DE425325C - Verfahren zur Herstellung von Formen fuer den Schnellp essentiefdruck - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Formen fuer den Schnellp essentiefdruck

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DE425325C
DE425325C DEB115307D DEB0115307D DE425325C DE 425325 C DE425325 C DE 425325C DE B115307 D DEB115307 D DE B115307D DE B0115307 D DEB0115307 D DE B0115307D DE 425325 C DE425325 C DE 425325C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F3/00Colour separation; Correction of tonal value
    • G03F3/10Checking the colour or tonal value of separation negatives or positives
    • G03F3/107Checking the colour or tonal value of separation negatives or positives using silver halide photosensitive materials

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Printing Methods (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Formen für den Schnellp:essentiefdruck. Bei der Herstellung von Schnellpressentiefdruckformen werden bekanntlich nach den Negativen »brillante« Diapositive angefertigt, auf einer Montageplatte zusammengestellt und auf Pigmentpapier kopiert. Diese Kopie wird auf die Kupferwalze oder Kupferplatte übertragen, entwickelt, getrocknet, abgedeckt und geätzt. Um beim Abdruck möglichst gleichmäßig gut beschaffene Bilder zu erhalten, ist es nötig, die Diapositive in ihren Deckungsverhältnissen aufs genaueste aufeinander abzustimmen. Hierzu legt man die Diapositive auf den Montagetisch, das ist eine auf einem Tischgestell angeordnete, von unten her gleichmäßig beleuchtete Glasplatte, und vergleicht die Diapositive miteinander. Die nicht zusammen passenden Diapositive werden entweder durch Retusche geändert oder durch neuangefertigte ersetzt.
  • Die praktische Erfahrung lehrt, daß dieser Vergleich der Diapositive trotz größter Übung zu so großen Fehlergebnissen führt, daß die fertig gedruckten Bilder oft so starke Abweichungen voneinander zeigen, daß die Verwendbarkeit der Form in Frage gestellt ist, wenn nicht die Beseitigung der Fehler durch ausgiebige, meist nicht leichte Formretusche gelingt.
  • Nach der Erfindung sollen solche Fehlergebnisse in Zukunft ausgeschlossen sein und ein gleichmäßig gutes Druckresultat aller in einer Form vereinigten Bilder erzielt werden durch Gewinnung der Diapositive in einer für die Beurteilung und Verwertungsmöglichkeit als »Aufsichtsbild« begrenzten Grarlation, d. h. jedes einzelne Diapositiv wird so zart hergestellt, daß es, auf eine weiße reflektierende Unterlage gelegt und von oben her betrachtet, ein das Auge befriedigendes Bild zeigt. Etwaige letzte Tiefen sind wie bisher einzusetzen. Auch sonst kann natürlich jede Art von Retusche wie früher angebracht werden, nur daß es sich um viel geringere Tonstufenänderungen handelt. Die Beurteilung eines Diapositivs als »Aufsichtsbild« läßt die Tonabstufung äußerst scharf und vor allem vollständig sicher erkennen. Wie sich bei einem solchen »Aufsichtsbilddiapositiv« im Vergleich zu einem »Durchsichtsbilddiapositiv« die die Deckungen am Diapositiv herbeiführenden Silbermengen verteilen, zeigt (nach praktischer Messung) nachstehende Tabelle für die Ostwaldsche Grauskala:
    Gramm Silber per t qm am
    Reihe der »Aufsichts- »Durchsichts-
    Hclliblceiten diapositiv» diapos.tiv»
    04 z,15. 1,50
    o6 0,80 1,35
    10 o,6o 0,97
    16 045 0,78
    25 0,33 o,58
    40 0,25 0,41
    63 0,15 0,22
    9; 0,08 o,o9.
    Wie aus der Tabelle ersichtlich, sind die beim »Aufsichtsbilddiapositiv« wirksamen, d. h. Schwärzung bewirkenden Silbermengen sehr viel geringer als die beim »Durchsichtshilddiapositiv.-e in Frage kommenden. Diese größere Weichheit der Aufsichtsbilddiapösitive, die beim Kopieren an Stelle der bisherigen Durchsichtsdiapositive Verwendung finden sollen, schließt den Gebrauch der zurzeit üblichen Ätzpapiere aus. Zur Kompensation der zu großen Weichheit ist, wie praktische Versuche gezeigt haben, jedoch eine höhere photochemische Transparenz der Pigment: papierschicht ausreichend, so daß also die bisherigen Arbeitsbedingungen (Art der Belichtung, Chromierung usw.) beibehalten werden können. Ein Papier solcher Art wird besonders vorteilhaft durch Emulgierung (nicht pulverförmige Einführung) von Bleimono- oder -dichromat innerhalb der Gelatine oder auch durch Einführung von Bariumsulfat, beide in relativ geringen Mengen, erzeugt. Für bessere Sichtbarkeit der Kopie auf dem Kupfer sind möglichst aktinische Stoffe von blauer oder evtl. blauroter Färbung in geringer Menge einzuführen.
  • Der durch das vorstehend geschilderte Verfahren erzielbare Vorteil - gleichmäßig gute Bilder in der Form - gestaltet den Schnellpressentiefdruck in einer Farbe äußerst wirtschaftlich. Noch bedeutungsvoller aber ist die Anwendung von »Aufsichtsbilddiapositiven« für den mehrfarbigen Schnellpressentiefdruck. Es kann sogar gesagt werden, daß dieser durch den Gebrauch von »Aufsichtsbilddiapositiven« erst lebensfähig wird. Denn leicht ist es, die Farbwerte im Aufsichtsteilbild abzuschätzen, ungeheuer schwierig dagegen ist die Abschätzung im Durchsichtsteilbild.
  • Die Verwendung von Aufsichtsbilddiapositiven bringt noch einen weiteren Nutzen mit sich: die Abkürzung der Belichtungszeit beim Kopieren des Pigmentpapiers. Dies wird ohne weiteres begreiflich, wenn man sich die Deckungsverhältnisse am Aufsichts- und Durchsichtsbilddiapositiv vergleichsweise vor Augen hält.
  • Zur -Herstellung der Schnellpressentiefdruckdiapositive als Durchsichtsdiapositive bedient man sich besonders dafür präparierter Platten, die nicht allzu empfindlich sind, gute Gradation aufweisen und klar arbeiten. Die Benutzung dieser Platten für :>Aufsichtsdiapositive« erscheint wünschenswert, ist jedoch nur nach sehr weichen Negativen angängig. Um auch diese für Aufsichtsdiapositive zu harte Gradation liefernden Platten verwenden zu können, sieht die Erfindung vor, daß die Platte vor der Belichtung mit einem inaktinischen Farbstoff passend durchtränkt wird. Dadurch entsteht ein äußerst fein abgestuftes, zartes Bild. Als Farbstoff, der sich natürlich nach dem Entwickeln leicht aus der Schicht auswaschen lassen muß, ist Tartrazin geeignet.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRuc1H: Verfahren zur Herstellung von Formen für den Schnellpressentiefdruck, dadurch gekennzeichnet, daß die Diapositive mit einer für die Beurteilung als Aufsichtsbild passenden Gradation hergestellt, auf eine helle reflektierende Fläche gelegt und in der Aufsicht abgestimmt werden.
DEB115307D 1924-08-20 1924-08-21 Verfahren zur Herstellung von Formen fuer den Schnellp essentiefdruck Expired DE425325C (de)

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