<Desc/Clms Page number 1>
Kaffeemühle
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
eine Scheibe gegenüber der andern Scheibe verdreht, so verengt sich der übrigbleibende Durchtrittsquer- schnitt der Löcher. Die gegenseitige Verdrehung der Scheiben kann von Hand von aussen über einen Ex- zenter oder, wie auf der Darstellung, mittels eines Hebels 15 erfolgen. Der gemahlene Kaffee fällt in den Raum 7, von wo er durch den Luftstrom des Propellers 4 in den Becher 12 geschleudert wird. Der Be- cher 12 ist zum Ausschütten wegnehmbar und kann mit Füllungsmarken versehen sein.
Damit die zu grossen Körner nicht die Öffnungen der Scheiben 8,9 verstopfen, rotiert das Abstreif- messer 5 über den Scheiben und verhindert gleichzeitig, dass gemahlener Kaffee in den unteren Winkeln des Mahlraumes liegen bleibt.
Im Mahlraum 10 können Einbauten angebracht oder die Wand kann nach der strichlierten Linie in der Fig. 1 geneigt sein, so dass nur so viele Kaffeebohnen dem Schlagmesser zufliessen, als von diesem verarbeitet werden können.
Beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 2 befindet sich wieder der Motor 20 im Sockel 21. Auf der
Motorwelle ist das Schlagmesser 22 befestigt, dessen Messerenden parallel zur WanddesEinfüll-und Reservetrichters 23 verlaufen. Über den ganzen Umfang des unteren Trichterteiles sind Bohrungen 24 gleichartig verteilt wie die Bohrungen 25 in der Steckhülse 26. Vom Hohlraum 27 des Hülsenkörpers 2S führt eine Öffnung 28 in den Auswerferraum 29, in welchem der auf der Motorwelle gelagerte Schleuderteller 30 rotiert und das gemahlene Gut aus dem Raum 29 durch die Auswurföffnung 32 in den Becher 31 hinausschleudert. Durch Verdrehen des Trichters 23 in der Hülse 26 können die Bohrungen 24 und 25 gegeneinander versetzt werden, was eine Verstellung des Durchtrittsquerschnittes ergibt. Damit wird der Feinheitsgrad des Mahlgutes eingestellt.
Die Schlagmesser 22 haben-und dies durch die abgekröpften Enden in vermehrtem Masse - die Tendenz, das Mahlgut radial hinauszuschleudern, so dass es durch die Bohrungen 24 und 25 hinaustritt und auf den Schleuderteller 30 fällt. Der Behälter 31 ist wieder abnehmbar.
An Stelle der Bohrungen können auch Schlitze angeordnet sein, die gegeneinander verdreht werden, wodurch der Durchlassquerschnitt verstellt werden kann.
Die beschriebene Kaffemühle gestattet ein kontinuierliches Mahlen. Es kann aber auch nur soviel Kaffee gemahlen werden, als direkt aufgebrüht wird, so dass man für jede gewünschte Kaffeemenge ein frisch gemahlenes Korn erhält, dessen Feinheitsgrad einstellbar ist.
PATENT ANSPRÜCHE :
1. Kaffeemühle mit in einem abgeschlossenen Gehäuse befindlichem Antriebsmotor und auf der Motorachse befestigtem Schlagmesser, das sich in einem mit dem Kaffeebohnenreservebehälter in Verbindung stehendem Mahlraum befindet, dadurch gekennzeichnet, dass sich unterhalb oder in der Höhe des Schlagmessers (6, 22) rings um den Mahlraum und unterhalb diesem ein Raum (7,27, 29) befindet, der über im Querschnitt verstellbare, an sich bekannte Bohrungen oder Schlitze (24) mit dem Mahlraum verbunden ist und in dem sich ein auf der gleichen Welle wie das Schlagmesser (6, 22) befindlicher Propeller (4) oder Schleuderteller (30) befindet, der das anfallende gemahlene Gut über eine seitliche Auswurföffnung (11,32) in einen abnehmbaren und ausschüttbaren Behälter (12,31), der seitlich an der Mühle angeordnet ist, schleudert.