DE707400C - Verfahren zum Herstellen einer Halbtonrasterung bei Stofftiefdruck - Google Patents

Verfahren zum Herstellen einer Halbtonrasterung bei Stofftiefdruck

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DE707400C
DE707400C DEH144647D DEH0144647D DE707400C DE 707400 C DE707400 C DE 707400C DE H144647 D DEH144647 D DE H144647D DE H0144647 D DEH0144647 D DE H0144647D DE 707400 C DE707400 C DE 707400C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F5/00Screening processes; Screens therefor
    • G03F5/24Screening processes; Screens therefor by multiple exposure, e.g. combined processes for line photo and screen

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Description

  • Verfahren zum Herstellen einer Halbtonrasterung bei Stofftiefdruck Die Erfindung hat ein Verfahren zum Erzielen von Halbtönen beim Stoffdruck zum Gegenstand.
  • Bekanntlich gelangen beim Bedrucken von Stoffen Voll- und Halbtöne zur Anwendung. Es ist aber mit erheblichen Schlvierigkeiten verbunden, die Halbtöne in der angestrebten Abstufung zu erhalten. Man verfährt bisher so, daß man ein mit Strichrasterung (Naschur) versehernes Diapositiv auf die Druckwalze kopiert, wobei man zur Erzielung eines Halbtones die Naschur in der Druckwalze nur halb ätzt und hierauf die Naschur mit Lack abdeckt, um auf diese Weise die Volltöne des Musters fertig zu ätzen. Es zeigt sich hierbei der Nachteil., daß die Halbtöne nur schwach und ungleichmäßig werden. Man hat diesen Mangel dadurch zu beheben versucht, daß man den Halbton dadurch gleichmäßiger gestaltet, indem man die Naschur der Druckplatte oder Walze punziert. Aber auch diese Maßnahme führt nicht zu dem gewünschten Erfolg, weil seine derartige Bearbeitung der relativ großen Flächen mittels Hand nicht gleichmäßig auszuführen ist.
  • Man hat das Einkopieren der Naschur ferner auch in der Weise vorgenommen, daß man zwischen den das Dxuckmustser tragenden Film und die lichtempfindliche Schicht der Druckplatte seinen mit Linienraster (Naschur ) versehenen Film legt und beide Filme auf die Druckplatte oder Walze kopiert. Aber auch dieses Verfahren läßt eine genaue vorherige Bestimmung der Dichte der Naschur nicht zu. Feine Abstufungen können ebenfalls nur durch verschieden starkes Ätzen der Druckplatte erzielt werden, wobei aber die Ergebnisse nie gleichmäßig werden.
  • Für den Papierdruck ist es auch bekannt, verschieden gebrochene Töne dadurch zu erzielen, daß man auf eine photographische Platte eine Rasterung aufbringt, die die Konturen des Druckmusters aufweist, wobei die Raster unterschiedlich sein können, um verschiedene Abstufungen des Tones zu erreichen.
  • Die Erfindung hat ein neuartiges `'erfahren zur Herstellung der Halbtöne zum Gegenstand, dessen wesentliches Kennzeichen darin besteht, daß eine Haschurenplatte oder ein Film, welche in bekannter Weisse mit einem auf photographischem Wege erzeugten Strichmuster (Haschur) versehen sind, zur Anwendung gelangt, in die auf photographischem Wege mittels einer zweiten Platte oder eines Films, welche auf photographischem Wege mit einem Punktmuster versehen sind, das Punktmuster einkopiert wird. Dieses so erhaltene Haschurenmuster, welches dem g°-wünschten Halbton entspricht, wird in den endgültigen, das Druckmuster tragenden Film einkopiert, worauf dieser Film auf photographischem Wege auf die Druckplatte oder Walze übertragen und diese in bekannter Weise geätzt wird.
  • Der Arbeitsvorgang ist folgender: Ein das Druckmuster tragender Film wird zusammen mit einem Rasterfilm auf einen Film aufkopiert, und zwar wird dieser Vorgang so oft auf weitere Filme wiederholt, als unterschiedliche Töne in dem Muster enthalten sein sollen. Von diesen Positivkopien werden wieder Kontaktkopien hergestellt und dasjenige Raster, das in einem anderen Raster erscheinen soll, abgedeckt. Diese Negativkopien «erden zusammen auf einen Film aufkopiert. Diese Kopie enthält das ganze Muster mit der gewünschten Rasterung. Durch Um= kopieren wird ein Negativ erzielt, in das die Begrenzung der verschiedenen Raster, die sog. Kontur, eingekratzt wird. Von dieser endgültigen Vorlage können dann weitere Positive kopiert werden.
  • Die vorstehend beschriebene Haschurenplatte oder der Haschurenfilm kann ständig zum Einkopieren der Haschur auf den endgültigen, das Druckmuster tragenden Film verwendet werden, wobei die Übertragung auf photographischem Wege rasch und mühelos zu bewerkstelligen ist. Die Herstellung der Halbtöne ist somit einfach und in kurzer Zeit mit großer Genauigkeit ausführbar.
  • Insbesondere besteht die Möglichkeit, auf einfache Weise die Halbtöne verschiedenartig abzustufen, indem man ein mehr oder weniger dichtes Punktmuster zum Einkopieren in die Haschurenpl.atte oder den Film verwendet.
  • Es ist bei dem vorgenannten Verfahren nicht mehr nötig, die Abstufungen der Haschur durch mehr oder weniger starkes Atzen der Druckplatte zu bewirken, auch das mühevolle, zeitraubende Punzieren der Druckplatte erübrigt sich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Herstellen einer Halbtonrasterung bei Stofftiefdruck unter Anwendung gerasterter Kopiervorlagen, dadurch gekennzeichnet, daß in die Haschurenkopiervorlage auf photographischem Wege Punkte in solcher gleichmäßigen Verteilung einkopiert werden, daß beim Druck ein Verlaufen der Farbe nicht eintritt.
DEH144647D 1935-08-14 1935-08-15 Verfahren zum Herstellen einer Halbtonrasterung bei Stofftiefdruck Expired DE707400C (de)

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