DE1012247B - Einwickelmaschine zum Falten eines Umschlags um Gegenstaende von rechteckiger, blockartiger Form - Google Patents

Einwickelmaschine zum Falten eines Umschlags um Gegenstaende von rechteckiger, blockartiger Form

Info

Publication number
DE1012247B
DE1012247B DEM26528A DEM0026528A DE1012247B DE 1012247 B DE1012247 B DE 1012247B DE M26528 A DEM26528 A DE M26528A DE M0026528 A DEM0026528 A DE M0026528A DE 1012247 B DE1012247 B DE 1012247B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
folding
packet
envelope
wrapping machine
objects
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM26528A
Other languages
English (en)
Inventor
Cyril Arthur Tredget
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Molins Machine Co Ltd
Original Assignee
Molins Machine Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Molins Machine Co Ltd filed Critical Molins Machine Co Ltd
Publication of DE1012247B publication Critical patent/DE1012247B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B11/00Wrapping, e.g. partially or wholly enclosing, articles or quantities of material, in strips, sheets or blanks, of flexible material
    • B65B11/06Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths
    • B65B11/08Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in a single straight path
    • B65B11/10Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in a single straight path to fold the wrappers in tubular form about contents
    • B65B11/12Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in a single straight path to fold the wrappers in tubular form about contents and then to form closing folds of similar form at opposite ends of the tube
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B11/00Wrapping, e.g. partially or wholly enclosing, articles or quantities of material, in strips, sheets or blanks, of flexible material
    • B65B11/06Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths
    • B65B11/08Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in a single straight path
    • B65B11/16Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in a single straight path to fold the wrappers in channel form about contents and then to close the ends of the channel by folding and finally the mouth of the channel by folding or twisting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Einwickelmaschine zum Falten eines Umschlags um Gegenstände von rechteckiger, blockartiger Form Es sind bereits Einwickelmaschinen zum Falten eines Umschlags um Gegenstände von rechteckiger, blockartiger Form bekannt, die mit einer Einrichtung versehen sind, die die einzuwickelnden Gegenstände nacheinander vorschiebt, den Verpackungszuschnitt U-förmig um sie faltet, dann die hinteren Enden des Umschlags übereinander an die Unterseite des Gegenstandes legt und seitliche Eck- oder Endfalze bildet.
  • Die bekannten Einrichtungen dieser Art verwenden zur Herstellung dieser Eck- und Endfalze zwei getrennte Paare von Falzelementen, von denen das eine für die vorderen und das andere für die hinteren Endfalze bestimmt sind.
  • Von diesen bekannten Ausführungen unterscheidet sich die Erfindung dadurch, daß zur Bildung der Endfalze nur zwei bewegliche Falzelemente, d. h. ein Paar von Falzelementen, vorgesehen sind, die zuerst gegenüber dem einzuschlagenden Gegenstand sich vorn befinden und eine Rückwärtsbewegung ausführen, um die vorderen Endfalze zu bilden, um sich dann, bevor die hinteren Enden des Umschlags gegen die Rück-und Unterseite des Gegenstandes gefaltet sind, hinter diesen einzustellen, worauf nach einer derartigen Faltung sich die Faltelemente wieder vorbewegen und die Endfalze an dem hinteren Ende des Gegenstandes bilden.
  • Abgesehen davon, daß hierdurch die Maschine erheblich vereinfacht wird, ergeben sich noch die weiteren Vorteile einer Platzersparnis und der Tatsache, daß die Falzelemente bei ihrer Längsbewegung an den Seiten der Packungen als Fülirungen wirken und nicht nur die Endfalze, sondern auch die ganze Packung steuern.
  • Die Falzelemente bewegen sich vorzugsweise parallel zur Bewegungsbahn der einzupackenden Gegenstände hin und her.
  • Zum Vorschub der einzupackenden Gegenstände gegen den Verpackungszuschnitt dient ein hin- und hergehender Stößen, der bei seiner I Hin- und Herbewegung abwechselnd die zu verpackenden Gegenstände von einem Stapel entnimmt und sie dann in Anlage an einen vorhergehenden Gegenstand bringt, um dessen Rückfläche inzwischen der Umschlag umgefaltet ist.
  • Die Zeichnungen zeigen als Beispiel eine Ausführungsform der Erfindung.
  • Fig. t bis 5 sind schematilsche Darstellungen und zeigen die aufeinanderfolgenden Stufen heim Vorschub der Päckchen und das Falten von Zuschnitten aus durch Wärme zusammenhaftendem zelluloseartigem StofF um diese; Fig. 6 ist eine Seitenansicht eines Teiles einer Packmaschine und zeigt die Bauart der in Fig. 1 bis 5 dargestellten Teile in kleinem Maßstab; Fig. 6A und 6B bilden zusammen ein vergrößertes Bild von Fig. 6 und zeigen die Einzelheiten genauer; Fig. 7 ist ein Schnitt durch Fig. 6A längs der Linie VII-VII, und Fig. 8 ist eine schaubildliche Darstellung eines fertig verpackten Gegenstandes.
  • Die Vorrichtung bildet einen Teil einer Packmaschine zur Herstellung von Verpackungen gemäß Fig. 8. Ein zu verpackender Gegenstand, z. B. ein Zigarettenpäckchen, wird, auf einer seiner breiten Seitenflächen ruhend, vorgeschoben, wobei seine Vorderfläche (d. h. eine schmale Fläche) des Päckchens gegen einen Verpackungszuschnitt trifft, der senkrecht nach unten in die Bahn des Päckchens und durch eine Öffnung in dem Maschinenbett hindurchlgeführt wird.
  • Bei der weiteren Vorwärtsbewegung des Päckchens wird der Zuschnitt so U-förmig um das Päckchen gefaltet, daß der Mittelsteg des U sich gegen die Vorderfläche des Päckchens legt, während die beiden Schenkel des U auf den gegenüberliegenden breiten Flächen des Päckchens liegen, die sich an die Vorderfläche anschließen. Der längere Schenkel des U liegt oberhalb des Päckchens, während der kürzere Schenkel unter ihm liegt. Dieser kürzere Schenkel hat ungefähr die Länge des Päckchens, in dessen Bewegungsrichtung gesehen. Schließlich wird das überstehende Ende des längeren Schenkels nach unten über die Hinterfläche des Päckchens gefaltet und sein äußerster Ende so umgelegt, daß es sich an die untere Breitfläche legt, worauf das Ende des kürzeren Schenkels des U über das umgelegte Ende des längeren Schenkels gelegt wird.
  • Die in Fig. 1 bis 7 gezeigte Vorrichtung dient zur Formung einer Umhüllung für ein Päckchen in U-Form und zur Bildung von Endfalzen.
  • Da die Verpackungen in dem zu beschreibenden Beispiel aus durch Wärme verschließbarem Werkstoff gefertigt sind, z. B. Zellophan, ist es nicht notwendig.
  • Klebstoff aufzubringen, um die Falze zu schließen.
  • In Fig. 1 ist ein hin- und hergehender Stößer 1 gezeigt; - der ein Päckchen P über ein Bett 2 gegen einen Verpackungszuschnitt W drückt, der in bekannter Weise quer zu dessen Bahn liegt. Der Verpackungsstoff wird, wie üblich, von einer Rolle abgezogen, und die Zuschnitte werden durch ein Messer 12 abgeschnitten, wobei der Streifen durch eine Führung 13 gesteuert wird. Ein zweites Päckchen P 1 ruht auf der oberen Fläche des Stößers. Das Päckchen P hat in der in Fig 1 gezeigten Stellung gerade begonnen, sich zwischen die oberen und unteren Führungen 3 und 4 zu schieben, wobei die Umhüllung W U-förmig um die vordere Fläche des Päckchens und seine gegenüberliegenden oberen und unteren Breitflächen gefaltet wird, während der mittlere Steg des U an der Vorderfläche des Päckchens anliegt. Der Verpackungszuschnitt ist größer als das Päckchen, und seine seitlichen Teile verlaufen seitlich zu beiden Seiten des Päckchens.
  • In Fig. 2 ist das Päckchen P durch den Stößerl weiter vorwärts gedrückt worden, so daß das U-förmige Falten des Zuschnitts vollendet wird. Bei der Bewegung von der Stellung in Fig. 1 in die in Fig. 2 gezeigte Stellung gelangt das Päckchen zwischen zwei gleitende Faltelemente 5. Nur eines dieser Elemente ist in der Zeichnung sichtbar, doch ist ein gleiches Element 5 an der gegenüberliegenden Seite des Päckchens vorgesehen. Die Relativbewegung zwischen den Elementen 5 und dem Päckchen bringt die Faltelemente mit den zu beiden Seiten der Vorderfläche des Päckchens überstehenden Teilen der Umhüllung in Eingriff und faltet diese Teile an die Seitenflächen des Päckchens an, sü daß die Endfalze entstehen.
  • In Fig. 3 ist das Päckchen P bei seiner weiteren Vorwärtsbewegung gezeigt, und der Verpackungszuschnitt W ist jetzt U-förmig gefaltet. In diesem Zustand bewegt sich das Päckchen über eine Unterlage 9, die gewissermaßen eine Fortsetzung des Bettes 2 bildet, und unter eine Deckplatte, die aus den Teilen 64, 65 besteht, die später mehr behandelt werden. Der Schenkel des U, der auf der -unteren Breitfläche des Päckchens liegt, hat die gleiche Länge wie das Päckchen (Fig. 2), während der andere Schenkel länger ist und sich ein Stückchen über das Pädichen hinaus erstreckt.
  • Die Faltelemente 5 haben sich in die Stellung nach Fig. 3 nach hinten bewegt und stehen hinter dem Päckchen, das sie freigegeben haben. Nun bewegt sich ein Falter 6 abwärts, erfaßt das längere überstehende Ende des Verpackungszuschnitts (d. h. den längeren Schenkel des U) und faltet ihn nach unten an die Hinterfläche des Päckchens heran (Fig. 4).
  • In Fig. 4- hat sich das Päckchen um ein kurzes Stück weiter vorwärts bewegt, und der Falter 6 ist nach unten gegangeil. Ein hin- und hergehendes Faltelement 7, das gemäß- Fig. 3 das hintere Ende des Päckchens teilweise stützt und auch das kürzere hintere Ende des Zuschnitts (d. h. den kürzeren Schenkel des U) an der Unterfläche des Päckchens hält, hat sich nach hinten bewegt. Ein kurzes Stück, nämlich das äußerste Ende des längeren überstehenden Endes des Verpackungszuschni-tts, liegt jetzt unterhalb der Ebene des Päckchens.
  • In diesem Zeitpunkt steht das Päckchen still, und es bewegen sich zwei Finger 8, von denen nur einer in Fig. 1 bis 5 sichtbar ist und die zu beiden Seiten der Bahn des Päckchens angeordnet sind, in die Bahn und nach unten,- erfassfien das kürzere überstehende Ende des Verpackungszuschnitts und falten einen kurzen Teil desselben abwärts über die Kante der Unterlage 9. Der Finger 8 ist zur Vereinfachung im Schnitt gezeigt. Die Finger 8 sind an Armen47,48 (Fig. 7) angebracht und schwingen um eine Achse 49, parallel zur Bahn der Päckchen, so daß die Finger zu gewünschen Zeiten nach innen und außen bewegt wer den. Die Antrtebsvorrichtnng wird später an Kand von Fig. 6 und 7 beschrieben. Infolge der Schwenkbewegung hat die Einwärtsbewegung der Finger eine nach unten gerichtete Komponente. Wenn sich daher die Finger nach innen bewegen, kommen sie zunlichst mit den überstehenden Seitenrändern des Ver packungszuschnitts in Eingriff, und bei ihrer weiteren Bewegung, während der sie den Verpackungszuschnitt nach unten zu drücken beginnen, bewegen sie sich gleichzeitig nach innen zwischen den Zuschnitt und die Unterfläche des Päckchens. Wie sich am heilten aus einem Vergleich von Fig. 3 und 4 erkennen lßt,-ist nur eine sehr kurze Abwärtsbewegung der Finger erforderlich, um den Verpackungszuschnitt nach unten zu falten (Fig. 4).
  • Fig. 5 zeigt das Päckchen P in der gleichen Stellung wie in Fig. 4, wobei der Falter 6 noch in seiner Lage am hinteren Päckchenende ist. Die Finger 8 haben sich aufwärts und nach außen von dem VerpackuaDgszuschnitt und dem Päckchen fortbewegt. Das Falt element7, das sich in die hintere in Fig. 4 gezeigte Stellung bewegt hatte, hat sich jetzt nach vorn unter das Päckchen bewegt, es ist dabei mit dem nach unt?ei? ragenden Teil des längeren überstehenden Endes des Zuschnitts in Eingriff gekommen und hat es an die Unterseite des Päckchens gefaltet. Das nach unten hängende Ende des kürzeren Schenkels des Zuschnitts wird nun nicht mehr durch die Finger 8 nach unten gehalten, es wird aber durch das Element 7 daran gehindert, sich nach oben an das Päckchen zu bewegen.
  • In Fig. 5 haben auch die Faltelemente 5 begciuien, sich vorwärts zu bewegen, um die Endfalten am liinteren Teil des Päckchens zu bilden. Der Stößel 1 ist nach hinten zurückgezogen worden, und das Päckchen Pl ist von dem Stößer auf das Bett zurückgefallen.
  • Der nächste Schritt soll an Hand von Fig. 1 beschrieben werden, wo ein PäckcheIl P2 gezeigt ist, dessen Umhüllung so weit, wie eben für das Päckchen P beschrieben, umgefaltet ist. Das Päckchen Pl von Fig. 1 kommt schließlich auf das Bett (Fig. 5) herab und durchläuft denselben Arbeitsgang, wie eben für das Päckchen P beschrieben.
  • Aus Fig. 1 läßt sich edeennen, daß sich die Faltelemente 5 gegenüber dem stillstehenden Päckchen P 2 nach vorn bewegt haben, und dabei sind sie mit den Teilen des Verpackungszuschnitts in Eingriff gekommen, die seitlich an der Hinterfläche des Gegenstandes überstehen. Eine weitere Vorwärtsbewegung der Elemente 5 faltet diese überstehenden Teile an die Seiten des Päckchens P2 und bildet so die Endfalze an dem hinteren Teil des Päckchens.
  • In Fig. 2 ist das Päckchen P gegen das hintere Ende des Päckchens P2 vorgeschoben, dessen Weiter bewegung durch das Päckchen P erfolgt So schieben die folgenden Päckchen die vorangehenden an dem Bett der Maschine entlang, so daß für diesen Zweck keine Fördervorrichtung erforderlich ist.
  • In Fig. 3 wurde das Päckchen P2 auf diese Weise weiter vorwärts geschoben, und infolgedessen wurde das herabragende Ende des Verpackungszuschnitts durch die Unterlage 9 an dem Endteil des längeren überstehenden Endes des Zuschnitts gefaltet, das vorher durch das Element 7 gegen die Unterfläche des Päckchens gefaltet wurde, so daß sich die Enden des Zuschnitts überlappen.
  • Wie bereits festgestellt, besteht der Zuschnitt aus durch Wärme zusammenhaftendem Werkstoff, so daß die an der Unterseite des Päckchens gebildeten Überlappungen mittels nicht dargestellter Heizstangen verschlossen werden können. Die Heizstangen bewegen sich, wenn die Päckchen stillstehen, durch oeffnungen in dem Maschinenbett aufwärts und sind, wenn sich die Päckchen bewegen, außer Berührung mit den Zuschnitten.
  • Aus Fig. 1 bis 3 läßt sich erkennen, daß auch Seitenführuiigen 10 vorgesehen sind, die die Steuerung der durch die Elemente 5 gebildeten Endfalze von diesen übernehmen. Vorzugsweise haben diese Seitenführungen sich verjüngende Ansätze 11, die sich nach rechts erstrecken, und die inneren Flächen der Elemente 5 sind ausgespart, wie durch gestrichelte Linien in Fig. 1 bis 5 gezeigt, um diese verjüngten Führungen 10 aufzunehmen. Auf diese Weise dienen die Faltelemente 5 zusätzlich zur Durchführung der Faltvorgänge auch zur Verlängerung der Seitenführungen 10 und zur Steuerung der Endfalten nach deren Herstellung.
  • In Fig. 6 und 7 tragen die in Fig. 1 bis 5 gezeigten Teile die gleichen Bezugszeichen.
  • Der Stößer 1 wird durch einen Lenker 14 hin- und herbewegt, der mit einem bei 16 drehbar gelagerten Arm 15 verbunden ist. Ein Block 17 auf einer umlaufenden Kurbel 18 läuft in einem Schlitz 19 in dem Arm 15 und schwenkt diesen.
  • Die obere Führung stützt sich als Brücke auf feste schmale Platten 20, von denen je eine an den beiden Maschinenseiten liegt, und sie ist durch Schrauben 21 mit Feder 22 an den Platten so befestigt daß sie leicht nachgeben kann.
  • Der in Fig 6 A gezeigte Falter 5 wird von einer Stange 23 gehalten, an der eine Zunge 24 des Falters durch Bolzen befestigt ist. Ein Stift 25 an der Stange erstreckt sich durch einen Schlitz 26 in einer Platte 27, die an der Seite des Bettes befestigt ist, und ein Schlitten 28 greift über den Stift 25. Der Schlitten läuft in einem kurzen Schlitz 29 im oberen Ende eines zum Antrieb des Falters dienenden Hebels, der aus einem auf der Welle 31 drehbar an dem Bett gelagerten Kurvenhebel 30 besteht. Der Hebel hat einen einstellbaren Arm 32 mit einer Rolle 33 an seinem freien Ende, die unter dem Einfluß einer Feder 35 mit einer Kurve34 in Berührung steht. Wenn sich die Kurve dreht, wird daher der Falter 5 hin- und herbewegt. Eine einzige Kurve dilent für zwei Falterhebel, die beide auf der Welle 31 angebracht sind.
  • Der Falter 6 ist auf der Welle 135 drehbar gelagert und wird durch einen Kurvenhebel 36 betätigt, an dessen freiem Ende sich eine Rolle 37 befindet, die durch die Wirkung einer Feder 39 mit einer Kurve 38 in Berührung steht.
  • Das Faltelement 7 (Fig. 6A) wird durch einen auf einer Welle 41 befestigten Hebel 40 nach links gedrückt. Es wird in Aussparungen 68 in Platten 69 geführt, die an dem Bett befestigt sind (Fig. 7). Die Welle ist einstellbar an einem Hebel 42 angebracht, der durch eine geschlitzte Kurvenstange 43 bewegt wird. die an einem Ende eine mit einer Kurve 45 im Eingriff stehende Rolle 44 aufweist. Die Rückbewegung des Elementes geschieht durch eine Feder 46. Tatsächlich sind zwei Hebel 40 und Federn 46 vorhanden, die je einen Hebel an die beiden Enden des Elementes 7 antreiben, um eine parallel zu sich selbst erfolgende Bewegung des letzteren zu gewährleisten.
  • Der in Fig. 7 gezeigte Finger 8 ist an einem auf dem Zapfen 49 drehbar gelagerten Arm 47 befestigt.
  • Ein zweiter Arm 48, der auf einem zweiten Drehzapfen 49 drehbar gelagert ist, betätigt den Finger 8 an der anderen Seite des Bettes. Die beiden Arme sind durch einen einstellbaren Lenker 50 mittels Stifte 51 miteinander verbunden. Beide Arme 47 und 48 werden durch eine Kurve 52 geschwenkt, die mit einer Rolle 53 an einem Hebel 54 im Eingriff steht, der an dem hinteren Arm 48 befestigt ist. Die Rückbewegung geschieht durch eine Feder 55.
  • Die Päckchen sind in einem Magazin 56 aufgestapelt und werden durch den Stößer 1 herausbefördert. Wenn sich ein Päckchen von der Oberfläche des Stößers auf das Bett herabbewegen soll, wird es von dem zurückgehenden Stößer durch einen federnden Anschlag 57 abgestreift, und ein durch eine Kurve 59 und eine Feder 60 betätigter Arm 58 bewegt sich herab und- sorgt dafür, daß die Päckchen richtig zwischen die Seitenführungen 61 gelangen, die sich dicht an die Päckchen anschließen.
  • Zusätzlich zu der Führung 13 wird der Verpackungszuschnitt auch durch eine federnde Führung 62 durch das Bett geführt. Das umlaufende, bereits in Fig. 1 gezeigte Messer 12 arbeitet mit einem feststehenden Messer 63 zusammen. Das in Fig. 1 bis 5 gezeigte Glied 64 ist eine Brücke (Fig. 6), die durch Stangen 65 gehalten wird. Zwischen den Stangen sitzt eine Bürste 66 die leicht auf das Päckchen drückt und es steuert. Nach allen oben beschriebenen Vorgängen läuft das Päckchen zwischen zwei Faltern 67 hindurch, die die unteren breiten Lappen nach oben falten, und danach zwischen zwei anderen nicht gezeigten Faltern hindurch, die die oberen breiten Lappen in bekannter Weise herabfalten. Das fertig gefaltete Päckchen läuft dann zu den Verschließvorrichtungen, die nicht gezeigt sind.

Claims (3)

  1. Für die Gegenstände der Ansprüche 2 und 3 wird Schutz nur im Zusammenhang mit dem Gegenstand des Anspruchs 1 beansprucht.
    PATENTANSPRÜCHE: 1. Einwickelmaschine zum Falten eines Umschlags um Gegenstände von rechteckiger, blockartiger Form mit einer Einrichtung, die die einzuwickelnden Gegenstände nacheinander vorschiebt, den Verpackungszuscbnitt U-förmig um sie faltet, dann die hinteren Enden des Umschlags übereinander an die Unterseite des Gegenstandes legt und seitliche Eck- oder Endfalze bildet, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung der Endfalze zwei bewegliche Faltelemente (5) vorgesehen sind, die zuerst gegenüber dem einzutschlagenden Gegenstand sich vorn befinden und eine Rückwärtsbewegung ausführen, um die vorderen Endfalze zu bilden, um sich dann, bevor die hinteren Enden des Umschlags gegen die Rück- und Unterseite des Gegenstandes gefaltet sind, hinter diesen einzustellen, worauf nach einer derartigen Faltung sich die Faltelemente (5) wieder vorbewegen und die Endfalze an dem hinteren Ende des Gegenstandes bilden.
  2. 2. Einwickelmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Faltelemente (5) sich parallel zur Bewegungsbahn der - einzupackenden Gegenstände hin- und herbewegen.
  3. 3. Einwickelmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Vorschub der einzupackenden Gegenstände gegen den Verpackungszuschnitt ein hin- und hergehender Stößer (1) dient, der bei seiner Hin- und Herbewegung abwechselnd die zu verpackenden Gegenstände von einem Stapel entnimmt und sie dann in Anlage an einen vorhergehenden Gegenstand bringt, üm dessen Rückfläche inzwischen der Umschlag umgefaltet ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 192 006, 697 792, 830 325; britische Patentschrift Nr. 449 884; schweizerische Patentschrift Nr. 70 842.
DEM26528A 1954-03-23 1955-03-22 Einwickelmaschine zum Falten eines Umschlags um Gegenstaende von rechteckiger, blockartiger Form Pending DE1012247B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB850254A GB757250A (en) 1954-03-23 1954-03-23 Improvements in or relating to wrapping machines

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1012247B true DE1012247B (de) 1957-07-11

Family

ID=9853698

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM26528A Pending DE1012247B (de) 1954-03-23 1955-03-22 Einwickelmaschine zum Falten eines Umschlags um Gegenstaende von rechteckiger, blockartiger Form

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE1012247B (de)
GB (1) GB757250A (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1114434B (de) * 1957-12-04 1961-09-28 Otto Haensel Junior G M B H Vorrichtung zum Stanniolieren von Suesswarenstuecken
DE1157135B (de) 1959-03-17 1963-11-07 Molins Machine Co Ltd Vorrichtung zum Einhuellen eines quaderfoermigen Buendels von stabartigen Gegenstaenden, insbesondere Zigaretten
DE1185529B (de) 1959-10-01 1965-01-14 Hedwig Gamble Geb Lerner Vorrichtung zum Einhuellen blockfoermiger Gegenstaende
DE1238837B (de) 1961-10-19 1967-04-13 Hesser Ag Maschf Vorrichtung zum taktweisen Zufuehren von Gegenstaenden zu den Faltorganen einer Einwickelmaschine
DE1270479B (de) * 1964-05-29 1968-06-12 Strunck & Co Maschf H Einwickelmaschine zum Umhuellen von aus mehreren Einzelstuecken bestehenden Packstuecken

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2882665A (en) * 1957-03-22 1959-04-21 Package Machinery Co Underlap forming instrumentalities for wrapping machines
DE1116142B (de) * 1957-04-17 1961-10-26 Molins Machine Co Ltd Vorrichtung zum Verpacken einer Gruppe von rechteckigen blockfoermigen Gegenstaenden in aus einem Zuschnitt zu bildende Kartons
DE1094181B (de) * 1957-04-17 1960-12-01 Molins Machine Co Ltd Vorrichtung zum Entnehmen und Zufuehren von Zuschnitten in einer Verpackungsmaschine
CH426608A (de) * 1965-06-30 1966-12-15 Sig Schweiz Industrieges Einrichtung zur Herstellung parallelepipedischer Packungen
GB9716899D0 (en) 1997-08-08 1997-10-15 Rothmans International Ltd Machine and process for packaging smoking articles

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE192006C (de) *
CH70842A (de) * 1915-06-15 1915-11-01 Sapal Plieuses Automatiques Einpackmaschine mit mehreren von einer einzigen Hubscheibe bestätigten Vorschuborganen
GB449884A (en) * 1935-01-10 1936-07-06 William Joseph Still Improvements in heat-exchange elements for heating or cooling fluids
DE697792C (de) * 1936-07-09 1940-10-23 Jagenberg Werke Ag Vorrichtung zum Umhuellen von Werkstuecken, wie Schachteln usw.
DE830325C (de) * 1946-11-06 1952-02-04 Rose Brothers Ltd Verpackung eines prismatischen Gegenstandes und Verfahren zu ihrer Herstellung

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE192006C (de) *
CH70842A (de) * 1915-06-15 1915-11-01 Sapal Plieuses Automatiques Einpackmaschine mit mehreren von einer einzigen Hubscheibe bestätigten Vorschuborganen
GB449884A (en) * 1935-01-10 1936-07-06 William Joseph Still Improvements in heat-exchange elements for heating or cooling fluids
DE697792C (de) * 1936-07-09 1940-10-23 Jagenberg Werke Ag Vorrichtung zum Umhuellen von Werkstuecken, wie Schachteln usw.
DE830325C (de) * 1946-11-06 1952-02-04 Rose Brothers Ltd Verpackung eines prismatischen Gegenstandes und Verfahren zu ihrer Herstellung

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1114434B (de) * 1957-12-04 1961-09-28 Otto Haensel Junior G M B H Vorrichtung zum Stanniolieren von Suesswarenstuecken
DE1157135B (de) 1959-03-17 1963-11-07 Molins Machine Co Ltd Vorrichtung zum Einhuellen eines quaderfoermigen Buendels von stabartigen Gegenstaenden, insbesondere Zigaretten
DE1185529B (de) 1959-10-01 1965-01-14 Hedwig Gamble Geb Lerner Vorrichtung zum Einhuellen blockfoermiger Gegenstaende
DE1238837B (de) 1961-10-19 1967-04-13 Hesser Ag Maschf Vorrichtung zum taktweisen Zufuehren von Gegenstaenden zu den Faltorganen einer Einwickelmaschine
DE1270479B (de) * 1964-05-29 1968-06-12 Strunck & Co Maschf H Einwickelmaschine zum Umhuellen von aus mehreren Einzelstuecken bestehenden Packstuecken

Also Published As

Publication number Publication date
GB757250A (en) 1956-09-19

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0424991B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken von Gegenständen
DE2425969C2 (de)
DE2840850C2 (de)
DE3123496C2 (de)
EP0551660B1 (de) Verfahren zum Herstellen einer Verpackung aus zwei Teilpackungen
DE2754283A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum verpacken von wareneinheiten unter kontinuierlicher bewegung
DE60013499T2 (de) Verpackung für eine Gruppe von länglichen Gegenständen und Herstellungsmethoden
DE1012247B (de) Einwickelmaschine zum Falten eines Umschlags um Gegenstaende von rechteckiger, blockartiger Form
DE19746141A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Einschlagen von Artikeln der tabakverarbeitenden Industrie in Packmaterialzuschnitte
DE2365000A1 (de) Hochleistungsmaschine mit aussetzendem arbeitsablauf zum verpacken von seifenstuecken und dergleichen
DE1586046B1 (de) Vorrichtung zum Verpacken von Zigaretten in Weichpackungen
DE1900450B1 (de) Vorrichtung zum seitlichen Umhuellen einer Behaeltergruppe mittels eines Pappzuschnitts
CH440105A (de) Doppelbahniger Querpacker
DE1109081B (de) Vorrichtung zum Umbaendern eines Stapels von Schreib- oder Papierwaren
DE953594C (de) Maschine zum Verpacken von Struempfen oder aehnlichen flexiblen Gegenstaenden in Beutel aus Papier, Zellglas oder aehnlichen Stoffen
CH440104A (de) Verpackungsmaschine für etwa quader-, würfel- oder eiförmige Gegenstände
DE1052300B (de) Vorrichtung zur Herstellung von Packungen, insbesondere Zigarettenpackungen
DE919398C (de) Stapelrad fuer Banderoliermaschinen
DE141690C (de)
AT133967B (de) Maschine zum Verpacken von Zigaretten.
DE1586046C (de) Vorrichtung zum Verpacken von Zigaret ten in Weichpackungen
DE302636C (de)
DE455004C (de) Vorrichtung zum Ordnen der Warenstuecke in Gruppen oder Stapeln fuer Einwickelmaschinen
DE517305C (de) Schachtelueberzieh- und Einschlagmaschine
DE624943C (de) Vorrichtung zum Herstellen von Tueten, Beuteln o. dgl.