DE689882C - Vorrichtung zur Behandlung von Getreide mit chemischen Fluessigkeiten - Google Patents

Vorrichtung zur Behandlung von Getreide mit chemischen Fluessigkeiten

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DE689882C
DE689882C DE1937M0138707 DEM0138707D DE689882C DE 689882 C DE689882 C DE 689882C DE 1937M0138707 DE1937M0138707 DE 1937M0138707 DE M0138707 D DEM0138707 D DE M0138707D DE 689882 C DE689882 C DE 689882C
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DE1937M0138707
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Ernst Mahlkuch
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    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21DTREATMENT OF FLOUR OR DOUGH FOR BAKING, e.g. BY ADDITION OF MATERIALS; BAKING; BAKERY PRODUCTS
    • A21D15/00Improving finished, partly finished or par-baked bakery products
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B9/00Preservation of edible seeds, e.g. cereals
    • A23B9/16Preserving with chemicals
    • A23B9/24Preserving with chemicals in the form of liquids or solids
    • A23B9/30Inorganic compounds
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Description

  • Vorrichtung zur Behandlung von Getreide mit chemischen Flüssigkeiten Es hat sich in den Mühlen ein Verfahren herausgebildet, Getreide, besonders Roggen, vor der Vermahlung mit Natriumbsulfitlösung zu behandeln, um die Schale zäher zu machen, die Vermahlung zu erleichtern und hellere Mehle zu erzeugen.
  • Man hat nun bereits vorgeschlagen, in Ab- hängigkeit des Getreidestromes Wasser und pulverförmiges Chemikal einer Lösevorrichtung zuzuführen und diese Lösung in einer Mischvorrichtung dem Getreide zuzugeben. In der Praxis hat sich nunergeben, daß bei der Lösung des Pulvers im Wasser Dämpfe entstehen, die in den Leitungen zurückschlagen, was zur Folge hat, daß das Pulver, welches sehr leicht Feuchtigkeit aufnimmt, in einem senkrechten Schacht nicht mehr nachfällt, sondern sich in diesem allmählich vorsetzt, so daß das Pulver nachstaut.
  • Bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung wird das Wasser unmittelbar dem Pulver zugeführt und das Pulver dauernd mit dem Wasser abgeführt. Die Zuführung des Wassers und des Pulvers geschieht in Abhängigkeit von denn Getreidestrom. Die Mischung von Wasser und Pulver wird in einer Rinne der Mischvorrichtung zugeführt, die in Verlängerung der Getreidemischschnecke eingebaut ist.
  • Durch diese Bauart verbilligt sich die Vorrichtung wesentlich; denn es ist nur erforderlich, daß die Getreidemischschnecke und der Schneckenkasten sowie die Mischvorrichtung für Wasser und Chemikalien aus .säurebeständigem. Material bestehen, ebenso selbstverständlich die Zuleitungsrinne für das von denn Wasser mitgenommene Pulver. Mit dieser Bauart ist der geringstmögliche Materialverbrauch für diese hochwertigen Materialien gegeben.
  • Die Vorrichtung isst in den Abb. i und 2 dargestellt.
  • i ist eine Mischschnecke aus säurebeständigem Material. mit der Schneckenwelle 2. Die Förderrichtung ist in Abb. i durch einen Pfeil gekennzeichnet. 3 ist der Schneckenkasten. 4 stellt den Dosierungsapparat für das Wasser dar. Das Getreide fällt in Pfeilrichtung ein und dreht das Hubrad 5 und die Welle 6, auf der sich in bekannter Weise das Schöpfrad 7 mit den Schöpfbechern 8 befindet. Das Getreide fällt nach geleisteter Arbeit in die Mischschnecke i. Das durch die Becher 8 geschöpfte Wasser fließt in den Kasten g, von dort in die Rohrleitung i o. i i ist ein Zumischapparat für Pulver mit Drehteller 12, der mit Kegelrädern der Welle 13 durch den Antrieb 14 in Bewegung gesetzt wird. Der Abstreicher 15 fördert das Pulver in den Trichter 17 in Pfeilrichtung. Das durch die Leitung i o hinzutretende Wasser spült das Pulver hier restlos von der Einfaliste lle weg durch die Rinne 18 in den Schneckenteil i9. Dieser ist durch die Zwischenwand 20 von der Mischschnecke i getrennt. Auf der Welle 2 sind die Rührar 21 und 22 befestigt, die für schnellere Auflösung des Pulvers sorgen. Die gelöste Substanz tritt dann durch die Öffnung 23 in das Getreide und wird hier von der Schnecke i gut vermischt. Sobald der Getreidestrom aufhört oder langsamer läuft, erfolgt auch eine geringere Zuführung von Wasser und Pulver, so daß die Behandlung des Getreides stets eine gleichmäßige ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Behandlung von Getreide mit chemischen Flüssigkeiten, bei der Wasser und pulverförmiges Chemikal in Abhängigkeit vom Getreidestrom dem Getreide zugeführt werden, gekennzeichnet durch einen Trichter o. dgl. (17), in -den dieZuführungsl.eitung für dasin.Abhängigkeit vom Getreidestrom dosierte Wasser einmündet, .eine darüber befindliche Dosnervorrichtung (i i) für das ebenfalls in Abhängigkeit vom Getreidestrom fallende Pulver sowie ein Abführrohr (18) für Wasser und Pulver, das in den hinteren Teil des Gehäuses, in dem sich die Schnecke zum Fördern des Getreides befindet und der durch eine durchlässige Zwischenwand (2o) von der Getreideanischschnecke getrennt ist, einmündet.
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