen a hochdrückt. Beim Einstoß gibt der Gegenhalter o die Klemmbacke f noch etwas vor beendetem Einstoß wieder frei, so daß diese sich nun auf das Einwickelpapier auflegt und dieses über das Bonbon strafft. Mittlerweile hat sich in der oben befindlichen Tasche des Revolvers die Blättchenanlage wiederholt. Der Revolver schaltet weiter; in der dritten unteren Station findet ein Arbeitsvorgang nicht statt, dagegen wird an der vierten Station durch eine von außen nach innen bewegte Rolle s, durch eine Platte, einen Schieber o. dgl. das frei herabhängende Ende des Einwickelpapiers auf das Bonbon bzw. das noch zwischen den Backen e, f gehaltene Blättchen a. aufgelegt und so das Blättchen in der Verpackung festgehalten. Der dann vorkommende Ausstößer t schiebt das Bonbon unter Abheben der Klemmbacke f aus dem Revolverkopf in eine dem Ausstoßkanal vorgelagerte Zwischenstation, das eingelegte Blättchen sicher mitnehmend. In der Zwischenstation werden dann die überstehenden Enden der Hülle durch die seitlichen Faltzungen u an die Stirnseite des Gegenstandes angelegt, durch die Zungen v die hinteren Seitenlappen umgelegt und beim Ausstoß des nächstkommenden Karamels die Packung in den Ausstoßkanal geführt. Die Klemmbacke f und Zunge e sind nur etwa halb so breit wie das Bonbon, damit die Festhaltung des Blättchens unter dem von der Rolle s aufgelegten Umhüllungsteil beim Ausstoß sicher wirken kann. Die Anordnung des Ausstoßes ist natürlich auch in anderer Form und an anderen Einrichtungen möglich. Eine so gebaute Maschine hat den Vorteil größter Leistungsfähigkeit und ist in anderer Größe auch für andere Gegenstände als Bonbons geeignet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE. i. Maschine zum Verpacken von Gegenständen beliebiger Art, wie Karamels, Bonbons usw., mit einer Einrichtung zum Einlegen von Reklameblättchen o. dgl. in die Verpackung, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Klemmbacke (f) der Aufnahmetaschen am Einstoßmaul mit einer Zunge oder sonstwie gestalteten Festhaltung versehen sind, die das auf die Klemmbacke (f) außen aufgebrachte Blättchen (a) festhalten, während Gegenstand und Einwickelmaterial in die Tasche eingestoßen und die Umhüllung schlauchförmig um den Gegenstand herumgefaltet wird.
  2. 2. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbacken (f) und Zungen (e) kürzer sind als das eingelegte Blättchen, so daß das zwischen ihnen festgehaltene Blättchen (a) nach außen hin vorsteht.
  3. 3. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine nachgiebige Rolle, Platte oder sonstige Einrichtung (s) das überstehende Papierende der Umhüllung über das zwischen der Klemmbacke (f) und Zunge (e) gehaltene Blättchen legt und so das Blättchen in der Verpackung festhält, so daß es beim Ausstoß der Packung aus der Aufnahmetasche sicher mitgenommen wird. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Einstoß eine Zunge (r) angeordnet ist, die beim Einstoßen der Bonbons o. dgl. samt Einwickelpapier in die Aufnahmetaschen verhindert, daß das teilweise vorstehende Blättchen durch das Einwickelpapier umgeknickt wird.
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