DE425713C - Aufbereitungsanlage fuer Formsand - Google Patents

Aufbereitungsanlage fuer Formsand

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DE425713C
DE425713C DEB117877D DEB0117877D DE425713C DE 425713 C DE425713 C DE 425713C DE B117877 D DEB117877 D DE B117877D DE B0117877 D DEB0117877 D DE B0117877D DE 425713 C DE425713 C DE 425713C
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DE
Germany
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jacket
sand
sieve
plant according
molding sand
Prior art date
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Expired
Application number
DEB117877D
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English (en)
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Sebold & Neff
Badische Maschinenfabrik GmbH
Original Assignee
Sebold & Neff
Badische Maschinenfabrik GmbH
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C5/00Machines or devices specially designed for dressing or handling the mould material so far as specially adapted for that purpose
    • B22C5/06Machines or devices specially designed for dressing or handling the mould material so far as specially adapted for that purpose by sieving or magnetic separating
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C5/00Machines or devices specially designed for dressing or handling the mould material so far as specially adapted for that purpose
    • B22C5/04Machines or devices specially designed for dressing or handling the mould material so far as specially adapted for that purpose by grinding, blending, mixing, kneading, or stirring

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 23. FEBRUAR 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 425713 -■ KLASSE 31 c GRUPPE 6
(Bn7S77
Firma Badische Maschinenfabrik & Eisengießerei, vorm. G.Sebold und Sebold & Neff
in Durlach i. Baden.
Aufbereitungsanlage für Formsand. Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Januar 1925 ab.
Die Erfindung betrifft eine Formsandaufbereitungsanlage, bei welcher eine Vereinigung von Einzelmaschinen geschaffen wurde, die das Sieben, Mahlen, Mischen, Anfeuchten und Kneten bei der Aufbereitung des Gießereiform.san.des bewirken und die üblichen besonderen Mischschnecken und Kollergänge entbehrlich machen. Die Erfindung besteht darin, daß ineinandergesteckte Polygonsiebe ίο exzentrisch in einem umlaufenden Mantel auf einer Welle sitzen, die sich im entgegengesetzten. Sinne zum Mantel dreht, wobei das äußere Sieb am Umfang schräg gestellte Förderschaufeln, Kratzer und Knetschuhe trägt, während an dem im Durchmesser größeren Ende der inneren Siebtrommel eine Kugelmühle mit Siebmantel angeordnet ist.
Anlagen zum Aufbereiten von Formsand, bei welchen konzentrisch ineinandergesteckte, von einem Mantel umgebene Siebtrommeln
Verwendung finden, sind bekannt. Ein wesentlicher Unterschied dieser bekannten Vorrichtung gegenüber der neuen besteht darin, daß bei der ersteren die Kugelmühle fehlt und der bereits mit neuem Sand gemischte Altsand der Anlage zugeführt wird.' Bei der bekannten Einrichtung läuft der Mantel mit den Sieben um, ist konzentrisch zu diesem angeordnet, wogegen beim Erfindungsgegenstand der Mantel ίο exzentrisch zu den Sieben liegt und in einem der Drehrichtung der Siebe entgegengesetzten Sinne in Umdrehung versetzt wird. Dadurch ist es möglich, an der äußeren Siebtrommel Förderschaufeln, Kratzer und Knetschuhe anzubringen, die eine gründliche Durchmischung und Durchknetung des Sandes bewirken. Außerdem sind bei der älteren Einrichtung beide Stirnwandungen geschlossen, so daß bei irgendwelcher Störung die ganze Maschine auseinandergenommen werden muß, während bei der vorliegenden Einrichtung die Stirnwandungen offen sind, so daß das Innere ohne weiteres zugänglich ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung in zwei zueinander senkrechten Schnitten dargestellt. Die Maschine gemäß der Erfindung besitzt zwei ineinandersteckende, von einer umlaufenden Welle 2 getragene Polygonsiebe 3 und 4. Durch eine Aufgabevorrichtung wird der Neusand in das innere Sieb 3 eingeführt, und die durch dieses Sieb hindurchfallenden Teile mischen sich mit dem in das äußere Sieb 4 eingebrachten Altsand. Die Siebrückstände des neuen Sandes fallen infolge der Kegelform des Siebes 3 in einen Blechmantel 5, der gleichfalls auf der Achse 2 drehbar befestigt ist und Mahlkörper, z. B. eiserne Kugeln 6, enthält, welche die Siebrückstände zerkleinern, so daß sie den gelochten Blechmantel passieren können. Die Siebrückstände des Altsandes werden am Ende des Siebes 4 durch einen Trichter 10 nach außen abgeführt.
Durch das Sieb 4 fallen Altsand und Neusand gemischt in einen die Siebe umgebenden Blechmantel 1, der mit Laufringen auf Tragrollen ruht und sich um eine Achse dreht, die exzentrisch zur Welle 2 liegt (s. Abb. 1). Durch ein Brauserohr 12 wird Wasser in den Blechmantel 1 eingespritzt. Der Außenmantel des Siebes 4 ist mit schräg gestellten Schaufeln 7 besetzt und trägt am weiten Ende noch federnde Quetschschuhe 8. Diese kommen an der Stelle, wo der Mantel 1 einen geringen Abstand von den Sieben hat; infolge der exzentrischen Lagerung mit der Innenwand der Mischtrommel in Berührung. An einem Ende des Mischmantels schließt sich ein Trichter 14 zum Abführen des fertigen Sandes an. Die ganze Anlage wird noch von einer festen Schutzhaube 11 zur Verhinderung der Staubentwickelung umschlossen.
Die Wirkung der Vorrichtung ist folgende: Der Neusand, welcher die Siebtrommel durchdringt, und die Mahlerzeugnisse aus dem Blechmantel 5 gelangen in den äußeren Siebmantel 4 und mischen sich dort mit Altsand. Das Gemisch fällt unter Abscheidung von Knollen, die abgeführt werden, in den Mantel ι und wird dort mit Wasser benetzt. Die Schaufehl 7 rühren die Masse um und fördern sie allmählich nach dem rechten Ende des Mantels hin. Die Quetschschuhe 8 streichen an der engsten Stelle zwischen den Sieben und dem Mantel 1 an der Innenfläche derselben entlang und reiben und kneten den Sand gut durch. Durch dazwischengestellte Kratzen wird der Sand wieder aufgelockert und gelangt fertig gemischt in den Trichter 14. Aus diesem kann er noch in eine Schleudermühle gelangen, um dort vollständig anwendungsfähig gemacht zu werden.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Formsandaufbereitungsanlage, bei welcher konzentrisch ineinandergesteckte, von einem Mantel umgebene Siebtrommeln Verwendung finden, dadurch gekennzeichnet, daß die ineinander angeordneten Polygonsiebe exzentrisch in einem umlaufenden Mantel auf einer in zum Mantel entgegengesetztem Sinne sich drehenden Welle sitzen und das äußere Sieb am Außenumfang schräg gestellte Förderschaufeln, Kratzer und Knetschuhe trägt, während an dem im Durchmesser größeren Ende der inneren Siebtrommel eine Kugelmühle mit Siebmantel angeordnet ist.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in das freie, im Durchmesser kleinere Ende der inneren Siebtrommel eine Einfüllvorrichtung für den Neusand mündet. "
3. Anlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch die offene Stirnwand des die Siebe umgebenden Mantels ein Bewässerungsrohr sich erstreckt.
4. Anlage nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl das äußere Sieb als auch der Mantel je mit einem Auslaßtrichter zur Aufnahme der Rückstände aus dem Altsand bzw. des fertig gemischten, gekneteten und angefeuchteten Sandes in Verbindung stehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEB117877D 1925-01-30 1925-01-30 Aufbereitungsanlage fuer Formsand Expired DE425713C (de)

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DEB117877D DE425713C (de) 1925-01-30 1925-01-30 Aufbereitungsanlage fuer Formsand

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DE425713C true DE425713C (de) 1926-02-23

Family

ID=6994641

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DEB117877D Expired DE425713C (de) 1925-01-30 1925-01-30 Aufbereitungsanlage fuer Formsand

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DE (1) DE425713C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3591001A (en) * 1968-02-09 1971-07-06 Stein & Roubaix Sifting apparatus

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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